KGM Musso (2022) & Musso EV (2025): Alles zum Ex-SsangYong

Vormals unter dem Markennamen SsangYong gehandelt, firmiert der südkoreanische Pick-up inzwischen als KGM Musso auf dem deutschen Markt. 2025 gesellt sich erstmals eine Elektro-Version dazu. Das sind alle Varianten und Infos zum südkoreanischen Arbeitstier!

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Eine Collage zeigt dem KGM Musso Facelift (2022) und den Musso EV (2025).
KGM Musso Facelift (2022)/Musso EV (2025) Foto: KGM

Früher unter dem Markennamen SsangYong angeboten, heißt der südkoreanische Pick-up nun KGM Musso. 2025 legt der Hersteller die EV-Variante nach (kleines Foto).

Das KGM Musso Facelift (2022) steht in einem Forst, von hinten links fotografiert.
KGM Musso Facelift (2022) Foto: KGM

Der Musso-Verbrenner darf mit Automatikgetriebe bis zu 3,5 t ziehen.

Der KGM Musso EV (2025) steht auf einem Berg, von vorne links fotografiert.
KGM Musso EV (2025) Foto: KGM

Der Musso EV ist optisch anders gestaltet und fällt rund sechs Zentimeter länger aus.

Der KGM Musso EV (2025) steht auf einem Berg, von hinten rechts fotografiert.
KGM Musso EV (2025) Foto: KGM

Die maximale Anhängelast beträgt mit 1800 kg mindestens eine Tonne weniger als beim Verbrenner und die Nutzlast fällt mit bis zu 500 kg eher beschränkt aus.

Das Cockpit des KGM Musso Facelift (2022).
KGM Musso Facelift (2022) Foto: KGM

Verbrenner: Digitalcockpit und Zentraldisplay mit je 12,3 Zoll Diagonale und separater Touchscreen für die Klimabedienung.

Die beiden Sitzreihen des KGM Musso Facelift (2022) von der rechten Seite fotografiert.
KGM Musso Facelift (2022) Foto: KGM

Alle Varianten des Musso kommen mit Doppelkabine und fünf Sitzplätzen.

Das KGM Musso Grand Facelift (2022) steht vor einem Bergsee, von hinten links fotografiert.
KGM Musso Grand Facelift (2022) Foto: KGM

Die Langversion Musso Grand verfügt über einen elf Zentimeter längeren Radstand als ihr kleiner Verbrenner-Bruder und misst insgesamt 5,41 m.

Preis: KGM Musso ab 38.990 Euro

2018 als Pick-up wiedereingeführt, wurde der SsangYong Musso mit der Insolvenz seines Namensgebers 2023 in KGM Musso umbenannt. In Deutschland benötigte das Rebranding mehr Zeit, ist aber spätestens seit 2025 auch in Kraft. Damit ist der Südkoreaner einerseits als Facelift-Variante des Verbrenners zu Preisen ab 38.990 Euro erhältlich, andererseits als vollelektrischer Musso EV ab 41.990 Euro. Der Verbrenner steht darüber hinaus als Langversion Musso Grand im Programm und schlägt mit mindestens 40.490 Euro zu Buche (alle Preise: Stand Oktober 2025).
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Antriebe: Ein Diesel & zwei E-Varianten

Verbrenner

Der KGM Musso-Verbrenner (ehemals SsangYong) ist wie bereits vor dem 2022er-Facelift lediglich mit einer Motorisierung konfigurierbar, die wir bereits aus dem Plattformbruder Rexton kennen: einem 2,2-l-Diesel mit 202 PS (148 PS). Das Drehmoment wird wahlweise über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsstufen-Automatik an alle vier Räder übertragen und beläuft sich auf 400 Nm beziehungsweise 441 Nm. Während der Handschalter 2800 kg an den Haken nehmen darf, zieht der Automatik-Musso bis zu 3500 kg.

Musso EV

Im Herbst 2025 zog der südkoreanische Hersteller das Tuch vom KGM Musso EV. Dieser kommt stets mit einer 80,6-kWh-Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie, aber wahlweise mit einer oder zwei identischen permanenterregten Synchronmaschinen. Diese leisten jeweils 152 kW (207 PS) und sorgen bei der stärkeren Variante für Allradantrieb. Zum Laden von zehn auf 80 Prozent benötigt der Akku an der 120-kW-Schnellladestation 36 min. Die Reichweiten gibt KGM mit 420 km beziehungsweise 379 km für die AWD-Variante an. Die maximale Anhängelast beträgt mit 1800 kg mindestens eine Tonne weniger als beim Verbrenner und die Nutzlast fällt mit bis zu 500 kg eher beschränkt aus.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Drei unterschiedliche Längen

Mit dem 2022er Facelift tritt der KGM Musso extrovertierter auf als zuvor, was vor allem auf die Kappe der neu gestalteten Front mit großflächigem, bulligem Kühlergrill samt dickem Rahmen geht. Kunststoffbeplankungen und 21,5 cm Bodenfreiheit verleihen dem Verbrenner einen robusten Auftritt. Die Elektro-Variante trägt zwar denselben Namen, ist aber optisch anders gestaltet. Hier dominiert ein schmaler Grill mit vertikalen Akzenten die Front, die Assoziationen zum Jeep Wagoneer S hervorrufen könnte. Insgesamt tritt der Elektriker kantiger auf als sein fossil betriebener Bruder, den er mit 5,16 m um circa sechs Zentimeter überragt. Die Langversion Musso Grand verfügt über einen elf Zentimeter längeren Radstand als ihr kleiner Verbrenner-Bruder, misst insgesamt 5,41 m und befindet sich damit auf Augenhöhe mit dem Ford Ranger mit Doppelkabine. Die Ladeflächen messen 1,30 m beim Verbrenner, 1,35 m beim EV und 1,61 m beim Grand.

Interieur: Unterschiedliche Bediensysteme bei KGM Musso-Verbrenner & EV

Eine Collage zeigt die Cockpits von KGM Musso Facelift und Musso EV.
Foto: KGM

Sowohl das KGM Musso Facelift (2022) als auch der Musso EV und Musso Grand verfügen über eine Doppelkabine, die über vier Türen zugänglich ist und über drei Sitzplätze im Fond verfügt. Trotzdem unterscheidet sich das Interieur von Verbrenner und EV: Beide verfügen zwar über je ein 12,3-Zoll-Display als Digitalcockpit und Zentralbildschirm, allerdings in unterschiedlicher Anordnung. Während der Verbrenner (siehe obere Bildhälfte) im klassischen Stil mit zwei separaten Displays arbeitet und das Cockpit – wie bei analogen Anzeigen üblich – durch eine Kunststoffabschirmung einrahmt, verschmelzen im E-Auto beide Bildschirme zu einer optischen Einheit (siehe untere Bildhälfte). Auch das Vierspeichen-Lenkrad mit KGM-Schriftzug wirkt moderner. Der Verbrenner addiert in der Mittelkonsole einen dritten Bildschirm zur Bedienung der Klimafunktionen, die beim EV in den zentralen Touchscreen integriert ist – physische Tasten reduziert der Diesel auf ein Minimum, der EV verzichtet komplett.