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Jeep Renegade Facelift (2018): Motor & Ausstattung Renegade patzt im Crashtest

von Christina Finke 13.12.2019
Inhalt
  1. Sicherheitsausstattung im Jeep Renegade Facelift (2018)
  2. Motor: Jeep Renegade seit 2019 auch als Plug-in-Hybrid
  3. Das Crashtest-Ergebnis des Jeep Renegade (2018)

Das Jeep Renegade Facelift (2018) fiel sanft aus, der Charakter und die Ausstattung des vier Jahre alten City-SUV bleibt erhalten. Das Motorenangebot erweitert der Autobauer 2019 um einen Jeep Renegade Plug-in-Hybrid. Und: Das ist das Crashtest-Ergebnis!

Das Jeep Renegade Facelift (2018) hat wie erwartet eine sanfte Modellpflege erhalten. Die Retuschen an der Optik fallen gering aus, der urige Charakter und die zahlreichen Reminiszenzen an den Ur-Jeep Willy MB – etwa die gekreuzten, jetzt etwas rundlicheren Rückleuchten – bleiben also erhalten. Die größten Änderungen spielen sich unter dem Blech ab, unter dem eine neue Generation von Benzinern zum Einsatz kommt. Die neue Motorenfamilie besteht aus einem Dreizylinder mit 1,0 Liter Hubraum und einer Leistung von 120 PS sowie einem weiteren Benziner mit 1,3 Liter Hubraum und 150 oder 180 PS. Hinzu kommen zwei Dieselmotoren in drei Leistungsstufen mit 1,6 und zwei Liter Hubraum, die zwischen 120 und 170 PS leisten. Um mit der – digitalen – Zeit zu gehen, erhält das Jeep Renegade Facelift (2018) auch das neue, völlig tastenlose Uconnect-Infotainmentsystem mit hochauflösenden Touchscreens mit fünf, sieben oder 8,4 Zoll Bildschirmdiagonale. Es ermöglicht die Verbindung des Radios mit dem Smart- oder Iphone sowie den Zugang ins Internet. Gleichwohl erhielt auch die Klimabedienung eine Erneuerung. Mehr zum Thema: So fährt sich der neue Jeep Wrangler

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Sicherheitsausstattung im Jeep Renegade Facelift (2018)

Ein Trend der Zeit sind auch LED-Scheinwerfer, die beim Jeep Renegade Facelift (2018) die bisherigen Xenon-Leuchten ersetzen und ein noch bessere Lichtausbeute ermöglichen könnten. Zu den modernen Sicherheitsfunktionen des Kraxlers zählen ein Spurhalteassistent, eine Verkehrszeichen-Erkennung sowie ein Frontkollisionswarner mit aktiver Notbremsung. In Sachen Offroad-Kompetenz war der Renegade schon vor der Modellpflege, weswegen sich hier außer einer leichte Überarbeitung des Fahrwerks wenig getan hat. Die Preise für das Jeep Renegade Facelift (2018) starten bei 20.700 Euro.

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Motor: Jeep Renegade seit 2019 auch als Plug-in-Hybrid

Mit dem Jeep Renegade Plug-in-Hybrid ergänzt die Marke die Motorenpalette ihres kleinen Kraxlers um einen elektrifizierten Antrieb. Der Elektro-Antrieb arbeitet mit einem 1,3 Liter großen Turbobenzinmotor zusammen, um Effizienz und Leistung zu steigern. Auch die Geländegängigkeit soll sich durch die Elektrifizierung des Antriebs verbessern. Die kombinierte Systemleistung soll im Bereich von 190 bis 240 PS liegen und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h innerhalb von etwa sieben Sekunden ermöglichen. Die rein elektrisch erreichbare Höchstgeschwindigkeit gibt Jeep mit etwa 130 km/h an, die elektrische Reichweite mit rund 50 Kilometern. Die elektrische Vierradantriebs-Technologie (eAWD) im Jeep Renegade Plug-in-Hybrid treibt die Hinterachse über den Elektromotor an, so dass Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander mit Drehmoment versorgt werden können. Um den Fahrer mit Informationen über das tägliche Hybridfahren zu versorgen, verfügt das PHEV-Modell über ein Kombiinstrument und einen Infotainment-Bildschirm. 

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Das Crashtest-Ergebnis des Jeep Renegade (2018)

Das Jeep Renegade Facelift (2018) ist das einzige Auto, das im Jahr 2019 im Crashtest der Euro NCAP eine Bewertung von weniger als vier Sternen erhalten hat. Ein Grund dafür ist, dass die Marke das Notbremssystem AEB weiterhin nur als Option und nicht serienmäßig für das Kompakt-SUV anbietet. Daher gibt es in der Kategorie "Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer" auch nur eine 55-Prozent-Bewertung, die Assistenzsysteme werden mit 58 Prozent bewertet. Beim Schutz erwachsener Insassen kommt das Jeep Renegade Facekuft (2018) auf 82 Prozent, für Kinder liegt die Wertung bei guten 84 Prozent.

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