Hot-Hatches im Test: GR Yaris gegen Golf R & Leon VZ
Mit ihren braven Basis-Brüdern haben Cupra Leon VZ Extreme, Toyota GR Yaris und VW Golf R fahrdynamisch nichts mehr gemeinsam. Was hinter der Faszination für diese Hot Hatches steckt, klärt der Vergleichstest!
- Cupra Leon VZ, Toyota GR Yaris & VW Golf R im Vergleichstest
- Motor/Getriebe: GR Yaris mit Dreizylinder, VW-Brüder mit Vierzylinder
- Fahrdynamik: Golf R ist anspruchsvoll, aber schnell
- Fahrkomfort: Cupra & VW sind dem Toyota überlegen
- Karosserie: Cupra Leon VZ bietet größten Kofferraum
- Umwelt/Kosten: GR Yaris ist am günstigsten
- Technische Daten & Messwerte von Cupra VZ Extreme 2.0 TSI, Toyota GR Yaris & VW Golf R
- Ergebnis in Punkten
- Fazit
Cupra Leon VZ, Toyota GR Yaris & VW Golf R im Vergleichstest
Auf den ersten Blick wirken der Cupra Leon VZ Extreme und der VW Golf R kaum spektakulärer als die ungleich zahmeren Varianten der beliebten Kompaktbaureihen. Nur, wer sich auskennt, ordnet Details wie die vierflutigen Abgasanlagen, die großen Bremsen oder die feinen Aerodynamik-Anbauten sofort entsprechend ein und zieht daraus den Schluss: Obacht, hier kommen waschechte Sportler, die den Biedermann-Dress lediglich zur Tarnung tragen!
Der Toyota GR Yaris fällt in diesem Trio optisch unterdessen aus dem Rahmen und zeigt mit seinen muskulösen Radhausverbreiterungen und dem geduckten Dachverlauf, dass in seinem Fall keineswegs ein knuffiger Kleinwagen, sondern ein hochpotenter Fahrspaßzwerg mit komplexer Technik um die Ecke rollt. Im Vergleichstest stellen die drei Kontrahenten ihre jeweiligen Talente unter Beweis. Die Königsdisziplin dabei ist die Fahrdynamik, die wir im vorliegenden Fall auf der Sprintstrecke des Nürburgrings ausreizen.
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Der VW Golf R (2023) im Fahrbericht (Video):

Motor/Getriebe: GR Yaris mit Dreizylinder, VW-Brüder mit Vierzylinder
Doch bevor es soweit ist, schauen wir uns das technische Rüstzeug unter den Hauben der Kompakt-Kracher genauer an. Beginnen wir mit dem Toyota GR Yaris: Der japanische Sonderling wird von einem lediglich 1,6 l großen, dafür aber 280 PS (206 kW) starken Dreizylinder-Turbotriebwerk auf Trab gebracht. Dieses macht mit seinem ungeduldig vibrierenden Leerlauf bereits im Stand unmissverständlich klar, dass es sich hierbei keineswegs um motorische Stangenware handelt. Eine Anlage, die zur weiteren Kühlung der Ladeluft Wasser auf den Ladeluftkühler spritzt, untermauert diesen Eindruck.
Der beherzte Tritt aufs Gaspedal sorgt dann endgültig für Klarheit. Der Toyota explodiert vom Start weg förmlich und katapultiert sich völlig kleinwagenuntypisch mit großer Wucht und passend unterstützt durch das schnell schaltende Automatik-Getriebe in Richtung Horizont. Nach nur 5,1 s liegt bereits Tempo 100 an. Dass der GR Yaris den bis hierher gezeigten Druck in höheren Geschwindigkeiten nicht mehr halten kann und grundsätzlich nicht sonderlich drehfreudig wirkt, nehmen wir gelassen zur Kenntnis. Und auch das eher maue Ansprechverhalten trübt den Spaß, der von diesem Triebwerk ausgeht, nur bedingt.
Kommen wir zu den Wettbewerbern. Sowohl im Cupra als auch im VW arbeitet der bewährte Vierzylinder-Turbo vom Typ EA888. Allerdings in unterschiedlichen Leistungsstufen: Der vorderradgetriebene Cupra Leon VZ Extreme lässt es bei glatten 300 PS (221 kW) und 400 Nm Drehmoment bewenden. Der Allradler aus Wolfsburg darf mit 333 PS (245 kW) und 420 Nm aus dem Vollen schöpfen.
Begleitet durch inbrünstiges Fauchen stürmt der Cupra in 5,9 s und somit deutlich langsamer als der Toyota auf Landstraßentempo. Erst jenseits der 160-km/h-Marke schafft es der Leon, am wilden Yaris vorbeizuziehen. Mit möglichen 250 km/h distanziert der Südeuropäer den Japaner zudem um 20 km/h im Spitzentempo.
Längsdynamisch ist jedoch der VW Golf R in diesem Vergleichstest eindeutig der Boss. Die 100-km/h- Schallmauer pulverisiert der VW nach nur 4,6 s, Tempo 200 schafft er in 16,5 s. Mit dem optionalen R-Performance-Paket für 2410 Euro darf der Fünftürer zudem 270 Sachen rennen. Kleiner Wermutstropfen: Das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe fällt im Wolfsburger anders als im Cupra zuweilen mit seiner trägen Arbeitsweise negativ auf, was sich beispielsweise durch verzögertes und manchmal auch ausbleibendes Herunterschalten beim Kickdown äußert.
Beinahe traute Einigkeit herrscht derweil bei den Verbräuchen. Der Cupra VZ Extreme und der VW Golf R benötigen auf unserer Testrunde glatte neun Liter, der Toyota GR Yaris 9,1 l – wobei letzterer damit sogar unter der WLTP-Werksangabe (9,5 l) liegt.
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Fahrdynamik: Golf R ist anspruchsvoll, aber schnell
Alle drei Wettbewerber bringen ein fahrdynamisches Niveau mit, das auf öffentlichen Straßen kaum ausgereizt werden kann – jedenfalls nicht, wenn man klaren Verstandes ist. Daher geht es für die wilde Vergleichstest-Horde auf die Rennstrecke, genauer: die Sprintvariante des Nürburgrings.
Die erste Referenz setzt der Toyota GR Yaris, auf dessen Vorstellung wir im Vorfeld extrem gespannt waren. Er umrundet den anspruchsvollen Kurs in respektablen 1:46,7 min. Dabei fällt der kleine Kraftprotz, anders als seine wilde Optik suggeriert, vor allem mit seiner Gutmütigkeit auf. Sein Fahrverhalten wir geprägt durch ein agiles, leichtfüßiges Einlenkverhalten und ein insgesamt neutrales Gebaren im Grenzbereich. Überschreitet man letzteren, schiebt der Japaner sanft über alle vier Räder nach außen. Auf bewusst eingesetzte Lastwechsel in Kurven reagiert er mit einem gut nutzbaren Eindrehen des Hecks.
Seine Lenkung arbeitet zwar mit recht großen Lenkwinkeln, ermöglicht dank guter Rückmeldung dennoch, präzise die richtige Linie zu treffen. Die auch nach mehreren Runden verlässlich und vehement verzögernde Bremsanlage, die für Bremswege von 33,8 m in kaltem wie heißem Zustand gut ist, rundet die ordentliche Vorstellung auf der Strecke ab. Ob das die Wettbewerber besser können?
Der Cupra Leon VZ versucht sich als Erstes daran, die Zeit des GR Yaris zu unterbieten. "Ay, caramba!", entfleucht es der Person am Steuer in der ersten engen Kurve, in die sich der feurige Spanier mit unfassbarer Spontanität hineinwirft. Der Leon wirkt in Summe noch leichtfüßiger als der Toyota und baut insgesamt gerade in schnellen Streckenabschnitten deutlich höhere Querkräfte auf, was freilich auch an der serienmäßigen Semi-Slick-Bereifung liegt, mit der der Cupra ausgestattet ist. Außerdem schießt der Südeuropäer dank spürbarer Mehrleistung schneller die lange Start/Ziel-Gerade herunter.

Allerdings: Beim Überschreiten seines hoch angelegten Limits schiebt der Leon VZ Extreme kräftig über die Vorderachse, und seine Bremswege sind mit heißen Komponenten ebenfalls etwas, im kalten Zustand sogar um 1,6 m länger als die des GR Yaris. Außerdem wird der Fronttriebler bei harten Bremsmanövern aus hohen Geschwindigkeiten an der Vorderachse ziemlich unruhig. Nichtsdestotrotz umrundet der Spanier den Eifelkurs glatte drei Sekunden schneller.
Umstieg in den VW Golf R, der seine Fähigkeiten bereits einige Male eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Der Wolfsburger tritt zum Test mit der gleichen Semi-Slick-Bereifung an wie der Cupra. In seinem Fall kosten sie jedoch 1000 Euro extra. Für diejenigen, die ihren Golf R des Öfteren auf der Piste bewegen, ist das gut investiertes Geld. Schließlich ermöglichen sie es dem Top-Golf erst, sein Rundstrecken-Potenzial zur Gänze zu entfalten.
Auch wenn der Golf R im Handling durchaus anspruchsvoll ist, offenbart er Fortgeschrittenen ein hohes Maß an Fahrspaß. Sei es das kernige Leistungsübersteuern, das der heckbetonte Allradantrieb am Kurvenausgang forciert, das rasiermesserscharfe Einlenken in alle Arten von Kurven oder der irre Speed, mit dem der VW über die Gerade tobt: Manch waschechter Sportwagen ist auf der Piste deutlich weniger lebendig als der Spitzenathlet der Golf-Reihe mit dem optionalen aktiven Torque Vectoring-Differential. Trotz Allrad und Mehrleistung holt der VW einen Vorsprung von nur 0,7 s auf den Cupra heraus, was am Ende weniger aber gegen den VW als vielmehr für den Spanier spricht, der aus seinem Frontantrieb das Beste macht.
Fahrkomfort: Cupra & VW sind dem Toyota überlegen
Da wir nun herausgefunden haben, welcher der drei Athleten am besten für einige schnelle Runden auf der Rennstrecke geeignet ist, wollen wir natürlich auch wissen, mit welchem Kandidaten des Vergleichstests die An- und Abreise am angenehmsten vonstattengeht und wer im Alltag die besten Manieren zeigt.
Die Herausforderungen, die auf herkömmlichen Autobahnen, unsanierten Stadt- und zurechtgeflickten Landstraßen lauern, meistert in Summe der VW Golf R mit knappem Vorsprung auf seinen Konzern-Widersacher aus dem Hause Cupra am kompetentesten. Beide Wettstreiter bieten äußerst bequeme Sportschalensitze, die ergonomisch gepolstert sind und darüber hinaus reichlich Halt zur Verfügung stellen. Noch besser wären die Sitze, wenn sie eine ausziehbare Oberschenkelauflage für langbeinige Menschen sowie eine einstellbare Kopfstütze hätten. Aber auch so fühlen sich die meisten Staturen selbst auf langen Strecken pudelwohl.

Des Weiteren sind sich beide Sportler im Federungskomfort sehr ähnlich. Jeweils mit adaptiven DCC-Dämpfern ausgerüstet, gleichen sowohl der Cupra Leon VZ Extreme als auch der VW Golf R die meisten Fahrbahnschäden trotz ihrer zweifellos vorhandenen Grundstraffheit im unbeladenen Zustand immer noch zufriedenstellend aus – bei niedrigen wie bei höheren Geschwindigkeiten. Mit maximal zulässigem Gesamtgewicht erweist sich der VW jedoch als merklich umgänglicher. Während der Cupra auf Unebenheiten eher unangenehm zum Nachschwingen neigt und seine Reserven recht früh ausgeschöpft scheinen, liegt der Wolfsburger ruhig und weist keinerlei störende Spitzen beim Verarbeiten von Anregungen auf. Außerdem sorgt die wirkungsvolle Geräuschisolierung dafür, dass es im Golf R deutlich ruhiger zugeht als im Leon VZ, erst recht aber als im GR Yaris.
Der Japaner verlangt wegen der Geräuschkulisse, die vom laut tönenden Motor, dem wuchtig brandenden Wind und den präsenten Abrollgeräuschen bestimmt wird, wohlwollende Kompromissbereitschaft von seinen Fahrgästen. Aber auch sonst zählt der Fahrkomfort nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen des kleinen Toyota GR Yaris. Seine Federung reicht nahezu jede kleine Unebenheit weiter, und der Sitzkomfort im Fond ist aufgrund der beengten Platzverhältnisse für Erwachsene eher rudimentärer Natur – vom umständlichen Einstieg wegen der fehlenden hinteren Türen ganz zu schweigen.
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Karosserie: Cupra Leon VZ bietet größten Kofferraum
Auch vorn geht es im Toyota GR Yaris durch die geringe Innenbreite deutlich intimer zu als in den ungleich geräumigeren Rivalen. Der Yaris ist nun mal ein dreitüriger Kleinwagen auf Anabolika, während der Cupra Leon VZ und der VW Golf R auf bewährten fünftürigen Kompaktkarosserien aufbauen. Ihre Vorzüge sind neben dem ungleich besseren Raumangebot für vier Personen erheblich praxistauglichere Gepäckräume. Während hinter der Heckklappe des Toyota ein lediglich 141 l fassendes Fach wartet, glänzen der VW mit 341 und der Cupra sogar mit 380 l Fassungsvermögen. Auch die geringe Zuladung von nur 338 kg sorgt für einen Nachteil auf die Wettstreiter, die jeweils deutlich mehr als 500 kg mit sich herumschleppen dürfen.
Die im Vergleich zu den hochgerüsteten Konkurrenzmodellen weniger umfassende Sicherheitsausstattung des Yaris, in der beispielsweise autonome Fahrfunktionen weitgehend fehlen, besiegelt den letzten Platz des sympathischen Japaners im Karosserie-Kapitel des Vergleichstests dann endgültig.
Umwelt/Kosten: GR Yaris ist am günstigsten
Dafür sichert sich der GR Yaris, quasi als kleinen Trostpreis, den Sieg im Kostenkapitel dieses Vergleichstests. Bei ihm ist der Basispreis in Höhe von 52.490 Euro gleichbedeutend mit dem bewerteten Preis, da es für den Japaner schlichtweg keine testrelevanten Extras gibt. Der extreme Cupra Leon VZ ist vor diesem Hintergrund 4925 Euro, der VW Golf R sogar 6460 Euro teurer. Und auch der Wertverlust fällt bei den Konzernbrüdern absolut gesehen höher aus als beim GR Yaris. Die zehnjährige Garantie bringt ihm ebenfalls viele Punkte ein. Erstaunlich: Cupra gewährt fünf Jahre, VW nur knauserige zwei Jahre. Hier die aktuellen Herstellergarantien in der Übersicht.
Bei den laufenden Kosten fällt der Toyota allerdings mit den ungünstigsten Typklasseneinstufungen und den höchsten Werkstattkosten negativ auf. Die Aufwendungen für Kraftstoff dagegen bewegen sich aufgrund der fast identischen Verbräuche der drei Testkandidaten auf einem sehr ähnlichen Niveau.
Technische Daten & Messwerte von Cupra VZ Extreme 2.0 TSI, Toyota GR Yaris & VW Golf R
| AUTO ZEITUNG 22/2025 | Cupra Leon VZ Extreme 2.0 TSI | Toyota GR Yaris | VW Golf R |
| Technik | |||
| Motor | 4-Ventiler; 4-Zylinder, Turbo; Partikelfilter | 4-Ventiler; 3-Zylinder, Turbo; Partikelfilter | 4-Ventiler; 4-Zylinder, Turbo; Partikelfilter |
| Hubraum | 1984 cm³ | 1618 cm³ | 1984 cm³ |
| Bohrung/Hub | 82,5 / 92,8 mm | 87,5 / 89,7 mm | 82,5 / 92,8 mm |
| Leistung bei | 221 kW (300 PS) bei 5300–6500 U/min | 206 kW (280 PS) bei 6500 U/min | 245 kW (333 PS) bei 5600 U/min |
| Max. Drehmoment bei | 400 Nm bei 2000–5200 U/min | 390 Nm bei 3250–4600 U/min | 420 Nm bei 2100–5500 U/min |
| Getriebe | 7-Gang, Doppelkupplung | 8-Stufen-Automatik | 7-Gang, Doppelkupplug |
| Antrieb | Vorderrad; elektron. Sperrdifferential XDS per Bremseingriff | Allrad, permanent; autom. Sperrdifferential | Allrad, permanent; aktives Differential hinten (opt.) |
| Gewichte | |||
| Leergewicht (Werk/Test) | 1442 / 1475 kg | 1293 / 1307 kg | 1475 / 1507 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht¹ | 2000 kg | 1645 kg | 2040 kg |
| Maße (L/B/H) | 4398/1799 (1995)²/1444 mm | 3995/1805 (2022)²/1455 mm | 4296/1789 (2077)²/1454 mm |
| Kofferraumvolumen | 380–1301 l | 141–768 l | 341–1197 l |
| Effektive Zuladung | 525 kg | 338 kg | 533 kg |
| Dachlast¹ / Stützlast¹ | 75 / 80 kg | – / – kg | 75 / 80 kg |
| Fahrleistungen | |||
| 0 - 30 km/h | 1,8 s | 1,2 s | 1,1 s |
| 0 - 50 km/h | 2,9 s | 2,1 s | 1,9 s |
| 0 - 60 km/h | 3,4 s | 2,6 s | 2,3 s |
| 0 - 70 km/h | 3,9 s | 3,1 s | 2,8 s |
| 0 - 80 km/h | 4,5 s | 3,7 s | 3,4 s |
| 0 - 90 km/h | 5,2 s | 4,4 s | 3,9 s |
| 0 - 100 km/h | 5,9 s | 5,1 s | 4,6 s |
| 0 - 120 km/h | 7,5 s | 6,9 s | 6,1 s |
| 0 - 140 km/h | 9,6 s | 9,2 s | 8,0 s |
| Höchstgeschwindigkeit¹ | 250 km/h | 230 km/h | 270 (opt., Serie: 250) km/h |
| Handling (Rundenzeit) | 1:43,7 min | 1:46,7 min | 1:43,0 min |
| Slalom (18 m Pylonenabstand) | 69,6 km/h | 68,9 km/h | 70,4 km/h |
| Bremswege | |||
| 100 km/h kalt / warm | 35,4 / 34,4 m | 33,8 / 33,8 m | 34,4 / 33,9 m |
| 50 km/h / 150 km/h kalt | 9,1 / 76,5 m | 8,9 / 75,9 m | 8,9 / 75,6 m |
| Innengeräusche | |||
| bei 50 km/h | 63 dB(A) | 65 dB(A) | 61 dB(A) |
| bei 100 / 130 km/h | 70 / 73 dB(A) | 71 / 75 dB(A) | 67 / 72 dB(A) |
| Verbrauch & Emissionen | |||
| Testverbrauch | 9,0 l SP / 100 km | 9,1 l SP / 100 km | 9,0 l SP / 100 km |
| WLTP-Verbrauch¹ | 7,6 l SP / 100 km | 9,5 l SP / 100 km | 8,1 l SP / 100 km |
| CO₂-Ausstoß (Test / WLTP¹) | 213 / 176 g/km | 216 / 215 g/km | 213 / 183 g/km |
| Reichweite gesamt | 556 km | 550 km | 611 km |
| Preise | |||
| Grundpreis | 57.415 € | 52.490 € | 55.540 € |
| Bewerteter Preis (inkl. Optionen) | 57.415 € | 52.490 € | 58.950 € |
| Wartung, Rabatt & Wertverlust | |||
| Werkstattkosten³ | 579 € | 964 € | 878 € |
| Rabatt⁴ | 18,8 % / 10.794 € | k. A. | 25,5 % / 14.163 € |
| Wertverlust nach 4 Jahren⁵ | 60,5 % / 34.736 € | 49,9 % / 26.193 € | 57,0 % / 31.658 € |
| Versicherung & Steuern | |||
| Typklassen (HP / VK / TK) | 13 / 22 / 23 | 15 / 27 / 24 | 13 / 23 / 26 |
| Versicherungskosten (HP / VK / TK) | 595 / 962 / 201 € | 690 / 1304 € / 229 € | 595 / 1018 / 340 € |
| Abgasnorm / Steuer pro Jahr | Euro 6e / 220 € | Euro 6e / 374 € | Euro 6e / 259 € |
¹ Werksangabe
² Breite inkl. Außenspiegel
³ Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC
⁴ Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventuell anfallender Überführungskosten
⁵ bei 20.000 km/Jahr; ermittelt durch die Deutsche Automobil Treuhand (DAT)
Ergebnis in Punkten
| Gesamtbewertung (max. Punkte) | Cupra Leon VZ Extreme 2.0 TSI | Toyota GR Yaris | VW Golf R |
| Karosserie (1000) | 628 | 480 | 636 |
| Fahrkomfort (1000) | 692 | 599 | 709 |
| Motor/Getriebe (1000) | 664 | 647 | 684 |
| Fahrdynamik (1000) | 719 | 754 | 771 |
| Eigenschaftswertung (4000) | 2703 | 2480 | 2800 |
| Kosten/Umwelt (1000) | 311 | 314 | 284 |
| Gesamtwertung (5000) | 3014 | 2794 | 3084 |
| Platzierung | 2 | 3 | 1 |
Fazit
Von jedem der drei heißen Kompaktsportler geht eine ganz eigene Faszination aus. Der VW Golf R verbindet wie kaum ein Fahrzeug Alltagstauglichkeit mit herausragendem Tatendrang auf der Rennstrecke. Der Cupra Leon VZ Extreme gehört derzeit zu den rasantesten Fronttrieblern überhaupt und versprüht damit ein ganz eigenes Flair. Dem unterhaltsamen Toyota GR Yaris gehört ohnehin ein Denkmal gesetzt. Als Rallye-Ableger im Kleinwagendress ist er schließlich einzigartig. Wer den Test gewinnt? Der VW Golf R. Wer den Test verliert? Der GR Yaris, hauptsächlich wegen seiner unpraktischen Karosserie.























