Extreme E (2021): Strecken, Teams, Fahrer Button mit eigenem Extreme E-Team

von Tim Neumann 25.01.2021
Inhalt
  1. News: ProSieben Maxx zeigt Extreme E 2021 live
  2. Termine & Strecken der Extreme E 2021 (Kalender)
  3. Die Teams & Fahrer der Extreme E 2021
  4. WM-Stand in der Extreme E 2021: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)
  5. Die Regeln der Extreme E 2021
  6. Die Zukunft der Extreme E

Extreme E 2021: Mit ProSieben Maxx überträgt ein Free-TV-Sender die Rennen in Deutschland, Österreich und der Schweiz live. Und: Jenson Button geht beim eigenen Team JBXE als Fahrer an den Start. Die Serie soll auf Strecken in gefährdeten Gebieten rund um den Globus Offroad-Rennen austragen. Alle News zu Terminen, Kalender sowie Fahrer:innen.

 

News: ProSieben Maxx zeigt Extreme E 2021 live

Die Extreme E wird 2021 in Deutschland, Österreich und der Schweiz live auf dem Free-TV-Sender Prosieben Maxx zu sehen sein. Die Mediengruppe hat im Januar 2021 einen langfristigen Exklusivvertrag mit der Rennserie abgeschlossen. Dazu gehört auch die Übertragung auf den digitalen Kanälen ran.de, goinggreen.de und YouTube. Mehr zum Thema: Mitfahrt im Cupra-Abt Extreme E Odyssey

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Die Extreme E im Video:

 
 

Termine & Strecken der Extreme E 2021 (Kalender)

Die Strecken der Extreme E (2021) befinden sich in Gebieten, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind. Entlang schmelzender Gletscher, verdorrter Regenwälder und schwindenen Stränden fahren die elektrischen Rennwagen um den Sieg. Die erste Weltmeisterschaft besteht aus fünf Läufen über das ganze Jahr verteilt. Der Startschuss erfolgt vom 3. bis 4. April 2021 in Al Ula in der Wüste von Saudi-Arabien, wo extreme Dürre herrscht. Danach geht es vom 29. bis 30. Mai 2021 in den Senegal zum Lac Rose. Dort haben die Einwohner:innen mit verschmutzten und überfluteten Stränden zu kämpfen, außerdem schwindet der namensgebende Salzsee allmählich. Im grönländischen Kangerlussusaq hat das schwindende Eis eine riesige Schottergegend hinterlassen. Mit der Extreme E wird vom 28. bis 29. August 2021 zum allerersten Mal dort ein Rennen stattfinden. Vom 23. bis 24. Oktober 2021 zieht es den Tross in die verdorrten Regenwälder des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Pará. Das Saisonfinale der Extreme e steigt vom 11. bis 12. Dezember 2021 am südlichsten Zipfel Patagoniens in Argentinien, wo der Klimawandel die Gletscher zunehmend abträgt. Mehr zum Thema: Alle aktuellen Informationen zur Formel 1

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StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Al Ula)3.-4. April-
Senegal (Lac Rose)29.-30. Mai-
Grönland (Kangerlussusaq)28.-29. August-
Brasilien (Pará)23.-24. Oktober-
Argentinien (Patagonien)11.-12. Dezember-
 

Die Teams & Fahrer der Extreme E 2021

  • Allmählich komplettiert sich das Fahrerfeld der Extreme E 2021: Beim neuesten Zuwachs, dem Team JBXE gibt es eine Besonderheit: Denn mit Jenson Button geht der Teamchef als Fahrer an den Start. Wer seine Teamkollegin wird, ist noch nicht bekannt. Beim Hispano Suiza-Team fahren der Brite Oliver Bennet und die Spanierin Christine Giampaoli, besser bekannt als Christine GZ. Lewis Hamiltons Team X44 geht mit der Paarung Sebastien Loeb und Cristina Gutierrez ins Rennen. Loeb ist neunfacher Rallye-Weltmeister, Gutierrez gilt als Nachwuchstalent, das bereits bei der Rallye Dakar auf sich aufmerksam machte. Allroundtalent Johann Kristoffersson wurde als Fahrer für Rosberg Xtreme Racing bestätigt, das die Australierin Molly Taylor als dessen Teamkollegin vorgestellt hat. Zuvor hatte der Einstieg von Rallye-Legende Carlos Sainz Senior mit Teamkollegin Laia Sanz beim Acciona Sainz Team für Aufsehen gesorgt. Ein weiterer, sehr bekannter Name unter den bisher bestätigten Fahrer:innen ist Mattias Ekström. Der Schwede holte sich zweimal den Titel in der DTM sowie einmal in der Rallyecross-Weltmeisterschaft und geht mit Claudia Hürtgen für Abt an den Start. Für Chip Ganassi Racing fahren die Amerikaner:innen Sara Price und Kyle Leduc, für Andretti United starten die Britin Catie Munnings und der amtierende Rallyecross-Champion Timmy Hansen aus Schweden. Veloce Racing bringt die Britin Jamie Chadwick und den Franzosen Stéphane Sarrazin an den Start. Das Konzept der Extreme E beinhaltet neben dem Fokus aufs Umweltbewusstsein auch eine Gleichstellung der Geschlechter. Deshalb fahren für jedes Team jeweils eine Pilotin und ein Pilot.

  • Zum Debüt der Extreme E im Jahr 2021 wird Hispano Suiza statt – wie ursprünglich geplant – HWA an den Start gehen. Die geschichtsträchtige schweizerisch-spanische Marke, die vor dem Zweiten Weltkrieg für Luxusmobile bekannt war und sich zuletzt immer wieder mit neuen Showcars ins Rampenlicht beförderte, kooperiert dazu mit dem Energydrink-Produzenten Xite. In der Nennliste der Extreme E befindet sich unter anderem auch Rosberg Extreme Racing. Das Team unter der Leitung von Nico Rosberg ist eine Evolution von Team Rosberg, das 1994 von Nicos Vater Keke Rosberg gegründet wurde und in der DTM viele Erfolge feiern konnte. Der Formel 1-Weltmeister von 2016 beteiligt sich bereits seit einigen Jahren an Umweltprojekten und an der elektrischen Rennserie Formel E. Da war der Schritt in die Extreme E für ihn nur logisch: "Wir sind begeistert, Rosberg Extreme Racing als neuestes Team der Extreme E verkünden zu dürfen. Die Serie repräsentiert eine unglaubliche Möglichkeit, nicht nur Aufmerksamkeit für den Klimawandel zu generieren, sondern sogar Inspiration für Aktionen zur Eindämmung zu geben." In der Extreme E wird das Team von Nico Rosberg unter anderem gegen Lewis Hamiltons Rennstall X44 antreten. Es wäre also denkbar, dass sich die Spannungen der Formel 1 Saison 2016 fünf Jahre später in der Elektroserie neu entfachen. Zu den weiteren bekannten Teams in der Extreme E 2021 gehören Abt, das bereits in Formel E und DTM erfolgreich ist und von Cupra unterstützt wird. Die amerikanischen Teams Andretti United und Chip Ganassi Racing haben sich in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem in der IndyCar-Serie einen Namen gemacht. Techeetah aus Indonesien ist seit Jahren ganz vorne in der Formel E dabei und will sich jetzt auch abseits des Asphalts versuchen. Veloce Racing kennen wir bisher nur aus dem E-Sport, während das Acciona Sainz-Team schon Auftritte bei der Rallye Dakar verbucht hat.

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WM-Stand in der Extreme E 2021: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Christina Gutierrez Team X44 
Sebastien Loeb   
Molly Taylor Rosberg Xtreme Racing 
Johann Kristoffersson   
Claudia Hürtgen Abt 
Mattias Ekström   
Jamie Chadwick Veloce Racing 
Stéphane Sarrazin   
Catie Munnings Andretti United 
Timmy Hansen   
Sara Price Chip Ganassi Racing 
Kyle Leduc   
? Techeetah 
?   
Laia Sanz Acciona Sainz Team 
Carlos Sainz sr.   
Christine Giampaoli Hispano Suiza 
Oliver Bennet   
? JBXE 
Jenson Button   
 

Die Regeln der Extreme E 2021

  • Für die Rennen der Extreme E 2021 haben sich die Macher:innen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Art K.O.-System, vergleichbar mit Rallyecross-Läufen. Samstags finden zwei Qualifyings statt, am Sonntag die beiden Halbfinals und das Finale. Die Qualifyings am Samstag bestehen aus jeweils zwei Rennläufen, an denen vier Autos pro Rennen teilnehmen. Für den ersten Platz gibt es beim Lauf drei Punkte, für den zweiten zwei Punkte, für den dritten einen Punkt und für den vierten keinen Punkt. Die vier Autos mit den meisten Punkten starten Sonntag im ersten Halbfinale, die hinteren vier im zweiten. Aus dem ersten Halbfinale kommen am Sonntag die ersten drei Plätze ins Finale. Beim zweiten Halbfinale namens "Crazy Race" gelangen nur die Sieger:innen ins Finale. Dort werden die vier Boliden den Sieg unter sich ausmachen.

  • Der Einheitsbolide für die Extreme E 2021 heißt "Odyssey 21" und verfügt über einen batterieelektrischen Antrieb mit 400 kW (550 PS). Verbunden mit einem Drehmoment von 920 Newtonmetern beschleunt das SUV in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Odyssey 21 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und kann Steigungen von bis zu 130 Prozent erklimmen. Technisch dürfen die Teams nichts an den Fahrzeugen ändern. Lediglich Design und Karosserie sind individualisierbar.

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Die Zukunft der Extreme E

Die ersten beiden Saisons der Extreme E sollen noch mit Einheitsautos gefahren werden. Danach sollen mehr und mehr Eigenentwicklungen forciert werden, wie zum Beispiel Elektromotoren und Batteriesysteme. Bereits am Ende ihrer ersten Saison 2021 soll die Rennserie klimaneutral werden. Dazu setzt Gründer Alejandro Agag, der auch für die Formel E verantwortlich ist, auf ein Schiff als Transportmittel. Die Motoren der ST Helena wurden streng auf niedrige Emissionen getrimmt, damit alle Rennwagen umweltschonend zu den fünf verschiedenen Strecken verschifft werden können.

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