Tesla Model X: Infos & Preise zur 2025er Modellpflege
Das Tesla Model X Facelift ist seit 2021 bestellbar. Marginale äußere Änderungen treffen auf einen Innenraum, der noch futuristischer ist. In Deutschland ist das Elektro-SUV als Allradantrieb und Plaid erhältlich – und seit 2025 mit einer weiteren, sanften Modellpflege.
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- Preis: Tesla Model X Facelift (2021) ab 114.990 Euro
- Antriebe: Allradantrieb & Plaid mit bis zu 600 km Reichweite
- Exterieur: Dezente Anpassungen
- Interieur: Großer Touchscreen, versteckte Lüftungsdüsen & bis zu sieben Sitzplätze
- Crashtest-Ergebnis
- Fahreindruck: So schlägt sich das Tesla Model X Vorfacelift
Preis: Tesla Model X Facelift (2021) ab 114.990 Euro
Das 2021 auf den Markt gekommene Tesla Model X Facelift ist im deutschen Konfigurator zum Preis ab 114.990 Euro bestellbar. Dabei handelt es sich um das Einstiegsmodell mit Allradantrieb (monatliches Leasing ab 1499 Euro). Wer das besonders starke Plaid-Modell erwerben möchte, muss mindestens 124.990 Euro überweisen (monatliches Leasing: 1699 Euro; alle Preise: Stand November 2025). Die 2021er Modellpflege ist von außen nur an kleinen Änderungen an Frontspoiler und Heckdiffusor auszumachen, charakteristische Elemente wie die sogenannten "Falcon Wing Doors" und die bis tief ins Dach gezogene Frontscheibe bleiben erhalten. Ab November 2025 wird der Model X mit einer weiteren leichten Modellpflege ausgeliefert, die unter anderem größere Reichweiten, eine bessere Geräuschdämmung und eine neue Benutzeroberfläche beinhaltet.
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Das Tesla Model Y im Fahrbericht (Video):

Antriebe: Allradantrieb & Plaid mit bis zu 600 km Reichweite
Das Tesla Model X Facelift (2021) ist auch nach der 2025er Modellpflege mit Allradantrieb (493 kW/670 PS) sowie als Plaid bestellbar, dessen drei E-Motoren im Verbund auf sagenhafte 750 kW (1020 PS) kommen. Derartig motorisiert, sprintet das Elektro-SUV laut Herstellerangaben – Tesla zieht allerdings das Anrollen ab – in nur 2,6 s auf Tempo 100 und schafft in der Spitze 262 km/h (Allrad: 3,9 s und 240 km/h). Das Einstiegsmodell bringt es ab 2025 auf 600 km Reichweite – also 24 km mehr als bisher – während der Plaid bis zu 567 km weit kommen soll. Wenn das Auto wieder an die Ladesäule muss, profitiert es seit 2021 von der erhöhten Ladeleistung von 250 kW (vorher: 140 kW). Beide Varianten fahren serienmäßig mit Anhängerkupplung vor und dürfen 2300 kg (Allradantrieb) beziehungsweise 2250 kg (Plaid) an den Haken nehmen.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Dezente Anpassungen
Das 5,04 m lange, 2,00 m breite (2,27 m mit Außenspiegeln) und 1,68 m hohe Tesla Model X hat sich weder mit dem 2021er Facelift, noch mit der 2025er Modellpflege optisch wesentlich verändert. Wie das Model S profitiert das Oberklasse-SUV im Zuge des Facelifts von cleaner gestalteten Schürzen. Der Chromschmuck wurde gegen schwarz abgesetzte Akzente eingetauscht, 2025 gesellen sich neue Felgendesigns dazu. Die größeren Veränderungen hat Tesla im Innenraum vorgenommen (siehe nächster Absatz), der in der zweiten Sitzreihe auch weiterhin über die nach oben öffnenden "Falcon Wing Doors" zu erreichen ist.
Interieur: Großer Touchscreen, versteckte Lüftungsdüsen & bis zu sieben Sitzplätze

Im Innenraum wartet das Tesla Model X Facelift seit 2021 mit einigen Neuerungen auf: Den absoluten Blickfang bildet zweifelsohne das optionale Yoke-Lenkrad (siehe obiges Foto), das in seiner Form stark an ein Flugzeug oder an das Steuer von K.I.T.T. aus Knight Rider erinnert und 1000 Euro extra kostet. Geld, das man sich sparen kann, haben doch Praxistests bereits gezeigt, dass herkömmliche Lenkräder im Alltag deutlich besser zu bedienen sind. Statt des bisher bekannten, vertikalen Infotainmentbildschirms ist der 17,4-Zoll-Touchscreen seit 2021 wie im Tesla Model 3 horizontal angeordnet. Ein weiteres Element aus der Mittelklasse-Limousine: die versteckten Lüftungsdüsen.
Wie gehabt bietet das Model X Platz für bis zu fünf Personen. Gegen Aufpreis sind auch sechs- und siebensitzige Konfigurationen möglich. Das Kofferraumvolumen ist mit 1050 bis 2410 l sowie zusätzlichen 183 l im Frunk angegeben. Existiert eine dritte Sitzreihe, schrumpft das Standardvolumen nach Angaben von Tesla auf 425 l.
2025 will Tesla die Geräuschdämmung und damit den Fahrkomfort verbessert haben. Außerdem wurde das Luftfahrwerk verändert und neu abgestimmt. Zu einer neuen Benutzeroberfläche sowie einer Frontkamera kommt auch mehr Schulterraum in der optionalen dritten Sitzreihe.
Crashtest-Ergebnis
Als Vorfacelift-Modell hat das Tesla Model X (2016) im Euro-NCAP-Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung einfahren können. Die Sicherheit von erwachsenen Insass:innen wird mit 98, der Schutz von Kindern an Bord mit 81 Prozent angegeben. Wichtige Erkenntnis: In der optionalen dritten Sitzreihe ist nicht genügend Platz, um Kindersitze sicher zu befestigen. Der Fußgänger- und Radfahrerschutz erhält eine 72-Prozent-Wertung. Abzüge gab es insbesondere für eine erhöhte Gefährdung des Beckenbereichs im Falle eines Aufpralls. Um diesen zu vermeiden, hat das Tesla Model X (2016) entsprechende Assistenzsysteme an Bord. Diese funktionieren sehr gut, wie die Wertung von 94 Prozent zeigt.
Fahreindruck: So schlägt sich das Tesla Model X Vorfacelift
Die großen Stärken des Tesla Model X sind das riesige Raumangebot und der effiziente Antrieb mit großer Batterie. In Sachen Geräuschdämmung und Fahrdynamik patzt es dagegen.













