Extreme E (2022): Rennen, TV, Teams, Fahrer Extreme E-Kalender für 2022 konkretisiert

von Tim Neumann 27.12.2021
Inhalt
  1. Extreme E-News 2022: Das ist der Rennkalender
  2. Termine & Strecken der Extreme E 2022 (Kalender)
  3. Die Teams & Fahrer:innen der Extreme E 2022
  4. WM-Stand in der Extreme E 2022: Punkte der Fahrer:innen & Teams (Tabelle)
  5. Die Regeln der Extreme E 2022
  6. Die Zukunft der Extreme E (2023)
  7. Die Extreme E Übertragung im TV
  8. Das war die Extreme E Saison 2021

News zur Extreme E: Rosberg X Racing kürt sich zum ersten Extreme E-Champion. Und: Der Rennkalender für 2022 steht allmählich. Die Serie wird auf Strecken in gefährdeten Gebieten rund um den Globus ausgetragen. Alle News zu Rennen, Kalender, TV-Übertragung sowie Fahrer:innen und Teams.

 

Extreme E-News 2022: Das ist der Rennkalender

Nur wenige Tage nach Ende der Debütsaison hat die Extreme E noch im Dezember 2021 ihren Kalender für 2022 konkretisiert. Während die fünf Termine im Vergleich zu den im September veröffentlichen Planungen bestehen bleiben, ändert sich bei den Orten doch einiges: Beginnen wir zunächst mit der einzigen Konstante, Saudi-Arabien. In dem Land, wo die Extreme E ihr allererstes Rennen austrug, wird sie auch 2022 fahren. Allerdings nicht mehr in der Al-Ula-Wüste, sondern in der geplanten Mega-Stadt Neom an der Küste des Roten Meeres. Danach geht es erneut für den Island-X-Prix nach Sardinien (Italien), wo sich Loeb, Sainz und Co. schon im Vorjahr duellierten. Ob es im Anschluss nach Schottland oder in den bekannten Senegal geht, ist noch unklar. Nachdem der Extreme E 2021 coronabedingt ein Rennen in Südamerika verwehrt geblieben war, stehen mit Antofagasta (Chile) und Punta del Este (Uruguay) gleich zwei Gastgeber von dort bereit. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Termine & Strecken der Extreme E 2022 (Kalender)

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Neom)19.-20. Februar-
Italien (Sardinien)7.-8. Mai-
Schottland/Senegal9.-10. Juli-
Chile (Antofagasta)10.-11. September-
Uruguay (Punta del Este)26.-27. November-

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Die Extreme E (2021) – das Rennen in Sardinien im Video:

 
 

Die Teams & Fahrer:innen der Extreme E 2022

  • Das Fahrerfeld der Extreme E 2022 formiert sich allmählich: McLaren hatte im Zuge seiner Einstiegs-Ankündigung für 2022 auch gleich Pilot Tanner Foust nominiert, später folgte die Einstellung von Emma Gilmour. Foust ist ausgewiesener Rallycross sowie Drift-Experte und als amerikanischer Top Gear-Moderator bekannt, Emma Gilmour konnte bereits als Ersatz von Jamie Chadwick erste Erfahrungen mit dem Boliden Odyssey 21 sammeln. Andretti hält dem Vernehmen nach an den Stammpilot:innen Catie Munnings und Timmy Hansen fest. Sebastien Loeb hat seinen Einsatz bei X44 in der Extreme E 2022 bereits fest eingeplant. Ansonsten schwirren noch viele Fragezeichen durchs Fahrerlager. Viele Teams dürften jedoch versuchen, an ihren Paarungen festzuhalten. Das Konzept der Extreme E beinhaltet neben dem Fokus aufs Umweltbewusstsein auch eine Gleichstellung der Geschlechter. Deshalb fahren für jedes Team jeweils eine Pilotin und ein Pilot.

  • 2022 sollen in der Extreme E mit dem Eintritt von McLaren zehn statt neun Teams antreten. Während Andretti United mit dem neuen Titelsponsor Genesys aufläuft, ist Nico Rosberg auf der Suche nach Hersteller-Unterstützung. Die hat sonst nur Abt mit Cupra und Chip Ganassi mit Hummer EV. Ob auch die anderen Teams wie X44, JBXE, Veloce Racing, Acciona Sainz und Xite Energy mit Neuerungen in die Saison 2022 starten, bleibt abzuwatren.

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Die Extreme E (2021) im Video:

 
 

WM-Stand in der Extreme E 2022: Punkte der Fahrer:innen & Teams (Tabelle)

Teamwertung
Fahrer:inTeamPunkte
?Team X44 
Sebastien Loeb  
?Rosberg Xtreme Racing 
?  
?Abt Cupra 
?  
?Veloce Racing 
?  
Catie MunningsAndretti United 
Timmy Hansen  
?Chip Ganassi Racing 
?  
?Acciona Sainz Team 
?  
?Xite Energy 
?  
?JBXE 
?  
Emma GilmourMcLaren 
Tanner Foust  
 

Die Regeln der Extreme E 2022

  • Für die Rennen der Extreme E 2022 ist noch einiges zu klären, denn bislang ist noch völlig unklar, wie das Format angepasst wird, wenn ein zehntes Team dazustößt. Bislang wurden die zwei Halbfinalrennen sowie das "Crazy Race" der im Qualifying langsamsten mit jeweils drei Autos bestritten, sodass im Finale die jeweils ersten beiden Fahrzeuge aus den Halbfinals sowie der Sieger des Crazy Race Kopf an Kopf fuhren.

  • Ob der Einheitsbolide für die Extreme E 2022 nach dem Vorjahresmodell folglich "Odyssey 22" heißen wird, ist unbekannt. Sicher ist hingegen, dass Hersteller Spark an der Robustheit des Offroaders schrauben muss. Im Vorjahr kamen etliche Schäden zustande, die das Renngeschehen beeinträchtigten. Antriebsseitig dürfte es beim batterieelektrischen Motor mit 400 kW (550 PS) bleiben. Verbunden mit einem Drehmoment von 920 Newtonmetern beschleunigt er in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Odyssey 21 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und konnte Steigungen von bis zu 130 Prozent erklimmen. Ähnliche Daten dürfen wir auch vom Nachfolger erwarten. Technisch dürfen die Teams nichts an den Fahrzeugen ändern. Lediglich Design und Karosserie sind individualisierbar.

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Die Zukunft der Extreme E (2023)

  • Die ersten beiden Saisons der Extreme E sollen noch mit Einheitsautos gefahren werden. Danach sollen mehr und mehr Eigenentwicklungen forciert werden, wie zum Beispiel Elektromotoren und Batteriesysteme. Bereits am Ende ihrer ersten Saison 2021 soll die Rennserie klimaneutral werden. Dazu setzt Gründer Alejandro Agag, der auch für die Formel E verantwortlich ist, auf ein Schiff als Transportmittel. Die Motoren der ST Helena wurden streng auf niedrige Emissionen getrimmt, damit alle Rennwagen umweltschonend zu den fünf verschiedenen Strecken verschifft werden können.

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Die Extreme E Übertragung im TV

Die Extreme E ist 2022 in Deutschland, Österreich und der Schweiz live auf dem Free-TV-Sender Prosieben Maxx zu sehen. Die Mediengruppe hatte im Januar 2021 einen langfristigen Exklusivvertrag mit der Rennserie abgeschlossen. Dazu gehört auch die Übertragung auf den digitalen Kanälen ran.de, goinggreen.de und YouTube.

 

Das war die Extreme E Saison 2021

Lange rang die Extreme E um ihr Finalrennen für die Debütsaison 2021. Letztlich konnten die Verantwortlichen im britischen Bovington eine Ersatzlocation für den Gletscher X-Prix im argentinischen Ushuaia finden. Es war also quasi ein Heimsieg für X44, das von Formel 1-Legende Lewis Hamilton ins Leben gerufen wurde. Damit reichte es für einen Gleichstand mit dem Rosberg-Team. Allerdings ging der Titel in der Endwertung an Rosberg, weil Molly Taylor und Johann Kristoffersson übers gesamte Jahr mehr Siege einfuhren. Das Finalrennen stieg am 18. und 19. Dezember 2021 als Jurassic X-Prix, und sollte auf das Aussterben bedrohter Spezies aufmerksam machen. Gastgeber war ein Militärstützpunkt unweit der südenglischen Jura-Küste, an der regelmäßig Fossilien gefunden werden. Rennseriengründer Alejandro Agag relativierte den Anspruch der Extreme E, in entlegenen Gebieten zu fahren, damit, dass Umweltprobleme ebenso in direkter Nähe aufkommen würden. Auch das vorangegangene Rennen in Sardinien fungierte als Ersatz, nämlich für den Amazonas-X-Prix, der von 23. bis 24. Oktober im brasilianischen Ort Santarem hätte stattfinden sollen. Die Rennserie plante ursprünglich mit fünf Rennen, die rund um den Globus an Orten stattfinden, die besonders vom Klimawandel bedroht sind. Der Startschuss erfolgte vom 3. bis 4. April 2021 in Al Ula in der Wüste von Saudi-Arabien, wo extreme Dürre herrscht. Danach ging es vom 29. bis 30. Mai 2021 in den Senegal zum Lac Rose. Dort haben die Einwohner:innen mit verschmutzten und überfluteten Stränden zu kämpfen, außerdem schwindet der namensgebende Salzsee allmählich. Im grönländischen Kangerlussusaq hat das schwindende Eis eine riesige Schottergegend hinterlassen. Mit der Extreme E fand vom 28. bis 29. August 2021 zum allerersten Mal überhaupt dort ein Rennen statt.

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Al Ula)3.-4. AprilRosberg X Racing
Senegal (Lac Rose)29.-30. MaiRosberg X Racing
Grönland (Kangerlussusaq)28.-29. AugustAndretti United
Italien (Sardinien)23.-24. OktoberRosberg X Racing
Großbritannien (Bovington)18.-19. DezemberX44
Teamwertung
Fahrer:inTeamPunkte
Christina GutierrrezTeam X44155
Sebastien Loeb  
Molly TaylorRosberg Xtreme Racing155
Johann Kristoffersson  
Claudia HürtgenAbt Cupra100
Mattias Ekström  
Jamie ChadwickVeloce Racing77
Stéphane Sarrazin  
Catie MunningsAndretti United117
Timmy Hansen  
Sara PriceChip Ganassi Racing74
Kyle Leduc  
Laia SanzAcciona Sainz Team100
Carlos Sainz sr.  
Christine GiampaoliXite Energy63
Oliver Bennet  
Mikaela Åhlin-KottulinskyJBXE119
Kevin Hansen  

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