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Extreme E (2022): Rennen, TV, Teams, Fahrer Abt Cupra mit Debütsieg in Uruguay

Tim Neumann 28.11.2022
Inhalt
  1. News zur Extreme E 2022: Sieg für Abt Cupra, Titel für X44 Racing & Kalender für 2023
  2. Termine & Strecken der Extreme E 2022 (Kalender)
  3. Die Teams & Fahrer:innen der Extreme E 2022
  4. WM-Stand in der Extreme E 2022: Punkte der Fahrer:innen & Teams (Tabelle)
  5. Die Regeln der Extreme E 2022
  6. Die Zukunft der Extreme E (2023 & 2024)
  7. Die Extreme E Übertragung im TV
  8. Das war die Extreme E Saison 2021

News zur Extreme E: Abt Cupra holt den ersten Sieg in Punta del Este (Uruguay), während Lewis Hamiltons X44 Racing den Titelerfolg feiert. Die Serie wird auf Strecken in gefährdeten Gebieten rund um den Globus ausgetragen. Alle News zu Rennen, Kalender, TV-Übertragung sowie Fahrer:innen und Teams.

 

News zur Extreme E 2022: Sieg für Abt Cupra, Titel für X44 Racing & Kalender für 2023

Im Vorfeld des Extreme E 2022 Rennens in Punta del Este (Uruguay) hat die elektrische Offroadserie ihren Kalender für 2023 bekannt gegeben. Ein weiteres Mal starten Sebastien Loeb & Co. am 11. bis 12. März 2023 im Saudi-arabischen Neom. Danach geht es vom 13. bis 14. Mai 2023 erstmals nach Schottland, wo ursprünglich schon 2022 ein Rennen hätte stattfinden sollen. Vom 8. bis zum 9. Juli 2023 möchte die Extreme E wieder auf dem bewährten Militärgelände auf Sardinien (Italien) fahren. Die Hoffnung ist auch groß, vom 16. bis 17. September 2023 erstmals in Brasilien zu starten. Sollte das wegen der strengen Corona-Politik der Regierung nicht funktionieren, wird der Rennzirkus in die USA ausweichen. Das Finale soll wie 2022 wieder in Chile stattfinden, auch wenn für den 2. und 3. Dezember 2023 noch kein genauer Ort feststeht. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Die Renn-Highlights des Extreme E Rennens in Uruguay im Video:

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Termine & Strecken der Extreme E 2022 (Kalender)

Der Ukraine-Krieg hat auch auf die Extreme E 2022 Einfluss: So musste das Rennen am 7. und 8. Mai auf dem Militärgelände in Sardinien wegen Truppenübungen verschoben werden. Ersatz findet am 6. bis 7. und 9. bis 10. Juli als Doppelrennen statt. Dafür wird es weder ein Rennen in Schottland, noch im Senegal geben. Die restlichen Termine der Extreme E: Saudi-Arabien. In dem Land, wo die Extreme E ihr allererstes Rennen austrug, fährt sie auch 2022. Allerdings nicht mehr in der Al-Ula-Wüste, sondern in der geplanten Mega-Stadt Neom an der Küste des Roten Meeres. Nachdem der Extreme E 2021 coronabedingt ein Rennen in Südamerika verwehrt geblieben war, stehen mit Antofagasta (Chile) und Punta del Este (Uruguay) gleich zwei Gastgeber von dort bereit.

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Neom)19.-20. FebruarRosberg X Racing
Italien (Sardinien)6.-7. JuliRosberg X Racing
Italien (Sardinien)9.-10. JuliRosberg X Racing
Chile (Antofagasta)10.-11. SeptemberX44 Racing
Uruguay (Punta del Este)26.-27. NovemberX44 Racing

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Die Teams & Fahrer:innen der Extreme E 2022

  • Das Fahrerfeld der Extreme E 2022 hat sich formiert: McLaren hatte im Zuge seiner Einstiegs-Ankündigung für 2022 auch gleich Pilot Tanner Foust nominiert, später folgte die Einstellung von Emma Gilmour. Foust ist ausgewiesener Rallycross sowie Drift-Experte und als amerikanischer Top Gear-Moderator bekannt, Emma Gilmour konnte bereits als Ersatz von Jamie Chadwick erste Erfahrungen mit dem Boliden Odyssey 21 sammeln. Andretti hält an den Stammpilot:innen Catie Munnings und Timmy Hansen fest. Sebastien Loeb hat seinen Einsatz bei X44 in der Extreme E 2022 fest eingeplant, ebenso wie Christina Gutierrez. Titelverteidiger Rosberg X Racing hält an Johann Kristoffersson fest und holt sich Mikaela Ahlin-Kottulinsky von JBXE. Das Acciona Sainz Team setzt mit Laia Sanz und Carlos Sainz Sr auf Bewährtes, ebenso wie Ganassi mit Sara Price und Kyle Leduc. Veloce Racing verpflichtet Ersatzfahrer Lance Woolridge als Stammpiloten, der an der Seite von Christine GZ fahren wird. JBXE hat sich nach dem Weggang von Ahlin-Kottulinsky Ex-Rosberg-Fahrerin Molly Taylor gesichert. Bei Xite ist Tamara Molinaro neu, ebenso wie der Deutsche Timo Scheider, der seit dem zweiten Lauf Oliver Bennett ersetzt. Das Konzept der Extreme E beinhaltet neben dem Fokus aufs Umweltbewusstsein auch eine Gleichstellung der Geschlechter. Deshalb fahren für jedes Team jeweils eine Pilotin und ein Pilot.

  • Nachdem sich die Extreme E als erste elektrische Offroadserie 2021 bewährt hat und auch 2022 für packende Racing-Action sorgt, hat die XE Sports Group ihre Teilnahme für 2023 angekündigt. Das Team aus Australien gehört zur Vertriebsgesellschaft EVDirect, welche Autos des chinesischen BYD-Konzerns verkauft. Und das indirekte Werksteam hat Ambitionen: Teamchef Luke Todd plant Siege gegen Rosberg X Racing, X44 und Co. fest ein. Welche Fahrerpaarung dafür in den vollelektrischen Offroadrenner steigt, ist noch nicht bekannt.

  • 2022 treten in der Extreme E mit dem Eintritt von McLaren zehn statt neun Teams an. Während Andretti United mit dem neuen Titelsponsor Genesys aufläuft, fehlt den meisten Teams immer noch Hersteller-Unterstützung. Die hat sonst nur Abt mit Cupra und Chip Ganassi mit Hummer EV.

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WM-Stand in der Extreme E 2022: Punkte der Fahrer:innen & Teams (Tabelle)

Teamwertung
Fahrer:inTeamPunkte
Christina GutierrezTeam X4486
Sebastien Loeb  
Mikaela Ahlin-KottulinskyRosberg Xtreme Racing84
Johann Kristoffersson  
Jutta KleinschmidtAbt Cupra46
Nasser Al-Attiyah  
Christine Giampaoli-ZoncaVeloce Racing18
Lance Woolridge  
Catie MunningsAndretti United45
Timmy Hansen  
Sara PriceChip Ganassi Racing63
Kyle Leduc  
Laia SanzAcciona Sainz Team66
Carlos Sainz Sr  
Tamara MolinaroXite Energy33
Timo Scheider  
Molly TaylorJBXE27
Kevin Hansen  
Emma GilmourMcLaren52
Tanner Foust  
 

Die Regeln der Extreme E 2022

  • Weil ein zehntes Team zur Extreme E 2022 dazustößt, musste das Rennformat angepasst werden. So bestreitet jedes Team zwei Qualifyings, die die Positionen für die Halbfinals klären. Die schnellsten sechs landen in zwei regulären Halbfinals á drei Fahrzeugen, während die übrigen vier Autos im sogenannten "Crazy Race" gegeneinander antreten. Dabei gelangt nur das schnellste Team ins Finale, während bei den Halbfinals die zwei jeweils schnellsten Fahrzeuge weiterkommen. Im Finale stehen somit fünf Kontrahenten.

  • Der Einheitsbolide für die Extreme E 2022 bleibt der Odyssey 21, allerdings mit ein paar Modifikationen. Im Vorjahr kamen etliche Schäden zustande, die das Renngeschehen beeinträchtigten. Antriebsseitig bleibt es beim batterieelektrischen Motor mit 400 kW (550 PS). Verbunden mit einem Drehmoment von 920 Newtonmetern beschleunigt er in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Odyssey 21 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und kann Steigungen von bis zu 130 Prozent erklimmen. Technisch dürfen die Teams nichts an den Fahrzeugen ändern. Lediglich Design und Karosserie sind individualisierbar.

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Die Zukunft der Extreme E (2023 & 2024)

  • 2024 soll die Extreme H folgen. Das hat Extreme E- und Formel E-Vordenker Alejandro Agag im Rahmen des 2022er-Eröffnungsrennen angekündigt. Wie der Name schon andeutet, wird statt mit klassischem Elektroantrieb mit Wasserstoff gefahren. Als Basis soll der aktuelle Odyssey 21-Renner dienen, dessen Batteriesystem durch eine Brennstoffzelle ersetzt wird. Ob die Extreme H die Extreme E ersetzt, die Autos mit unterschiedlicher Technik gegeneinander antreten oder ob beide Rennserien parallel am gleichen Ort antreten, ist noch unklar und soll mit den Teams erörtert werden. Fakt ist, dass Wasserstoff-Rennen namhafte Hersteller wie Toyota anlocken könnte. Bei der Extreme E haben bisher McLaren, Hummer EV und Cupra angebissen.

  • Die ersten beiden Saisons der Extreme E sollen noch mit Einheitsautos gefahren werden. Danach sollen mehr und mehr Eigenentwicklungen forciert werden, wie zum Beispiel Elektromotoren und Batteriesysteme. Bereits am Ende ihrer ersten Saison 2021 soll die Rennserie klimaneutral werden. Dazu setzt Gründer Alejandro Agag, der auch für die Formel E verantwortlich ist, auf ein Schiff als Transportmittel. Die Motoren der ST Helena wurden streng auf niedrige Emissionen getrimmt, damit alle Rennwagen umweltschonend zu den fünf verschiedenen Strecken verschifft werden können.

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Die Extreme E Übertragung im TV

Die Extreme E ist 2022 in Deutschland, Österreich und der Schweiz live auf dem Free-TV-Sender Prosieben Maxx zu sehen. Die Mediengruppe hatte im Januar 2021 einen langfristigen Exklusivvertrag mit der Rennserie abgeschlossen. Dazu gehört auch die Übertragung auf den digitalen Kanälen ran.de, goinggreen.de und YouTube.

 

Das war die Extreme E Saison 2021

Lange rang die Extreme E um ihr Finalrennen für die Debütsaison 2021. Letztlich konnten die Verantwortlichen im britischen Bovington eine Ersatzlocation für den Gletscher X-Prix im argentinischen Ushuaia finden. Es war also quasi ein Heimsieg für X44, das von Formel 1-Legende Lewis Hamilton ins Leben gerufen wurde. Damit reichte es für einen Gleichstand mit dem Rosberg-Team. Allerdings ging der Titel in der Endwertung an Rosberg, weil Molly Taylor und Johann Kristoffersson übers gesamte Jahr mehr Siege einfuhren. Das Finalrennen stieg am 18. und 19. Dezember 2021 als Jurassic X-Prix, und sollte auf das Aussterben bedrohter Spezies aufmerksam machen. Gastgeber war ein Militärstützpunkt unweit der südenglischen Jura-Küste, an der regelmäßig Fossilien gefunden werden. Rennseriengründer Alejandro Agag relativierte den Anspruch der Extreme E, in entlegenen Gebieten zu fahren, damit, dass Umweltprobleme ebenso in direkter Nähe aufkommen würden. Auch das vorangegangene Rennen in Sardinien fungierte als Ersatz, nämlich für den Amazonas-X-Prix, der von 23. bis 24. Oktober im brasilianischen Ort Santarem hätte stattfinden sollen. Die Rennserie plante ursprünglich mit fünf Rennen, die rund um den Globus an Orten stattfinden, die besonders vom Klimawandel bedroht sind. Der Startschuss erfolgte vom 3. bis 4. April 2021 in Al Ula in der Wüste von Saudi-Arabien, wo extreme Dürre herrscht. Danach ging es vom 29. bis 30. Mai 2021 in den Senegal zum Lac Rose. Dort haben die Einwohner:innen mit verschmutzten und überfluteten Stränden zu kämpfen, außerdem schwindet der namensgebende Salzsee allmählich. Im grönländischen Kangerlussusaq hat das schwindende Eis eine riesige Schottergegend hinterlassen. Mit der Extreme E fand vom 28. bis 29. August 2021 zum allerersten Mal überhaupt dort ein Rennen statt.

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Al Ula)3.-4. AprilRosberg X Racing
Senegal (Lac Rose)29.-30. MaiRosberg X Racing
Grönland (Kangerlussusaq)28.-29. AugustAndretti United
Italien (Sardinien)23.-24. OktoberRosberg X Racing
Großbritannien (Bovington)18.-19. DezemberX44
Teamwertung
Fahrer:inTeamPunkte
Christina GutierrrezTeam X44155
Sebastien Loeb  
Molly TaylorRosberg Xtreme Racing155
Johann Kristoffersson  
Claudia HürtgenAbt Cupra100
Mattias Ekström  
Jamie ChadwickVeloce Racing77
Stéphane Sarrazin  
Catie MunningsAndretti United117
Timmy Hansen  
Sara PriceChip Ganassi Racing74
Kyle Leduc  
Laia SanzAcciona Sainz Team100
Carlos Sainz sr.  
Christine GiampaoliXite Energy63
Oliver Bennet  
Mikaela Åhlin-KottulinskyJBXE119
Kevin Hansen  

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