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Alle Tests zum Mini 3-/5-Türer

Neuer Mini Cooper E (2023): Testfahrt begleitet Mini Gokart reloaded

Thomas Geiger 23.03.2022
Inhalt
  1. Begleitete Testfahrt im neuen Mini Cooper E (2023)
  2. Neuer Mini Cooper E (2023) fährt noch Gokart-artiger
  3. Technische Daten des neuen Mini Cooper E (2023)

Zwar kommt der neue Mini Cooper E erst 2023, doch wir durften schon jetzt eine Testfahrt begleiten. Da wird einem selbst bei Eiseskälte warm ums Herz.

Die Sorge ist groß, aber sie ist unbegründet: "Auch der nächste Mini wird sich fahren wie ein Mini", sagt Klaus Bramer, der für BMW gerade den neuen Mini Cooper E (2023) auf den Eisseen von Arjeplog abstimmt und uns bei einer Testfahrt mitnimmt. Zwar ist die Aussage von einem Fahrdynamiker nicht überraschend, dass jemand aus dem BMW-Entwicklungsteam in diesem Projekt überhaupt noch etwas zu sagen hat, hingegen schon. Das Münchner Kennzeichen ist nämlich so ziemlich das einzig europäische Originalteil an dem Prototyp. Schließlich hat sich Mini auf dem Weg in die elektrische Zukunft mit Great Wall Motors zusammengetan. Während die kommenden Verbrenner in München entwickelt und in Oxford gebaut werden, entstehen die Elektroautos im Joint-Venture mit den Chines:innen. Die übernehmen große Teile der Entwicklung und der Produktion – und sie steuern Schlüsselkomponenten wie den Antrieb bei: Batterien – geplant sind zwei Pakete mit 40 kWh für 300 und 50 kWh für 400 Kilometer Reichweite. Elektronik und Motoren stammen deshalb nicht aus dem Gen5-Baukasten, aus dem BMW alle Stromer und Plug-in-Hybriden vom 2er Active Tourer bis zum i7 konstruiert, sondern all das kommt im Falle des neuen Mini Cooper E (2023) günstiger und vielleicht sogar besser aus Fernost. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Begleitete Testfahrt im neuen Mini Cooper E (2023)

So weit West und Ost auch auseinanderliegen: Von außen sollen die beiden Mini-Familien aus Oxford und Zhangjiagang nicht zu unterscheiden sein. Denn über die zwei verschiedenen Plattformen wollen sie den gleichen Hut stülpen – und der ist augenscheinlich wieder ein bisschen mehr Mini als früher. Zwar sind viele Details des neuen Mini Cooper E (2023) bei unserer Testfahrt noch unter der Tarnfolie verborgen und die traditionellen Glubschaugen nur aufgeklebt, doch die Proportionen passen wieder. Sie sind sogar besser als bisher: Denn während der Radstand und die Spurweite ein bisschen wachsen, schrumpfen die Überhänge und das Auto wird sogar wieder einen Hauch kürzer. Auch innen ist alles typisch Mini – sofern man es denn unter den dicken Tarnmatten schon erkennen kann. Die Platzverhältnisse haben sich mit dem größeren Radstand und der im Boden integrierten Batterie ein bisschen verbessert. Zur Familienkutsche taugt der dreitürige Mini Cooper E (2023) natürlich trotzdem nicht. Muss er aber auch gar nicht. Schließlich gibt es für die Generation E auch noch ein fünftüriges Crossover im Format des Countryman und sogar noch ein größeres SUV. Und in Oxford bauen sie neben dem klassischen Hatch noch einen Fünftürer, das Cabrio und ebenfalls einen Countryman-Nachfolger.

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Neuer Mini Cooper E (2023) fährt noch Gokart-artiger

Zurück zur Testfahrt: Während der Ingenieur den neuen Mini Cooper E (2023) mit einem breiten Lachen durch den Eiskanal schießt, suchen unsere Augen Halt am Horizont und der Magen droht mit einem Comeback für das Frühstück. Nein, nur weil er elektrisch wird und aus China kommt, verkauft der Mini seine Seele nicht. Einmal Gokart, immer Gokart – und in Zukunft sogar mehr denn je. "Mit dem tiefen Schwerpunkt, dem hohen Drehmoment und der extrem schnell ansprechenden Regelung kommt uns der Elektroantrieb sogar entgegen“, sagt der Fahrdynamiker. Und so schnell, wie er dabei einlenkt, so gierig, wie er übers Eis fräst und so schnell, wie ihn die Stabilitätskontrolle mit ihren kurzen Schaltkreisen wieder einfängt, müssen der konventionelle Cooper & Co das erst einmal nachmachen. Künftig wird es neben dem hier gefahrenen neuen Mini Cooper E (2023) mit den gleichen 135 kW (184 PS) wie beim aktuellen Stromer auch einen SE mit sehr viel muntereren 165 kW (224 PS) geben. Und wo sie dem aktuellen E-Modell bei 150 km/h den Stecker ziehen, wollen sie dem Mini künftig eine längere Leine lassen. "Der neue Mini E fährt deutlich schneller als der alte", sagt Bramer. Schade nur, dass dieses Tempo nur fürs Auto gilt und nicht für die Arbeit des Ingenieursteam. Denn bis zur Markteinführung 2023 dauert es noch.

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Technische Daten des neuen Mini Cooper E (2023)

AUTO ZEITUNG 08/2022Mini Cooper E
Technische Daten
MotorE-Maschine
Getriebe/Antriebk.A./Vorderradantrieb
Gesamtleistung135 kW/184 PS und 165kW/224 PS
Max. Drehmomentk.A.
Batterie-Kapazität40 und 50 kWh
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)3,85/k.A./k.A. m
Leergewicht/Zuladungk.A.
Kofferraumvolumenk.A.
Fahrleistungen (Werksangaben)
Beschleunigung (0-100 km/h)k.A.
Höchstgeschwindigkeitüber 150 km/h
Verbrauch auf 100 kmk.A.
Reichweite300 und 400 km
Kaufinformationen
Basispreis (Testwagen)k.A.
Marktstart2023

Thomas Geiger Thomas Geiger
Unser Fazit

Die nächste Mini-Generation kehrt zurück zu alten Tugenden und Fahrspaß steht weit oben im Lastenheft. Wir sind gespannt – auf Elektriker und Verbrenner.

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