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Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025): Das ist neu bei der Elektro-Limo

Lukas Bädorf Redakteur
Max Grigo Redakteur

Hyundai beweist: Im Fernen Osten ticken die Uhren anders. Nachdem das Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) schon früh als Erlkönig gesichtet worden war, stellt der koreanische Hersteller das überarbeitete Modell nur drei Jahre nach der Einführung vor. Neu ist unter anderem die N Line-Ausstattung.

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Inhalt
  1. Preis: Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) wohl weiterhin ab 44.000 Euro
  2. Antriebe: Nichts Neues beim Ioniq 6
  3. Exterieur: Umfangreiche Änderungen für moderneren Auftritt
  4. Interieur: Detailverbesserungen im Ioniq 6 Facelift
  5. Fahreindruck des Vorgängers: Eher komfortabel als sportlich
  6. Fazit

 

Preis: Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) wohl weiterhin ab 44.000 Euro

Der Hyundai Ioniq 6 ist seit 2022 auf dem deutschen Markt und gilt hierzulande noch als ein junges Modell – hier alles zum noch aktuellen Ioniq 6-Vorgänger nachlesen. Im Fernen Osten sieht man das allerdings etwas anders, denn nachdem unser Erlkönig-Fotograf das Facelift noch 2024 ausfindig gemacht hatte, stellt Hyundai das überarbeitete Modell bereits im April 2025 vor. Dabei bleibt die Technik unverändert, am Auftritt ändert sich jedoch einiges. Wie beim Hyundai Ioniq 5, dessen Preis mit dem Facelift unverändert blieb, erwarten wir auch für das Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) keinen wesentlichen Preisanstieg. Soll heißen: Der bisherige Preis von mindestens 43.900 Euro dürfte auch nach der Modellpflege im Groben bestehen bleiben (Stand: April 2025).
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Der Hyundai Ioniq 6 (2023) im Video:

 
 

Antriebe: Nichts Neues beim Ioniq 6

Vor der Vorstellung des Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) mutmaßten wir, ob die Limousine wie der Ioniq 5 ein Batterie-Upgrade erhalten könnte. Da Hyundai mit der Vorstellung jedoch keine technischen Änderungen kommuniziert, scheint sich diesbezüglich nichts zu tun. Demnach bleibt es bei maximal 77,4 kWh Kapazität für die stärkeren Antriebe und die Reichweite liegt weiterhin bei maximal 614 km nach WLTP. Dank der 800-V-Architektur beträgt die angegebene Ladezeit von zehn auf 80 Prozent lediglich 18 min, sofern ein 350-kW-Lader zur Stelle ist.

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Auch die Antriebsoptionen scheinen bestehen zu bleiben. Die Basis bildet ein Elektromotor mit 111 kW (151 PS) mit einem 53-kWh-Akku, darüber rangiert ein E-Motor mit 168 kW (229 PS) und als Spitzenmotorisierung dienen zwei Elektromotoren – je Achse einer – mit einer Systemleistung von 239 kW (325 PS). Beide Varianten greifen dabei auf die 77,4 kWh große Batterie zurück. Übrigens: Wer noch mehr Dampf haben möchte, sei auf den Hyundai Ioniq 6 N verwiesen, der im Juli 2025 enthüllt werden soll – im ersten Artikelbild blitzt das Heck des 6 N übrigens als Teaser zwischen den beiden Standard-Modellen hervor.

Die Konkurrenten:

 

Exterieur: Umfangreiche Änderungen für moderneren Auftritt

Optisch tut sich mit dem Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) einiges. Markant ist dabei die neue Front: Hier geht eine erhöhte und weniger kantig gezeichnete Motorhaube über in deutlich flachere Leuchteinheiten. Tagfahrleuchten und Scheinwerfer kommen entsprechend dem aktuellen Trend separiert daher, wobei die extrem flachen und horizontalen Tagfahrleuchten besonders ins Auge fallen. Durch eine tiefere Positionierung der Beleuchtung blickt der Ioniq deutlich böser nach vorn als zuvor.

Das Heck behält seine durchgehende Leuchtleiste im "Pixel-Look", legt aber den nicht unumstrittenen Doppel-Spoiler ab. So wurde der obere Spoiler gekickt, dafür vergrößerte Hyundai den unteren Spoiler, der das Schrägheck über der Leuchtleiste abschließt. Insgesamt mutet das Heck nun konventioneller an und könnte so für breitere Kundenakzeptanz sorgen. Auf die Aerodynamik soll die Spoilerschrauberei keinen Einfluss haben, weshalb der hervorragende cW-Wert von 0,21 bleiben dürfte.

Neu ist mit dem Facelift die sportlich anmutende N Line-Ausstattung. Hier sind an Front- und Heckschürze angedeutete Flügel zu finden, schwarze Akzente runden den dynamischen Auftritt ab.

 

Interieur: Detailverbesserungen im Ioniq 6 Facelift

Das Armaturenbrett des Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025).
Foto: Hyundai

Im Innenraum ändert sich mit dem Hyundai Ioniq 6 Facelift (2025) nicht viel: Das Lenkrad wurde leicht umgestaltet und eine angepasste Mittelkonsole soll die Praktikabilität erhöhen. Zudem sollen vergrößerte Anzeigen die Klimabedienung erleichtern und neue Materialien in den Türverkleidungen für eine hochwertigere Wirkung sorgen. Das Cockpit arbeitet weiterhin mit zwei 12,25 Zoll großen Bildschirmen, die von den Displays der digitalen Außenspiegel flankiert werden. Die Smartphone-Integration funktioniert über Apple CarPlay und Android Auto, wobei auch zwei Handys gleichzeitig per Bluetooth gekoppelt werden können.

 

Fahreindruck des Vorgängers: Eher komfortabel als sportlich

Ja, der tiefe Schwerpunkt und das lange äußerst neutrale Einlenk- und Kurvenverhalten lassen in Verbindung mit dem im Sportmodus erhöhten Lenkmoment durchaus Fahrspaß aufkommen, eine gewisse Reserviertheit vermag der Hyundai Ioniq 6 aber nicht abzulegen. Jene, die Wind- und andere lästige Geräusche sauber wegfiltert, Straßenschäden weitestgehend ausbügelt und deshalb für einen äußerst entspannten Aufenthalt an Bord sorgt. 
Von Alexander Koch

 
Unser Fazit

Dass mit dem Hyundai Ioniq 6 Facelift nichts an der Technik passiert, wirkt zunächst wie ein Dämpfer. Allerdings ist der Vorgänger zum Zeitpunkt der Vorstellung erst drei Jahre auf dem Markt und dessen Antriebs- und Ladetechnik noch voll konkurrenzfähig. Daher dürfte Hyundai gut daran tun, gezielt das kontroverse Design zu überarbeiten, wobei vor allem das Heck nun deutlich massentauglicher ausfällt. Es ist erstaunlich, wie stark sich der Auftritt des Ioniq 6 mit einer überschaubaren Anzahl an Änderungen modernisiert hat, ohne dabei seine Einzigartigkeit zu verlieren.

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