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A 250 e/Astra Plug-in-Hybrid: Vergleichstest A-Klasse und Astra im Plug-in-Hybrid-Duell

Elmar Siepen 16.09.2022
Inhalt
  1. Mercedes A 250 e & Opel Astra Plug-in-Hybrid im Vergleichstest
  2. Opel Astra Plug-in-Hybrid punktet mit Sicherheitssystemen
  3. Fahrkomfort: Mercedes A 250 e rollt feiner ab
  4. Motor/Getriebe: Opel Astra Plug-in-Hybrid schwächer
  5. Umwelt: Geringerer Verbrauch beim Mercedes A 250 e
  6. Fahrdynamik: Neutrales Eigenlenkverhalten hier wie dort
  7. Kosten: Mercedes A 250 e mit günstigerem Preis
  8. Messwerte und technische Daten von Mercedes A 250 e und Opel Astra Plug-in-Hybrid
  9. Ergebnis in Punkten

Bei der Begrünung des Verkehrs in Form von Plug-in-Hybriden fließt jede Menge Prämiengeld von Staat und Herstellern. Mit dem neuen, teilelektrifizierten Opel Astra Plug-in-Hybrid zieht sich auch die Marke mit dem Blitz die Spendierhosen an. Reichen dessen Qualitäten, um den Mercedes A 250 e im Vergleichstest in die Schranken zu weisen?

Bei Opel läuft es wieder rund: Die Fahrzeugpalette ist auch abgesehen vom Opel Astra Plug-in-Hybrid, der in diesem Vergleichstest gegen den Mercedes A 250 e antritt, recht aktuell, das Design ausgesprochen modern und gefällig. Die Verkaufszahlen können sich, Halbleiter-Krise hin oder her, durchaus sehen lassen. Gründe genug für ein neues Selbstbewusstsein, das sich offenkundig auch in der Preisgestaltung niederschlägt. Mit einem Grundpreis von 38.650 Euro ist der getestete Astra PHEV fast 900 Euro teurer als eine teilelektrische Mercedes A-Klasse mit 37.765 Euro. Da mag sich so mancher ungläubig die Augen reiben und fragen, inwiefern der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte neue Kompakte aus Rüsselsheim nun auch tatsächlich den angelegten Premiumansprüchen gerecht wird. Genau das fragte sich auch das Testteam der AUTO ZEITUNG und rückte aus, um zu prüfen, ob der Blitz in den Stern einschlägt. Das Ergebnis vom Vergleichstest Mercedes A 250 e gegen Opel Astra Plug-in-Hybrid wurde also mit höchster Spannung erwartet. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Mercedes A 250 e & Opel Astra Plug-in-Hybrid im Vergleichstest

Hinter der formschönen Karosserie des Opel Astra Plug-in-Hybrid verbirgt sich ein ordentliches, wenngleich nicht überragendes Platzangebot. Speziell im Kopfbereich des Fonds wirkte der Mercedes A 250 e im Vergleichstest eine Spur großzügiger geschnitten als der Opel, dessen seitliche Kopffreiheit sich durch die Dacheinzüge arg gedrückt anfühlt. Auch die Kniefreiheit fällt in der A-Klasse hinten größer aus. Was den Kofferraum anbelangt, bietet der Hesse eine asymmetrisch teilbare Rücksitzlehne mit einer separaten Durchreiche und liegt mit 352 bis 1268 Litern Ladevolumen vor dem Schwaben. Dieser offeriert eine dreigeteilt klappbare Lehne und kommt nur auf 310 bis maximal 1125 Liter. Soll Sperrgut befördert werden, stört beim Beladen mit umgelegter Rücksitzlehne im Opel Astra Plug-in-Hybrid allerdings eine Stufe im Ladeboden. Schön wäre es, wenn beide Kandidaten des Vergleichstests ein Fach hätten, in dem man das Ladekabel verstauen könnte. Stattdessen gibt es auch beim Mercedes A 250 e nur eine Tasche, die wie beim Opel das überschaubare Kofferraumvolumen weiter einschränkt.

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Opel Astra Plug-in-Hybrid punktet mit Sicherheitssystemen

Im alltäglichen Umgang bereitet die Bedienung der beiden kompakten Kontrahenten des Vergleichstests nach kurzer Eingewöhnung keine Probleme mehr. Der Mercedes A 250 e und der Opel Astra Plug-in-Hybrid verfügen jeweils über einen Bildschirm, der über Touchpads oder Menütasten Zugriff auf die Fahrzeugfunktionen erlaubt. Im Mercedes kann man mit dem Finger auf dem Berührungsfeld in der Mittelkonsole problemlos durch die Menüs navigieren. Der Umgang mit den Mini-Touchpads im Lenkrad will dagegen geübt sein. Dafür wartet die A-Klasse mit einer sehr gut funktionierenden Sprachbedienung auf, während diejenige des Opel mit Befehlen wie "Navigation Abbruch" oder "Zielführung Stop" wenig anzufangen weiß. Gut: Beide erlauben den Zugriff auf die Klimabedienung per Tasten, ohne dass man sich am Bildschirm durch verschachtelte Menüs wühlen muss. Der Astra warnt gar vor dem Losfahren vor einem nicht ausgesteckten Ladekabel. Nachgelegt hat er bei der Sicherheitsausstattung: Mit der Option auf Matrix-Pixellicht, serienmäßiger Multikollisionsbremse, der Fähigkeit zum Staufolgefahren oder der Querverkehr-Warnung sammelt er eifrig Zähler. Das verhindert aber nicht, dass der Mercedes A 250 e im Vergleichstest in Sachen Karosserie und Sicherheit besser abschneidet. Dem Opel Astra Plug-in-Hybrid hat er zum Beispiel die Option auf Reifen mit Notlaufeigenschaften und ein Gepäcktrennnetz voraus.

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Fahrkomfort: Mercedes A 250 e rollt feiner ab

Schon nach wenigen Kilometern des Vergleichstests erweisen sich die Vordersitze in Mercedes A 250 e und Opel Astra Plug-in-Hybrid als recht bequem. Für eine engagiertere Fahrweise könnten die Seitenwangen aber jeweils straffer gepolstert sein. Speziell auf längeren Etappen gefällt die relativ weiche Polsterung von Sitz- und Rückenfläche im Astra nicht jedem. Keinen Zweifel gibt es dagegen bei der Beurteilung des Sitzkomforts im Fond: Hier setzt sich der Opel mit einer spürbar besseren Oberschenkelauflage deutlich von seinem Konkurrenten ab. Im Fond wartet der Mercedes dagegen mit einem besseren Ablageangebot auf, etwa für Getränkeflaschen, was auf längeren Reisen nützlich ist. Zur Kenntnis nehmen die Insass:innen aber auch, dass die teilelektrische A-Klasse ein höheres Geräusch-Niveau erreicht und der Klang des Verbrenners unter Last etwas aufdringlicher wirkt als der des Astra-Aggregats. Ein Wohlfühlklima im Opel verlangt nach keinem Cent extra, denn es ist nicht nur eine Klimaautomatik mit Zweizonen-Regelung serienmäßig an Bord, sondern auch ein beheizbares Lenkrad. Mercedes gibt sich hier knauseriger und ruft dafür 607 respektive 399 Euro auf. Spendabler zeigt man sich in Stuttgart beim Federungskomfort. So hat man dem Kompaktwagen mit Stern auch ohne adaptive Dämpfer ein feines Ansprechverhalten auf Bodenunebenheiten mitgegeben. Frostaufbrüche oder ähnliches tastet die A-Klasse recht feinfühlig ab, auf Bodenwellen verkneift sie sich unangenehmes Nachschwingen der Karosserie. Der Opel Astra Plug-in-Hybrid rollt auf schlechten Fahrbahnen recht hölzern ab und leitet zum Beispiel Fräskanten eher ungefiltert weiter. Auf Kopfsteinpflaster gerät seine Karosserie stärker ins Zittern als der Aufbau des Mercedes A 250 e. Erst bei höherem Tempo erreichte der Kompaktklassen-Neuling im Vergleichstest mehr Geschmeidigkeit im Umgang mit Asphalt-Reliefs.

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Motor/Getriebe: Opel Astra Plug-in-Hybrid schwächer

Den Verbrenner-Part im Mercedes A 250 e übernimmt ein 1,3-Liter-Turbo-Vierzylinder aus der Kooperation mit Renault, der 160 PS (118 kW) leistet und von einer E-Maschine unterstützt wird, die 75 kW (102 PS) mobilisiert. So stehen dem Daimler in diesem Vergleichstest 218 PS (160 kW) Systemleistung und 450 Newtonmeter Systemdrehmoment bereit, die der A-Klasse bei Abruf einen wuchtigen Antritt bescheren. Das reicht nicht nur, um in lediglich 6,4 Sekunden auf 100 km/h zu sprinten, sondern auch um zu zeigen, dass Plug-in-Hybride dieses Schlags den Ruf eines völlig spaßbefreiten Transport-Vehikels völlig zu Unrecht tragen. Die belegt auch die Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Dahinter bleibt der Opel Astra Plug-in-Hybrid mit 225 km/h ein gutes Stück zurück, und auch für den Standard-Sprint lässt er sich mit 7,5 Sekunden etwas mehr Zeit. Das ist kein Wunder, denn der 1,6-Liter-Vierzylinder, der noch aus der ehemaligen Kooperation zwischen PSA und BMW stammt, leistet "nur" 150 PS (110 kW), während die E-Maschine 81 kW (110 PS) beisteuert. Insgesamt ergibt das in diesem Vergleichstest unterlegene 180 PS (132 kW) Systemleistung, eine 225 PS-Version (165 kW) des Antriebs kommt später.

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Umwelt: Geringerer Verbrauch beim Mercedes A 250 e

Sowohl im Mercedes A 250 e als auch im Opel Astra Plug-in-Hybrid klappt das Zusammenspiel zwischen Verbrenner und Elektro-Motor gut, weil die Übergänge nahezu ruckfrei verlaufen. Dennoch überzeugt im Vergleichstest der Opel-Vierzylinder unter Last mit einer besseren Laufkultur. Bei Plug-in-Hybriden besteht naturgemäß ein besonderes Interesse am Elektroantrieb beziehungsweise an der Reichweite. Hierfür halten die Lithium-Ionen-Batterien der zwei Kompakten Nettokapazitäten in Höhe von 10,6 kWh (Mercedes) beziehungsweise 11,5 kWh (Opel) bereit. Im Test sind damit 51 Kilometer rein elektrisches Fahren mit der A-Klasse und 42 Kilometer mit dem Astra möglich. Als durchschnittlichen Testverbrauch – Mittelwert aus eine Verbrauchsrunde mit voll geladener und einer Verbrauchsrunde mit leerer Batterie – ermitteln wir im Stuttgarter 5,2 Liter Super und 5,3 kWh, während der Rüsselsheimer mit 5,4 Litern und 5,8 kWh etwas mehr benötigt. Dies zeigt einmal mehr, dass umweltfreundliches Fahren nicht nur davon abhängt, wie der Ladestrom für die Batterien produziert wird, sondern auch vom Ladeverhalten: Je öfter umweltfreundlich produzierter Strom geladen wird, desto sauberer fährt ein Plug-in-Hybrid. Hier macht es einem der Mercedes leichter, denn er hat optional ein Gleichstrom-Schnellladesystem und kann damit an einer Schnellladesäule "tanken", aber nur mit maximal 24 kW Ladeleistung. Der Opel ermöglicht nur Wechselstrom-Laden, optional bis zu 22 kW. Das bleibt natürlich nicht ohne Auswirkungen auf die Ladezeiten. So kann man den Mercedes A 250 e bestenfalls nach 25 Minuten wieder von der Schnelllade-Stromquelle abstöpseln. Der Opel Astra Plug-in-Hybrid lädt mit Wechselstrom über seinen Onboard-Lader optional mit 7,4 kW und verlässt die Wallbox oder Ladesäule frühestens nach einer Stunde und 40 Minuten – durchaus ein Argument im Vergleichstest.

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Fahrdynamik: Neutrales Eigenlenkverhalten hier wie dort

Trotz ihres, bedingt durch die Hybrid-Technik, stattlichen Eigengewichts von 1689 (Mercedes A 250 e) beziehungsweise 1651 Kilogramm (Opel Astra Plug-in-Hybrid) weichen beide kaum von der für Fronttriebler üblichen Gewichtsverteilung von 60 Prozent an der Vorder- und 40 Prozent an der Hinterachse ab. Das mündete im Vergleichstest wie erwartet in einem entsprechenden Fahrverhalten. So zeigen die zwei ein neutrales Eigenlenkverhalten, das an der Reifenhaftgrenze in mehr (Opel) oder weniger (Mercedes) stark ausgeprägtes Untersteuern wechselt. Das liest sich schlimmer, als es ist, denn beide fahren sich überraschend handlich. Die geringere Untersteuerneigung der A-Klasse dürfte teilweise auf die optionale 18-Zoll-Sportbereifung zurückzuführen sein, die dem Schwaben darüber hinaus auch spürbare Traktionsvorteile sichert. Diese machen sich spätestens am Kurvenscheitelpunkt bemerkbar, wo man mit deutlich mehr Tempo aus der Asphaltbiegung herausbeschleunigen kann als mit dem Opel. Bei den vergleichsweise großen Lenkwinkeln hilft die Bereifung dagegen nicht. Hier ist eindeutig der Astra im Vorteil. Auch setzt der Opel Lenkbefehle spontaner um, lässt aber an seinem Volant unter Last deutlich mehr Antriebseinflüsse spüren. Zudem durcheilt er die Kurven des Handlingkurses mit stärkerer Seitenneigung als der Mercedes. Sorgen um die Fahrsicherheit muss man sich aber weder beim Mercedes, noch beim Opel machen. Hier liegen beide auf einem hohen Niveau und werden rechtzeitig vom ESP eingefangen. Allerdings arbeitet der Schleuderschutz im neuen Opel nicht ganz so feinfühlig wie sein Pendant im Mercedes. Die Verzögerungsleistungen der zwei Kandidaten aus 100 km/h bis zum Stand liegen im klassenüblichen Rahmen, wobei der Mercedes A 250 e etwas kürzere Bremswege erzielt. Dafür überzeugte die Bremse des Opel Astra Plug-in-Hybrid im Vergleichstest mit der besseren Dosierbarkeit.

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Kosten: Mercedes A 250 e mit günstigerem Preis

Der Grundpreis des Opel Astra Plug-in-Hybrid ist zwar höher als der des Mercedes A 250 e, dafür bietet der Rüsselsheimer aber die umfangreichere Serienausstattung. Die Zweizonen-Klimaautomatik, Metallic-Lack (Kult-Gelb) und Parksensoren kosten nichts extra. Das Gleiche gilt für das Navigationssystem und eine induktive Lademöglichkeit. Die Mercedes-Preisliste verheißt zwar ein Navi auf Wunsch "ohne Mehrpreis", weist aber im Kleingedruckten darauf hin, dass die Kundschaft in diesem Fall entweder das MBUX Advanced Paket, das MBUX High End-Paket oder das Business-Paket mitbestellen muss – natürlich alles kostenpflichtig. Dennoch kommt die A-Klasse mit testrelevanten Extras günstiger als der Opel Astra Plug-in-Hybrid. Zudem verursacht der Schwabe einen geringeren Wertverlust als sein Widersacher. Eine günstigere Versicherungseinstufung sowie niedrigere Kraftstoff- und Stromkosten sorgen dafür, dass das Premium-Mobil Mercedes A 250 e in diesem Vergleichstest wider Erwarten das Kostenkapitel gewinnt.

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Messwerte und technische Daten von Mercedes A 250 e und Opel Astra Plug-in-Hybrid

AUTO ZEITUNG 16/2022Mercedes A 250 eOpel Astra Plug-in-Hybrid
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/44/4
Hubraum1332 cm³1598 cm³
Gesamtleistung160 kW/218 PS133 kW/180 PS
Leistung Verbrenner/E-Motor116 PS (85 kW)/75 kW (102 PS)70 PS (52 kW)/81 kW (110 PS)
Max. Gesamtdrehmoment450 Nm360 Nm
BatterieLithium-IonenLithium-Ionen
Spannung/Kapazität netto (brutto)400 V/10,6 kWh (15,6 kWh)400 V/11,5 kWh (12,4 kWh)
Getriebe/AntriebAchtgang-Doppelkupplungsgetriebe/VorderradAchtstufen-Automatik/Vorderrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1600/1689 kg1603/1651 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)6,4 s7,5 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)235 km/h (elektr.: 140 km/h)225 km/h (elektr.: 135 km/h)
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,8/35,4 m35,2/35,9 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)5,2 l + 5,3 kWh/1,1 l + 16,6-14,8 kWh5,4 l + 5,8 kWh/1,0 l + 14,8 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)143/26 g/km149/24 g/km
Reichweite673 km777 km
Preise
Grundpreis37.765 €38.650 €
Bewerteter Testwagenpreis31.658 €33.302 €
 

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)Mercedes A 250 eOpel Astra Plug-in-Hybrid
Karosserie (1000)578571
Fahrkomfort (1000)679681
Motor/Getriebe (1000)699683
Fahrdynamik (1000)679649
Eigenschaftswertung (4000)26352584
Kosten/Umwelt (1000)402393
Gesamtwertung (5000)30372977
Platzierung12

Elmar Siepen Elmar Siepen
Unser Fazit

Mit dem neuen Opel Astra Plug-in-Hybrid hat der Autobauer zweifellos ein gutes Auto auf die Räder gestellt. Ausreichenden Komfort, einen spritzigen, dennoch kultivierten Antrieb und sichere Fahreigenschaften gibt es serienmäßig. Dennoch landet er im Vergleichstest auf dem zweiten Platz. Der Grund hierfür: Der Sieger Mercedes A 250 e kann vieles noch etwas besser. Er federt geschmeidiger, bietet die besseren Fahrleistungen bei niedrigerem Verbrauch und kann, auch bei Teilzeitstromern nicht unwichtig, optional an der Schnellladesäule Strom zapfen. Hinsichtlich seiner Fahreigenschaften wartet er mit mehr Traktion und etwas kürzeren Bremswegen auf. Das alles gibt es überraschenderweise für weniger Geld als bei Opel. Dass die Werkstattkosten deutlich höher sind, gefährdet den Testsieg nicht.

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