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Tesla Model Y (2020): E-Motor & Reichweite Model-Y-Fertigung bei Berlin?

von Christina Finke 13.11.2019

Das Tesla Model Y, das im neuen Werk in Deutschland gebaut werden könnte, rollt frühestens ab Herbst 2020 vom Band. Die E-Motoren stehen für eine maximale Reichweite von 540 Kilometern!

Das Tesla Model Y (2020) basiert auf dem Model 3 und soll das erfolgreichste Fahrzeug der Marke werden. Doch, auch wenn das Elektro-SUV bereits im März 2019 vorgestellt wurde, müssen sich Kunden noch gedulden, bis die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden: Die Produktion soll nämlich erst Anfang 2020 starten. Und auch dann geht es erst einmal mit den leistungsstärksten Versionen Long Range, Dual Motor AWD und Performance los. Das Basismodell hingegen geht nicht vor dem Frühjahr 2021 an den Start. Erst dann ist das Model Y mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 390 Kilometern (WLTP) und einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h zum Einstiegspreis von 34.500 Dollar erhältlich. Bis dahin ist die Variante Long Range mit Hinterradantrieb und der Top-Reichweite von maximal 540 Kilometern (WLTP) zum Preis von 55.000 Euro der günstigste Einstieg in die Model-Y-Welt. In dieser Ausführung beschleunigt das Elektro-SUV innerhalb von 5,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und fährt maximal 209 km/h schnell. Die Allrad-Version mit zwei Elektromotorenhingegen kommt nach WLTP-Standard 505 Kilometer weit, beschleunigt innerhalb von 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, schafft maximal 217 km/h und kostet rund 59.000 Euro. An der Spitze der Modellpalette des Tesla Model Y (2020) steht die Topversion namens Performance: Hier stehen eine elektrische Reichweite von bis zu 480 Kilometern (WLTP), eine Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h und 3,7 benötigte Sekunden für den Standardsprint im Datenblatt. Mehr zum Thema: Das ist das E-SUV Tesla Model X

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Tesla Model Y (2020) im Video:

 
 

Reichweite: Tesla Model Y (2020) fährt bis zu 540 km

Das Tesla Model Y (2020) orientiert sich an der aktuellen Formensprache der amerikanischen Marke und bietet standardmäßig Platz für fünf Personen – mit der optionalen dritten Sitzreihe finden sogar bis zu sieben Insassen Platz. Außerdem ist das große Panorama-Glasdach aus dem Model 3 ebenfalls für das neue Elektro-SUV zu haben. Und auch sonst orientiert sich das Model Y an der Limousine: Der reduzierte Innenraum mit dem zentralen 15-Zoll-Touchscreen kommt einem doch sehr bekannt vor. Und wie alle anderen Tesla-Fahrzeuge auch, kommt das Mini-SUV serienmäßig mit Assistenzsystemen wie dem Notfallbremsassistent, einem Kollisionswarner sowie Toter-Winkel-Assistent vorgefahren. Und wenn der Akku des Tesla Model Y (2020) mal leer ist, sollen 15 Minuten an einem Supercharger genügen, um Energie für 270 Kilometer elektrische Reichweite aufzuladen. Den ursprünglichen Plan, das E-SUV auf eine eigenständige Plattform zu stellen, hatte Tesla-CEO Elon Musk übrigens verworfen. Stattdessen baut es auf der Basis des Model 3 auf, um das neue Auto schnell und bei relativ niedrigem "Technik- und Produktionsrisiko" auf den Markt bringen zu können. 75 Prozent der Bauteile des neuen Elektro-SUV kommen auch im Model 3 zum Einsatz. Mehr zum Thema: Das ist das Tesla Model 3

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E-Motor: Tesla Model Y (2020) mit vier Leistungsstufen

Außerdem erklärt Musk, was es mit der Nomenklatur seiner Tesla-Modelle S, 3 und X auf sich hat: "Das Model 3 sollte eigentlich Model E heißen, ein offensichtlich bescheuerter Humor. Allerdings hat Ford sich die Namensrechte schon gesichert, deshalb heißt es jetzt "S3X"." Das Model Y (2020) komplettiert den Musk'schen Humor schließlich zu "s.3.x.y.". Mit dem neuen Crossover möchte die aufstrebende Marke ihre nächste große Hürde meistern und bis 2020 eine Million Autos produziert haben. Ein ehrgeiziger Fahrplan. Dabei erwartet Musk für das Model Y sogar eine höhere Nachfrage als beim Model S, X und 3 zusammen. Klar ist, dass für derart ambitionierte Ziele weitere Produktionsstätten vonnöten sind. Tesla derzeit unter anderem ein neues Werk in Deutschland – die Gigafactory 4 soll im Großraum Berlin entstehen und könnte die neue Fertigungsstätte des Tesla Model Y (2020) werden. Mehr zum Thema: Das ist das Tesla Model S

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