Premiere

Ruf B8: Goodwood-Prototyp fährt mit Achtzylinder-Boxer

So etwas hat es noch nie gegeben: Der Kleinserien-Hersteller Ruf aus Pfaffenhausen hat mit dem Ruf B8 Erprober ein ganz neues Motorenkonzept präsentiert. Der Supersportler setzt nämlich auf ein Boxer-Herz mit acht Zylindern und Biturboaufladung. Das wissen wir schon!

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Blick von schräg vorne auf den Ruf B8.
Ein „unauffälliger“ Ruf CTR3 sorgte auf dem Goodwood Festival od Speed 2026 für Aufsehen. Foto: Ruf (Huckleberry Mountain)
Blick von hinten auf den Ruf B8.
Die Karosserie wurde um 100 mm verlängert. Foto: Ruf (Huckleberry Mountain)
Blick in den Motorraum des Ruf B8.
Der Grund? Ein neuartiger Motor! Ruf setzt beim B8 genannten Labor auf Rädern auf einen neu entwickelten Boxermotor – mit acht Zylindern und Biturboaufladung! Das 4,8-l-Aggregat leistet nach eigenen Angaben über 1000 PS (735 kW). Foto: Ruf (Hans Dieter Seufert)
Blick von schräg hinten auf den fahrenden Ruf B8.
Auch das Drehmoment klettert mit über 1000 Nm in astronomische Höhen. Der Knaller: Das Sechsgang-Schaltgetriebe des Boxer 8 will manuell bedient werden. Foto: Ruf (Hans Dieter Seufert)

Der deutsche Automobilhersteller Ruf hat auf dem Goodwood Festival of Speed 2026 für mächtig Furore gesorgt: Mit seinem neuen Erprobungsfahrzeug B8 fährt Ruf mit einem neu entwickelten Boxermotor vor – mit acht Zylindern und mit Biturboaufladung! Das 4,8-l-Aggregat leistet nach eigenen Angaben über 1000 PS (735 kW). Auch das Drehmoment klettert mit über 1000 Nm in astronomische Höhen. Der Knaller: Das Sechsgang-Schaltgetriebe des B8 will manuell bedient werden.

Beschleunigungsdaten oder eine Höchstgeschwindigkeit des B8 behält Ruf aber noch ein. Ebenso schleierhaft ist, ob und wann eine aus dem B8 resultierende Serienversion zu erwarten ist.

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Video: AUTO ZEITUNG

Die Karosserie des Ruf B8 basiert auf der des Ruf CTR3 Evo

Fans konnten den Ruf B8 in Goodwood nicht nur im Stand begutachten, denn das Coupé nahm auch an den legendären Hillclimbs teil. Zweimal täglich jagte Rennfahrer Tanner Foust den Boliden im Zuge des „Supercar Run“ den Berg hinauf. Die Fahrten dienen dabei nicht nur der Demonstration, sondern auch für Testzwecke – das Triebwerk befindet sich schließlich noch in der Entwicklung.

Apropos Entwicklung: Den Achtzylinder-Boxer hat die Sportwagenschmiede in einen Ruf CTR3 Evo gepflanzt. Dafür wurde die Karosserie um 100 mm verlängert, um Platz für den Achtzylinder-Boxer zu machen. Zusätzlich erhielt das fahrende Labor eine besondere Lackierung und fuhr unter anderem im Farbton „Blossom Yellow“ vor – eine Hommage an den legendären Ruf CTR Yellowbird von 1987.