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VW Passat Variant (2023): Hybrid/Kofferraumvolumen Sieht so der kommende Passat aus?

von Stefan Miete 02.06.2020

Die Arbeit am neuen VW Passat(2023) hat bereits begonnen. Der Mittelklasse-Kombi der Generation B9 nutzt den Modularen Querbaukasten (MQB), kommt als Plug-in-Hybrid und eventuell sogar als Elektroauto.  

Bis zum Debüt des nächsten VW Passat Variant (B9) geht noch Zeit ins Land. Erst 2023 wird der große Volkswagen grundlegend erneuert, basiert künftig auf dem bewährten Technikbaukasten für Fahrzeuge mit Quermotoren (MQB) und soll vor allem Dienstwagen-Fahrer und Familien mit großem Platzbedarf ansprechen. Dann verlegt VW die Fertigung des Klassikers von Emden in ein neues Werk, welches aber erst noch gebaut werden muss. Der künftige Passat (B9) soll dort zusammen mit dem Skoda Superb vom Band laufen und übernimmt auch gleich dessen um rund fünf Zentimeter längeren Radstand (2841 mm). Auch das Kofferraumvolumen könnte davon profitieren. Die Tage der viertürige Limousine in Europa sind damit gezählt, die Zukunft gehört dem VW Passat Variant (B9) und der neuen, fünftürigen Variante. Im Gegensatz zum coupéartigen Arteon wird die Limousine aber keine rahmenlosen Türen haben, sondern klassische. Wie gehabt wird der Passat eine sehr breite Antriebspalette aus Turbobenzinern, Turbodieseln mit Twindosing-SCR-Katalysatortechnik und Plug-in-Hybriden bieten. Deren technischer Fortschritt macht sich in höheren Reichweiten bemerkbar. Auch weil Stecker-Hybride sich bis zur Premiere 2023 einer weiten Verbreitung erfreuen dürften, wird VW nicht umhinkommen, ein Schnellladesystem zu implementieren. Mehr zum Thema: Das ist der Passat mit Stecker

Neuheiten VW Passat B8 Variant Facelift (2019)
VW Passat B8 Variant Facelift (2019): Motor  

Das kostet der Passat Variant

VW Passat Facelift (B8) im Video:

 
 

VW Passat (B9) ab 2023 auch wieder als Hybrid

Und noch etwas dürfte die mit der Vorentwicklung des VW Passat B9 (2023) beauftragten Ingenieure umtreiben – die Bedienung. Bislang ist diese im Passat mit Tasten und Drehschaltern sauber geregelt. Spätestens seit dem Debüt des neuen Golf mit dessen attraktiv gestalteter, aber unpraktischer Bedienung über Touchscreens und sogenannte Slider sollte klar sein, dass in der gewollten Andersartigkeit nicht zwangsläufig ein Nutzer-Gewinn steckt. Große, nach Gusto anzuordnende Bedienkacheln und eine ordentliche Handablage sind hilfreich, um den hinter zumeist fettglänzenden Scheiben verborgenen Menüs eine etwas individuelle Struktur zu geben. Dennoch: Otto-Normalfahrer kann sehr wohl gleichzeitig die Straße im Blick haben und die Hand idealerweise an fein einrastenden Drehreglern. Was er nicht so gut kann, ist nach vorn schauen und gleichzeitig in die Tiefen eines Menüs abtauchen. Auto heißt zwar selbst, aber den Kurs hält immer noch der Mensch. Wir sind gespannt, welche Lösungen es im VW Passat B9 (2023) geben wird.

Test VW Passat Variant Facelift: Test
VW Passat Variant Facelift: Test  

Frischer Wind im Passat Variant Facelift

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