BMW iX5 (2021): Preis & Reichweite (iNext) Kommt so der BMW iX5?

von Thomas Geiger 17.06.2020
Inhalt
  1. iNext kommt 2021 als BMW iX5: über 700 km Reichweite
  2. iNext: Preis des BMW iX5 (2021) noch unbekannt
  3. Vision iNext als Vorbote des BMW iX5 (2021)

Mit der BMW-Studie Vision iNext geben die Bayern einen Ausblick auf den BMW iX5, der 2021 in Serie gehen wird. Das SUV mit E-Motor verspricht hohe Reichweiten und zeigt viele neue Lösungen in Sachen Konnektivität und autonomes Fahren. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Anders als die vielen anderen Studien, die man in letzter Zeit zu diesem Thema gesehen hat, ist der BMW iNext (BMW iX5) nicht nur eine ferne Vision. "Dieses Concept Car ist ein sehr konkreter Hinweis auf die nächste Generation von iModellen und kommt 2021 in Serie", sagt Fröhlich und spielt damit auf das Serienmodell an, das unter dem Namen iX5 im Gespräch ist. Ab 2021 soll der BMW iNext im Werk Dingolfing vom Band laufen. Bis dahin müssen sich bis zu 100 Prototypen des elektrischen SAV (Sport Activity Vehicle) auf den Straßen der Welt, zum Beispiel im Wintertestzentrum im schwedischen Arjeplog beweisen. Bei Minus 23 Grad wird getestet, welche Auswirkungen die Kälte auf die Hochvoltbatterie, das Kühlsystem und die Aufladefunktion des Fahrzeugs hat. Im Rahmen der Erprobungsfahrten werden Fahrwerks- und die Antriebskomponente, sowie die Rekuperationsleistung auf eine besondere Probe gestellt. Des Weiteren werden die winterlichen Bedingungen genutzt, um Feinabstimmungen an Lenkung und Bremsen vorzunehmen. Wenn der BMW iX5 (iNext) diese Hürde genommen hat, rückt die Serienreife mit Ziel 2021 ein Stückchen näher. Zu welchem Preis das Elektro-SUV erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Mehr zum Thema: Das ist der Hybrid-X5

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Produktion der BMW iNext-Prototypen im Video:

 
 

iNext kommt 2021 als BMW iX5: über 700 km Reichweite

Die Studie des BMW iNext gibt einen konkreten Ausblick auf die elektrische Zukunft des Autobauers aus München. 2021 soll die Studie unter dem Namen BMW iX5 mit E-Motor und hoher Reichweite in Serie gehen. "Das ist unser Trailblazer, der BMW den Weg in die Zukunft ebnen wird", hebt Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich die Studie auf ein ganz hohes Podest. Mit anderen Worten: BMW zeigt, was der Autobauer unter der Mobilität von morgen versteht. Die Funktionalität des Elektroantriebs ist für BMW dabei so selbstverständlich, dass Fröhlich erst auf Nachfrage ein paar Details wie die Reichweite von über 600 Kilometern und den Sprintwert (0 - 100 km/h) von weniger als vier Sekunden verrät. Je nach Batteriegröße wird die Reichweite des Serienmodells BMW iX5 (2021) mehr als 700 Kilometer betragen. "Mit 500.000 elektrifizierten BMW bis zum Ende der Dekade ist das für uns schon das neue Normal", sagt Fröhlich und nennt deshalb andere Herausforderungen: Die Konnektivität und das autonome Fahren sind für ihn die Themenfelder, auf denen das Rennen künftig entschieden wird.

BMW iNext

Die Studie des BMW Vision iNext gibt einen Ausblick auf den elektrischen
BMW iX5, der 2021 in Serie gehen wird. Foto: BMW

 

iNext: Preis des BMW iX5 (2021) noch unbekannt

Die Vision iNext (BMW iX5) ist der erste BMW, der von innen nach außen gestaltet worden ist. Während die Carbon-Karosse wie eine Mischung aus X5 und i3 wirkt und eigentlich nur wegen des eiförmigen Hecks und des neu interpretierten Nieren-Kühlergrills überrascht, betritt man durch die gegenläufig angeschlagenen Türen – einen mittleren Dachpfosten, die sogenannte B-Säule gibt es nicht – eine völlig neue Welt. Hier standen keine konventionellen BMW-Modelle wie der Siebener Pate, sondern Boutique-Hotels: Die Sitze erinnern deshalb eher an Sessel und Sofas. Wo früher einmal Konsolen waren, stehen jetzt Beistelltische und die Materialauswahl ist so warm wie wohnlich. "Bislang war die Digitalisierung immer kalt, nüchtern und abweisend", hat Damagoj Dukec beobachtet, der das Design für BMW i leitet. "Damit wollen wir beim iNext Schluss machen."Dazu passt auch das, was heute neudeutsch "User Experience" genannt wird. Denn nach dem Motto "Shy Tech" statt "High Tech" gibt es im BMW Vision iNext (BMW iX5) außer den beiden großen Touchscreens vor der Frontscheibe kaum mehr sichtbare Bedienelemente – selbst die Pedale verschwinden, wenn der Fahrer vom Boost-Modus in den Ease-Modus wechselt und die Führungsaufgabe an den Wagen delegiert.

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BMW iNext im Video:

 
 

Vision iNext als Vorbote des BMW iX5 (2021)

Alles, was es im BMW Vision iNext (BMW iX5) zu steuern und bedienen gibt, bespricht der Fahrer mit dem digitalen Assistenten über das Kommando "Hey BMW" – oder er macht entsprechende Gesten. Zusätzlich finden sich in den Sitzbezügen und Konsolen Sensorfelder, die auf Fingerzüge reagieren und die Kommandos mit Lichtleitern quittieren. Bildschirme rund um das Sofa im Fond sucht man übrigens vergebens. Stattdessen hat BMW im Dach der Vision-iNext-Studie einen Beamer installiert. Er sucht sich automatisch eine Projektionsfläche und macht beispielsweise ein weißes Blatt so zum Display. So viele überraschende Details die Studie auch zeigt, neu sind rollende Wohnzimmer nicht: Andere Hersteller waren bei der Raumaufteilung sogar weitergegangen als die Bayern, haben zum Beispiel die gewöhnliche Sitzordnung aufgelöst und die Passagiere einander zugewandt. Beim BMW Vision iNext (BMW iX5) können die mit den Seitentüren verschmolzenen Lounge-Liegen nicht gedreht werden. Das Lenkrad zieht sich im autonomen Fahrmodus zwar zurück, verschwindet aber nie ganz. Bei all den vielen Änderungen und Innovationen soll nämlich ein Markenkern nicht angetastet werden soll: Die Freude am Fahren soll bei BMW auch im nächsten Jahrzehnt erhalten bleiben.

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