SsangYong-News: Insolvenz & Zukunft SsangYong bald insolvent?

von Tim Neumann 29.12.2020

Die neuesten SsangYong-News im Dezember 2020 betreffen die drohende Insolvenz der Marke: Nachdem die Koreaner einen Bankkredit nicht zurückzahlen konnten, haben sie ein Sanierungsverfahren beantragt. Wie geht es in Zukunft weiter? Dieser Artikel wurde am 29.12.2020 aktualisiert.

Erst seit wenigen Jahren ist SsangYong wieder auf dem deutschen Markt vertreten, nun droht der Marke die Insolvenz. Wie viele Autohersteller leidet die Firma unter der Corona-Pandemie und konnte einen Bankkredit von schätzungsweise 44 Millionen Euro nicht zurückzahlen, der im Dezember 2020 fällig gewesen wäre. In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass es ein Sanierungsverfahren beantragt habe. Nach koreanischem Recht darf SsangYong für drei Monate Produktion und Vertrieb seiner Modelle wie gewohnt fortsetzen, muss aber gleichzeitig neue Investoren finden. Sollte dies nach Ablauf der Frist nicht gelingen, folgt das Insolvenzverfahren. Autokonzern Mahindra, der 75 Prozent der SsangYong-Anteile hält, besitzt scheinbar kein Interesse mehr, die Liquiditätsprobleme der Koreaner zu beheben. Gleichwohl muss er die Hauptverantwortung bei der Investorensuche übernehmen. Es wäre nicht das erste Insolvenzverfahren von SsangYong: Bereits 2009 hatte sich die Marke in die Zahlungsunfähigkeit verschuldet und war zwei Jahre später durch Mahindra gerettet worden. Was die wirtschaftlichen Probleme von SsangYong für Kunden in Deutschland zur Folge hat, ist noch unklar. Vorerst sollen Handel und Service laut Unternehmen weitergeführt werden. Gleichzeitig versucht man, sich für die Zukunft robuster und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Mehr zum Thema: Das ist das SsangYong Rexton Facelift

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News im Dezember 2020: Droht SsangYong die Insolvenz? 

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