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Philips LED H7: Fahrzeugliste/Alternative LED-Autolampen von Philips für bessere Sicht

Dominik Mothes 06.12.2022
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Philips LED H7
Nur zwei LED-H7-Leuchten haben eine Straßenzulassung in Deutschland, darunter eine von Philips. Foto: iStock/alfexe
Inhalt
  1. Philips LED-Nachrüstlampen: H7 & H4
  2. Alternativen zur Philips Ultinon Pro6000 LED
  3. Für welche Autos ist die Philips H7-LED-Lampe zugelassen?
  4. Wie werden H7-LED-Leuchten eingebaut?
  5. Darf man mit LED-Nachrüstungen überall fahren?
  6. LED- statt Halogenlampe: Vor- & Nachteile

Nur wenige Hersteller bieten H7-Autolampen mit LED-Technik zum einfachen Nachrüsten an. Das liegt an den Auflagen zur Zulassung und EU-Gesetzen. Die Philips Ultinon Pro600 ist eine Ausnahme! Wir stellen die Fahrzeugliste und LED- und Halogen-Alternativen vor.

Neue und teure Autos kommen mittlerweile fast ausschließlich mit LED-Scheinwerfern. Bis vor wenigen Jahren waren diese nur als teure Option zu haben, weshalb selbst recht aktuelle Autos oft noch mit Halogenlampen die Straße bei Nacht erhellen. Nachrüstungen? Teuer! Denn oft musste der gesamte Scheinwerfer samt Hintergrundelektronik getauscht werden, damit auch Fahrer:innen gebrauchter Autos die Vorzüge der LED-Technik genießen können. Weniger Stromverbrauch, langlebigere Leuchtmittel und besonders mehr Sicht dank hellerem Licht machen diese Scheinwerfer sicherer als Halogen- oder auch Xenon-Lampen. Die gute Nachricht für Besitzer:innen älterer Autos: Mittlerweile gibt es die ersten H7-LED-Nachrüstungen mit allgemeiner Bauartgenehmigung (ABG) des Kraftfahrt-Bundesamts – aber nur für ausgewählte Fahrzeugmodelle. Mit der Philips Ultinon Pro6000 H7 LED bietet der Elektro-Riese einen LED-Retrofit an. Hier gleich das Ultinon Pro600 LED-Leuchtmittel kaufen:

 

Philips LED-Nachrüstlampen: H7 & H4

Philips ist aktuell einer von gerade einmal zwei Herstellern, die ABG-Zertifikate für LED-Nachrüstlampen auf dem deutschen Markt erhalten haben. Daneben dürfen Autofahrer:innen auch Osram Abblendlicht-Lampen mit LED-Technologie im Scheinwerfer einbauen. Doch was kann die Philips Ultinon Pro6000 H7 LED genau? Ein Blick aufs Datenblatt verrät: Eine ganze Menge. Die Leuchten mit Zulassung in Deutschland und Österreich bieten etwa bis zu 230 Prozent helleres Licht im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen. Damit das Licht andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht blendet, kommt die sogenannte Philips SafeBeam-Technologie zum Einsatz, die darüber hinaus auch für optimierte Lichtbeständigkeit sorgt. Die verbauten LED-Chips in Erstausrüster-Qualität liefern ein hellweißes, kontrastreiches Licht mit 5800 Kelvin. Für eine längere Lebensdauer ist die Philips AirBoost-Technologie im All-in-One-Design integriert, die Wärme vom Leuchtmittel ableitet. So sollen bis zu 3000 Betriebsstunden möglich sein. Dazu kommen bis zu drei Jahre Garantie.

Neben dem Leuchtmittel für H7-Fassungen bietet Philips den Ultinon Pro6000 LED auch als H4-LED-Nachrüstlösung an. Die Angaben sind dabei nahezu identisch zum H7-Leuchtmittel.

 

Alternativen zur Philips Ultinon Pro6000 LED

Die einzige LED-Licht-Alternative mit Straßenzulassung neben der Philips Ultinon Pro6000 ist aktuell der Night Breaker LED H7 von Osram. Auch hier sorgt die Lampe für bahnbrechende Helligkeit, ohne dass der Original-Scheinwerfer ausgetauscht werden muss. Der Retrofit soll bis zu 220 Prozent heller sein als gewöhnliche Halogenlampen, dabei aber bis zu fünfmal länger halten.

Fahrzeuge mit Scheinwerfer-Genehmigungsnummern, die nicht in den Kompatibilitätslisten von Philips oder Osram auftauchen, müssen allerdings nicht auf den LED-Look und eine bessere Lichtausbeute verzichten. Die Hersteller bieten verbesserte Halogenleuchten für H7- und H4-Fassungen an.  Zwar kommen die Produkte nicht ganz an das LED-Licht der Philips Ultinon Pro6000 oder Osram Night Breaker LED heran, aber auch diese modernen Alternativen zu normalem Halogenlichtern werben mit bis zu 150 Prozent hellerem Licht. Bei Philips bietet sich hier die X-tremeVision Pro150-Serie, sowohl für H7 als auch als Version für H4-Fassungen erhältlich, an. Durch ein hellweißes Licht (3400 Kelvin) erhöht sich der Kontrast und dadurch auch die Sicht bei Nacht. Der Hersteller verspricht bis zu 450 Betriebsstunden. Auch Osram bietet mit der Night Breaker Laser H7 next Generation eine vergleichbare Halogenlampe an. Auch hier soll das Scheinwerferlicht um bis zu 150 Prozent heller sein als bei Standard-Halogenleuchtmitteln. Die Lichtfarbe ist wie beim Philips-Produkt Kaltweiß und damit näher am LED-Look. Halogenlampen benötigen im Gegensatz zu LED-Retrofits keine scheinwerferspezifische Freigabe und somit keine separate Straßenzulassung. Die Lampen müssen jedoch ein ECE-Zertifikat haben und weiß sein.



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Für welche Autos ist die Philips H7-LED-Lampe zugelassen?

Auch wenn das eigene Auto mit H4- oder H7-Lampen ausgestattet ist, ist das noch kein Garant dafür, dass die Nachrüstung auch installiert werden darf. Die Hersteller Philips und Osram müssen vorerst prüfen, dass Scheinwerfer-Typen mit dem LED-Leuchtmittel geltenden Vorschriften entsprechen und so weder andere Verkehrsteilnehmer:innen blenden noch die Fahrbahn nonkonform ausleuchten. Philips hat mittlerweile bei über 200 Automodellen die Kompatibilität bestätigt. Die Scheinwerfer dürfen mit einer H4- oder H7-LED-Lampe ausgerüstet werden. Die komplette Fahrzeugliste ist hier auf der Webseite von Philips zu finden und wird stetig aktualisiert, wenn die LED-Lampen für ein weiteres Fahrzeug zugelassen werden. Auch bei Osram findet sich hier auf der Webseite die komplette Liste – samt der für das spezielle Automodell benötigten Halter und CANBus-Adaptern aus dem eigenen Sortiment. Fehlt die Freigabe für die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer durch die Hersteller, dürfen die LED-Lampen nicht montiert werden. Vor dem Kauf muss deshalb auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Fahrzeugmodell muss in der Fahrzeugliste geführt sein

  • Scheinwerfer-Genehmigungsnummer muss identisch sein

  • ABG-Zertifikat muss für Auto stimmen und ausgedruckt mitgeführt werden

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Wie werden H7-LED-Leuchten eingebaut?

Der Einbau läuft bei den meisten von Philips freigegebenen Modellen nach dem "Plug-and-Play"-Prinzip. Halogen ausbauen, LED-Licht einsetzen, fertig! Die Hersteller bieten zum Selbsteinbau eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung an. Bei einigen Modellen von Philips mit Freigabe ist jedoch ein Mehraufwand notwendig, damit die Nachrüstung auch fehlerfrei und mit anhaltender Leistung ihren Dienst erledigt. Besonders neuere Scheinwerfer-Typen der Marken Ford, Mercedes-Benz und Volkswagen benötigen oft einen Philips CANBus-Adapter, damit die Elektronik keinen Fehler ausspielt, oder einer speziellen Halterung für die H7-LEDs, um das Leuchtmittel in Position zu halten. Welchen Adapter-Ring das eigene Fahrzeug benötigt, und ob ein CANBus-Adapter notwendig ist, kann in der Kompatibilitätsliste von Philips gecheckt werden. Gleiches gilt auch für die Osram-Alternative.


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Darf man mit LED-Nachrüstungen überall fahren?

Nein! Das geben auch die Hersteller der LED-Retrofits auf ihren Webseiten an. Zwar sind Fahrten im europäischen Ausland möglich – jedoch nur in Ländern mit Rechtsverkehr. Bei Fahrten nach Großbritannien, Irland, Malta oder Zypern müssten die Scheinwerfer auf Halogen zurückgerüstet werden, um andere nicht zu blenden. Daneben ist auch das Zulassungsland des Autos entscheidend, ob die Retrofits überhaupt installiert werden dürfen. Neben Deutschland und Österreich ist etwa das Osram-Produkt nur für Autos mit Zulassung in Frankreich, Polen, Kroatien und Slowenien zulässig.

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LED- statt Halogenlampe: Vor- & Nachteile

Nicht umsonst sind LED-Scheinwerfer bei einigen Neuwagen nach wie vor aufpreispflichtig. Die Vorteile von LED-Lampen sind vielfältig. Hier sind einige:

  • Licht: Eine LED-Lampe leuchtet nicht nur heller, sie bietet auch ein kontrastreicheres Licht, was die Erkennung von Gegenständen, Personen und Tieren bei Nacht deutlich einfacher macht und so für mehr Sicherheit sorgt.

  • Langlebigkeit: Ein ADAC-Test bestätigt, dass eine H7-LED-Nachrüstung fast fünfmal länger brennt als eine herkömmliche H7-Lampe. Genauer: Der Automobilclub kommt bei der LED auf 2500 Stunden Lebensdauer, die H7-Halogenlampe schafft gerade einmal 550 Stunden Dauerbetrieb. Dadurch brennen Leuchten seltener durch, was für mehr Sicherheit und, auf lange Sicht, weniger Kosten sorgt.

  • Stromverbrauch: LEDs bieten nicht nur mehr Licht und eine längere Lebensdauer, sondern verbrauchen dabei auch noch weniger Energie. Das ist bei einem laufenden Motor zweitrangig und selbst bei E-Autos spielt das eingeschaltete Abblendlicht keine große Rolle bei der Reichweite. Dennoch schont der genügsamere Stromabnehmer die Batterie bei ausgeschaltetem Motor.

Kein Licht ohne Schatten, denn es gibt auch ein paar Nachteile von LED-Nachrüstungen im Vergleich zu Standard-Lampen:

  • Preis: Ein Paar H7-LEDs kosten bis zu 95 Euro. Bei einigen Fahrzeugmodellen kann ein CANBus-Adapter oder eine spezielle Halterung noch auf den Preis aufschlagen. Im Vergleich kosten Halogenlampen manchmal gerade einmal 15 Euro.

  • Kompatibilität: Leider fehlt bei LED-Lampen das ABG-Zertifikat für viele Automodelle noch. Diese muss jedoch zwingend vorliegen und im Auto mitgeführt werden, wenn die Scheinwerfer auf LED umgerüstet werden. Bei Halogen-Lampen ist das nicht notwendig, solange sie den Herstellerangaben entsprechen.

  • Einbau: Auch wenn es sich um eine mit der Fassung kompatiblen H7-Lampe handelt, kann der Aufwand für den Einbau gegenüber Halogen etwas höher liegen. Besonders bei moderneren Autos von Volkswagen, Mercedes-Benz oder auch Ford sind oft Befestigungs-Adapter oder CANBus-Verbindungen notwendig, um Halt zu garantieren und Fehlermeldungen der Bordelektronik zu vermeiden. Bei anderen Autos ist der Wechsel jedoch so simpel, wie bei herkömmlichen Leuchten. Die Kompatibilitätslisten der Leuchtmittel-Hersteller geben hier Auskunft.

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