Smart SUV (2022): Erste Informationen Das SUV ist eine smarte Lösung

von Stefan Miete 06.03.2020

Erster Ausblick auf ein neues deutsch-chinesisches Crossover-Projekt: ein Smart SUV, das 2022 erscheinen soll. Wir haben eine erste Illustration sowie erste Informationen zum Elektroantrieb!

So konsequent der 2695 Millimeter kurze, mittlerweile fünf Jahre alte Fortwo in der Stadt auch sein mag, auf Dauer braucht die Marke neue Modelle, zum Beispiel ein Smart SUV (2022), um überleben zu können. Und genau daran wird gerade gearbeitet. Und weil Smart übersetzt nicht "klein" heißt, sondern "schick" oder "gewitzt", dürfte es auf die derzeit beliebteste Bauform herauslaufen – ein im SUV-Stil gezeichnetes Crossover. Dafür begeistern sich Europäer und Chinesen genauso wie Drittwagen-Eigner in den USA. Größer als der Forfour und mit weitaus mehr Reichweite (Forfour: max. 153 Kilometer) soll das Smart SUV (2022) dort Kunden abholen, wohin die höher positionierte Marke Mercedes nicht reicht – im Segment der handlichen Kompakt-SUV vom Schlag des Polo-basierten VW T-Cross. Mehr zum Thema: Erste Testfahrt mit dem Smart EQ Fortwo Facelift

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Erste Informationen zum Smart SUV (2022)

Wir sind beim Smart SUV (2022) in der 4,20-Meter-Klasse. Im Unterschied zu VW allerdings gibt es beim Smart auch einen reinen E-Antrieb. Das Problem: Die Technik-Plattform der bisherigen Smart lässt sich nicht weiter skalieren. Zudem ist das ursprünglich auf Verbrenner ausgelegte Heckmotor-Layout auch in der Formgebung sehr speziell. Das künftige Smart SUV (2022) kann daher kein in die Länge gezogener Forfour sein. Eine neue Basis muss her. Hier kommt Daimlers chinesischer Kooperationspartner Geely ins Spiel. Geely ist mit knapp zehn Prozent größter Einzel-Aktionär im Schwaben-Konzern und hält einen 50-Prozent-Anteil an einem neuen Smart-Joint-Venture. Die Asiaten werden den Nachfolger der aktuellen Smart entwickeln und auch bauen, die Deutschen steuern das Design bei.

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Smart EQ Fortwo Cabrio Facelift (2019): E-Motor Smart liftet das Fortwo Cabrio

 

Smart SUV (2022) mit Elektroantrieb

So ist es auch beim Smart SUV (2022) der Fall. Die Entwickler können dabei aus dem Vollen schöpfen, denn eine geeignete Technik-Basis gibt es bereits. Die Rede ist von der bei Geely und der zum selben Konzern gehörenden Premiummarke Volvo bereits eingesetzten Plattform namens CMA (Compact Modular Architecture). Darauf basieren bereits Modelle wie der Volvo XC40 und der Polestar 2, die allerdings eine Nummer größer ausfallen. Die Plattform erlaubt zudem den Einbau von Verbrennungsmotoren. Smart jedoch soll elektrisch bleiben. Während die E-Variante des Volvo (XC40 Recharge) mit zwei Elektromotoren eine Gesamtleistung von 300 kW (408 PS) ins Feld führt, dürfte Smart es mit weniger gut sein lassen – auch um den Preis zu drücken. Hier ist der Einsatz nur einer Maschine wahrscheinlich. Und das beim Volvo 78 kWh speichernde Akku-Paket – genug Saft für bis zu 400 Kilometer – dürfte im Smart ebenfalls kleiner ausfallen. Der smarte Neuzugang ist dabei keine ferne Zukunftsmusik: Der Start des Smart SUV ist für 2022 geplant.

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Smart EQ Forfour Facelift (2019): E-Motor Der Forfour wird geliftet

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