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Geht auch ganz einfach:

Android Auto nachrüsten: Display/Wireless

Die besten Nachrüst-Geräte für Android Auto im Check

Fabian Hoberg Freier Mitarbeiter
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Android Auto nachrüsten
Android Auto lässt sich in den meisten Fällen nur durch ein neues Radio nachrüsten. Der Touchscreen lässt jeden Innenraum moderner wirken, der Einbau kann je nach Auto aber schwierig sein. Foto: iStock/DedMityay
Inhalt
  1. Was ist Android Auto? Was ist Apple CarPlay?
  2. Android-Auto-Nachrüstung: Nachrüst-Radios im Check
  3. Lässt sich Android Auto in jedem Auto nachrüsten?
  4. Auf welchen Smartphones läuft Android Auto?
  5. Welche Apps unterstützt Android Auto?

In modernen Fahrzeugen ist eine gute Smartphone-Anbindung per Touch-Display eine Selbstverständlichkeit. Natürlich lässt sich auch Android Auto nachrüsten. Wie das Google-System ins Auto kommt und welche Optionen es für Wireless-Nachrüstungen gibt, zeigen wir im Vergleich.

Das Handy zählt seit Jahren zum ständigen Begleiter, auch bei Autofahrer:innen. Die ganze Kommunikation, Infos, Nachrichten und Musik laufen bei den meisten Benutzer:innen über den kleinen Taschencomputer. Wichtiger noch: Die kleinen Geräte übernehmen immer häufiger auch die Navigation, denn Programme wie Google Maps versorgen einen ständig mit aktuellen Routenvorschlägen basierend auf Echtzeit-Daten –  und bei vielen Smartphone-Navi-Apps auch noch kostenlos. Damit das auch im Auto funktioniert, sollte es mit dem Autoradio verbunden sein. Beim Android-Betriebssystem funktioniert das nur über Android Auto, für iPhone-Nutzer:innen heißt das System Apple CarPlay. Bei den meisten neueren Autos werden die Verbindungsstandards im Entertainmentsystem ab Werk angeboten. Bei einem älteren Fahrzeug lässt sich die Schnittstelle mit einem passenden Autoradio nachrüsten, um Smartphone und Auto auch ohne USB-Kabel miteinander zu verbinden. Ein gutes Gerät für Doppel-DIN-Schächte als Infotainment-System kommt von Pioneer SPH-DA160DAB für rund 295 Euro.

 

Was ist Android Auto? Was ist Apple CarPlay?

Die Schnittstelle zum Infotainment-System ist eine Lösung zur Einbindung des Handys in die Systemarchitektur eines Fahrzeugs mit Hilfe des Infotainmentsystems. Das System verbindet das passende Radio mit dem Telefon und kann damit auf viele Apps, Navigation wie Google Maps, Adressen, Dateien und Musik-Archiv wie Apple Music (über Apple CarPlay) oder Spotify zugreifen – ganz elegant und praktisch über das Auto-Bedienungssystem. So lässt sich einfach Musik vom Minicomputer abspielen, ganz ohne Kabel, quasi als FM-Transmitter. Damit können Fahrer:innen bestimmte Apps über die normalen Bedieneinheiten des Bildschirms nutzen: per Fingertipp oder mit der Sprachsteuerung. Zudem lassen sich die meisten Apps over the air mit einem Upgrade aktualisieren, so dass die Software immer auf dem neuesten Stand bleibt. Bei Produkten von Apple heißt die Verbindungsart CarPlay oder vollständig Apple Car Play.

 

Android-Auto-Nachrüstung: Nachrüst-Radios im Check

Viele namhafte Hersteller von Autoradios wie Alpine, Clarion, JVC, Pioneer, Sony, Kenwood oder Zenec bieten Modelle zur Nachrüstung an. Einige davon bieten beide Systeme zur Verbindung von Smartphones an, also auch CarPlay für iPhones. Das ist praktisch, falls Autobesitzer:innen ihr Telefon durch ein neues mit einem anderen Betriebssystem austauschen. Gut ausgestattete Fahrzeuge bieten darüber hinaus noch einen AUX-Eingang für weitere Geräte und eine Bluetooth-Schnittstelle für Handy, Tablett oder andere Geräte. Die können dann ganz ohne Adapter mit dem Entertainmentsystem verbunden werden (wireless Carplay). Autofahrer:innen, die großen Wert auf vollen Klang legen, sollten unbedingt ein Gerät mit einem guten Tuner und DAB+ kaufen. Interessierte sollten sich vor dem Kauf überlegen, auf welche Dinge sie besonders Wert legen: hochwertige Freisprechanlage, guter Musikklang, umfangreiche Lenkradtasten, OBD-Schnittstelle oder Rückfahrkamera.

So funktioniert die Suche nach einem passenden Gerät:

  • Passendes Nachrüstgerät mit integrierter Android-Version (und Apple CarPlay) suchen, das in das Fahrzeug passt – technisch und optisch. Mit speziellen Blenden lassen sich viele Geräte sauber integrieren

  • Notfalls passende Adapter zum Fahrzeug und Gerät auswählen

  • Neues Gerät und Adapter mit der Elektronik-Architektur verbinden. Dazu zählen unter anderem Antenne, Lenkradbedienung und Rückfahrkamera (bei älteren Fahrzeugen ist meist eine neue Antenne für DAB+ notwendig)

  • Auf dem Smartphone aktuelle Software installieren

  • Smartphone über Bluetooth oder Ladekabel mit Gerät koppeln

  • Anweisungen auf dem Smartphone-Display befolgen

  • Alle möglichen Funktionen wie Apps ausprobieren

Pioneer SPH-DA160DAB

Mit dem Pioneer SPH-DA160 DAB lassen sich Telefone über Bluetooth oder USB-Kabel verbinden. Der Multimedia-Player bietet hochwertige Audiofunktionen, Grafik-Equalizer, Auto-Equalizer sowie die Laufzeitkorrektur für individuelle Klangeinstellungen. Das Touchpanel misst 6,8 Zoll und lässt sich einfach bedienen. Für den passenden Einbau sorgen neben einem Universal-Einbaurahmen je nach Fahrzeug passende Rahmen. Preis: rund 290 Euro.

Pioneer DMH-A240BT 6,2 Zoll

Telefone mit dem Google-Betriebssystem lassen sich auch mit dem günstigeren Pioneer DMH-A240BT mit 6,2 Zoll großen Bildschirm für einen Doppel-DIN-Schacht koppeln. Dazu kommt ein Kameraeingang für eine eventuelle Rückfahrkamera und ein Mikrofoneingang für eine Freisprecheinrichtung. Preis: rund 170 Euro.

Sony XAV-AX1005 Kit DAB+

Sony bietet ein Doppel-DIN-Autoradio mit 6,2-Zoll-Bildschirm, DAB+ inklusive passender Antenne an. Neben dem Betriebssystem lassen sich auch Produkte mit dem Apfel im Logo über Apple CarPlay verbinden. So kann auch die Sprachsteuerung Siri über CarPlay benutzt werden. Ein externes Mikrofon sorgt für eine guten Gesprächsklang der Freisprecheinrichtung. Ein professioneller Einbau wird empfohlen. Preis: rund 287 Euro.

Atoto A6PF 7 Zoll

Einen sieben Zoll großen Monitor bietet das Atoto A6PF, es unterstützt beide Verbindungssysteme und bietet eine gute Ausstattung. Dazu zählen unter anderem Internetzugang, Mirror Link, DAB+-Empfang, digitaler Signalprozessor sowie Anschlüsse für zwei Kameras und Mikrofon. Preis: rund 220 Euro.

Woibugee 1-DIN-Radio mit Android Auto

Anstelle von Einfach-DIN-Radios lässt sich dieses Modell mit 10,1 Zoll Touchscreen von Woibugee einbauen. Es passt in einen DIN-Schacht, bietet dennoch einen abnehmbaren Bildschirm (wichtig: ober und unter dem Radioschacht muss genug Platz sein!), Navi, Wifi, DAB+, Android-Auto-Nachrüstung, Car Play und Eingänge für Kamera und Mikrofon. Preis: rund 330 Euro.

Podofo Autoradio 1Din

Für mehr Sicht sorgt das schwenkbare 10-Zoll-Display des Podofo-Radios. Es bietet dazu die drahtlose Schnittstelle für Android-Smartphones, integriertes GPS-Navi, Datenspeicher sowie Anschlüsse für Mikrofon und Rückfahrkamera. Preis: rund 152 Euro.

Android Auto Adpater

Über den Dongle mit USB-Anschluss lässt sich das Telefon auch kabellos mit dem Autoradio verbinden, ohne dass ein neues System als Nachrüstung verbaut werden muss. Er funktioniert allerdings nur mit werkseitig eingebauten, kabelgebundenen Android-Auto-Systemen und nicht mit Huawei/Xiaomi-Handys. Preis für die Nachrüstung: rund 80 Euro.

Loddery Android-Adapter Wireless

Mit dem Loddery Dongle lassen sich Android-Smartphones über Bluetooth mit dem Entertainmentsystem verbinden. Es ist allerdings nur kompatibel mit Autos mit werkseitig verkabeltem Android Auto ab Baujahr 2016. Preis für die Nachrüstung: rund 60 Euro.

 

Lässt sich Android Auto in jedem Auto nachrüsten?

Grundsätzlich lässt sich jedes Auto nachrüsten, das ausreichend Platz im Schacht hat. Die meisten Nachrüstmodelle benötigen für ihren breiten Monitor einen Doppel-DIN-Schacht. Bei einem schmalen Einfach-DIN-Schacht, wie bei sehr alten Autos üblich, ist in der Regel zu wenig Platz für einen Monitor. Es gibt aber Systeme, bei denen der Bildschirm außen und oben aufgesteckt wird. Einige Fahrzeughersteller bieten Nachrüstlösungen in ihrer Werkstatt an. So bleibt die originale Optik erhalten, unter Umständen gilt das auch für Garantie und Gewährleistung.

 

Auf welchen Smartphones läuft Android Auto?

Android Auto ist gar nicht mal so neu: Handys mit dem Betriebssystem ab Android 5.0 Lollipop funktionieren mit Android Auto – somit sind Geräte seit Ende 2014 Android-Auto-fähig. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Google- oder Samsung-Smartphone oder einen anderen Hersteller handelt, der das Betriebssystem auf seinen Telefonen installiert. Natürlich sind alle neueren Versionen des Google-Betriebssystems auf Smartphones, inklusive der neuesten Version 13.0 sowie Android 10.0 oder Android 11.0, fähig, ihre Inhalte auf einem kompatiblen Android-Autoradio zu spiegeln. Auf Apple iPhones, ganz gleich welcher Generation, läuft das System hingegen nicht. iPhones setzen auf ihre eigene Verbindungssoftware Apple Carplay. Es gibt aber viele Nachrüstradios, die beide Verbindungssysteme unterstützen.

 

Welche Apps unterstützt Android Auto?

Mittlerweile unterstützen die Radios viele Apps, darunter auch für Navigation, Musik, Radio oder Nachrichten. Neben den Größen wie Google Maps, Waze, Spotify oder Audible für Hörbücher sind auch kleinere Apps wie TomTom Go, Deezer, Stitcher oder Tunein-Radio verfügbar. Kommunikations-Apps wie Skype, Facebook Messenger und WhatsApp können ebenfalls über den Auto-Touchscreen genutzt werden – wenn auch aus Gründen der Fahrsicherheit nicht in vollem Umfang. Dazu gibt es einige Apps, die Fahrer:innen unterstützen, etwa für die Parkplatz-, Ladesäulen- oder Tankstellensuche. So kann auf dem Bildschirm Handyparken aktiviert werden oder über Preisvergleichs-Apps die günstigste Tankstelle gefunden werden. Über das Display des Autos hat man jedoch auch Zugriff auf die wichtigsten Handy-Funktionen, wie Telefonie, Nachrichten, Kontaktlisten oder auch den Kalender.

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