Hyundai i20 (2020): Preis, Antriebe & Bilder

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Der Hyundai i20 (2023), statisch von vorne rechts fotografiert.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Die dritte Generation ist seit 2020 auf dem Markt. Drei Jahre später bessert der Hersteller bei Optik, Funktionalität, Sicherheit und Komfort nach.

Der Hyundai i20 (2023), statisch von links fotografiert.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Äußerlich fällt die Überarbeitung dezent aus.

Der Motor des Hyundai i20 (2023) in der Detailaufnahme.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Die Motorvarianten: ein 1,2-l-Benziner mit 79 PS (58 kW), ein 1,0-l-T-GDI-Benziner wahlweise mit oder ohne 48-V-Mildhybrid-System und 100 PS (74 kW) sowie der gleiche Motor mit 120 PS (88 kW) und ebenfalls auf 48-V-Basis.

Der Hyundai i20 (2023), statisch von hinten links fotografiert.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Kombinieren lassen sich die Motoren mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe (1,2 l), einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (48 V) oder einem intelligenten Sechsgang-Schaltgetriebe (1,0 l).

Das Armaturenbrett des Hyundai i20 (2023).
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Das neu gestaltete Armaturenbrett wird von horizontal verlaufenden Lamellen dominiert, die die Breite betonen sollen. Mit der Modellpflege ziert zudem eine mehrfarbige Ambientebeleuchtung das Interieur.

Der Hyundai i20 (2023), statisch von vorne fotografiert.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Serienmäßig ist der Hyundai i20 mit einem autonomen Notbremsassistenten inklusive Fußgänger- und Radfahrererkennung und einem Spurfolgeassistenten ausgerüstet.

Der Hyundai i20 (2023), statisch von hinten fotografiert.
Hyundai i20 (2023) Foto: Hyundai

Mit dem Sicherheitspaket Hyundai SmartSense soll der i20 aus dem Kleinwagensegment herausstechen und bietet weitere optionale Funktionen.

Der Hyundai i20 N Line (2024) fährt in urbaner Umgebung, von vorne links fotografiert.
Hyundai i20 N Line (2024) Foto: Hyundai

Bei der N Line ist das Hyundai-Logo nicht wie gewohnt auf der Motorhaube zu finden, sondern am Kühlergrill.

Das Cockpit des Hyundai i20 N Line (2024), vom Beifahrersitz fotografiert.
Hyundai i20 N Line (2024) Foto: Hyundai

Das andere Lenkrad und der Schaltknauf mit N-Logo sollen für ein sportlicheres Gefühl sorgen.

Die vorderen Sitze des Hyundai i20 N Line (2024).
Hyundai i20 N Line (2024) Foto: Hyundai

Die Sitze der N Line sind sportlicher konturiert.

2023 bekam der Hyundai i20 ein Update spendiert, das den Innenraum und das Exterieur sowie die Motoren betrifft – und auch die sportlich anmutende N Line. Gleichzeitig sank der Preis.

Preis: Hyundai i20 (2023) ab 19.900 Euro

Konnte die Kundschaft den Hyundai i20 vorher zu Preisen ab 25.435 Euro bestellen, sank der Grundpreis mit dem Update 2023 und 2024 auf 19.900 Euro. Die ungewöhnliche Entwicklung rührt vor allem daher, dass nach längerer Pause wieder eine preiswertere Einstiegsversion für den Kleinwagen verfügbar ist. Die dritte i20-Generation ist seit 2020 auf dem Markt, drei Jahre später besserte der Hersteller nun bei Optik, Funktionalität, Sicherheit und Komfort nach. 2024 legte Hyundai ab 25.800 Euro die sportlich inspirierte N Line auf (Alle Preise: Stand Januar 2025). Eine volle N-Variante wird nicht mehr produziert – hier die Gründe.
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Antrieb: klassische Verbrenner & Mildhybrid, drei Leistungsstufen

Die koreanische Marke bietet drei Motorvarianten für den Hyundai i20 an: Den Einstieg bildet der 1,2-l-Vierzylinder mit 79 PS (58 kW). Darüber rangiert der 1,0-l-T-GDI-Benziner, den es sowohl mit als auch ohne 48-V-Mildhybrid-System und stets mit 100 PS (74 kW) gibt. Ausschließlich elektrifiziert erhältlich ist die stärkste Ausbaustufe des 1,0ers mit 120 PS (88 kW, Stand Januar 2025 nicht konfigurierbar). Kombinieren lassen sich die Motoren mit einem Fünfgang-Schalter (1,2 l), einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe oder einem intelligenten Sechsgang-Schaltgetriebe (beide ausschließlich 1,0 l), das den Motor bei gelupftem Gasfuß entkoppelt, ausschaltet und im Segelbetrieb Sprit spart.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Sportlich-kantiger i20

Der Hyundai i20 der aktuellen Generation war das erste Modell der Marke, das die neue Designsprache "Sensuous Sportiness" trägt – zu Deutsch "sinnliche Sportlichkeit". Damit hauchte der Hersteller dem i20 sichtlich mehr Emotionen ein. Das 2023er Update brachte neue Lackfarben und Felgendesigns mit sich. Und auch die Sportlichkeit stand dabei im Vordergrund, wie die noch kantigere Frontschürze zeigt. Die überarbeiteten Lufteinlässe nehmen die Linien des mittlerweile typisch gewordenen Kaskaden-Kühlergrills auf. Schmale Scheinwerfer und ein hakenförmiges Tagfahrlicht geben der Front des Kleinwagens ein frisches Gesicht.

Die seitliche Charakterlinie steigt nach hinten sanft an, das Dach ist um 24 mm niedriger als bei der Vorgänger-Generation und auf Wunsch farblich in Schwarz abgesetzt. Am Heck fällt ein Leuchtband ins Auge, das die blitzförmig gezeichneten Rückleuchten verbindet. Mit dem Update rückten die Reflektoren weiter nach oben, die Heckschürze wurde in Schwarz getaucht und der Diffusor erhielt chromfarbene Akzente. Die nachgelegte N Line soll dem Hyundai i20 (2020) zusätzlich ein sportliches Auftreten einhauchen. Dazu bekamen Kühlergrill und Frontstoßstange einen anderen Look spendiert, wobei das Markenlogo von der Motorhaube auf den Grill wandert. Außerdem sind die 17-Zöller anders gestaltet.

Interieur: N Line mit anderen Sitzen & Lenkrad

Hyundai i20 (2023)
Foto: Hyundai

Der Innenraum ist mit dem Generationswechsel auf den Hyundai i20 größer geworden. Der Kofferraum fasst 352 bis 1165 l. Das neu gestaltete Armaturenbrett wird von horizontal verlaufenden Lamellen dominiert, welche die Breite betonen sollen. Seit Mitte 2023 ziert zudem eine mehrfarbige Ambientebeleuchtung das Interieur. Die digitale Instrumententafel besteht aus einem 4,2-Zoll-LCD-Bildschirm oder optional einem 10,25-Zoll-Farbdisplay. Der zentrale Infotainment-Touchscreen misst ebenfalls 10,25 Zoll. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren im i20 kabellos. Über das Telematiksystem Bluelink können mit einer App Echtzeitinformationen über Verkehr oder Parkplätze und Over-the-air-Updates für das Navi abgerufen werden.

Auch im Innenraum hebt sich die N Line an der ein oder anderen Stelle vom Standard-i20 ab. So wartet die Sonderausstattung mit einem sportlicheren Lenkrad sowie dynamischer konturierten Sitzen auf. Außerdem sind Pedalerie und Schaltknauf anders gestaltet, wobei letzterer von einem N-Logo verziert wird. Weitere Spielereien wie Metalloberflächen sowie rote Akzente und Ziernähte runden den Auftritt ab.

Assistenzsysteme: Breites Spektrum an optionalen Funktionen

Serienmäßig ist der Hyundai i20 mit einem autonomen Notbremsassistenten inklusive Erkennung von Fußgänger:innen und Fahrrädern und einem Spurfolgeassistenten ausgerüstet. Mit dem Sicherheitspaket Hyundai SmartSense soll der i20 aus dem Kleinwagensegment herausstechen und bietet weitere optionale Funktionen wie einen Querverkehrsassistenten beim Rückwärtsausparken, einen aktiven Totwinkelassistenten und eine navigationsbasierte intelligente Geschwindigkeitsregelung. Zudem kann der i20 auf Wunsch selektiv einzelne Räder einbremsen, um den Wagen wieder in die Spur zurückzuholen.

Fahreindruck: Gut abgestimmt & mit Leistungsreserven

Der Test zeigt, dass der Hyundai i20 1.0 T-GDI 48V ein richtig gutes Auto ist: Luftiges Raumangebot trifft auf moderne Ausstattungsfeatures und ausgewogene Fahreigenschaften. Der 120-PS-Turbo (88 kW) mit Mildhybrid-System passt bestens zum agilen Hyundai i20, dürfte aber etwas sparsamer sein.
Von Caspar Winkelmann