Polestar Precept (2020): Preis & Reichweite Polestar zeigt die eigene Zukunft

von Sven Kötter 24.03.2020

Mit dem Polestar Precept wagt die junge Marke einen Ausblick in die Zukunft. Alle Informationen zur Reichweite und möglichen Preis des vollelektrischen Grand Tourers!

Die vollelektrische Studie Polestar Precept (2020) hebt sich optisch von den bekannten Modellen 1 und 2 ab, deren Design sich noch deutlicher an das der Muttermarke Volvo anlehnt. Die Lichtsignatur "Thors Hammer" ist neu interpretiert und nun zweigeteilt ausgeführt. Der charakteristische, stilisierte Kühlergrill entfällt – hier findet eine Leiste mit Sensoren und Kameras Platz, die Polestar "SmartZone" nennt. Entgegen dem Trend, derartige Technik unsichtbar zu machen, beschriftet Polestar die einzelnen Elemente sogar. Besonders markant fällt die Fronthaube aus, die über einen integrierten Flügel verfügt, der den Luftstrom besonders effizient um das Auto lenken soll. Kameras, die die Außenspiegel ersetzen, verbessern die ausgefeilte Aerodynamik zusätzlich. Auf dem Glasdach des Polestar Precept (2020) sitzt ein so genannter Lidar-Pod (light detection and ranging), der die Assistenzsysteme mit präzisen Daten zur Umgebung versorgt – zum Beispiel für autonomes Fahren. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten des Genfer Autosalons 2020

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Keine Reichweite zum Polestar Precept (2020) bekannt

Die Platzverhältnisse im Innenraum des Polestar Precept (2020) sollen trotz eleganter Silhouette und großem Akku im Unterboden großzügig ausfallen – 3,1 Metern Radstand sei Dank. Das Interieur zeichnet sich zudem durch viele Elementen aus Recycling-Materialien aus. So werden die Sitzflächen aus recycelten PET-Flaschen im 3D-Verfahren gestrickt, während Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl bestehen. Für die Teppiche verwendet man recycelte Fischernetze, Innenverkleidungen und Rückenlehnen werden aus Flachs-Verbundwerkstoff von Bcomp gefertigt. Letzterer soll sogar eine Gewichtsersparnis von bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Materialien bringen. Das Cockpit wird von zwei Bildschirmen dominiert, die durch einen leuchtenden Rahmen verbunden sind. Die Instrumente werden auf einem 12,5-Zoll-Display dargestellt. Das neue Infotainmentsystem der Marke, das in enger Zusammenarbeit mit Google entwickelt wurde, wird über den zentralen 15-Zoll-Touchscreen des Polestar Precept (2020) bedient. Spannend: Dank Eye-Tracking-Technologie sollen die Bildschirme auch mit Blicken gesteuert werden können.

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Serienchancen und Preis des Polestar Precept (2020) unklar

Da es sich beim Polestar Precept (2020) um eine Studie handelt, nutzen es die Schweden, um spannende Details zu verwirklichen, die so in der Serie kaum umgesetzt werden dürften. Dazu zählt das Markenemblem, das holographisch in einem schwedischen Kristall schwebt, der zwischen den hinteren Kopfstützen sitzt. Maximilian Missoni, Designchef der Marke, bringt die Intention der neuesten Kreaktion in wenigen Worten auf den Punkt: "Die Ästhetik basiert auf modernster Technologie und nicht auf historischen Referenzen in der Automobilindustrie. Bei Polestar sehen wir Technologie als Wegbereiter, als Werkzeug zur Lösung der Probleme unserer Gesellschaft, und wir haben diese Haltung in neue Designprinzipien transferiert. Die Kombination aus nachhaltigen Materialien und intelligenten High-Tech-Systemen schlägt ein völlig neues Kapitel des avantgardistischen Luxusdesigns auf und zeigt deutlich, in welche Richtung Polestar sich bewegt." Zu Leistungsdaten oder wie es um die Chancen einer Serienversion des Polestar Precept (2020) steht, hält sich der Hersteller allerdings noch bedeckt.

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