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Skoda Superb (2023): Neue Informationen Superb-es Selbstbewusstsein

von Stefan Miete 21.02.2022

Die vierte Generation des Skoda Superb soll 2023 erscheinen – natürlich wieder als Combi und Limousine, die von den Maßen her Oberklasseformat haben. Entsprechend großzügig fallen Innenraum und Kofferraumvolumen aus. Die Motoren umfassen Mild- und Plug-in-Hybride. So schätzen wir den neuen Preis ein!

Wie geht es mit dem Familien- und Firmenwagen Skoda Superb weiter? Der stattliche 4,87 Meter lange Tscheche ragt mit seinen Maßen bereits in die Oberklasse hinein, bleibt preislich aber klar darunter. Diese Strategie will die Marke beibehalten, wenn der nächste Superb im Herbst 2023 vorgestellt wird. Dementsprechend großzügig fallen wieder Innenraum und Kofferraumvolumen aus. Die Markteinführung ist für Anfang 2024 geplant. Interessant: Der neue Superb wird als Combi beginnen, die Limousine folgt einige Monate später. Mit der Neuauflage wechselt Skoda auch den Produktionsstandort. Statt im Werk Kvasiny (Tschechien) soll der Skoda Superb (2023) in Bratislava (Slowakei) vom Band rollen – Seite an Seite übrigens mit dem neuen VW Passat. Die Verlagerung soll in Kvasiny dringend benötigte Kapazitäten für jährlich rund 150.000 weitere Skoda-Einheiten freimachen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Skoda Fabia Combi (2023): Kofferraum & Maße Doch kein Skoda Fabia Combi?

Der Skoda Superb (2023) im Video:

 
 

Skoda Superb (2023) als Combi & Limousine sowie Hybrid

Der Skoda Superb (2023) basiert auch in der vierten Generation auf dem bekannten, beständig weiterentwickelten VW-Konzern-Baukasten (MQB) und wird wie gehabt, von bewährten Verbrennungsmotoren bewegt. Eine rein elektrische Variante ist nicht geplant, dafür aber ein Plug-in-Hybrid, in dem ein kleiner E-Motor mit einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner zusammenarbeitet und bis zu 245 PS (180 kW) liefern soll. Die elektrische Reichweite soll auf etwa 100 Kilometer anwachsen. Den Antrieb teilt sich der Plug-in-Superb mit dem kommenden Passat GTE. Für den weiteren Einsatz der hubraumkleineren Benziner – diese Kombination kommt derzeit vom VW Golf bis zum Superb in vielen Modellen vor – spricht die Unterschreitung höherer Steuerklassen in einigen wichtigen Märkten. Im aktuellen Superb weist der Plug-in-Hybrid in Verbindung mit einem 1,4-Liter-Benziner 218 PS (160 kW) und bis zu 55 Kilometer rein elektrische Fahrt als technische Daten auf. Zusätzlich zum "Stecker-Hybrid" plant Skoda eine mit 48-Volt-Technik ausgerüstete Mild-Hybrid-Variante. Eine flächendeckende Hybridisierung ist nicht geplant, denn die preissensible Kundschaft würde da wohl nicht mitgehen. Die klassischen Benziner 1.5 TSI (150 PS/110 kW) und 2.0 TSI (190 & 280 PS/140 & 206 kW) bleiben im Programm des Skoda Superb (2023). Speziell der intern als "Weltmotor" bezeichnete 2,0-Liter-Turbobenziner ist wichtig, denn er ist auch in Regionen mit minderer Spritqualität einsetzbar. Die wichtige Frage nach der Anhängelast lässt sich so früh noch nicht beantworten. 

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Maße des Skoda Superb (2023): Großzügiger Kofferraum & Innenraum

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Straffung der Angebotspalette. Da künftig immer mehr und dabei eigenständig karossierte Vollelektromodelle geplant sind, will Skoda die Komplexität und damit die Kosten der Traditionsbaureihen reduzieren – das trifft auch den Skoda Superb (2023). Der Blick auf die Kosten ist für Skoda-Chef Thomas Schäfer auch deshalb wichtig, damit er die relativ volkstümlichen Preise der Marke halten kann, die wie alle anderen auch viel Geld in Elektrifizierung stecken muss. Künftig sollen mehr Ausstattungspakete und weniger Ausstattungslinien spitz rechnende Kund:innen überzeugen. Hinter der zünftigen, aber wenig gefragten "Scout"-Line etwa steht ein Fragezeichen, und auch die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten von Motoren und Getrieben wird an das wirklich Marktgängige angepasst. Geplant ist dafür eine besonders preisattraktive Einstiegsvariante unterhalb der heutigen Basisausstattung "Active". Die beliebte "Sportline" wird mit hoher Sicherheit aber auch künftig verfügbar sein. Superb-Kund:innen dürfen sich ab 2023 wohl auch über mehr Komfort freuen, dafür sorgt unter anderem die adaptive Fahrwerksregelung DCC (Dynamic Chassis Control). Das System soll unabhängig vom gewählten Fahrprogramm ein Nachschwingen der Karosse zu verhindern wissen und auch auf schnell wechselnde Fahrbahnbeschaffenheiten reagieren können. Bei der Gestaltung des Innenraums gehen die Kreativen um Skoda-Designchef Oliver Stefani einen Mittelweg aus der gelernten und bewährten Bedienlogik des aktuellen Superb und der des neuen E-Modells Enyaq. Dazu gehört etwa ein frei zu schweben scheinendes Display auf der Mittelkonsole. Statt über Tasten oder die zu Fehlgriffen führende Wischbedienung werden die wichtigsten Funktionen über drei gut erreichbare Drehknöpfe gesteuert. Und der Preis des Skoda Superb (2023)? Nun, er dürfte sich am bestehenden Modell orientieren, das als Limousine ab 32.190 Euro und als Combi ab 33.190 Euro erhältlich ist (Stand: Februar 2022).

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