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Neues Mitsubishi ASX Facelift (2019): Erste Testfahrt Aufgefrischten ASX angetestet

von Thomas Geiger 18.06.2019

Mit dem neuen Mitsubishi ASX Facelift (2019) erproben wir bei der ersten Testfahrt kein neues Auto, sondern vielmehr die dritte Überarbeitung in einem Modellzyklus. Umso gründlicher fiel aber das Facelift aus!

Der neue Mitsubishi ASX Facelift (2019) ist nicht wirklich die Antwort auf ein neues, heiß ersehntes Mitsubishi-Modell, ist der erste Gedanke bei unserer ersten Testfahrt mit dem kompakten SUV. Da sich die Japaner erst einmal sortieren und in der Allianz mit Renault und Nissan zurechtfinden müssen, kümmert sich der Autobauer umso gründlicher um ihr Bestandsmodell. Entsprechend fällt die Modellpflege üppiger aus als vielerorts üblich. Statt frischer Schminke erhielt der ASX einen komplett neuen Vorbau mit dem so genannten "Dynamic Shield", das künftig alle Mitsubishi-Modelle zieren wird – selbst wenn die Japaner dafür tief in die Kasse greifen und in neue Pressen investieren mussten. Aber: Die Mühe hat sich gelohnt! Mit den modernen LED-Scheinwerfern und dem ebenfalls gründlich umgestalteten Heck sieht das neue Mitsubishi ASX Facelift (2019) jetzt tatsächlich aus wie neu. Mehr zum Thema: Das ist das Mitsubishi L200 Facelift

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Neues Mitsubishi ASX Facelift (2019) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem neuen Mitsubishi ASX Facelift (2019)

Beim neuen Mitsubishi ASX Facelift (2019) beschränken sich die Japaner aber nicht auf Äußerlichkeiten, sondern gehen auch im Innenraum ans Eingemachte. So gibt es neben frischem Lack und neuem Leder eben auch ein modernisiertes Armaturenbrett mit einem größeren Touchscreen und neuer Software für das Infotainment. Die ist nun besser vernetzt ist und kriegt die Navigation von TomTom bereitgestellt. Die wichtigste Änderung erfolgt allerdings unter der Haube. Da mustern die Japaner den betagten 1,6-Liter-Benziner aus und ersetzen ihn durch einen 2,0-Liter. Der hat nicht nur 150 statt 115 PS, sondern ein um 41 auf 195 Newtonmeter angehobenes Drehmoment-Maximum. Bei der ersten Testfahrt klingt das neue Mitsubishi ASX Facelift (2019) souveräner, wirkt nicht mehr so angestrengt und lässt seine Passagiere daher viel entspannter ankommen. Ein bisschen flotter ist er natürlich auch: Den Sprint von 0 auf 100 schafft er jetzt in 10,2 Sekunden und nimmt dem Vorgänger zwei Sekunden ab. Schluss ist zudem nicht mehr bei 183, sondern erst bei 190 km/h. Mehr zum Thema: Das ist der Mitsubishi Eclipse Cross

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ASX Facelift (2019) mit CVT-Getriebe & Allradantrieb erhältlich

Dabei erweist sich das neue Mitsubishi ASX Facelift (2019) wie die bisherige Zulassungsstatistik als durch und durch unauffälliger Vertreter seiner Art. Es rollt komfortabel, lenkt präzise und fährt sich angesichts von 4,37 Metern Länge und 1,4 Tonnen Gewicht angenehm handlich, ohne dass er zu einem echten Pulsbeschleuniger würde. In einer Klasse voller Heißsporne und Hipster lässt er es betont gelassen und unaufgeregt angehen. Einen Kompromiss erfordert der Japaner aber doch: Der Fahrer muss sich mit einer müden CVT-Automatik arrangieren, sofern er das Schalten dem Auto überlassen will. Das ist dafür aber nach Jahren der Pause wieder mit Allradantrieb erhältlich, für den man ein paar Abstriche beim Schaltkomfort gerne in Kauf nehmen kann. Apropos kaufen: Mit den Preisen für das neue Mitsubishi ASX Facelift (2019) tun sich die Japaner noch etwas schwer. Die 16.890 Euro des aktuellen Modells seien aber eine gute Richtgröße. Mehr zum Thema: Der Mitsubishi Eclipse Cross im Fahrbericht

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Unser Fazit

Den gibt's immer noch? Die erste Reaktion auf das neue Mitsubishi ASX Facelift (2019). Von all den kunterbunten Lifestyle-SUV ist der Bestseller nämlich irgendwie aus dem Bewusstsein verdrängt worden. Aber vielleicht ist genau seine brave Art, die ihn zum Dauerbrenner gemacht hat. Die Mode mag sich ändern, der Mitsubishi bleibt – und geht mit neuem Look und frischer Technik trotzdem mit der Zeit. So wird er zur konservativen Konstante für jene, denen es um das komfortable Ankommen geht und weniger um den coolen Auftritt.

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