Ford Focus RS (2023): Erste Fotos (Update!) Wir haben den Focus RS erwischt

von Alexander Koch 13.05.2019

Die ersten Informationen zum Ford Focus RS (2023) sind angesichts der noch so zeitnahen Präsentation des Basismodells dürftig. Doch wir haben den Erlkönig bereits schon auf dem Nürburgring beim ersten Ausritt erwischt!

Eins steht fest, der Ford Focus RS (2023) wird auch in seiner vierten Generation eine Linke-Spur-Fräse. Das beweisen nicht nur die Illustrationen von X-Tomi Design und Kleber Silva, sondern auch unsere neuesten Fotos des Erlkönigs, den wir auf dem Nürburgring erwischt haben. Mit zahlreichen, vom Vorgänger bekannten Designelementen wird die jüngste Kompakt-Baureihe der Kölner zum absoluten Hingucker. Gierig schnüffelt der Ford durch seine großen, eckigen Lufteinlässe mit Nebelscheinwerfern am Asphalt und erhält durch den schwarz-matt abgesetzten Kühlergrill das finale Überhol-Prestige. Lufteinlässe in der Haube, ausgeprägte Schweller, Sportendrohre links und rechts sowie ein imposanter Heckflügel sind nach dem nicht minder gierigen Auftritt des Vorgängers natürlich gesetzt. Kann die Leistung des Ford Focus (2023) aber halten, was die Optik verspricht? Ja, denn wir spekulieren auf den erneuten Einsatz des überarbeiteten 2,3-Liter-Ecoboost-Vierzylinder, der im Mustang Facelift zum Einsatz kommt. Dort ist die Leistung durch den Einsatz eines Ottopartikelfilters zwar von vormals 317 auf 290 PS gesunken, doch muss das kein Hindernis für die anvisierte 400-PS-Marke mit 576 Newtonmeter Drehmoment sein. Durch einige Modifikationen an Software und Turbo steigt die Leistung wieder, die schließlich von einer 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie an der Hinterachse veredelt werden könnte.

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Ford Focus RS (2023)
Performance-Version des neuen Ford Focus auf Testfahrt. Foto: CarPix

Ford Focus im Video:

 
 

Erste Fotos des Ford Focus RS (2023) 

Neben dem Ford Focus RS (2023) hat Kleber Silva auch den Kombi ins RS-Kostüm gehüllt und dem geräumigen Kompakten ebenfalls ein verstärktes Bodykit verpasst. Was den Marktstart angeht, müssen RS-Anhänger erstmal schlucken: Ein schneller Verkaufsstart ist allerdings nicht in Sicht. Die Tradition lässt den jüngsten Kompaktkracher aus der Rheinmetropole meist erst vier bis fünf Jahre nach dem Marktstart der Baureihe zum Händler rollen. Ersten Medienberichten zufolge wird allerdings bereits für 2020 über eine erste Premiere spekuliert, 2021 könnte dann der Marktstart folgen. Dann wird er auf die schon etablierte Konkurrenz von AMG, M GmbH und Audi Sport treffen, die sich ebenfalls in der 400-PS-Liga tummelt. Aber auch, wenn einiges gegen eine frühere Präsentation des Ford Focus RS – mutmaßlich im Jahr 2021 – spricht, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.

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