Nissan Juke Facelift (2024): Erste Testfahrt

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Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Der Nissan Juke fährt auch weiterhin unaufgeregt und harmonisch – aber auch weniger dynamisch als es der sportliche Anstrich der Ausstattungslinie suggeriert.

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Der Hybrid mag am liebsten ausgedehnte Rollphasen, in denen er den Verbrenner in den Teilzeitruhestand schicken kann.

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Dann ist der Juke flüsterleise und sehr effizient. Ruft man mehr Leistung ab, jault der Saugmotor wenig dezent auf und unterstützt den E-Motor mit ein wenig zeitlichem Verzug mit mehr Schub. 

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Allerdings fährt der Juke auch deutlich verbindlicher als etwa sein französischer Plattformbruder Renault Captur. Die Lenkung hat ein angenehmes Feedback und die Aufbaubewegungen halten sich in Grenzen. 

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Wirklich gut gefällt das aufgewertete Interieur, das beim Testwagen die gelbe Außenlackierung aufgreift und sich in wertiges Alcantara hüllt.

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Keine Änderungen hingegen beim Platzangebot: Speziell im Fond geht es eher intim zu – verstärkt von den recht kleinen Seitenscheiben und dem ausstattungsspezifisch schwarzen Dachhimmel.

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Am Ende der ersten Testfahrt, die einen anspruchsvollen Mix aus Autobahn, Innenstadt und kurvigen Landstraßen umfasste, meldet der Bordcomputer 7,1 l Durchschnittsverbrauch.

Nissan Juke Facelift (2024)
Nissan Juke Facelift (2024) Foto: Daniela Loof

Ein Wert, den man mit einer angepassten Fahrweise leicht unterbieten dürfte.

Mit dem neuen Nissan Juke Facelift wird der Crossover über 2024 hinaus fit gemacht – mit frischen inneren Werten, einem bekannten Äußeren sowie einem neuen gelben Lack, der die erfolgreiche erste Generation zitiert. Erste Testfahrt!

Es ist 2024 alles anders als 2010 – dem Jahr, in dem der erste Nissan Juke auf den Markt kam. Damals Trendsetter, ist das neue Nissan Juke Facelift nun einer von vielen kompakten Crossovern. Damit er auch weiterhin seine Käufer:innen findet, hat ihm Nissan eine konsequente, wenn auch sehr dezente Überarbeitung verpasst. Wir fahren den Juke als Hybrid mit N-Sport-Ausstattung – mehr Juke geht derzeit übrigens nicht. Das Tandem aus 1,6-l-Vierzylinder-Benziner und Elektromotor leistet 143 PS (105 kW), die einzig und allein an die Vorderachse geschickt werden. Nichts Neues also beim Antrieb – abgesehen von einem neuen Motormapping und optimierten Schaltzeitpunkten.

Und die erste Testfahrt verläuft so, wie man es erwartet: Unaufgeregt, harmonisch im Zusammenspiel der Motoren – aber auch weniger dynamisch als es der sportliche Anstrich der Ausstattungslinie suggeriert. Der Hybrid mag am liebsten ausgedehnte Rollphasen, in denen er den Verbrenner in den Teilzeitruhestand schicken kann. Dann ist der Juke flüsterleise und sehr effizient. Ruft man mehr Leistung ab, jault der Saugmotor wenig dezent auf und unterstützt den E-Motor mit ein wenig zeitlichem Verzug mit mehr Schub. Ein Zustand, den der kleine Japaner weniger mag und den man allenfalls bei Überholmanövern erzwingt. Lässt man sich auf das Naturell des Hybrid-Nissan ein, dann rollt man entspannt durchs Land. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Leslie & Cars fährt den Nissan Juke Hybrid (2022) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Testfahrt: Nissan Juke Facelift (2024) lohnt sportliche Gangart ab

Ob es dann zwingend die N-Sport-Ausstattung braucht, sollte man sich genau überlegen. Denn weder an Fahrwerk, noch am Chassis schraubt Nissan bei den verschiedenen Ausstattungsvarianten. Warum das nicht nötig ist, zeigt das neue Nissan Juke Facelift  (2024) bei der kurvigen Testfahrt rund um Barcelona: Er fährt deutlich verbindlicher als etwa sein französischer Plattformbruder Renault Captur. Die Lenkung hat ein angenehmes Feedback und die Aufbaubewegungen halten sich in Grenzen. Trotz großer 19-Zoll-Bereifung hat der Juke zwar einen eher straffen, aber keinesfalls unangenehmen Federungskomfort.

Die Konkurrenten:

Wirklich gut gefällt das aufgewertete Interieur, das beim Testwagen die gelbe Außenlackierung aufgreift und sich in wertiges Alcantara hüllt. Die Sitze passen und die Bedienung geht trotz verstärkter Digitalisierung einfach von der Hand. Die dezenten Warntöne der nun umfangreicheren Assistenzsysteme (etwa die Tempowarnung) lassen sich mit nur wenigen Handgriffen komplett deaktivieren – vorbildlich. Die Übersichtlichkeit bleibt ein Makel des schnittigen Japaners – die verbesserte Auflösung der 360-Grad-Kameras hilft daher enorm. Keine Änderungen hingegen beim Platzangebot: Speziell im Fond geht es eher intim zu – verstärkt von den recht kleinen Seitenscheiben und dem ausstattungsspezifisch schwarzen Dachhimmel. Am Ende der ersten Testfahrt mit dem neuen Nissan Juke Facelift (2024), die einen anspruchsvollen Mix aus Autobahn, Innenstadt und kurvigen Landstraßen umfasste, meldet der Bordcomputer 7,1 l Durchschnittsverbrauch. Ein Wert, den man mit einer angepassten Fahrweise leicht unterbieten dürfte.

Technische Daten

AUTO ZEITUNG 09/2024Nissan Juke 1.6 Hybrid
Technische Daten
Motoren4-Zylinder, 4-Ventiler, 1598 cm³; E-Motor
AntriebKonstantübersetzung; Allrad
Systemleistung105 kW/143 PS
Systemdrehmomentk.A.
Kapazität1,2 kWh
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)4210/1800 (1990)*/1595 mm
Leergewicht/Zuladung1325/485 kg
Kofferraumvolumen354-1237 l
Fahrleistungen
Beschleunigung (0-100 km/h)10,1 s
Höchstgeschwindigkeit166 km/h
Verbrauch auf 100 km4,7 l S
Elektrische Reichweite-
Kaufinformationen
Grundpreis29.990 €
Marktstart2024
Alle Daten Werksangaben; *Breite mit Außenspiegel

Fazit

Gut gemacht: Größere, einfach bedien- und ablesbare Bildschirme, frische Farben und Felgen sowie technische Verbesserungen, etwa bei den Kameras, werten den Crossover spürbar auf. Weil der Einstieg namens Visia entfällt, steigt der Einstiegspreis allerdings deutlich.