Nissan X-Trail Facelift: Das kostet das überarbeitete Hybrid-SUV
Dezentes Facelift für 2026: Mit einem leicht überarbeiteten Exterieur, einem neuen Infotainment-System mit integrierten Google-Diensten und einer robuster gezeichneten N-Trek-Version startet das Hybrid-SUV in die zweite Lebenshälfte.
Seit 2022 ist die vierte Generation des Nissan X-Trail in Europa erhältlich – und folgte damit zwei Jahre nach dem optisch weitestgehend identischen Nissan Rogue für nordamerikanische Märkte, dessen Verkauf bereits 2020 startete. In gleicher zeitlicher Abfolge erscheint nun also ein ähnliches Facelift: Während ein überarbeiteter Rogue bereits 2024 in den USA vorgestellt wurde, feierte das europäische Nissan X-Trail Facelift erst im Frühjahr 2026 seine Premiere.
Im Spätsommer 2026 soll das überarbeitete SUV erstmal ausgeliefert werden. Die Preise für das Nissan X-Trail Facelift steigen leicht, los geht es ab sofort mit der Basisausstattung „Acenta“ bei 42.890 Euro, darüber rangieren „N-Connecta“ ab 46.990 Euro, der „N-Trek“ mit Offroad-Look ab 49.190 Euro und das Topmodell „Tekna“ ab 52.090 Euro (Alle Preise: Stand August 2026).
Optisch bleiben die Änderungen am SUV dezent: Das neue Frontdesign setzt auf einen umgestalteten Stoßfänger mit größeren Lufteinlässen unter den Hauptscheinwerfern und ein neues Kühlergrill-Layout. Genauso behutsam fallen auch die Updates am Heck aus. Auch hier hat Nissan den Stoßfänger neu gezeichnet, dieser setzt nun auf deutlich weniger schwarzes Plastik als noch am Vorgänger. Auch der in Silber angedeutete Unterfahrschutz gehört der Vergangenheit an. Zudem gibt es einen frischen Satz Leichtmetallräder und neue Farbtöne.
Der N-Trek genannte „Offroader“ im X-Trail-Programm trägt dafür nun etwas dicker auf. Zum Modelljahr 2026 gibt es eine robustere Optik mit schwarzen Inlays an der Front, roten Kontrasten an Felgen, Stoßfänger, Schriftzügen und Emblemen sowie einen eigenen Kühlergrill. Im Innenraum erhält der N-Trek neben roten Kontrastnähten auch exklusiv den wasserabweisenden Stoff „CellCloth“. Trotz des Geländegänger-Auftritts bleibt der N-Trek nur bedingt Offroad-fähig, antriebsseitig setzt er auf dieselben Hybride wie das Serienmodell.
Der Nissan Juke Hybrid (2022) im Fahrbericht (Video)

Nissan X-Trail Facelift: Infotainment setzt auf Google-Dienste
Unter der Haube gibt es keine Änderungen: Es bleibt in Europa ausschließlich beim bewährten seriellen Hybridantrieb „e-Power“, bei dem ein turbogeladener 1,5-l-Dreizylinder-Benziner als Stromgenerator fungiert, während serienmäßig ein E-Motor über ein stufenloses Getriebe die Vorderräder antreibt.
Das Zusammenspiel der Motoren ergibt 204 PS (150 kW) Systemleistung sowie maximal 330 Nm Drehmoment. Optional lässt sich der X-Trail für 3500 Euro Aufpreis auch zum „e-4orce“-Allradler upgraden. Der Antrieb bleibt weitestgehend identisch, wird aber durch einen zweiten E-Motor an der Hinterachse ergänzt, welcher die Systemleistung auf 213 PS (157 kW) anhebt. Der elektrische Allradantrieb stellt bei Bedarf zusätzliche 195 Nm Drehmoment bereit.
Dezente Updates erfährt auch das Interieur des Nissan X-Trail. Das Layout des Cockpits bleibt bis auf neue Dekorelemente, einen neuen Lenkradpralltopf und eine optionale Lederausstattung in Kastanienbraun weitestgehend gleich. Die größten Neuerungen verbergen sich dagegen auf der Software-Seite: Zum 2026er-Facelift zieht etwa das NissanConnect-System mit integrierten Google-Diensten, darunter Sprachsteuerung über Google Assistant, Apps aus dem Play Store oder Wetterprognosen ein.
Die Google-Integration ist allerdings erst ab dem Ausstattungslevel „N-Connecta“ auf dem 12,3-Zoll-Disyplay inklusive. Updates werden Over-the-Air aufgespielt, das Smartphone muss dafür nicht mit dem Infotainmentsystem verbunden werden. Eine Handy-Integration ist natürlich ebenfalls möglich, Apple Carplay und Android Auto sind bereits ab der Basisausstattung „Accenta“ serienmäßig kabellos.
Das ProPilot-Assistenzsystem gewinnt an Funktionen hinzu und wurde laut dem japanischen Autobauer im Detail verbessert. Mit „Navi-Link“ ist ein intelligenter Stauassistent sowie ein autonomer Lenkassistent mit Spurhaltefunktion an Bord. Verbesserungen erfährt auch die 360-Grad-Kamera. Neue Weitwinkellinsen ermöglichen jetzt auch die Funktion „unsichtbare Motorhaube“ sowie eine T-Kreuzungsansicht, die bei langsamer Fahrt Einblicke in Seitenstraßen ermöglicht.
Da sich die Maße des Hybrid-SUV mit 4,69 m Länge, 1,72 m Höhe und 1,84 m Breite (ohne Außenspiegel) nicht nennenswert ändern, bleibt auch das Platzangebot an Bord weitestgehend identisch. Das Kofferraumvolumen gibt Nissan beim Fünfsitzer mit 575 bis 1396 l an. Wer das SUV mit sieben Sitzplätzen ordert, erhält bei drei stehenden Sitzreihen 177 l, bei zwei 485 l und bei komplett umgelegten Rücksitzen maximal 1298 l Stauraum.
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