Ooono-Blitzerwarner Codriver No 2 im Test: Günstig und gut
Blitzer sind auf unseren Straßen allgegenwärtig. Kleine und doch leistungsfähige Blitzerwarner wie der Ooono Codriver No 2 können Knöllchen verhindern und sind dabei gar nicht teuer. Test!
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Sehr empfehlenswert: Ooono Codriver No 2 im Test
Blitzerwarner von Ooono haben eine große Fangemeinde. Und das nicht ohne Grund: Die kleinen Helfer sind leicht einzurichten, sehr diskret und dank einer großen Community werden die meisten Blitzer, darunter auch viele mobile, quasi in Echtzeit angezeigt. Als jüngster Vertreter seiner Zunft bringt der Ooono Codriver No 2 noch ein paar Verbesserungen mit. Zunächst einmal wurde die Knopfzelle seines Vorgängermodells durch einen aufladbaren Akku ersetzt. Wenn der leer ist, lässt er sich schnell an Bord mit Energie füttern und der Codriver kann unterbrechungslos funktionieren. Das dafür nötige Ladekabel steckt bereits in der Packung, mitsamt einem Steckeradapter von USB-C auf USB-A. Sehr gut.

Des Weiteren dient die App, mit der der Ooono-Blitzerwarner eingerichtet und betrieben wird, mittlerweile auch zur Punkt-zu-Punkt-Navigation. Das funktionierte im Testbetrieb vorzüglich, allerdings mit einer Ausnahme: Auf dem Bildschirm sind die Blitzer der Umgebung gut zu sehen, vor Staus oder Straßensperrungen wird aber leider nicht gewarnt. Die Anwendung ist also kein vollwertiger Ersatz für Apps wie Google Maps, Apple Karten oder Waze.
Wer den Codriver No 2 mit Apple CarPlay oder Android Auto nutzen möchte, kann das Handy aber jetzt in der Tasche lassen und bekommt die Blitzerwarnungen gut sichtbar und ansehnlich auf einem größeren Display serviert, auf Wunsch auch mit akustischen Signalen ergänzt. Das funktionierte im Test hervorragend und hat den Vorteil, dass man das Bedienteil auch diskret in einer Ablage montieren kann, denn die optischen Signale, die der runde Knopf aussendet, sind ja redundant.
Der Ooono Codriver No 2 ist leicht zu (de-)montieren
Befestigt wird der Ooono Codriver No 2 mittels zweier kleiner Magneten, die sich an die Windschutzscheibe, die Sonnenblende oder das Armaturenbrett kleben lassen. Die Demontage fällt entsprechend leicht. Die Befestigung ist übrigens identisch mit der elektronischen Parkscheibe von Ooono (hier im Test). Ein weiterer Pluspunkt. Außerdem gibt es optional Lösungen zum Klemmen an die Sonnenblende oder Halter für Lüftungsgitter.
Nach dem ersten Einrichten verbindet sich der Knopf über Bluetooth automatisch mit dem iPhone oder Android-Smartphone und warnt mit einer hohen Erfolgsquote vor Blitzern, Staus oder Gefahren. Faule Leute können es dabei belassen und das Gerät praktisch vergessen. Wer allerdings die Datenbank, die all diese Informationen enthält, auch füttern will, kann den zentralen Knopf zum Signalisieren oder Bestätigen einer Radarfalle drücken. Wenn die mobile Tempofalle schon wieder abgebaut wurde (was im Test nur selten vorkam), kann man dies über eine zweite Taste am Gehäuserand ebenfalls mitteilen. Viel einfacher geht es nicht.
Hundertprozentig aktuell ist das Verzeichnis der Radarfallen naturgemäß nicht. Vor allem im europäischen Ausland bekamen wir nicht alle Blitzer gemeldet und die Angaben über die Tempolimits haben sich als wenig zuverlässig erwiesen. Trotzdem hat sich der kleine Helfer seinen Platz im Cockpit verdient.
Alternativen zum Ooono Codriver No 2 im Test
Wer besonders präzise Staumeldungen optisch und akustisch gemeldet bekommen möchte, ist mit dem Tomtom Tom besser bedient als mit dem Ooono Codriver No 2. Die App des Needit One Drive 2 ist hingegen deutlich spartanischer und nicht per Apple Carplay oder Android Auto nutzbar. Dafür glänzt dieser Blitzerwarner mit einem besonders niedrigen Preis.
So haben wir getestet und bepunktet
Den Ooono Codriver No 2 haben wir im Rahmen unseres Blitzerwarner-Vergleichstests geprüft. Dabei musste er sich dem Tomtom Tom nur knapp geschlagen geben. Geprüft wurde er auf über 4000 km auf europäischen Straßen im realen Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen. Neben der einfachen Einrichtung und Bedienung gab es Punkte für die zuverlässigsten Blitzer- und Stauwarnungen. Auch die Materialgüte und der feste Halt im Cockpit wurden entlohnt. Darüber hinaus heimste der Ooono Codriver No 2 Punkte für seinen aufladbaren Akku ein.
Punkte | Sterne | Note |
|---|---|---|
100 | 5 | Sehr gut |
90 – 99 | 4 – 4,9 | Sehr gut |
75 - 89 | 3 – 3,9 | Gut |
61 - 74 | 2 – 2,9 | Befriedigend |
51 - 60 | 1,1 – 1,9 | Ausreichend |
0 – 50 | 1 | Mangelhaft |
FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ooono Codriver No 2
Wie erkennt die Polizei Ooono?
Die Polizei erkennt Ooono vor allem über dessen akustische Warnsignale, das Aufleuchten der LEDs während der Fahrt oder durch das direkte Auffinden des Geräts im Fahrzeug. Auch wenn das Smartphone in der Halterung läuft und die App offen zu sehen ist, ist die Nutzung nachweisbar.
Welche Strafe droht bei Ooono?
Die Nutzung eines Ooono-Blitzerwarners während der Fahrt ist in Deutschland ordnungswidrig. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Als reiner Stau- oder Gefahrenwarner darf er hingegen auch während der Fahrt genutzt werden. Dies bedeutet, dass die Funktion Blitzerwarnung unterwegs abgeschaltet sein muss.
Kann man Ooono auch ins Handschuhfach legen?
Ja, den Ooono kann man problemlos ins Handschuhfach legen oder kleben. Da er über Bluetooth mit dem Smartphone kommuniziert und akustische Signale abgibt, ist die visuelle Platzierung am Armaturenbrett nicht zwingend erforderlich.
Fazit
Diesen Beifahrer loben wir uns: Der Ooono Co-Driver No 2 lässt sich leicht bedienen, nervt nicht im Betrieb und verhindert so manche Knöllchen oder sogar Unfälle. Als Freifahrtschein zum Rasen sollte man ihn aber nicht missverstehen.

















