Alle Infos zum Tesla Model S

Tesla Model S Facelift (2021): Preis/Reichweite Das kostet das Tesla Model S

von Sven Kötter 13.04.2021

Anfang 2021 gibt es mit einem weiteren Tesla Model S Facelift eine umfangreiche Überarbeitung. Es wird als "Maximale Reichweite", als "Plaid" und "Plaid+" angeboten. Wir zeigen den neuen Innenraum und nennen den Preis.

Das Tesla Model S Facelift soll ab September 2021 zu einem Preis ab 86.990 Euro (Stand: April 2021) ausgeliefert werden. Dafür gibt es das "Maximale Reichweite"-Modell mit Dual-Motor. So konfiguriert, beschleunigt das Model S in 3,2 Sekunden auf 100 km/h, fährt 250 km/h in der Spitze und bis zu 663 Kilometer weit (geschätzt). Noch mehr Leistung verspricht das Model S "Plaid" mit drei E-Motoren und 1020 PS Systemleistung. Es absolviert den Standardsprint in 2,1 Sekunden und rennt maximal 322 km/h schnell. Die Reichweite beträgt 628 Kilometer. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: Das Plaid+-Modell schickt mehr als 1100 PS an alle vier Räder und soll in unter 2,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Für die Viertelmeile gibt Tesla eine Zeit von unter neun Sekunden an. Das Model S Plaid+ soll den Nürburgring bereits in rund 7:20 Minuten umrundet haben. Die Reichweite des Plaid+ beträgt nach Herstellerangaben 837 Kilometer. Dank einer neuen Batterie-Architektur sollen alle Model S mehrere Viertelmeile-Läufe nacheinander absolvieren können – ohne Leistungsverlust. Auf der Langstrecke profitiert das Tesla Model S (2021) von den hauseigenen Superchargern. Hier lassen sich im Idealfall 322 Kilometer Reichweite in rund 15 Minuten nachladen. Die Preise der Plaid-Modelle belaufen sich auf 116.900 Euro beziehungsweise 149.990 Euro (Stand: April 2021). Mehr zum Thema: Das ist das Tesla Model X

Test Tesla Model S P90D im Test
Tesla Model S P90D (2016): Test Beschleunigungstest im Model S

Tesla Model S und Porsche Taycan im Beschleunigungs-Duell (Video):

 
 

Preis & Reichweite des Tesla Model S Facelift Plaid (2021)

Die größte Neuerung des Tesla Model S Facelift (2021) betrifft den Innenraum. Das mittlerweile ein wenig angestaubte Armaturenbrett wird durch eine moderne Version ohne sichtbare Lüftungsdüsen ersetzt. Zentral sitzt nun ein horizontal ausgerichteter Touchscreen mit einer Auflösung von 2200 x 1300 Pixeln. Anders als bei Model 3 und Y blickt der:die Fahrer:in weiterhin auf ein Display hinter dem Lenkrad, das sie:ihn mit den wichtigsten Informationen versorgt. Ganz neu ist hingegen das Lenkrad selbst, das mit sämtlichen Konventionen bricht und auf einen durchgehenden Kranz verzichtet. Ein drittes Display gilt den Passagier:innen auf der neu gestalteten Rückbank. Alle Bildschirme lassen sich mit Controllern verbinden und so als Spielkonsole nutzen. Die Rechenleistung gibt Tesla mit zehn Teraflops an, das ist Spielekonsolen-Niveau. EIne Dreizonen-Klimaautomatik, kabelloses Laden und zahlreiche USB-Anschlüsse erhöhen den Komfort an Bord ebenso wie das große Glasdach, das Infrarot- und UV-Strahlung vom Innenraum abhalten soll und die bekannte Autopilot-Funktion. Das 960-Watt-Audiosystem hat 22 Lautsprecher und eine aktive Geräuschunterdrückung. Der Kofferraum des Tesla Model S Facelift (2021) nimmt, den vorderen Frunk mit eingerechnet, 793 Liter Gepäck auf. Mehr zum Thema: Das ist der Tesla Kleinwagen

Elektroauto Tesla Model 3 (2017)
Tesla Model 3 (2018): Preis & Performance Preis-Update für das Model 3

Das Tesla Model S im IIHS-Crashtest (Video):

 
 

Crashtest-Ergebnis des Tesla Model S Facelift (Modell 2016)

In puncto Sicherheit bietet das Tesla Model S Facelift (Modell 2016) ausreichend Schutz, was sich in fünf das im Euro-NCAP-Crashtest niederschlug. Im IIHS-Test, dem Crashtest des US-Versicherungsinstituts für Autobahnsicherheit, bekommt das Model S jedoch nur die zweitbeste Note. Und dabei ist es schon der zweite Anlauf. Bereits im ersten Test schrammte der Stromer knapp am begehrten "Top Safety Pick+" vorbei. Zwar überzeugte das Tesla Model S in den meisten Test-Kategorien mit guten Wertungen, erhielt beim Front-Seitwärts-Aufprall aber nur eine ausreichende Bewertung. Messungen am Dummy zeigten, dass in diesem Fall Verletzungen am Kopf, sowie am rechten Bein möglich wären, würde der simulierte Crash tatsächlich so stattfinden. Beim zweiten Anlauf war es vor allem der Sicherheitsgurt, der nicht überzeugen konnte: Beim Small Overlap Crashtest, der einen Unfall mit einem Baum oder einer Laterne bei 65 km/h simuliert, schlug der Kopf des Fahrers trotz Sicherheitsgurt gegen das Lenkrad. Die Kindersitzverankerung schnitt mit der drittbesten von vier möglichen Bewertungen ebenfalls schlecht ab. Die Frontscheinwerfer des Tesla Model S Facelift (Modell 2016) wurden mit der schlechtesten Wertung versehen. Das Facelift-Modell 2021 wurde noch nicht getestet. Mehr zum Thema: Das ist der Tesla Pick-up

Elektroauto Tesla Model Y (2019)
Tesla Model Y (2020): Preis & Reichweite Tesla Model Y erst ab 2021 in Deutschland?

Tags:
Copyright 2021 autozeitung.de. All rights reserved.