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Abarth 500e (2022): PS, Preis & Gewicht Als Abarth 500e wird die Kanonenkugel zum Kugelblitz

Tim Neumann 24.11.2022

Mit dem Abarth 500e (2022) prescht Fiats Werkstuner in das bislang unerschlossene Marktsegment der sportlichen Elektro-Kleinwagen vor. Die PS-Leistung ist in Vorgänger-Reichweite, das Gewicht hingegen noch nicht bekannt. So hoch ist der Preis!

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Italiener:innen nach dem elektrischen Fiat 500 auch den Abarth 500e (2022) von der Leine lassen. Mit dem ersten Elektroauto von Abarth – Limousine ab 43.000, Cabrio ab 46.000 Euro (Stand: November 2022) – bricht auch bei der Marke mit dem Skorpion eine neue Ära an. Man will sich mit Markteintritten in Brasilien und Japan globaler aufstellen, während die Zeit der röchelnden und bellenden Sportmotoren allmählich zu Ende geht. Der Umstieg aufs Kabel vollziehe man laut des Fiat- und Abarth-Chefs Olivier Francois aus Performance-Gründen, was aber vor dem Hintergrund verschärfter CO2-Emissionsvorgaben nur die halbe Wahrheit ist. Immerhin gibt die Pocket Rocket auch ohne Endrohre optisch eine gute Figur ab. Neben der knalligen gelb-grünen Farbe namens Acid Green fällt auch der Abarth- anstelle des 500-Schriftzugs an der Front ins Auge. Nicht minder auffällig sind die in die Breite gezogene und dynamisch geformte Frontstoßstange samt Spoilerlippe und die Abarth-Aufkleber inklusive des neu gestalteten Logos an der Fahrzeugflanke. Wer genauer hinsieht, erkennt einen Blitz unter dem Skorpion. Zu den weiteren sportlichen Merkmalen gehören die Außenspiegel in Alu-Optik und ein Diffusor am Heckabschluss. Auf einen markanteren Dachspoiler – vermutlich aus Effizienzgründen – verzichtet man beim Abarth 500e (2022) indes. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Preis des 154 PS starken Abarth 500e (2022)

Die Frage nach der Effizienz ist bei kleinen Elektro-Sportlern wie dem Abarth 500e (2022) keine unwichtige, immerhin möchte man nach ein paar Ampelsprints nicht gleich wieder nach Ladestationen suchen müssen. An Bord befindet sich ein 42 kWh großer Akku, der im normalen Fiat 500 bis zu 321 Kilometer nach WLTP-Norm schafft und auch im stärkeren Abarth immer noch bei gut 300 Kilometern Reichweite liegen dürfte. Dank eines 85-kW-Schnellladeanschlusses tankt der Abarth in weniger als fünf Minuten 50 Kilometer Reichweite und ist in 35 Minuten von null auf 80 Prozent geladen. Für eine sparsame Fahrweise steht der "Turismo"-Modus bereit, der die Leistungsabgabe des Elektromotors reglementiert. Die volle Power von 113 kW (154 PS) steht demnach nur in den "Scorpion Street" und "Scorpion Track"-Modi zur Verfügung. Im Zeichen des Skorpions stehen auch die Fahrleistungen, die nahtlos an die illustre Vorgängergeneration anknüpfen. Nach sieben Sekunden zeigt der digitale Tacho bereits 100 km/h an, womit sich der Abarth 500e (2022) nur von den hartgesottenen Essesse, Rivale und Biposto geschlagen geben muss. Alle anderen Verbrenner-Abarth sind langsamer. Ob das auch für die noch nicht genannte Höchstgeschwindigkeit gilt, darf in Anbetracht der Reichweite bezweifelt werden.

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Gewicht des Abarth 500e (2022) noch geheim

Im direkten Duell nimmt der Abarth 500e (2022) dem Abarth 695 immerhin eine Sekunde auf der konzerneigenen Rennstrecke in Balocco ab, was vor allem für eine starke Querdynamik spricht. So fährt der Stromer mit längerem Radstand, breiterer Spurweite und verbesserter Balance vor. Ob sich der Neue trotz des wohl deutlich höheren Gewichts genauso lustvoll in Kurven wirft wie sein Vorgänger, muss eine erste Testfahrt zeigen. Weil der elektrische Fahrspaß naturgemäß nicht von Auspuff-Fanfaren untermauert wird, hat sich Abarth etwas einfallen lassen: Serienmäßig ertönen Gitarrenklänge aus den Lautsprechern und optional bauen die Italiener:innen einen Soundgenerator ein, der den typischen 695er-Klang nachahmt. Ebenfalls ein netter Show-Effekt ist der großflächige Einsatz von Alcantara im Innenraum. So ist neben Sitzen und Einlagen auch das Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung sowie das gesamte Armaturenbrett stilvoll bestickt. Darauf thront ein 10,25 Zoll großes Infotainmentdisplay, dazu gibt es ein JBL-Audiosystem. Das digitale Cockpit im Abarth 500e (2022) misst sieben Zoll.

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Tim Neumann Tim Neumann
Unser Fazit

Schön, dass der Abarth 500e die freche, unkonventionelle Art seiner Marke mit in eine neue Ära nimmt. Das Design wirkt stimmig und lässt in Kombination mit der recht überschaubaren Motorleistung auf noch wildere Ausbaustufen hoffen. Leider dürfte schon der Basis-Abarth alles andere als erschwinglich ausfallen.

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