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Volvo XC90-Nachfolger (2023): Embla & Preis Der XC90 der nächsten Generation

Stefan Miete 14.03.2022

Mit dem Volvo Concept Recharge wagten die Schwed:innen einen konkreten Ausblick auf den Volvo XC90-Nachfolger (2023). Das Serien-SUV läuft intern als Volvo Embla, kommt mit neuem Namen und mit neuer Designsprache. Das wissen wir zur Motorisierung, zum Innenraum und zum Preis.

Beim Volvo XC90-Nachfolger ändert sich 2023 so gut wie alles. Zum Modellwechsel im Frühjahr 2023 büßt das große SUV nicht nur die Bezeichnung XC90 ein, sondern den Verbrennungsmotor gleich dazu. Zudem soll er ausschließlich online verkauft werden. Richtig gelesen – die Baureihe wandelt sich zum Vollelektriker. Sie wird nach dem Wunsch des scheidenden Volvo-Chefs Hakan Samuelsson einen "richtigen" Namen tragen statt der technisch kühlen Bezeichnung, was übrigens für alle neuen Volvo der Zukunft gilt. Intern läuft das Projekt unter der Bezeichnung Embla, was in der nordischen Mythologie dem weiblichen Gegenstück von Ask entspricht – die beiden ersten Menschen. Die "Eva" unter den neuen Volvo basiert auf der intern als SPA2-Plattform bezeichneten Technik (SPA = Skalierbare Produkt Architektur) und wird im US-Werk in South Carolina produziert. Der Wechsel auf die Elektro-Plattform ist Teil der Markenstrategie, die besagt, dass die Traditionsmarke ab dem Jahr 2030 nur noch Elektroautos verkaufen will. Neben dem Volvo XC90-Nachfolger (2023) wird daher auch der Nachfolger des XC60 ein E-Modell. Abschied nimmt Volvo perspektivisch zudem vom 4,96 Meter langen V90. Ein Kombi im Programm reicht nach Meinung der Modellstrateg:innen aus, und das ist der V60, der es auf 4,78 Meter bringt. Er bietet kaum weniger Stauraum als der große Bruder mit seinen in Relation zur Fahrzeuggröße bescheidenen 1526 Litern (Mercedes E-Klasse T-Modell: 1820 Liter). Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Heißt der Volvo XC90-Nachfolger (2023) Embla? Das wissen wir zum Preis

Zurück zum Nachfolger des Volvo XC90 (2023), dem Volvo Embla. Perspektivisch will Volvo mit seinem großen E-SUV elektrische Reichweiten von bis zu 1000 Kilometern sicherstellen. Das wird allerdings erst bei der nächsten Plattform der Fall sein, die folgerichtig SPA3 heißt und mit komplett neu entwickelten Akkus des Partners Nordvolt ausgerüstet werden soll. Interessant: Auch Volkswagen setzt künftig diese Batteriegeneration ein. Im flachen Embla-Boden steckt ein rund 90 kWh fassendes Batteriepaket, das für realistische Reichweiten von bis zu 500 Kilometern gut sein dürfte. Hakan Samuelsson sieht den Embla als "Manifest der Marke", was seine Designer:innen prompt in eine neue Formensprache übersetzt haben. Auffallen wird der große Schwede auf jeden Fall. Das gilt auch für den Innenraum: Ein neues 15-Zoll-Zentraldisplay bündelt die meisten Bedienfunktionen. Es ist in ein fast schon minimalistisches, zu schweben scheinendes Armaturenbrett integriert. Erste Bilder vom Volvo XC90-Nachfolger (2023) sollen im November 2022 um die Welt gehen. Dann wird auch der Verkauf des Embla beginnen – zunächst in den USA, ein paar Monate später dann bei uns. Zu welchem Preis, ist noch nicht klar – das aktuelle Modell steht als Mildhybrid ab 73.350 Euro (Stand: März 2022) in der Preisliste. Mehr zum Thema: Der Volvo XC40 Recharge im Test

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