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Ford Ranger (2022): Preis, Wildtrak & XL Ford enthüllt den Ranger

von Victoria Zippmann 26.11.2021

Der Ford Ranger teilt sich ab 2022 die technische Basis mit dem VW Amarok. Ob es bei den gewohnten Ausstattungslinien von XL bis hin zu Wildtrak bleibt und wie der Preis ausfällt, ist noch unklar.

Die vierte Generation des Ford Ranger macht sich für den Marktstart Anfang 2022 bereit. Zwar möchte Ford in Deutschland sowie in allen anderen europäischen Ländern bis 2024 alle Nutzfahrzeuge entweder voll oder mit Plug-in-Hybrid-Technik elektrifizieren, davon ist beim Ranger aber noch nicht viel zu spüren. Unter der neu designten Hülle arbeiten weiterhin konventionelle Turbodiesel mit wahlweise vier oder sechs Zylindern. Den Dreiliter-V6 kennen wir aus dem Vorgänger, auch wenn Ford ihn für die neue Generation optimiert und an eine Zehnstufen-Automatik geflanscht hat. Der Vierzylinder kommt in zwei Leistungsstufen und abhängig davon optional mit einer Sechs- oder Zehnstufen-Automatik, serienmäßig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord. Genaue Leistungsdaten hat Ford allerdings noch nicht veröffentlicht. Wann ein Hybrid-Antrieb nachgereicht wird, ist ebenfalls unklar. Neben dem bereits bekannten, zuschaltbaren Allradantrieb können Kund:innen neuerdings auch einen permanenten Allradantrieb für optimierte Offroadtauglichkeit bestellen. Die ersten offizielle Fotos zeigen den Pick-up mit Doppelkabine (vier Türen, fünf Sitze) in Wildtrak-Ausführung. Darüber hinaus dürfte der Ford Ranger (2022) weiterhin auch mit Extrakabine (zwei Doppelflügeltüren, zwei + zwei Sitze), Einzelkabine und EK-Fahrgestell erhältlich sein. Große Änderungen bei der Bezeichnung der bekannten Ausstattungslinien XL, XLT und Limited erwarten wir nicht. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Preis für den Ford Ranger (2022) als XL, XLT, Limited & Wildtrak noch unklar

Was das Design des Ford Ranger (2022) angeht, so wirkt die vierte Generation kantiger und bulliger gezeichnet. Durch den steil stehenden Grill und die nun aufrechten Scheinwerfer, die sich in C-Form um den Kühler winden, wirkt die Front massiv. Weniger Veränderungen sind am Heck auszumachen. Die senkrecht stehenden Rückleuchten sitzen mit frischen Signaturen weiterhin links und rechts neben der Ladeklappe, die dritte Bremsleuchte ist nun direkt über dem Griff angebracht. Das offensichtlichste Resultat intensiver Kundenbefragungen sind die integrierten Trittstufen hinter den Hinterrädern, die das Erklimmen der um 50 Millimeter verbreiterten Ladefläche vereinfachen sollen. Im Innenraum zeigt sich der Generationenwechsel dank großzügiger Digitalinstrumente und reduzierten Analog-Bedienungen am deutlichsten. Nach Mustang Mach-E und Focus Facelift hält auch im Pick-up Fords Sync 4 Einzug. Über den wahlweise zehn oder zwölf Zoll messenden, mittigen Touchscreen lassen sich nun beispielsweise Offroad- und Fahrmodi wählen sowie das Parken mit 360-Grad-Kameras erleichtern. Das serienmäßige FordPass-Connect Modem sorgt außerdem für eine zeitgemäße Vernetzung. Zum Preis des Ford Ranger (2022) gibt es hingegen noch Informationen. Das Vorgängermodell ist als Einzelkabine ab 35.807 Euro (Stand: November 2021) zu haben.

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von Victoria Zippmann von Victoria Zippmann
Unser Fazit

Der Ford Ranger (2022) präsentiert sich charakterstärker und eigenständiger als sein Vorgänger. Besonders spannend wird daher sein, inwieweit sich der kommende Amarok vom Ford unterscheiden wird.

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