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Ferrari 296 GTB (2021): Hybrid/Preis/PS/Motor Die Ferrari-Revolution heißt 296 GTB

von Tim Neumann 25.06.2021

47 Jahre nach dem Ende des legendären Dino legen die Italiener:innen mit dem Ferrari 296 GTB (2021) wieder einen Sportwagen mit V6-Motor auf. Das wissen wir zu Preis und PS-Leistung des Hybrid-Modells.

Mit dem Ferrari 296 GTB kehrt 2021 ein Sportwagen aus der Blutlinie des Ferrari Dino zurück. Zwar trägt er nicht dessen Namen, dafür aber einen V6 in der Mitte, was es seit 1974 – außer in der Formel 1 – nicht mehr gegeben hat. Der Name 296 GTB steht ebenfalls in bester Maranello-Tradition: Die ersten beiden Zahlen stehen für den Hubraum von 2992 Kubikzentimeter, die dritte für die Anzahl der Zylinder. Der Rest versteht sich ausgesprochen als Gran Turismo Berlinetta. Ob der Wagen nun Dino heißt oder nicht, verwandelt sich schnell in Schall und Rauch, sobald der etwa 830 PS (Elektromotor mit 167 PS) starke Sportler seine Insass:innen dank Elektro-Unterstützung in Nullkommanichts in die Sitze knallt. Im Gegensatz zum ebenfalls hybridisierten SF90 Stradale mischt der Elektromotor im 296 GTB nur an der Hinterachse mit und soll ihn auch 25 Kilometer rein elektrisch bewegen können. Beim Dreiliter-Sechszylinder handelt es sich übrigens nicht um das Nettuno-Aggregat aus dem Maserati MC20, sondern um eine völlige Neuentwicklung, die künftig wohl auch im SUV Purosangue zu finden sein wird. Während die Sportwagenschmiede mit dem hybridisierten Ferrari 296 GTB (2021) kurzfristig auf den elektrifizierten McLaren Artura zielt, dürfte sich der V6 langfristig als Antwort auf strenger werdende Abgasvorschriften und als Ersatz für die V8-Mittelmotorsportler vom Schlage eines F8 Tributo verstehen. Mehr zum Thema: Das ist der Ferrari F8 Tributo

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Preis des Ferrari 296 GTB (2021) & PS-Leistung des V6-Hybrid-Motors

Die Fotos des Ferrari 296 GBT (2021) zeugen vom Design des Mittelmotorsportlers, das einige Anleihen vom SF90 Stradale, aber auch vom seligen 250 LM aufweist. Insgesamt wirkt er schlanker und kompakter als der F8, ohne dabei an Aggressivität zu verlieren. Die Frontpartie zitiert das Gesicht des SF90, wirkt allerdings minimalistischer, weil sie auf Sicken und Lufthutzen verzichtet. Stolz ist die Aerodynamik-Abteilung nicht nur auf die für viel Anpressdruck sorgende Frontlippe, sondern auch auf die Löcher in den Frontscheinwerfern, die Kühlluft an die Bremsen transportieren. Das Heck wiederum verfügt über einen ausfahrbaren Spoiler zwischen den kleinen Heckleuchten. Die gesamte Partie hinter Fahrer:in und Beifahrer:in erinnert mit der vertikalen Scheibe und den rundlichen Proportionen stark an den 250 LM, der als einer der ersten Mittelmotor-Ferrari in die Geschichtsbücher einging. Wie hoch der Preis für den Ferrari 296 GTB (2021) ausfallen wird, haben die Italiener:innen noch nicht bekannt gegeben. Zur groben Preis-Einschätzung lässt sich der etwas schwächere Konkurrent McLaren Artura heranziehen, der bei 226.000 Euro (Stand: Juni 2021) startet.

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