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Alle Infos zum VW Amarok

VW Amarok (2022): Preis & Motoren VW Nutzfahrzeuge nennt Amarok-Preis

Alexander Koch 27.01.2023
Inhalt
  1. Preis des VW Amarok (2022)
  2. Gesteigerte Offroadfähigkeiten
  3. Motoren des VW Amarok (2022): Vier Diesel und ein Benziner
  4. Crashtest-Ergebnis

Die Neuauflage des VW Amarok (2022) entstand in Zusammenarbeit mit Ford und teilt sich die Motoren mit dem Ranger. Ein Hybrid ist für den Pick-up bis dato nicht in Sicht. Dafür nennt VW Nutzfahrzeuge Anfang 2023 den Preis.

2010 lanciert und seitdem weltweit über 830.000 Mal verkauft, startet 2023 die zweite Generation des VW Amarok zu einem Preis von ab 39.598 Euro netto (Stand: Januar 2023) durch – auch in Europa, was beileibe keine Selbstverständlichkeit ist. Pick-ups wie der Amarok sind zwar weltweit betrachtet erfolgreich, auf dem alten Kontinent aber eben nicht. Deshalb entsteht die Neuauflage innerhalb der Volkswagen-Ford-Kooperation auf der Plattform des Ranger, ebenfalls von 2022. Der Ford gehört zu den weltweit meistverkauften Pick-ups und darf deshalb als vielversprechende Basis gelten. Damit die Verwandtschaft nicht zu sehr ins Auge sticht, hat VW Nutzfahrzeuge sowohl beim Ex- als auch beim Interieur in die Designer-Trickkiste gegriffen und im Rahmen der Möglichkeiten zahlreiche Bauteile angepasst. Horizontale wie gerade Linien prägen den mit Einzel- oder Doppelkabine erhältlichen VW Amarok (2022). Der wuchtige Kühlergrill mündet in einer je nach Ausstattungslinie x-förmig gestalteten Frontschürze und wird von LED-Scheinwerfern (bei den Ausstattungslinien PanAmericana und Aventura mit Matrix-Technik) mit zwei Tagfahrlichtstreifen flankiert. Bis zu 21 Zoll große Leichtmetallräder füllen die – darauf ist VW Nutzfahrzeuge besonders stolz – eckigen Radhäuser. Auf der Ladeklappe am Heck prangt ein großer Amarok-Schriftzug. Die C-förmigen Rückleuchten sind in den höchsten Ausstattungsvarianten in LED-Technik ausgeführt. Details wie die Rückspiegel oder die Türen können die Ranger-Herkunft letztlich aber doch nicht verleugnen. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Fahrbericht VW Amarok (2022)
Neuer VW Amarok (2022) Für Last und Lifestyle

Der VW Amarok (2022) im Fahrbericht (Video):

 
 

Preis des VW Amarok (2022)

Ähnliches Spiel im Interieur des VW Amarok (2022), das sich mit einer durchaus wuchtig gestalteten Mittelkonsole und einem eigenen Lenkrad vom Plattformspender abheben soll. Der äußerst dominante, je nach Ausstattung 10,0 oder 12,0 Zoll große Bildschirm des Infotainmentsystems verrät aber doch die Basis. Durch die Mischung aus Touchscreen sowie Tasten und Dreh-Drück-Stellern soll sich der Amarok intuitiv bedienen lassen. Android Auto (Google) und CarPlay (Apple) zur Integration der Smartphone-Oberfläche sind ebenso Standard wie mobile Volkswagen Online-Dienste und zwei USB-Schnittstellen. Optional ist hingegen die Harman Kardon-Soundanlage. Bis zu 20 Ablagefächer, etwa für 1,5-Liter-Flaschen, Handys, Tablets oder Arbeitsmappen, sollen den Alltag im zumeist als Arbeitstier eingesetzten Amarok möglichst angenehm gestalten. In diesem Kontext sind auch die über 20 neue Assistenzsysteme zu nennen, darunter der Tempomat mit Abstandshalter, die Verkehrszeichenerkennung oder der Spurhalteassistent. Ob diese zum Serienumfang gehören, hängt von der gewählten Ausstattungslinie ab: Der VW Amarok (2022) ist in der Basis als Amarok, in den höheren Varianten als Life, Style, PanAmericana und Aventura erhältlich.

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Gesteigerte Offroadfähigkeiten

Mit einer Länge von 5350 Millimetern legt der VW Amarok (2022) beim Generationswechsel um satte 96 Millimeter zu. Die Ladefläche der Einzelkabine bietet mit den Maßen 2305 x 1224 Millimeter die Fläche für zwei Europaletten, die der Doppelkabine ist 1544 x 1224 groß. Unter der elektrisch geführten Abdeckung, die vom Interieur aus oder per Fahrzeugschlüssel betätigt werden kann, kann bis zu 1,16 statt zuvor 1,0 Tonnen zugeladen werden. Die angegebene Dachlast von 350 Kilogramm ist Dachzelt-tauglich, hinzu kommen je nach Motorisierung bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast. Der um gar 173 Millimeter verlängerte 3270 Millimeter messende Radstand soll wiederum nicht nur dem Raumgefühl der zweiten Sitzreihe zugutekommen, sondern dank verkürzter Überhänge und besserer Böschungswinkel (29 Grad vorne, 21 Grad hinten) auch die Geländetauglichkeit erhöhen. Die Wattiefe steigt um 300 auf nun 800 Millimeter. Wem das nicht reicht, erhält über das originale Zubehörprogramm einen Schnorchel. Sechs Fahrmodi – Normal, Eco, Slippery (rutschig), Snow/Sand (Schnee/Sand), Mud/Rut (Matsch/Furchen) und Tow/Haul (schleppen/ziehen) – sollen das Fahrzeug auf die jeweilige Aufgabe und Umgebung bestmöglich vorbereiten. Je nach Absatzmarkt ist der VW Amarok (2022) mit situationsbedingt zuschaltbarem Allradantrieb sowie mit permanentem Allradantrieb erhältlich. Letzterer bietet ein elektromechanisches Zweigang-Verteilergetriebe und vier Modi: Standard, 4H mit reduzierter Motorkraft, 4L für hohes Drehmoment bei niedrigem Tempo und 2H für Hinterradantrieb. Der temporäre Allradantrieb wird über ein elektronisches Verteilergetriebe gesteuert und sieht drei Modi vor: Standard ist 2H (Hinterradantrieb), 4H für On- und 4L für Offroadeinsätze.

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Motoren des VW Amarok (2022): Vier Diesel und ein Benziner

Vier Diesel und ein Benziner stehen für den VW Amarok (2022) zur Verfügung, allerdings abhängig vom jeweiligen Absatzmarkt. Der Basisdiesel, ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 150 PS (110 kW) und einem Drehmoment von 350 Newtonmeter etwa ist für Afrika vorgesehen. Die nächste Leistungsstufe bietet 170 PS (125 kW) und hat ein Drehmoment von 405 Newtonmetern. Das Datenblatt des Vierzylinders mit doppelter Turboaufladung weist je nach Markt entweder 204 PS (151 kW) oder 209 PS (154 kW) und ein Drehmoment von 500 Newtonmeter aus. Top-Selbstzünder ist der 3,0 Liter große V6 mit (je nach Markt) 241 PS (177 kW) oder 250 PS (184 kW) und einem Drehmoment von 600 Newtonmetern. Alle Diesel verfügen über einen 80-Liter-Kraftstofftank und 19,3- statt zuvor 6,3-Liter-AdBlue-Tank. Einziger Benziner ist ein 2,3-Liter-Aggregat mit vier Zylindern und 302 PS (222 kW). Alle Motorisierungen ab 209 PS (154 kW) sind standardmäßig mit einer Zehnstufen-Automatik ausgestattet, für die 204-PS-Variante ist sie optional verfügbar. Ansonsten kommt entweder eine Sechsstufen-Automatik oder ein Fünf- beziehungsweise Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Bestellbar ist der VW Amarok seit Anfang 2023. Für die USA hingegen plant Volkswagen die Reaktivierung einer altbekannten Marke: Unter dem Label "Scout" soll unter anderem ein elektrischer Full-Size-Pick-up gegen Modelle wie den Ford F-150 Lightning oder den Chevrolet Silverado EV antreten.

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Crashtest-Ergebnis

Fünf von fünf Sterne – so lautet das Ergebnis des VW Amarok (2022) im Euro NCAP-Crashtest. Dabei überzeugt der Pick-up insbesondere beim Kinderinsassenschutz, der von der Prüforganisation mit 90 Prozent bewertet wurde. Der Erwachseneninsassenschutz steht mit 84 Prozent jedoch nur marginal dahinter. Die Assistenzsysteme schneiden mit 84 Prozent ebenfalls gut ab. Einzig der Fußgängerschutz fällt aufgrund der Bauform und einem Wert von 74 Prozent etwas ab.

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Alexander Koch Alexander Koch
Unser Fazit

Mit sichtbarem Aufwand hat VW Nutzfahrzeuge den Amarok von der Ford Ranger-Basis emanzipiert. Das gradlinige Design lässt ihn weniger wuchtig wirken. Auch das VW-Zeichen dürfte eine konservativere Klientel anziehen.

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