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Tesla Model S Facelift (2016): Preis/Reichweite Neues Top-Modell des Model S

von Alexander Koch 23.09.2020
Inhalt
  1. Preis & Reichweite des Tesla Model S Facelift (2016)
  2. Plaid-Antrieb für das Tesla Model S (2021)
  3. Crashtest-Ergebnis des Tesla Model S Facelift (2016)

Das 2016 gestartete Tesla Model S Facelift erhielt im Frühjahr 2019 mehr Reichweite und eine höhere Ladeleistung. Das neue Topmodell Tesla Model S Plaid wird ab Ende 2020 in Serie produziert. Wir zeigen den Innenraum und nennen den Preis!

Das Tesla Model S Facelift (2016) ist seit Mitte Juli 2019 nicht mehr in der günstigeren Einstiegsvariante verfügbar – und somit nur noch in zwei Versionen Long Range und Performance erhältlich. Der Preis für die Baureihe steigt damit auf mindestens 79.900 Euro (Stand: September 2020) an. Dafür gibt es die Long-Range-Version mit 100-kWh-Batterie und bis zu 610 Kilometer Reichweite nach der neuen WLTP-Norm. Auch die Performance-Variante mit 590 Kilometer Reichweite ist teurer geworden: Los geht es ab 96.990 Euro (Stand: September 2020) – dafür ist aber der bislang optionale "Ludicrous Mode" für maximale Beschleunigung bereits ab Werk aktiviert. Erst im Frühjahr 2019 hatten alle Modelle überarbeitete Motoren erhalten, mit denen das Elektroauto gut zehn Prozent mehr Reichweite erhielt. Dank verbesserter Leistung und Drehmoment fahren Standard-Range- und Long-Range-Version seitdem auch schneller aus dem Stand auf Tempo 100. Die Long-Range-Variante benötigt 3,8 Sekunden für den Standardsprint, die Performance-Version 2,6 Sekunden. Außerdem kamen verkürzte Ladezeiten im Zuge der Überarbeitung hinzu. Alle Modelle des Tesla Model S Facelift (2016) verfügen über einen Dual-Motor-Allradantrieb.

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Preis & Reichweite des Tesla Model S Facelift (2016)

Das Tesla Model S Facelift (2016) ist es eines der ganz wenigen E-Autos dieser Größe auf dem Markt und verfügt über einen 894 Liter fassenden Stauraum. Der Autopilot, der automatisches Lenken, Beschleunigen und Bremsen unter Berücksichtigung von Fahrzeugen und Fußgängern auf seiner Spur ermöglicht, ist kostenlos. Wer zusätzlich das Funktionspaket für autonomes Fahren an Bord haben will, zahlt 7500 Euro (Stand: September 2020)  extra. Keinen Aufpreis kostet der charakteristische wie riesige 17-Zoll-Touchscreen als zentrales Steuerelement im Armaturenbrett. Es verfügt über Internet-Anbindung und ermöglicht WiFi-Hotspots für die Passagiere. Was früher Aufpreis kostete, ist mit HEPA-Luftreinigungsfilter, LED-Kurvenlicht sowie -Nebelscheinwerfer und ein Kaltwetter-Paket mittlerweile serienmäßig. Sind die Akkus leer, lässt sich das Tesla Model sowohl über die 230V-Wechselstrom-Steckdose als auch am Tesla-Supercharger – hier in nur 75 Minuten – aufladen. Letzterer ist seit Januar 2017 für Neukunden nicht mehr kostenfrei.

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Plaid-Antrieb für das Tesla Model S (2021)

Bei dem Tesla Model S Plaid (2021), der als Vorserien-Model S die Nordschleife in rund 7:20 Minuten umrundet haben soll, kommen drei E-Motoren – einer vorne und zwei an der Hinterachse – auf über 1100 PS. Einzeln kommt jeder von ihnen auf rund 670 PS. Der Akku im Model S mit "Plaid"-Antrieb hält derweil eine Kapazität von 130 kWh bereit. Die Höchstgeschwindigkeit liegt Tesla zufolge bei 200 Meilen pro Stunde, also etwa 322 km/h. Für Sprint von 0 auf rund 97 km/h soll das Allrad-Modell weniger als zwei Sekunden benötigen. Als maximale Reichweite gibt der amerikanische Elektroautobauer einen Wert von 838 Kilometern an. Im US-Konfigurator ist das Tesla Model S Plaid bereits bestellbar, es soll ab Ende 2020 produziert und 2021 ausgeliefert werden. Der Preis liegt bei 139.000 Euro (Stand: September 2020). 

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Das Tesla Model S im IIHS-Crashtest (Video):

 
 

Crashtest-Ergebnis des Tesla Model S Facelift (2016)

In puncto Sicherheit bietet das Tesla Model S Facelift (2016) ausreichend Schutz, was sich in fünf das im Euro-NCAP-Crashtest niederschlug. Im IIHS-Test, dem Crashtest des US-Versicherungsinstituts für Autobahnsicherheit, bekommt das Model S jedoch nur die zweitbeste Note. Und dabei ist es schon der zweite Anlauf. Bereits im ersten Test schrammte der Stromer iknapp am begehrten "Top Safety Pick+" vorbei. Zwar überzeugte das Tesla Model S in den meisten Test-Kategorien mit guten Wertungen, erhielt beim Front-Seitwärts-Aufprall aber nur eine ausreichende Bewertung. Messungen am Dummie zeigten, dass in diesem Fall Verletzungen am Kopf, sowie am rechten Bein möglich wären, würde der simulierte Crash tatsächlich so stattfinden. Beim zweiten Anlauf war es vor allem der Sicherheitsgurt, der nicht überzeugen konnte: Beim Small Overlap Crashtest, der einen Unfall mit einem Baum oder einer Laterne bei 65 km/h simuliert, schlug der Kopf des Fahrers trotz Sicherheitsgurt gegen das Lenkrad. Die Kindersitzverankerung schnitt mit der drittbesten von vier möglichen Bewertungen ebenfalls schlecht ab. Die Frontscheinwerfer des Tesla Model S Facelift (2016)  wurden mit der schlechtesten Wertung versehen.

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