Im ersten Test: So schlägt sich der neue Kia K4 gegen VW Golf & Co.
Der traditionsreiche Golf-Gegner Kia Ceed ist Geschichte – und damit das hierzulande meistverkaufte Modell der koreanischen Marke. Der Kia K4 soll die entstandene Lücke im Angebot der Koreaner füllen. Was der Neuling taugt, klärt der Vergleichstest gegen Mercedes A-Klasse und VW Golf.
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- Im Vergleichstest: Kia K4, Mercedes A-Klasse und VW Golf
- Der Kia K4 im Video
- Karosserie: Üppige Platzverhältnis im Volkswagen
- Fahrkomfort: Den Mercedes bringt (fast) nichts aus der Ruhe
- Motor/Getriebe: Die fehlende Hybridtechnik quittiert der K4 an der Zapfsäule
- Fahrdynamik: Die A-Klasse hinkt aus fahrdynamischer Sicht hinterher
- Umwelt/Kosten: Kia und VW liegen nur 590 Euro auseinander
- Fazit
- Technische Daten und Messwerte von Kia K4 1.6 T-GDI Mercedes A 200 und VW Golf 1.5 eTSI
- Ausstattung/Preise
- Gesamtbewertung
Im Vergleichstest: Kia K4, Mercedes A-Klasse und VW Golf
Die Marke hat ein Einsehen: Der ganzheitliche Umstieg auf Elektromobilität kommt auch für Kia zu früh. Daher hat der Autobauer mit dem von konventionellen Verbrennern angetriebenen K4 nun ratzfatz einen Nachfolger für den jüngst eingestellten Ceed aus dem Hut gezogen. Der expressiv gestaltete Kompakte ist allerdings keine brandneue Entwicklung für den europäischen Markt. Bereits seit 2024 ist der Kia K4 in Nordamerika erhältlich. Gebaut wird das Kompaktmodell ausnahmslos in Mexiko.
In seinem ersten Vergleichstest muss der K4 als 150 PS (110 kW) kräftiger T-GDI nun zeigen, welche Stärken die Kundschaft anlocken sollen – und das gegen niemand Geringere als den Klassenbegründer VW Golf, als 1.5 eTSI mit 150-Mildhybrid-PS (110 kW), und die edle Lifestyle-Kompakte Mercedes A-Klasse, als A 200 mit 177 PS (130 kW). Wer als Sieger vom Golf-Platz geht? Derjenige mit den wenigsten Handicaps.
Der Kia K4 im Video

Karosserie: Üppige Platzverhältnis im Volkswagen
Im Bereich der Karosserien zeigen die drei Fahrzeuge jeweils ganz eigene Ansätze von funktionaler Großzügigkeit und Nutzerfreundlichkeit – mit Stärken wie Schwächen, die sich teils deutlich voneinander absetzen. Schon der erste Kontakt auf den Vordersitzen macht den Unterschied offenkundig: Der Kia K4 punktet trotz erhöhter Sitzposition mit großzügiger Kopffreiheit zum Himmel, aber auch zum Dachholm. Der Abstand zur B-Säule und zur Türverkleidung fällt ebenfalls erfreulich üppig aus. Auch der zierliche Armaturenträger trägt zu einem luftigen Eindruck bei, wenngleich der schwarze Innenhimmel und die flach bauende Frontscheibe das Raumgefühl etwas einengen.
Der Mercedes offeriert eine ähnlich erhöhte Sitzposition, muss sich bei der Kopffreiheit aber dem Kia geschlagen geben. Weniger Abstand des Kopfes zum Dachholm und ein wuchtiger Mitteltunnel, der für einen beengteren Fußraum sorgt, gehören seit eh und je zu den Merkmalen des seit 2018 angebotenen Baby-Benz. Der VW Golf setzt indes einmal mehr den Maßstab: Kopffreiheit auf Kia-Niveau, während der Holm sogar noch weiter vom Haupt wegrückt. Seitlich bietet der Wolfsburger Dauerbrenner im Vergleichstest ebenfalls am meisten Platz.
Im Fond setzt sich das Bild fort: Der Kia K4 verlangt beim Einstieg zwar ein leichtes Einziehen des Kopfes, entschädigt aber mit fast schon verschwenderischer Kniefreiheit. Auch der Fußraum kann sich sehen lassen, selbst wenn die Füße nicht ganz unter die Vordersitze passen. Die Kopffreiheit bewegt sich im Klassenmittel. Die Mercedes A-Klasse offeriert deutlich weniger Platz zwischen Knien und Vordersitzen, ist wesentlich schmaler geschnitten und muss auch beim Fußraum erneut passen.
Der VW Golf hingegen tischt hinten ebenfalls groß auf: Der Zugang gelingt bequemer als beim Kia, die Kniefreiheit liegt deutlich vor der des Mercedes. Ein Pluspunkt ist der sehr großzügige Fußraum, der das Unterbringen der Füße unter dem Vordersitz nahezu vollumfänglich ermöglicht. Die große Verglasung sorgt zudem für einen angenehm offenen Raumeindruck.
Was die Bedienung betrifft, bietet Kia viele Direktwahltasten für Klima und Entertainment. Die rutschigen Walzen am Lenkrad, etwa zur Lautstärkeregulierung, erfordern jedoch etwas Geschick. Die Menüführung bleibt übersichtlich. Außerdem punktet der K4 mit einer konkurrenzfähig vielseitigen Sprachsteuerung, die sogar Fenster öffnet/schließt und die Temperatur reguliert. Ein weiterer Vorzug des Kia ist der reisefreundliche Gepäckraum, der mit 438 l in diesem Testumfeld am größten ausfällt.
Konkurrenzfähig ist überdies die Variabilität des neuen Kia. Seine Rücksitzlehne klappt zweigeteilt um und beinhaltet eine praktische Durchreiche zum Transport langer Gegenstände. Der Ladeboden selbst steigt nur minimal an, wenn das maximale Stauraumvolumen benötigt wird.

Fahrkomfort: Den Mercedes bringt (fast) nichts aus der Ruhe
Wer morgens am liebsten auf dem Sofa ins Büro fahren würde, sei gesagt: Die Sitze moderner Kompaktwagen müssen sich vor dem heimischen Polstermöbel oftmals nicht verstecken. Im Kia K4 nimmt man vorn auf einem sanft gepolsterten Sitz mit ausreichend Seitenhalt Platz. Hier wird man angenehm eingebettet durch die komfortable Polsterung. Allerdings lässt sich die Sitzfläche nicht ausziehen. Die Mercedes A-Klasse setzt trotz optionaler Sportfauteuils eher auf die klassische „Oben drauf“-Sitzposition: Unten am Rücken gibt es noch Halt, die Schultern hingegen bleiben weitgehend sich selbst überlassen. Wer Wert auf eine einstellbare Kopfstütze legt, hat Pech – hier bleibt alles starr.
Ganz anders präsentiert sich der VW Golf: Die R-Line-Sportsitze (2525 Euro Aufpreis) liefern seitlichen Halt bis in den Schulterbereich, glänzen mit einer perfekt unterstützenden Polsterung und bieten auch größeren Menschen ein angenehm geräumiges Sitzgefühl. Die starre Kopfstütze könnte große Personen jedoch etwas nerven. Hinten gehts im Kia entspannt zu: Lässige Sitzposition, eine angenehm straff gepolsterte Rücksitzbank und dezenter Seitenhalt – so lässt sich die nächste lange Fahrt aushalten, auch wenn die Sitzfläche kaum Kontur zeigt. Im Mercedes zwingt die nahezu aufrechte Lehne die Mitfahrenden in eine wenig flexible Position. Eine kurze Beinauflage, die stark angewinkelte Beine bedingt, eine recht harte Polsterung und – wie vorn – starre Kopfstützen sorgen hier dafür, dass zumindest größere Erwachsene lieber aus- als einsteigen.
Der Golf stellt sich derweil auch im Fond als perfekter Gastgeber heraus, der sie Mitfahrenden ergonomisch und komfortabel auf der top konturierten und äußerst bequem gepolsterten Rückbank zum längeren Verweilen einlädt. Doch zum Komforteindruck gehört bekanntlich nicht nur das Mobiliar, sondern vorrangig auch das Federungsverhalten. Gerade in dieser Disziplin erleben wir hier recht große Unterschiede. Obwohl dessen Abstimmung weit entfernt von übertriebener Härte agiert, liegt der Aufbau des Kia – als Einziger hier ohne adaptive Dämpfer unterwegs – nur selten wirklich ruhig auf der Straße. Auch kleinere Anregungen reichen aus, um die Karosserie in permanente Bewegung zu versetzen.
Auf langen Wellen federt der K4 gerade bei mittleren und höheren Geschwindigkeiten kräftig aus. Grobe Unebenheiten gleicht das Setup ebenfalls kaum komplett aus. Immerhin werden sie aber nicht als unangenehme Stöße zu den Personen an Bord weitergereicht. Gut hingegen ist das sanfte Anfedern auf Kanten und Querfugen. Außerdem erweist sich der Koreaner als unempfindlich gegenüber einseitigen Anregungen.
Manch andere Fahrzeuge neigen dazu, auf diese Art Herausforderung mit Wankbewegungen um die Längsachse zu reagieren. So auch die A-Klasse, die aber in unbeladenem Zustand dennoch hier die Messlatte sehr hoch legt. Der kompakte Schwabe liegt deutlich satter und angebundener auf der Straße als der Kia und gleicht speziell kleinere Unebenheiten beinahe bis zu Unkenntlichkeit aus. Außerdem serviert der kleine Benz einen unschlagbaren Federungskomfort auf der Autobahn, wo er von allen dreien am ruhigsten liegt.
Der VW federt beinahe so angenehm wie der Mercedes, aber eben nur beinahe. Kleinere Unebenheiten spürt man hier an Bord etwas mehr als in der A-Klasse. Außerdem zeigt der Routinier auf langen Wellen etwas mehr Ausfederbewegungen. Eine Gemeinsamkeit, die er mit dem Mercedes teilt, ist die Neigung zu zackigen Bewegungen um die Längsachse beim Überfahren einseitiger Fahrbahnschäden. Mit maximaler Zuladung an Bord erweist sich der Golf derweil als souveränster Kandidat im Vergleichstest und verarbeitet Unebenheiten noch besser als die Wettbewerber.
Motor/Getriebe: Die fehlende Hybridtechnik quittiert der K4 an der Zapfsäule
Wie erwähnt, legt Kia seit geraumer Zeit den Fokus klar auf seine Elektro-Strategie. Neue Verbrennungsmaschinen sind vor diesem Hintergrund derzeit nicht in Sicht. Somit arbeitet unter der Haube des Kia K4 1.6 T-GDI der altbekannte, 1,6 l große Turbobenziner, der in vielen Baureihen des Hyundai-Konzerns seinen Dienst verrichtet. Das im Stand kaum hörbare Triebwerk leistet 150 PS (110 kW) und gibt seine Kraft über ein reaktionsschnelles Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderachse weiter.
Von den Beschleunigungswerten her ist er damit dem ebenso starken VW Golf 1.5 eTSI ebenbürtig. Bis Tempo 100 benötigen beide Rivalen 8,7 s. Der in Summe 177 PS (130 kW) starke Mercedes A 200 erreicht diese Marke erst eine halbe Sekunde später, marschiert auf der Autobahn dafür aber mit einem Topspeed von 225 km/h – Bestwert in diesem Vergleichstest.
Ein großer Unterschied zwischen den Triebwerken der drei Kompakten, der in der Praxis deutlich wichtiger ist: Während die A-Klasse und der Golf mit effizienzfördernder Mildhybrid-Technik ausgerüstet sind, verzichtet der K4 darauf. Das rächt sich an der Zapfsäule: Auf unserer Testrunde verbrennt der Asiate im Schnitt wenig zeitgemäße 7,4 l Kraftstoff auf 100 km. Für den Daimler ermitteln wir einen Verbrauch von immerhin 6,8 l. Sparkönig ist hier aber der deutlich leichtere Golf: 5,9 l Super reichen ihm im Durchschnitt für die Distanz von 100 km.
Fahrdynamik: Die A-Klasse hinkt aus fahrdynamischer Sicht hinterher
Kia preist den K4 selbst als besonders dynamisches Kompaktmodell an. Auf der Handlingstrecke lässt der Neuling den vollmundigen Versprechungen des Herstellers durchaus Taten folgen. Seine Lenkung spricht um die Mittellage sauber an und setzt Lenkbefehle spontan um. Allerdings liefert diese nicht ganz so viel Gefühl wie das Pendant des Golf und verhärtet im Sportmodus, was sie synthetisch wirken lässt. Mit nur wenig Karosserie-Seitenneigung baut der Kia K4 in mittleren und schnelleren Radien hohe Querkräfte auf – wobei ihm während dieses Szenarios klar die breite Spur in die Karten spielt. In engen Ecken neigt der Koreaner unterdessen dazu, kräftig über die Vorderräder zu schieben.
Noch lustvoller begegnet der VW Golf kurvigem Geläuf. Der im Vergleich geradezu leichtgewichtige Routinier liegt jederzeit stabil in der Spur, lenkt agil ein und bleibt deutlich länger neutral als der schwere Kia. Darüber hinaus erkennen wir beim VW – wie beim Mercedes – merklich weniger Traktionsverluste. Ansonsten kann die A-Klasse das hohe fahrdynamische Niveau ihrer Wettbewerber jedoch nicht mitgehen. Obwohl die Waage ein Mehrgewicht von nur 57 kg im Vergleich zum VW ausweist, agiert der Schwabe deutlich schwerfälliger, lenkt nur wenig spontan ein und macht mit ausgeprägtem Untersteuern auf sich aufmerksam. Immerhin bremst die Mercedes A-Klasse mit kalten Komponenten ähnlich vehement wie der Kia, der mit seinem sehr kurzen Bremsweg bei heißer Anlage allerdings ein exklusives Highlight setzt.
Umwelt/Kosten: Kia und VW liegen nur 590 Euro auseinander
Preislich ist Kia mittlerweile in der Oberliga der Kompaktklasse angekommen. Erkennbar ist dies unter anderem am bewerteten Preis, den wir für den hier getesteten Kia K4 berechnen. Der liegt bei 40.950 Euro und somit sogar noch 590 Euro über dem des VW Golf. Auch wenn die Marke damit nicht das unverschämte Preisniveau der Mercedes A-Klasse – der A 200 ist mit 46.934 Euro der Teuerste im Vergleichstest – erreicht, ist das schon eine Stange Geld.
Dennoch sichert sich Kia einmal mehr den Sieg im Kostenkapitel. Wie üblich regnet es dank der großzügigen Siebenjahres-Garantie reichlich Punkte, sodass sogar die hohen Aufwendungen für Kraftstoff und Versicherung kaum ins Gewicht fallen. Werkstattkosten können wir für den K4 noch nicht bewerten, da unser Partner ADAC die nötigen Grundlagenwerte zum Redaktionsschluss noch nicht vorliegen hatte.
Fazit
VW bleibt die unangefochtene Nummer eins auf dem Golf-Platz. Der VW Golf 1.5 eTSI überzeugt mit bestem Raumangebot, top Komfort und exzellentem Handlingverhalten. Echte Schwächen? Fehlanzeige! Der neue Kia K4 1.6 T-GDI und der Mercedes A 200 liegen bei den Eigenschaften gleichauf: Der Asiate punktet mit viel Platz und praxisgerechter Bedienung, der Schwabe glänzt durch die hohe Innenraumqualität und seine kultivierte Federung. Aber dank klarer Kostenvorteile und langer Garantie sichert sich der Koreaner im Gesamtklassement doch noch den zweiten Platz vor dem teureren Daimler. Der Testverbrauch des K4 ist für ein modernes Kompaktmodell allerdings zu hoch.
Technische Daten und Messwerte von Kia K4 1.6 T-GDI Mercedes A 200 und VW Golf 1.5 eTSI
AUTO ZEITUNG 07/2026 | Kia K4 1.6 T-GDI | Mercedes A 200 | VW Golf 1.5 eTSI |
|---|---|---|---|
Technik | |||
Motor | 4-Zylinder, 4-Ventiler, Turbo, Partikelfilter | 4-Zylinder, 4-Ventiler, Turbo, Mildhybrid, Partikelfilter | 4-Zylinder, 4-Ventiler, Turbo, Mildhybrid, Partikelfilter |
Hubraum | 1.598 cm³ | 1.332 cm³ | 1.498 cm³ |
Bohrung / Hub | 75,6 mm / 89,0 mm | 72,2 mm / 81,4 mm | 74,5 mm / 85,9 mm |
Leistung | 110 kW / 150 PS bei 4.500–6.000 U/min | 120 kW / 163 PS bei 5.500 U/min | 110 kW / 150 PS bei 5.000 U/min |
Max. Drehmoment | 250 Nm bei 1.500–4.000 U/min | 270 Nm bei 2.000–3.500 U/min | 250 Nm bei 1.500–3.500 U/min |
Kraftübertragung | |||
Getriebe | 7-Gang Doppelkupplung | 7-Gang Doppelkupplung | 7-Gang Doppelkupplung |
Antrieb | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad |
Fahrwerk | |||
Radaufhängung | V: McPherson-Federbeine, Querlenker, Stabi.; H: Mehrfachlenkerachse, Federn, Dämpfer, Stabi.; ESC (ESP) | V: McPherson-Federbeine, Querlenker; H: Verbundlenkerachse, Federn; adaptive Dämpfer (opt.), Stabi.; ESP | V: McPherson-Federbeine, Querlenker; H: Mehrfachlenkerachse, Federn; adaptive Dämpfer (opt.), Stabi.; ESC (ESP) |
Lenkung | Zahnstange, Servo, elektrisch | Zahnstange, Servo, elektrisch | Zahnstange, Servo, elektrisch |
Bremsen | V: innenbelüftete Scheiben; H: Scheiben; ABS, Bremsassistent | V: innenbelüftete, gelochte Scheiben (opt.); H: Scheiben; ABS, Bremsassistent | V: innenbelüftete Scheiben; H: Scheiben; ABS, Bremsassistent |
Serienbereifung | 205/55 R 16 | 205/60 R 16 | 205/55 R 16 |
Testbereifung | 235/40 R 18 W | 225/45 R 18 W XL | 225/40 R 18 Y XL |
Reifen | Continental Eco Contact 7 S | Michelin Pilot Sport 4 MO | Bridgestone Potenza S005 |
Maße & Gewichte | |||
Außenmaße (L / B / H) | 4440 / 1850 (2129)** / 1435 mm | 4428 / 1796 (1992)** / 1423 mm | 4282 / 1789 (2085)** / 1483 mm |
Radstand | 2720 mm | 2729 mm | 2620 mm |
Kofferraumvolumen | 438–1.217 l | 350–1.190 l | 381–1.237 l |
Leergewicht Werk / Test | 1.412 / 1.489 kg | 1.365 / 1.438 kg | 1.298 / 1.381 kg |
Zul. Gesamtgewicht* | 1.940 kg | 1.920 kg | 1.860 kg |
Effektive Zuladung | 451 kg | 482 kg | 479 kg |
Anhängelast* (gebr. / ungebr.) | 1.410 kg / 500 kg | 1.600 kg / 720 kg | 1.500 kg / 680 kg |
Dachlast* / Stützlast* | k. A. / 75 kg | 75 / 80 kg | 75 / 80 kg |
Wendekreis links / rechts | 11,5 m / 11,5 m | 11,3 m / 11,4 m | 11,1 m / 11,0 m |
Fahrleistungen | |||
0 – 50 km/h | 3,4 s | 3,8 s | 3,3 s |
0 – 100 km/h | 8,7 s | 9,2 s | 8,7 s |
Höchstgeschwindigkeit* | 205 km/h | 225 km/h | 224 km/h |
Handlingkurs | 1:43,3 min | 1:45,0 min | 1:42,9 min |
Slalom (Pylonenabstand 18 m) | 63,1 km/h | 65,8 km/h | 65,9 km/h |
Bremswege | |||
aus 100 km/h kalt / warm | 34,6 / 33,2 m | 34,6 / 34,4 m | 35,6 / 34,3 m |
aus 50 / 150 km/h kalt | 8,9 / 76,0 m | 9,2 / 76,8 m | 8,9 / 75,0 m |
Innengeräusche | |||
Standgeräusch | 33 dB(A) | 43 dB(A) | 40 dB(A) |
bei 50 km/h | 58 dB(A) | 61 dB(A) | 60 dB(A) |
bei 100 / 130 km/h | 65 / 68 dB(A) | 66 / 72 dB(A) | 67 / 70 dB(A) |
Verbräuche | |||
Testverbrauch | 7,4 l/100 km | 6,8 l/100 km | 5,9 l/100 km |
WLTP-Verbrauch* | 6,9 l/100 km | 5,8 l/100 km | 5,1 l/100 km |
CO2 Test / WLTP | 175 / 155 g/km | 161 / 131 g/km | 140 / 116 g/km |
Tankinhalt* | 47 l | 43 l | 50 l |
Reichweite | 635 km | 632 km | 848 km |
* Werksangaben; ** Breite inkl. Außenspiegel | |||
Ausstattung/Preise
Kia K4 1.6 T-GDI | Mercedes A 200 | VW Golf 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|
Grundpreis | 34.290 € | 40.799 € | 36.440 € |
Testwagen-Optionen | |||
Bremsen | – | 5.397 €² | – |
Fahrwerk | – | 738 €³ | 880 €³ |
Reifen | 6.660 €¹ | –² | 515 €⁴ |
Sitze | – | –² | 2.525 €⁵ |
Aufpreis | 6.660 € | 6.135 € | 3.920 € |
Bewerteter Preis | 40.950 € | 46.934 € | 40.360 € |
Ausstattung | |||
Autonome Fahrfunktionen | Serie | 1.833 € | 330 € |
Einparkassistent | – | 726 € | 1.375 € |
Head-up-Display | 4.290 €⁶ | 990 € | 750 € |
Metallic-Lackierung | 790 € | 750 € | 860 € |
Navigationssystem | Serie | Serie | 1.480 € |
Panorama-Glasdach | 4.170 €⁷ | 1.220 € | 1.180 € |
Sitzheizung | Serie (vorn) / 5.480 € (hinten)⁸ | 280 € (vorn) | 470 € (vorn) / 2.260 € (hinten)⁹ |
Wartung / Rabatt / Wertverlust | |||
Werkstattkosten** | k. A. | 924 € | 670 € |
Rabatt*** | 16,5 % / 5.658 € | k. A. | 23,8 % / 8.911 € |
Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. | 62,2 % / 21.328 € | 64,2 % / 26.193 € | 62,3 % / 22.702 € |
Versicherung / Steuern pro Jahr | |||
HP / VK / TK Typklassen | 15 / 24 / 19 | 15 / 20 / 22 | 12 / 18 / 22 |
HP / VK / TK Kosten | 634 € / 1.096 € / 131 € | 634 € / 870 € / 178 € | 494 € / 786 € / 178 € |
Abgasnorm / Steuer | Euro 6e / 166 € | Euro 6e / 103 € | Euro 6e / 72 € |
¹ 18-Zoll-Bereifung, Bestandt. Design-Paket (490 €), nur in Verbindung mit DriveWise-Park-Pro-Paket (1290 €), Sitzpaket (1190 €) und Sound-Paket 690 €) ab Ausstattung GT-Line (3000 €) erhältlich ² AMG-Line Advanced, u.a. mit Sportbremsanlage, 18-Zoll-Bereifung und Sportsitzen ³ adaptive Dämpfer (DCC-Fahrwerk) ⁴ 18-Zoll-Bereifung ⁵ Top-Sportsitze, Bestandt. Ausstattung R-Line (2525 €) ⁶ Bestandteil DriveWise-Pro-Paket (1290 €), erhältlich ab Ausstattung GT-Line (3000 €) ⁷ Glasschiebedach 990 €, nur in Verbindung mit DriveWise-Paket (890 €) und Soundpaket (690 €) ab Ausstattung Spirit (1600 €) erhältlich ⁸ Bestandt. Sitz-Paket (1190 €), nur in Verbindung mit DriveWise-Pro-Paket (1290 €) ab Ausstattung GT-Line (3000 €) erhältlich ⁹ Bestandt. Winterpaket Premium (2260 €) ** Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC ***Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten | |||
Gesamtbewertung
Punkte max. | Kia K4 1.6 T-GDI | Mercedes A 200 | VW Golf 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|---|
Karosserie | 1000 | 603 | 583 | 629 |
Fahrkomfort | 1000 | 703 | 690 | 737 |
Motor / Getriebe | 1000 | 634 | 654 | 701 |
Fahrdynamik | 1000 | 694 | 707 | 717 |
Eigenschaftswertung | 4000 | 2634 | 2634 | 2784 |
Kosten / Umwelt | 1000 | 361 | 323 | 351 |
Gesamtwertung | 5000 | 2995 | 2957 | 3135 |
Platzierung | 2 | 3 | 1 | |


































