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Suzuki Jimny (2018): NFZ, Preis & Comfort+ Suzuki Jimny ab 2021 als Nutzfahrzeug

von Alexander Koch 15.09.2020
Inhalt
  1. Suzuki Jimny (2018) ab 2021 als Jimny NFZ (Nutzfahrzeug)
  2. Preis & Comfort+: Suzuki Jimny (2018)
  3. Suzuki Jimny (2018) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenSUV
Abmessungen (L/B/H)3645/1645/1720 mm
Leergewicht1090 kg
Leistung102 PS
AntriebsartenAllrad
Getriebeartenmanuell
KraftstoffartenBenzin
AbgasnormEuro 6
Grundpreisab 20.373 Euro

Um strengere CO2-Grenzwerte zu umgehen, fährt der Suzuki Jimny (2018) ab 2021 als Nutzfahrzeug vor. Details wie den Preis oder den Umfang der Comfort+-Ausstattung im Jimny NFZ verraten die Japaner noch nicht.

Entgegen aller Befürchtungen, dass der Suzuki Jimny (2018) vom Markt verschwinden könnte, fährt die kleine 4x4-Ikone ab 2021 als Jimny NFZ vor. Bedeutet: Um nicht an den strengeren CO2-Grenzwerten zu scheitern, haben die Japaner die Konfiguration ihres Bestsellers angepasst und schicken ihn als Nutzfahrzeug (NFZ) zurück auf die Straße. Die Rücksitzbank fliegt raus und das Ladeabteil wächst auf 863 Liter an. Dank des durchgängig ebenen Ladebodens übertrifft er das maximale Ladevolumen des viersitzigen Vorgängers um 33 Liter. Ein Gitter verhindert, dass Ladung in den Fahrgastraum durchrutscht. Der Rest ist altbekannt: Fast schon wie bei der G-Klasse ragen Motorhaube und Frontscheibe steil auf, das Heck fällt vertikal ab. Die kreisrunden Frontscheinwerfer gehen per Lichtautomatik an und werden mit den Blinkern von einem schwarz abgesetzten Kühlergrill eingefasst. Hinten sind die Rückleuchten weit unten in der Stoßstange integriert, die Heckklappe ist traditionell rechts angeschlagen. Im Gelände bleibt der Suzuki Jimny (2018) auch als Nutzfahrzeug eine verlässliche Konstante: Kurze Überhänge sorgen für Böschungswinkel von 36 Grad vorne und 48 Grad hinten, der Rampenwinkel beträgt 27 Grad. Durch den kurzen Radstand bleibt der Japaner wendig, durch den versteiften Leiterrahmen stabil. Einen Preis für die NFZ-Version gibt es noch nicht, zuletzt stand der Jimny ab 20.373 Euro in der Preisliste (Stand: September 2020).

Test
Suzuki Jimny: Test  

Jimny besteht im Gelände

Der Suzuki Jimny (2018) im Video:

 
 

Suzuki Jimny (2018) ab 2021 als Jimny NFZ (Nutzfahrzeug)

Das Interieur des Suzuki Jimny (2018) vermittelt einen deutlich weniger traditionellen Eindruck. Ein großer Bildschirm dominiert das robust gehaltene Armaturenbrett. Außerdem verfügt der kleine Offroader über eine Klimaanlage sowie ein Multifunktionslenkrad, die in ihrem Design an den Swift erinnern. Manche Tasten sind besonders groß, um auch mit Handschuhen bedient werden zu können. Als kleiner, leichter und dadurch extrem agiler Geländewagen hat sich der Jimny einen Namen gemacht, was sich mit dem Start als Nutzfahrzeug nicht ändern soll. Die erwähnten kurzen Überhänge treffen auf den serienmäßigen Allradantrieb, bei dem die Vorderachse zuschaltbar ist. Ein Quell großer Leistung waren die Antriebe des Suzuki Jimny (2018) nie, was sich mit dem Jimny NFZ nicht ändert. Die Kraft kommt nach wie vor von einem 1,5 Liter großen Benziner mit 102 PS und 130 Newtonmeter Drehmoment, die per manuellem Fünfgang-Getriebe an die Räder weitertransferiert wird.

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Preis & Comfort+: Suzuki Jimny (2018)

Der Suzuki Jimny (2018) war bislang in den Ausstattungslinien Comfort und Comfort+ erhältlich. Zur Serienausstattung gehören eine Bergan- und Bergabfahrhilfe, ein Kollisionswarner, eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhaltewarnsystem, ein Fernlichtassistent und sechs Airbags. Außerdem an Bord sind eine Klimaanlage, ein CD-Radio mit Freisprecheinrichtung und Lenkradfernbedienung, elektrische Fensterheber, Tempomat, Sitzheizung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Lichtsensor und Nebelscheinwerfer. Sieben Lackierungen stehen zur Auswahl, darunter drei Varianten mit jeweils schwarz abgesetztem Dach. Inwieweit die Ausstattung des Suzuki Jimny (2018) ab 2021 vom Jimny NFZ übernommen wird, ist noch nicht bekannt. Neu hinzu kommt allerdings eine eCall-Funktion, die im Falle einer Kollision einen automatischen Notruf absetzt.

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Suzuki Jimny (2018) im Crashtest
Der Jimny kriegt im Crashtest drei von fünf Sternen. Foto: Euro NCAP
 

Suzuki Jimny (2018) im Crashtest

Der Suzuki Jimny (2018) kann im Crashtest nur drei der fünf Sterne erzielen – das ist insbesondere dem schwachen Fußgängerschutz und der verhältnismäßig dünnen Ausstattung an Assistenzsystemen geschuldet. Im Erwachsenen-Insassenschutz kann der kleine Geländewagen mit 73 Prozent aller möglichen Punkte mäßig überzeugen, zeigt beim überlappenden Frontalcrash Schwächen im Oberschenkelbereich des Beifahrers und im Kopf-, Brust- und Oberschenkelbereich des Fahrers. Der Frontalcrash endet mit stärkeren Auswirkungen auf die Brust von Fahrer und Hinterbänkler sowie auf den Kopf des Passagiers auf der Rücksitzbank. Kinder sind mit einem Wert von 84 Prozent gut geschützt, hier stellten die Tester keine Auffälligkeiten fest. Anders hingegen beim Fußgängerschutz, der beim Suzuki Jimny (2018) wegen diverser gefährlicher Stellen auf der Motorhaube und den A-Säulen schlecht bewertet wird.

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