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Tesla Model S Facelift (2016): Motor & Ausstattung Tesla bringt das Model S noch weiter

von Alexander Koch 30.04.2019
Inhalt
  1. Motoren & Ausstattung des Tesla Model S Facelift (2016)
  2. Crashtest-Ergebnis des Model S Facelift
  3. Model S mit Reichweitenrekord

Nachdem die Farbpalette des Tesla Model S Facelift (2016) bereits im Herbst 2018 angepasst wurde, bekommt das Elektroauto im Frühjahr 2019 mehr Reichweite und eine höhere Ladeleistung. Alles zu Motoren und Ausstattung!

Das Tesla Model S Facelift (2016) ist ab sofort auch wieder in einer günstigeren Einstiegsvariante verfügbar, nachdem das Angebot an Batteriegrößen und Antriebsvarianten zuvor reduziert worden war. Welche Batterie in der Basisvariante verbaut ist, hat der Elektroautobauer allerdings noch nicht verraten. Außerdem erhalten alle Modelle überarbeitete Motoren, mit denen das Elektroauto über eine gut zehn Prozent höhere Reichweite verfügt. Für das Tesla Model S Facelift (2016) mit 100 kWh Batterie gibt Tesla in Deutschland bis zu 610 Kilometer nach der neuen WLTP-Norm an. Nach dem wenig realitätsnahen und bald auslaufenden NEFZ-Fahrzyklus lag der Wert zuletzt bei 632 Kilometer. Dank verbesserter Leistung und Drehmoment fahren Standard-Range- und Long-Range-Version schneller aus dem Stand auf Tempo 100. Auch verkürzte Ladezeiten kommen im Rahmen der Überarbeitung hinzu. Derzeit ist das Tesla Model S Facelift (2016) in der Variante "Standard Range" mit einer Reichweite von rund 450 Kilometern (WLTP geschätzt) ab 81.500 Euro zu haben. Darüber rangieren die Long-Range- und in die Performance-Version mit 100-kWh-Batterie zum Preis von 91.000 beziehungsweise 99.100 Euro, Treuen Kunden, die bereits ein Model S oder Model X besitzen und ein weiteres Performance-Modell kaufen, spendiert Tesla zudem den Ludicrous Mode für maximale Beschleunigung im Wert von rund 10.000 Euro. Zuletzt machte das Tesla Model S Facelift (2016) im Herbst 2018 von sich reden, als die Farbpalette zu Gunsten einer schnelleren Produktion auf fünf Lackfarben reduziert wurde. Die Farben Obsidian-Schwarz und Silbermetallic entfielen.

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Motoren & Ausstattung des Tesla Model S Facelift (2016)

Das Tesla Model S Facelift (2016) ist es eines der ganz wenigen E-Autos dieser Größe auf dem Markt. Gegen ein Aufpreis von 4400 Euro bietet der US-Amerikaner sogar eine dritte Sitzreihe an, die aber den 894 Liter fassenden Stauraum erheblich einschränkt. Der Autopilot kostet 2800 Euro plus Aktivierungspauschale von 3300 Euro, dessen automatische Spurhaltefunktion aber nicht mit vollautonomen Fahren zu verwechseln ist. Kein Aufpreis kostet der charakteristische wie riesige 17-Zoll-Touchscreen als zentrales Steuerelement im Armaturenbrett. Es verfügt über Internet-Anbindung und ermöglicht WiFi-Hotspots für die Passagiere. Darüber hinaus kann das Model S mit zahlreichen weiteren Optionen ausgestattet werden: Das Premium-Update für 3900 Euro beinhaltet unter anderem den neuen HEPA-Luftreinigungsfilter und LED-Kurvenlicht sowie -Nebelscheinwerfer. Das Kaltwetter-Paket für 1100 Euro umfasst ein beheizbares Lenkrad, eine Sitzheizung, einen Enteiser für die Scheibenwischer und beheizbare Scheibenwaschdüsen. Das Uprade für die Hifi-Anlage des Tesla Model S Facelift (2016) namens Ultra High Fidelity Sound mit zwölf Lautsprechern kostet 2800 Euro, das Hochstrom-Ladegerät 1700 Euro plus Aktivierungspauschale von 2100 Euro. Sind die Akkus leer, lässt sich das Tesla Model sowohl über die 230V-Wechselstrom-Steckdose als auch am Tesla-Supercharger – hier in nur 75 Minuten – aufladen. Letzterer ist seit Januar 2017 für Neukunden nicht mehr kostenfrei, die nur noch ein Guthaben von 400 kWh erhalten. Die anschließende Gebühr soll laut Tesla aber unter dem Preis für die Tankfüllung eines Autos mit Verbrenner liegen. Mehr zum Thema: Das kostet der Tesla-Supercharger

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Tesla Model S im IIHS-Crashtest (Video):

 
 

Crashtest-Ergebnis des Model S Facelift

In puncto Sicherheit bietet das Tesla Model S Facelift (2016) ausreichend Schutz, was sich in fünf das im Euro-NCAP-Crashtest niederschlug. Im IIHS-Test, dem Crashtest des US-Versicherungsinstituts für Autobahnsicherheit, bekommt das Model S jedoch nur die zweitbeste Note. Und dabei ist es schon der zweite Anlauf. Bereits im ersten Test schrammte der Stromer iknapp am begehrten "Top Safety Pick+" vorbei. Zwar überzeugte das Tesla Model S in den meisten Test-Kategorien mit guten Wertungen, erhielt beim Front-Seitwärts-Aufprall aber nur nur eine ausreichende Bewertung. Messungen am Dummie zeigten, dass in diesem Fall Verletzungen am Kopf, sowie am rechten Bein möglich wären, würde der simulierte Crash tatsächlich so stattfinden. Beim zweiten Anlauf war es vor allem der Sicherheitsgurt, der nicht überzeugen konnte: Beim Small Overlap Crashtest, der einen Unfall mit einem Baum oder einer Laterne bei 65 km/h simuliert, schlug der Kopf des Fahrers trotz Sicherheitsgurt gegen das Lenkrad. Die Kindersitzverankerung schnitt mit der drittbesten von vier möglichen Bewertungen ebenfalls schlecht ab. Die Frontscheinwerfer des Tesla Model S Facelift (2016)  wurden mit der schlechtesten Wertung versehen. Mehr zum Thema: Gutachten zum Tesla-Autopiloten

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Italiener stellten mit dem Model S einen Reichweitenrekord auf. Foto: Twitter/Tesla Owners Italia
 

Model S mit Reichweitenrekord

Was Tesla-Chef Elon Musk schon immer behauptet hatte, stellt das Tesla Model S Facelift (2016) nun tatsächlich unter Beweis: Fünf Mitglieder eines italienischen Tesla-Clubs taten sich zusammen, um einen Reichweitenrekord aufzustellen. Mit Spritsparreifen ausgerüstet und ausgeschalteter Klimaanlage legte die Gruppe die Distanz bei einem Tempo von rund 40 km/h in 29 Stunden zurück. Entsprechend müde und verschwitzt, aber auch stolz zeigten sich die Männer nach der 1000-Kilometer-Tour. Tricksereien sollen ausgeschlossen sein: Berichten des Guardian zufolge war bei der Rekordfahrt nämlich auch ein Notar anwesend, der die Ladesteckdose des Tesla Model S Facelift (2016) versiegelt hat. Bei dem Rekordfahrzeug handelt es sich um ein Model S 100D, der in 4,1 Sekunden auf 60 mph (96 km/h) beschleunigt und nach Angaben des Herstellers bei einem Tempo von 100 km/h eine Reichweite von 594 Kilometern erzielt. Der Basispreis für das Tesla Model S 100D beträgt 105.320 Euro. Tesla-CEO Musk war von der 1000-Kilometer-Fahrt so begeistert, dass er dem Club aus den fernen USA per Twitter gratulierte.

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