Xiaomi YU7: China-SUV zum rasenden Smartphone getunt
Der Xiaomi YU7 sorgt schon im Serien-Trimm für Schlagzeilen, obwohl er noch nicht einmal in Europa erhältlich ist. Mit dem Tuning von Ildar Project kann sich der Smartphone-Gigant sogar mit Ferrari Purosangue und Co. messen!
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Gestern noch ein Smartphone-Hersteller, heute eine Automarke und morgen vielleicht schon ein Konkurrent für Porsche, Ferrari und Co.? Diesen Ausblick gibt jedenfalls Ildar Project mit einem Tuning für den Xiaomi YU7. Der zweite Streich des chinesischen Technologie-Konzerns und sein erstes SUV zielt bereits im Fünf-Meter-Serientrimm auf die hiesige Premium-Konkurrenz. Die Renderings des russischen Instagram-Kanals verschärfen die Formen des Fünftürers merklich, verzichten aber auf die Mansory-Maßlosigkeiten, wie sie noch im BMW iX3 von Ildar Project zu sehen waren.
Statt eines Forged-Carbon-Tsunamis weisen die schwarz lackierten Anbauteile definitiv, aber auch dezent in die dynamische Richtung. Gut, mal abgesehen vom Frontspoiler, der dann doch ein gewisses Geltungsbedürfnis signalisiert. Mehr Aggressivität verleihen dem YU7 an der Front ansonsten vor allem die fetter umrandeten Lufteinlässe unter den Scheinwerfern im McLaren-Stil sowie die kontrastlackierte Fronthaube. Die mit allerlei Sensorik vollgestopfte Dachhutze hat zwar was von der "Need-for-Speed"-Bastelwut der 2000er, ragt aber selbst im Serienzustand in den Fahrtwind.
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Der Yangwang U8 (2024) in Fahrbericht (Video):

Vom Smartphone zum Pimp-Projekt: Der Xiaomi YU7 von Ildar Project
An den Flanken kopiert Ildar Project den eigenen Trick und definiert auch hier die Luftauslässe mit etwas schwarzem Lack. Schweller ziehen die muskulös proportionierte Karosserie in Richtung Asphalt, während die Radlaufverbreiterungen ihr Bestes geben, die Distanz-gescheibten Reifen zu abzuschirmen. Selbstverständlich müssen sich dann auch dominant dimensionierte Felgen in den Radhäusern drehen, die auch farblich in den Gesamteindruck passen. Düster gehts hingegen am Heck zu, wo sowohl der Diffusor, als auch die Fläche zwischen den Aston-Martin-verdächtigen Heckleuchten schwarz abgesetzt sind. So fällt auch das Fehlen einer Abgasanlage nicht auf den ersten Blick auf.
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Auch mit dem Tuning von Ildar Project bleibt der Xiaomi YU7 ein Vollelektriker. Über eine Leistungssteigerung der beiden E-Maschinen (So funktioniert ein Elektromotor) schweigt sich der Digital-Künstler aber aus. Ergo bleibt es beim 508 kW (691 PS) starken Allradantrieb, der das China-SUV in 3,2 s auf 100 km/h drischt. Die Höchstgeschwindigkeit von 253 km/h ist für einen Stromer vernünftig, auch wenn ein Purosangue dem YU7 ebenso wegfährt wie der sieben Stundenkilometer flottere Macan Turbo. Für besonders PS-Hungrige entwickelt Xiaomi übrigens gerade eine Sportversion, die sich dann auch leistungstechnisch an die Spitze der SUV-Nahrungskette setzen könnte (Hier geht es zu den entsprechenden Erlkönig-Fotos). Und vielleicht sehen wir dann ein paar der digitalen Tuning-Kniffe von Ildar Project sogar am Serienauto, ganz in echt.











