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Mercedes GLE (2018): Motoren Das kostet der GLE

von Thomas Geiger 30.10.2018
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenSUV
Türen5
Abmessungenk.A.
Leergewichtk.A.
Leistung245 - 367 PS
AntriebsartenAllrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6d-TEMP
Grundpreis65.807 Euro

Die vierte Generation des Mercedes GLE startet Ende 2018 mit zwei Motoren: einem Vierzylinder-Diesel und einem Benziner mit EQ-Boost. Neben verbesserter Geländegängigkeit bietet das Mercedes-SUV auch spürbar mehr Platz!

Der Mercedes GLE ist seit Ende 2018 bestellbar und wird ab dem neuen Jahr auf die Straßen gelassen, zum Start gibt es zwei Motoren (siehe unten). Die Schwaben reklamieren die Pole Position unter den noblen SUV für sich, zu denen sich der noch immer frische Audi Q7, der erst ein Jahr alte Porsche Cayenne und der brandneue des BMW X5 zählen. Deshalb möchte der neue GLE alles noch ein bisschen besser machen – und deshalb komfortabler und geräumiger, geländegängiger und schlauer, dabei sicherer und sparsamer sein. Der Unterschied zum Vorgänger ist dabei auf Anhieb zu erkennen: Während sich die Form des Mercedes GLE nur marginal ändert, dabei cleaner, bulliger und aerodynamischer wird, hat das neue SUV ein völlig neues Format. Um acht Zentimeter haben die Schwaben den Radstand gestreckt und im Interieur so mehr Platz geschaffen. Die Beinfreiheit im Fond wächst spür- und der Kofferraum mit 825 bis 2055 Liter Ladevolumen sichtbar. Zum ersten Mal bieten die Schwaben außerdem die Option auf eine dritte Sitzreihe im Mercedes GLE (2018).

Fahrbericht Mercedes GLE (2018)
Neuer Mercedes GLE (2018): Testfahrt begleitet  

Neuer GLE ist der SUV-Allrounder

Mercedes GLE (2018) im Video:

 
 

Mercedes GLE (2018): Zwei Motoren zum Start

Zwar ändern sich die Platzverhältnisse in der ersten Reihe des Mercedes GLE (2018) kaum, doch das Drumherum umso mehr. Nicht nur, dass im Armaturenbrett das Widescreen-Cockpit aus der A-Klasse prangt und per Touch- und Sprachbedienung von MBUX bedient wird. Nein, ab sofort reagiert das Infotainment auch auf Gesten von Händen und Armen. Auch die Assistenzsysteme sind noch einmal deutlich schlauer geworden: Der Abstandstempomat erkennt Staus nun automatisch und lässt selbständig Raum für die Rettungsgasse. Und wer beim Linksabbiegen den Gegenverkehr übersieht, wird automatisch eingebremst. Doch so groß die Vielfalt von Assistenz- und Komfortsystemen vom Start weg ist, so gering ist die Auswahl bei den Motoren: Einziger Benziner für die Startaufstellung ist der neue Reihensechszylinder aus der S-Klasse, der aus seinen drei Litern Hubraum 367 PS und 200 Newtonmeter Drehmoment schöpft und außerdem auf 22 PS und 250 Newtonmeter aus dem 48-Volt-Booster bauen kann. Seine Preise beginnen bei 72.650 Euro. So fährt der Mercedes GLE (2018) nicht nur deutlich agiler und engagierter als bisher, sondern auch ein bisschen sparsamer. 8,3 Liter weist das Datenblatt als Normwert aus. Als GLE 300 d 4Matic steht auch ein Diesel zur Auswahl. Der Vierzylinder bietet eine Leistung von 245 PS und ein Drehmoment von 500 Netwonmeter. Auch der 65.807 Euro teure Selbstzünder erfüllt dank der umfangreichen Abgasnachbehandlung die Euro-6d-Temp-Abgasnorm. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen ein Sechszylinder-Diesel mit etwa 340 PS, V8-Motoren mit und ohne AMG-Emblem sowie ein Plug-In-Hybrid.

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Die neue Allrad-Technik des Mercedes GLE (2018) im Video:

 
 

GLE mit neuer Allradtechnik

Die Entwickler haben erneut die Geländefähigkeit des Mercedes GLE (2018) sehr ernst genommen. So erhält das SUV einen neuen, absolut variablen Allradantrieb und vor allem ein innovatives Fahrwerk. Wie ein Lowrider kann der Schwabe Sprünge vollziehen, sich erst aufschaukeln und dann auf diese recht ungewohnte Weise aus Morast oder Sand befreien. Möglich machen das vier elektrische Stellmotoren, die vom 48-Volt-Bordnetz gefüttert werden. Mit ihnen kann der Federweg an jedem Rad um plus minus zehn Zentimeter variiert und auch gemäß der Fahrbahnoberfläche voreingestellt werden. Davon profitieren nicht nur Familienväter und Abenteurer im Mercedes GLE (2018), sondern auch der auf der gleichen Plattform aufbauende GLS. Als Maybach wird er dann gegen Autos wie den Rolls-Royce Cullinan oder den Bentley Bentayga antreten und seine Insassen dafür wie auf Wolken betten.

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