Polestar Precept (2023): Preis & Reichweite Der Precept geht in Serie

von Sven Kötter 29.09.2020

Die Studie Polestar Precept (2023) soll in Serie gehen, wie die elektrische Volvo-Schwester offiziell bestätigt. Das wissen wir zur Reichweite und dem möglichen Preis des vollelektrischen Grand Tourers!

Wer die Studie Polestar Precept (2023) so spannend fand wie wir, kann nun beginnen zu sparen: Wie Geschäftsführer Thomas Ingenlath bestätigt, soll der vollelektrische Gran Tourer in Serienfertigung gehen. Ob das Serienmodell, das wir nicht vor 2023 erwarten, das mutige Design behalten darf? Schließlich hebt es sich damit optisch von den bekannten Modellen 1 und 2 ab, deren Design sich noch deutlich an das der Muttermarke Volvo anlehnt. Die Lichtsignatur "Thors Hammer" ist beim Precept interpretiert und zweigeteilt ausgeführt. Der charakteristische, stilisierte Kühlergrill entfällt – hier findet eine Leiste mit Sensoren und Kameras Platz, die Polestar "SmartZone" nennt. Entgegen dem Trend, derartige Technik unsichtbar zu machen, beschriftet Polestar die einzelnen Elemente sogar. Besonders markant fällt die Fronthaube aus, die über einen integrierten Flügel verfügt, der den Luftstrom besonders effizient um das Auto lenken soll. Kameras, die die Außenspiegel ersetzen, verbessern die ausgefeilte Aerodynamik zusätzlich. Auf dem Glasdach des Polestar Precept (2023) sitzt ein so genannter Lidar-Pod (light detection and ranging), der die Assistenzsysteme mit präzisen Daten zur Umgebung versorgt – zum Beispiel für autonomes Fahren.

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Keine Reichweite zum Polestar Precept (2023) bekannt

Die Platzverhältnisse im Innenraum des Polestar Precept (2023) sollen trotz eleganter Silhouette und großem Akku im Unterboden großzügig ausfallen – 3,1 Metern Radstand sei Dank. Das Interieur zeichnet sich zudem durch viele Elemente aus Recycling-Materialien aus. So werden die Sitzflächen aus recycelten PET-Flaschen im 3D-Verfahren gestrickt, während Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl bestehen. Für die Teppiche verwendet man recycelte Fischernetze, Innenverkleidungen und Rückenlehnen werden aus Flachs-Verbundwerkstoff von Bcomp gefertigt. Letzterer soll sogar eine Gewichtsersparnis von bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Materialien bringen. Das Cockpit wird von zwei Bildschirmen dominiert, die durch einen leuchtenden Rahmen verbunden sind. Die Instrumente werden auf einem 12,5-Zoll-Display dargestellt. Das neue Infotainmentsystem der Marke, das in enger Zusammenarbeit mit Google entwickelt wurde, wird über den zentralen 15-Zoll-Touchscreen des Polestar Precept (2023) bedient. Spannend: Dank Eye-Tracking-Technologie sollen die Bildschirme auch mit Blicken gesteuert werden können.

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Preis des Polestar Precept (2023) unklar

Da es sich beim Polestar Precept (2023), wie wir ihn bislang kennen, um eine Studie handelt, zeigt er auch spannende Details, die so kaum in der Serie umgesetzt werden dürften. Dazu zählt das Markenemblem, das holografisch in einem schwedischen Kristall schwebt, der zwischen den hinteren Kopfstützen sitzt. Maximilian Missoni, Designchef der Marke, bringt die Intention der neuesten Kreaktion in wenigen Worten auf den Punkt: "Die Ästhetik basiert auf modernster Technologie und nicht auf historischen Referenzen in der Automobilindustrie. Bei Polestar sehen wir Technologie als Wegbereiter, als Werkzeug zur Lösung der Probleme unserer Gesellschaft, und wir haben diese Haltung in neue Designprinzipien transferiert. Die Kombination aus nachhaltigen Materialien und intelligenten High-Tech-Systemen schlägt ein völlig neues Kapitel des avantgardistischen Luxusdesigns auf und zeigt deutlich, in welche Richtung Polestar sich bewegt." Zu Leistungsdaten und zum Preis des Polestar Precept (2023), der in China produziert werden soll, hält sich der Hersteller nach wie vor bedeckt.

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