Erlkönig

Mercedes GLC Facelift: Ab 2027 mit mehr Zylindern und Grips

Der Bestseller von Mercedes bekommt Anfang 2027 ein großes Update. Optisch halten sich die Veränderungen in Grenzen, aber unter der Motorhaube und im Innenraum hat die Frischzellenkur auf den Mercedes GLC eine starke Wirkung.

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Erlkönig des Mercedes GLC Facelift, fotografiert von schräg vorne.
Die Tarnung verhüllt die modifizierte Front mit neuem Stoßfänger und Scheinwerfern mit bis zu 35.000 Mikro-LEDs. Foto: SH Proshots
Erlkönig des Mercedes GLC Facelift, fahrend fotografiert von schräg vorne.
Unter der Haube des GLC dürfen ab 2027 nur noch Euro 7-konforme Motoren zu Werke gehen. Foto: SH Proshots
Erlkönig des Mercedes GLC Facelift, fotografiert von der Seite.
Auch das Multimedia-System bekommt ein großes Update. Foto: SH Proshots
Erlkönig des Mercedes GLC Facelift, fotografiert von hinten.
In den Rückleuchten des gelifteten GLC werden die typischen Mercedes-Sterne leuchten. Foto: SH Proshots

Der Mercedes GLC bleibt auch als Verbrenner sehr wichtig

Trotz Elektromobilität, CLA-Hype und S-Klasse-Facelift: Die Verbrennerversion des Mercedes GLC ist und bleibt die wichtigste Cashcow im Stuttgarter Stall. Deshalb bekommt das Mittelklasse-SUV, intern X254 oder als Coupé C254 genannt, Anfang 2027 ein Facelift verpasst. Rein äußerlich halten sich die Konsequenzen im Rahmen. Neue Scheinwerfer mit bis zu 35.000 Mikro-LEDs sollen für eine bessere Ausleuchtung der Straße sorgen. Am Heck passen Rücklichter mit Sterne-Optik den GLC an die derzeit gängige Markenidentität an. Auch die modifizierten Stoßfänger vorne und hinten passen zum markanteren Auftritt.

500 km im Mercedes GLC elektrisch im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Statt MBUX assistiert an Bord des GLC künftig MB.OS

Im Innenraum sind die Modifikationen nicht unbedingt stärker sicht-, aber spürbar. Das Multimedia-System migriert komplett auf die in Zusammenarbeit mit Nvidia gebaute Plattform MB.OS. Größer werden die Bildschirme des GLC damit nicht. Aber das System wird schlauer. Die KI-gestützte Sprachbedienung soll noch einfacher und kompetenter zu Werke gehen. Die (zumeist optionalen) Fahrassistenten gewinnen an Kompetenz. So erkennt der Drive Assist Plus ab 2027 Ampeln und Stoppschilder. Der Assist Pro soll sogar eine autonome Punkt-zu-Punkt-Zielführung nach Level 2++ ermöglichen, womit in letzter Konsequenz allerdings immer noch die Person am Steuer in der Verantwortung bleibt.

Einige Vierzylinder werden durch Sechszylinder ersetzt

Unter der Haube fordert die kommende Abgasnorm Euro 7 ihren Tribut. Manche Aggregate fallen damit aus der Modellpalette, da sich die Anpassung für sie nicht lohnen würde. Die Vierzylinder der Varianten GLC 300 und 300 d werden das Facelift in dieser Form nicht überleben. Auch der Plug-in-Dieselhybrid 300 de ist höchstwahrscheinlich gut fürs Altenteil.

Erlkönig Mercedes GLC Facelift, fotografiert von der Seite.
Foto: SH Proshots

Wie im bereits beim im Mai 2026 aufgefrischten GLE gilt ein neuer Reihensechser-Diesel-Mildhybrid als Nachfolger gesetzt. Zumindest leistungsmäßig sollte der Dreiliter-Brocken keine Wünsche offenlassen. Neben 286 PS (210 kW) und einer Hybridunterstützung von bis zu 23 PS (17 kW) entwickelt dieser OM 656 D 30 M ein Drehmoment von 650 Nm. Wer statt Leichtöl lieber Benzin in den Tank laufen lässt, dürfte mit dem GLC 450 glücklicher werden: Hier fallen sogar 381 PS (280 kW) und unterstützende 23 Elektro-PS (17 kW) an. Die anderen Motorisierungen werden leicht angepasst und verbleiben im Portfolio. Damit sollte der GLC genügend Schwung haben bis zur Ablösung durch die nächste, völlig neue Generation.