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Suzuki Jimny (2018): Motor & Ausstattung Das kostet der Suzuki Jimny

von Alexander Koch 12.11.2018
Inhalt
  1. Suzuki Jimny (2018) mit 1,5-Liter-Motor
  2. Suzuki Jimny (2018) ab 17.915 Euro
  3. Suzuki Jimny (2018) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenSUV
Abmessungen (L/B/H)3645/1650/1700 mm
Leergewicht1200 kg
Leistung102 PS
AntriebsartenAllrad
Getriebeartenmanuell
KraftstoffartenBenzin
Abgasnormk.A.
Grundpreis17.915 Euro

Die Neuauflage des Suzuki Jimny (2018) gibt sich gelängegängig wie eh und je und wird von einem 1,5-Liter-Benzin-Motor mit 102 PS angetrieben!

Bei aller Moderne aber bleibt sich der Suzuki Jimny (2018) treu. Bedeutet: Fast schon wie bei der G-Klasse ragen Motorhaube und Frontscheibe steil auf, das Heck fällt vertikal ab. Die kreisrunden Frontscheinwerfer gehen per Lichtautomatik an und werden mit den Blinkern von einem schwarz abgesetzter Kühlergrill eingefasst. Hinten sind die Rückleuchten weit unten in der Stoßstange integriert, die Heckklappe ist traditionell rechts angeschlagen. Auch im Gelände bleibt der Suzuki Jimny (2018) eine verlässliche Konstante: Kurze Überhänge sorgen für Böschungswinkel von 36 Grad vorne und 48 Grad hinten, der Rampenwinkel beträgt 27 Grad. Durch den kurzen Radstand bleibt der Japaner wendig, durch den versteiften Leiterrahmen stabil. Mehr zum Thema: So fährt der Suzuki Jimny

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Der Jimny kann's immer noch

Der Suzuki Jimny (2018) im Video:

 
 

Suzuki Jimny (2018) mit 1,5-Liter-Motor

Das Interieur des Suzuki Jimny (2018) vermittelt einen deutlich weniger traditionellen Eindruck. Ein großer Bildschirm dominiert das horizontal geprägte Armaturenbrett. Außerdem verfügt der kleine Offroader über Klimaanlage und Multifunktionslenkrad, die in ihrem Design an den Swift erinnern. Manche Tasten sind besonders groß, um auch mit Handschuhen bedient werden zu können. Als kleiner, leichter und dadurch extrem agiler Geländewagen hat sich der Jimny einen Namen gemacht, was sich mit dem Generationswechsel natürlich nicht ändern soll. Die erwähnten kurzen Überhänge treffen auf den serienmäßigen Allradantrieb, bei dem die Vorderachse zuschaltbar ist. Ein Quell großer Leistung waren die Antriebe nie, was sich mit dem neuen, nur 3645 Millimeter langen Suzuki Jimny (2018) nicht ändert. Die Kraft stammt von einem 1,5 Liter großen Benziner mit 102 PS und 130 Newtonmeter Drehmoment, die per manuellem Fünfganggetriebe an die Räder weitertransferiert wird.

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Suzuki Jimny (2018) ab 17.915 Euro

Der Suzuki Jimny (2018) ist in den beiden Ausstattungslinien Comfort und Comfort+ erhältlich. Zur Serienausstattung gehören eine Bergan- und Bergabfahrhilfe, ein Kollisionswarner, eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhaltewarnsystem, ein Fernlichtassistent und sechs Airbags. Außerdem an Bord sind eine Klimaanlage, ein CD-Radio mit Freisprecheinrichtung und Lenkradfernbedienung, elektrische Fensterheber, Tempomat, Sitzheizung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Lichtsensor und Nebelscheinwerfer. Sieben Lackierungen stehen zur Auswahl, darunter drei Varianten mit jeweils schwarz abgesetztem Dach. Die im Verhältnis 50:50 geteilten Rücksitze des Suzuki Jimny (2018) ermöglichen im umgeklappten Zustand ein maximales Kofferraumvolumen von 377 Litern.

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Suzuki Jimny (2018) im Crashtest
Der Jimny kriegt im Crashtest drei von fünf Sternen. © Euro NCAP
 

Suzuki Jimny (2018) im Crashtest

Der Suzuki Jimny (2018) kann im Crashtest nur drei der fünf Sterne erzielen – das ist insbesondere dem schwachen Fußgängerschutz und der verhältnismäßig dünnen Ausstattung an Assistenzsystemen geschuldet. Im Erwachsenen-Insassenschutz kann der kleine Geländewagen mit 73 Prozent aller möglichen Punkte mäßig überzeugen, zeigt beim überlappenden Frontalcrash Schwächen im Oberschenkelbereich des Beifahrers und im Kopf-, Brust- und Oberschenkelbereich des Fahrers. Der Frontalcrash endet mit stärkeren Auswirkungen auf die Brust von Fahrer und Hinterbänkler sowie auf den Kopf des Passagiers auf der Rücksitzbank. Kinder sind mit einem Wert von 84 Prozent gut geschützt, hier stellten die Tester keine Auffälligkeiten fest. Anders hingegen beim Fußgängerschutz, der beim Suzuki Jimny (2018) wegen diverser gefährlicher Stellen auf der Motorhaube und den A-Säulen schlecht bewertet wird.

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