Premiere

Fiat Grizzly: Neues Kompakt-SUV als Kampfansage

Mit dem Fiat Grizzly und dem Fiat Grizzly Fastback erweitert die italienische Marke in der zweiten Jahreshälfte 2026 ihr SUV-Portfolio. Die beiden neuen Modelle sollen das weltweite Angebot im C-Segment stärken und richten sich vor allem an Familien, die erschwingliche und vielseitige Mobilität suchen.

(1/3)
Fiat Grizzly/Fiat Grizzly Fastback statisch von vorne und hinten fotografiert.
Während viele Hersteller im C-Segment bereits stark vertreten sind, will Fiat nun mit einem ein global entwickelten Doppel ebenfalls mitmischen: dem Grizzly und dem Grizzly Fastback. Foto: Fiat
Fiat Grizzly statisch von vorne fotografiert.
Technisch setzen Grizzly und Grizzly Fastback auf die konzernweite Smart-Car-Plattform von Stellantis. Foto: Fiat
Fiat Grizzly Fastback statisch von hinten fotografiert.
Das Fiat Grizzly Fastback verfügt über ein coupéartiges Heck. Foto: Fiat

Preis: Fiat Grizzly möglicherweise ab 25.000 Euro

Nach der Rückkehr ins Segment der bezahlbaren City-SUV mit dem Grande Panda legt Fiat nun im Kompakt-SUV-Bereich nach – und setzt auf ein global entwickeltes Doppel: Grizzly und Grizzly Fastback. Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, realistisch erscheint ein Verkaufsbeginn im Herbst.

Konkrete Preise nennt Fiat bislang nicht. Angesichts der klar kommunizierten Ausrichtung auf erschwingliche Mobilität dürfte sich das Duo jedoch bewusst attraktiv im wettbewerbsintensiven Kern des C-Segments positionieren. Ein preislicher Einstieg unterhalb von 25.000 Euro für die Mildhybrid-Variante ist daher denkbar. Damit würde Fiat auf Wettbewerber wie den Dacia Bigster zielen, der aktuell ab 23.990 Euro angeboten wird. Für die batterieelektrische Variante dürfte mit Preisen um die 30.000 Euro kalkuliert werden.

Der Fiat Grande Panda (2025) im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Verbrenner und Elektrovarianten sehr wahrscheinlich

Technisch setzen Fiat Grizzly und Grizzly Fastback auf die konzernweite Smart-Car-Plattform von Stellantis. Diese modulare Architektur kommt bereits bei Modellen wie dem Citroën C3 Aircross oder dem Opel Frontera zum Einsatz. Sie ist von Beginn an für unterschiedliche Antriebskonzepte ausgelegt – vom klassischen Verbrenner über elektrifizierte Varianten bis hin zu reinen Elektroantrieben.

Im Bereich der Benziner dürfte Fiat auf den bekannten 1,2-l-Dreizylinder-Turbomotor aus dem Stellantis-Regal zurückgreifen. Das Aggregat leistet je nach Ausbaustufe zwischen 110 PS (80 kW) und 145 PS (106 kW) und arbeitet in Kombination mit einem elektrifizierten Doppelkupplungsgetriebe als Mildhybrid. Ein integrierter Elektromotor unterstützt beim Anfahren und Beschleunigen und gewinnt beim Verzögern Energie zurück.

Darüber ist mit vollelektrischen Varianten fest zu rechnen. Da die Plattform konzernweit mit unterschiedlichen Akkupaketen angeboten wird, ist auch beim Grizzly-Duo mit zwei Batterieoptionen zu rechnen. In technisch verwandten Modellen kommen Energiespeicher mit rund 43 beziehungsweise 52 kWh netto zum Einsatz, die Reichweiten zwischen etwa 290 und 400 km nach WLTP ermöglichen.

Exterieur: Lifestyle-Formen und Pixel-Look

Gestalterisch orientieren sich beide Modelle an der aktuellen Fiat-Formensprache, wie sie bereits der Grande Panda eingeführt hat. Auffällig sind die markante Front mit breitgefasstem Grill sowie die LED-Lichtsignatur im charakteristischen Pixel-Look. Mit einer Länge von unter 4,50 m soll der Fiat Grizzly stadttauglich bleiben, aber gleichzeitig einen großzügigen Innen- und Kofferraum bieten. Fiat positioniert das klassische SUV als praktischen Alltagsbegleiter für Familien – ob im urbanen Umfeld oder auf Reisen.

Der Fiat Grizzly Fastback setzt dagegen auf eine dynamischere Interpretation. Die schlankere Silhouette, die flachere Dachlinie und das an den Ford Capri erinnernde coupéartige Heck verleihen ihm einen lifestyle-orientierten Anspruch. Trotz sportlicherer Linienführung soll auch er mit hoher Variabilität und Alltagstauglichkeit punkten.

Interieur & Assistenzsysteme: Details noch unter Verschluss

Fiat verspricht im Innenraum der neuen SUV ein modernes Ambiente mit durchdachten Details und Technologien, die den Alltag erleichtern sollen. Fotos oder konkrete Angaben zu Displaygrößen, Infotainment-Umfang oder Assistenzsystemen stehen allerdings bislang noch aus.

Fazit

Ein gelungenes Doppel? Klassischer Familien-Allrounder oder stilbetontes SUV-Coupé. Beide Varianten folgen derselben Strategie: viel Raum auf kompakter Fläche, flexible Antriebe und ein preislich attraktiver Zugang zum C-Segment. Ob das Konzept aufgeht, dürfte sich ab Herbst 2026 zeigen.