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Opel Manta (2025): Elektro, PS & GSe Opel bestätigt den Elektro-Manta

von AUTO ZEITUNG 12.07.2021
Inhalt
  1. Opel Manta-e (2025) bestätigt: Wie stark wird der Elektromotor?
  2. Das ist der Opel Manta GSe ElektroMOD (2021)
  3. Sitzprobe im Opel Manta GSe ElektroMOD (2021)

Was für ein Comeback! Opel-Chef Michael Lohscheller hat den Elektro-Manta angekündigt – das Serienmodell mit dem Namen Opel Manta-e erwarten wir nicht vor 2025. Die Wartezeit verkürzt der 2021 vorgestellte Opel Manta GSe ElektroMOD.

Mitte der 2020er-Jahre feiert der Opel Manta sein Comeback. Was lange Zeit ein Gerücht war, bestätigt Opel-Chef Michael Lohscheller bei einer Präsentation des Mutterkonzerns Stellantis am 8. Juli 2021. Die erklärte Elektrifizierung der Marke bis 2028 muss schließlich auch ein emotionales Angebot umfassen. Ein Blick zurück zeigt, warum ein Elektro-Manta ein wichtiger Imageträger werden dürfte: Opel-Mitarbeiter:innen und -Fans mussten ungefähr zwei Jahrzehnte lang in der Berichterstattung lesen, sehen und hören, dass ihre Marke "krisengeschüttelt" sei. Seit 2017 gehört Opel nicht mehr zu General Motors, sondern zum französischen PSA-Konzern. Die französischen Plattformen gelten im Gegensatz zu den oft auf schwere US- oder billige Fernostfahrzeuge fokussierten Pendants von GM als durchweg Europa-kompatibel. Kluge Gleichteilepolitik verlangt jedoch nach echten Auto-Charakteren, die das Image der Marken differenzieren und prägen. Die lange Opel-Geschichte ist gespickt mit starken Auto-Typen, der emotionsgeladene aber fraglos der Manta. Somit erscheint es nur logisch, den neuen Kurs der Marke mit dem Opel Manta-e (2025) zu unterstreichen. Mehr zum Thema: Der Opel Manta GSe ElektroMOD im Fahrbericht

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Der Opel Manta GSe ElektroMOD (2021) im Video:

 
 

Opel Manta-e (2025) bestätigt: Wie stark wird der Elektromotor?

Das Ur-Prinzip mit vorn eingebautem Verbrennungsmotor und angetriebener Hinterachse hat bei der Neuauflage des Opel Manta freilich ausgedient. Als Basis dürfte eine der vier neuen Elektroauto-Plattformen dienen, die Stellantis im Juli 2021 angekündigt hat: STLA Small (bis zu 500 Kilometer Reichweite), STLA Medium (bis zu 700 Kilometer), STLA Large (bis zu 800 Kilometer) und STLA Frame (bis zu 800 Kilometer). Sie sollen ab 2023 zum Einsatz kommen und neben drei Antriebseinheiten standardisierte Batterie-Pakete zur flexiblen Kombination anbieten. So sind sowohl Front-, als auch Heck- und Allradversionen möglich. Die Technik ist also vorhanden, einzig der "Hut", wie man den Aufbau im Autogeschäft nennt, muss geschaffen werden. Wie ein recht klassisch anmutender Opel Manta-e (2025) aussehen könnte, veranschaulichen wir mit unserer oben gezeigten Computerretusche. Die offizielle Skizze von Opel (Bild 2) hingegen postuliert einen elektrischen Crossover – analog zu Ford und seinem Mustang Mach-E. Wie stark der Elektro-Manta letztlich wird, ist noch nicht abzusehen – sehr wahrscheinlich aber kräftiger als der derzeit 136 PS starke Elektromotor aus Corsa-e, Mokka-e und Zafira-e. Mehr zum Thema: Das ist der Opel Corsa-e
Von Stefan Miete

 

Das ist der Opel Manta GSe ElektroMOD (2021)

Um den Fans die Wartezeit auf den nächsten Opel Manta (2025) zu verkürzen, haben die Rüsselsheimer:innen ihr neuestes Projekt vorgestellt: den Opel Manta GSe ElektroMOD (2021). Hinter der etwas kryptischen Bezeichnung steckt ein Opel Manta erster Generation, den die Ingenieur:innen mit einem Elektroantrieb ausgestattet haben. Der Elektromotor mit 147 PS (108 kW) und 255 Newtonmeter Drehmoment zieht seinen Saft aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 31 kWh, die zwischen Rücksitzbank und Kofferraum ihre Heimat gefunden hat.  Sie erlaubt eine Reichweite von rund 200 Kilometern. Das Laden erfolgt über einen 9-kW-On-Board-Charger für ein- und dreiphasigen Wechselstrom. Eine Batterieladung dauert also bis zu vier Stunden. Interessant: Obwohl der E-Motor vorne sitzt, treibt der E-Manta seine Hinterräder an. Wie beim Original also. Doch mit dem Wechsel von freisaugendem Vierzylinder auf Kabelbetrieb ist es längst nicht getan: So gehört auch die Karosserie zu den modifizierten Elementen. Am Kühlergrill sitzt nun der Vizor, der zukünftig allen Opel ein Gesicht geben soll. Rechts und links davon finden wir die aktuelle LED-Leuchtsignatur aus Rüsselsheim. Ähnliche Veränderungen finden sich auch am Heck wieder, das mit kreisrunden LED einen hohen Wiedererkennungswert genießt. Der Opel Manta GSe ElektroMOD (2021) verfügt außerdem über ein volldigitales Cockpit, das im Innenraum die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlägt. Eine Kleinserie scheint übrigens nicht gänzlich ausgeschlossen.

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Sitzprobe im Opel Manta GSe ElektroMOD (2021)

Der Opel Manta GSe ElektoMOD (2021) bleibt außen wie innen seinen ursprünglichen Genen aus den 1970er-Jahren treu. Schon beim Öffnen der Fahrertür fällt uns direkt die Kurbel für das Fenster ins Auge. Lassen wir den Blick entlang der Verkleidung aus Rau- und Glattleder zu den Sitzen schweifen: Die sportlichen Schalensitze mit Streifen in Wagenfarbe laden ein, Platz zu nehmen. Die Einstellung der Sitze funktioniert klassisch manuell. Hier weist also auch nichts auf moderne Elektrotechnik unter dem Blech hin. Das ändert sich mit dem Blick auf das Armaturenbrett. Dort finden wir das Cockpit aus dem Opel Mokka-e. Der Griff an das originale Dreispeichen-Lenkrad aus den Siebzigern schickt einen jedoch wieder gute 50 Jahre in die Vergangenheit. Genauso stilecht geht es unterhalb des Tachos weiter. Die neuen LED-Scheinwerfer werden über einen Knopf links vom Lenkrad aktiviert, dieser muss dafür herausgezogen werden. Auch der Zündschlüssel ist sich treu geblieben, ebenso die Pedalerie. Tatsächlich lässt sich der Opel Manta GSe ElektoMOD (2021) über eine Vier-Gang-Schaltung dirigieren. Neben Gas und Bremse befindet sich deshalb auch ein Kupplungspedal im Fußraum. Der Gangwechsel während der Fahrt ist technisch gesehen aber nicht notwendig, sondern dient vielmehr dem nostalgischen Fahrgefühl. Die Gänge sind vergleichbar mit verschiedenen Fahrmodi. So lässt sich der ElektroMOD sowohl im vierten als auch im ersten Gang anfahren, die Kraft entfaltet sich je nach Gang aber spürbar unterschiedlich. Zwar finden bis zu vier Personen im GSe Platz, am bequemsten aber ist es zu zweit – um dann stilvoll und je nach "getanktem" Strom auch völlig emissionsfrei zu cruisen.
Von Leslie Schraut

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