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Hymer ML-T (2019): Motor & Ausstattung ML-T optional mit Allradantrieb

von AUTO ZEITUNG 11.10.2019

Teilintegrierte gibt es viele auf dem Markt. Doch der Hymer ML-T (2019) ist in einigen Punkten einzigartig – und lockt nun besonders mit seinem Allradantrieb, den es als Ausstattungsoption gibt. Alle Informationen zum Motor!

Sie haben sich eine Menge dabei gedacht, als sie den Hymer ML-T (2019) entworfen haben: Als Basis dient der neue Mercedes Sprinter, der in Sachen Komfort, Assistenzsysteme und Sicherheit beeindruckende Maßstäbe setzt. Jetzt kommt der Allradantrieb als Option hinzu, wobei der, das darf man nicht verschweigen, einen stolzen Extra-Obulus von mindestens 11.390 Euro kostet. Und wer tatsächlich mit dem schmalen, wendigen und auch robusten ML-T ab und zu über raue Wege fernab der Zivilisation räubern möchte, sollte vielleicht über andere Räder und ein optimiertes Fahrwerk nachdenken – womit die nächsten Tausender auf der Rechnung erscheinen. Zusammen mit einigen anderen begehrenswerten Extras wächst der Grundpreis von 67.990 Euro für den Basis-ML-T, das Modell 560, also rasch über die 100.000er-Marke. Dafür gibt es bereits stattliche Vollintegrierte, doch genau dieses Maß an Üppigkeit sucht der Fan des Hymer ML-T (2019) nicht: Er liebt die kompakte, durchdachte Qualität, die moderne Antriebstechnik und besonders das Gefühl, dass es für die Befriedigung von Fernweh weder üppige Maße noch maximalen Luxus braucht, sondern eben das richtige Maß an Agilität und Komfort. Mehr zum Thema: Zwei Reisemobilkonzepte im Vergleich

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Hymer ML-T mit Dieselmotor & optionalem Allradantrieb

Exakt hier punktet der Hymer ML-T (2019), ohne mit der ostentativen Askese zu nerven, die vielen Expeditionsmobilen zu eigen ist. Aber das will der ML-T ja auch nicht sein: Er ist weniger der harte Offroader als vielmehr ein relativ kompaktes Reisemobil mit komfortabler Allradoption, die bei Bedarf ganz simpel per Knopfdruck am Armaturenbrett zugeschaltet werden kann. In der Praxis bietet der ML-T viel Komfort. Die Möblierung fällt mit viel Holz freundlich, jedoch eher konservativ aus. In der Küche überzeugt ein schlanker, hoher Kühlschrank, allerdings bleibt die Arbeitsfläche eher bescheiden. Noch einige weitere Kompromisse fordert der Hymer ML-T (2019): Die Sitzbank ist recht schmal (die Lehne misst nur 80 Zentimeter, eine Komfortoption gibt es gegen Aufpreis), zudem kommen sich die Aufbau- und Beifahrertür ins Gehege, wenn beide geöffnet sind. Hohen Einsatz erfordert der Wechsel der Gasflaschen: Für den Tausch müssen sie über einen Meter hoch in ihr Abteil gewuchtet werden. Auch innen zeigt sich der Hymer ML-T (2019) nicht überall großzügig: Wer über 1,80 Meter misst, muss im 560 quer schlafen, über alle Ritzen hinweg. Lob gibt es dagegen für den stufenlosen Boden im Innenraum, für eine Dusche ohne Radkasten und die vielen Ablagen und Zurrschienen in der Garage – praktisch und sinnvoll, nicht nur bei Touren auf Abwegen. Mehr zum Thema: Das kostet der neue Mercedes Sprinter

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