Tomtom Tom im Test: So zuverlässig ist der Blitzerwarner
Der Tomtom Tom begnügt sich nicht mit Warnungen vor Blitzerfallen. Auch Staus und andere Widrigkeiten signalisiert der kleine Kasten. Wir haben ihn getestet.
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Sehr empfehlenswert: Tomtom Tom im Test
Tomtom wagt mit dem Blitzerwarner „Tom“ erstmals den Schritt in ein neues Marktsegment – und überzeugt dabei auf Anhieb. Das kleine Gerät und der mitgelieferte Warndienst hinterließen im Test einen sehr positiven Eindruck. Mit dem Tomtom Tom kann man im Zweifel nicht nur Knöllchen vermeiden, sondern auch Unfälle und Staus. So soll das sein. Neben der Bedieneinheit mit zwei Knöpfen findet man im Lieferumfang ein Ladekabel sowie einen praktischen USB-A auf USB-C-Adapter, wodurch das Wiederaufladen unterwegs besonders flexibel möglich ist. Die beiliegende Magnethalterung mit Klebefläche ermöglicht eine kinderleichte und stabile Befestigung an einer beliebigen Stelle im Fahrzeug. Für zusätzliche Montagemöglichkeiten, wie an der Sonnenblende oder am Lüftungsgitter, sind entsprechende Halterungen erhältlich.
Eine gedruckte Anleitung sucht man zwar vergebens, doch mithilfe der kostenlosen Tomtom Karten & Navigation App gelingt die Ersteinrichtung intuitiv, schnell und unkompliziert, inklusive Firmware-Update, das innerhalb weniger Sekunden erledigt ist. Mithilfe des großen Bedienknopfs können Nutzer:innen Radarfallen und Gefahren signalisieren, während ein seitlich angebrachter Schalter dazu dient, überholte Gefahrenmeldungen entsprechend zu markieren.

Die App vereinfacht jedoch nicht nur die Inbetriebnahme, sondern bietet auch ein ausgeklügeltes Navigationssystem mit hochaktuellen Verkehrsinformationen – eine Funktion, die mit Diensten wie Google Maps mithalten kann. Besonders praktisch: Wer ein Fahrzeug mit Apple CarPlay oder Android Auto besitzt oder mit einer passenden Nachrüstlösung arbeitet, kann die App direkt auf dem großen Borddisplay nutzen. Notwendig ist dies aber nicht zwingend, denn das kompakte Bedienmodul ist dank akustischer und optischer Signale extrem kommunikativ – bei Bedarf aber auch lautlos – und informiert zuverlässig über Tempolimits, Gefahrenstellen und Blitzer.
Die Stärke des Systems zeigt sich besonders im hervorragenden und detailreichen Kartenmaterial, das auch für die bekannten Tomtom-Navigationsgeräte genutzt wird. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für angrenzende europäische Länder, in denen wir den Tom getestet haben. Das Beste daran: Nach dem Kauf des Tom fallen keine Abogebühren für die Blitzer- und Staudaten an.
Manchmal warnt der Tomtom Tom zu spät
Trotzdem ist nicht alles perfekt: Im Test wurden einige Blitzerwarnungen erst recht spät angezeigt; eine Optimierung dieses Verhaltens ließ sich in den Einstellungen leider nicht erreichen. Zudem forderte die Android-App wiederholt die Aktivierung des Datenroamings ein, obwohl dies bereits erfolgt war. Trotz dieser kleinen Schwächen ist der Tom ein alltagstauglicher und hilfreicher Begleiter, an den man sich schnell gewöhnt und den man kaum mehr missen möchte.
Alternativen zum Tomtom Tom
Als Blitzerwarner vollbrachte der Ooono Codriver No 2 im Vergleichstest eine dem Tomtom beinahe ebenbürtige Leistung. Die mitgelieferte Ooono-App hat allerdings weniger Funktionen. Deutlich preisgünstiger, dafür aber spartanischer ausgestattet zeigte sich der Blitzerwarner Needit Drive One 2.
So haben wir getestet und bepunktet
Im Rahmen unseres Tests verschiedener Blitzerwarner haben wir auch den TomTom Tom unter die Lupe genommen, der dabei als Sieger hervorgegangen ist. Während unserer Testfahrten durch verschiedene europäische Länder – von städtischen Straßen bis hin zu Autobahnen – punktete das Gerät durch seine einfache Handhabung und problemlose Inbetriebnahme. Insbesondere die kostenlose App, mit der die Bedieneinheit zusammenarbeitet, wusste zu überzeugen. Auch die Stauwarnungen erwiesen sich als äußerst zuverlässig. Darüber hinaus konnten die hochwertige Verarbeitung sowie der stabile Halt im Fahrzeug überzeugen. Ein weiterer Vorteil: der integrierte, wiederaufladbare Akku, der für zusätzliche Flexibilität sorgt.
Punkte | Sterne | Note |
|---|---|---|
100 | 5 | Sehr gut |
90 – 99 | 4 – 4,9 | Sehr gut |
75 - 89 | 3 – 3,9 | Gut |
61 - 74 | 2 – 2,9 | Befriedigend |
51 - 60 | 1,1 – 1,9 | Ausreichend |
0 – 50 | 1 | Mangelhaft |
FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Marke Produkt
Ist Tom von Tomtom in Deutschland erlaubt?
Die Blitzerwarner-Funktion des Tomtom Tom ist in Deutschland illegal, solange sie im Auto genutzt wird. Vor Fahrtantritt darf man sie allerdings nutzen. Die anderen Funktionen des Verkehrsassistenten, wie etwa Stau- und Unfallwarnungen, sind auch bei fahrendem Auto legal.
Was kostet Tom von Tomtom?
Der Tomtom Tom hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 79,99 Euro und wird eher selten günstiger angeboten. Die notwendige Smartphone-App zum Einrichten und Nutzen des Tom ist hingegen kostenlos.
Fazit
Der Tomtom Tom hat eine doppelte Qualifikation: Er warnt vor Blitzerfallen. Als punktgenauer Stauwarner gefiel er im Test aber auch. Das rechtfertigt seinen vergleichsweise hohen Preis.
















