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Günstige Wohnmobile: Top-5 der Campervans unter 50.000 Euro

Großes Campingglück für vergleichsweise kleines Geld? Gibt es! Wir haben fünf Campervans für unter 50.000 Euro zusammengestellt. Darunter sind viele Neuheiten. Bei welchen Modellen man jetzt von günstigen Preisen im Wohnmobil-Handel profitieren kann, ist hier zu lesen.

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Die Collage zeigt vier günstige Campervans von Forster, LMC, Clever Vans und Bürstner in der Außenansicht.
Großes Campingglück für vergleichsweise kleines Geld? Gibt es! Wir haben fünf Campervans für unter 50.000 Euro zusammengestellt. Foto: Hersteller/Collage: AUTO ZEITUNG
Der stehende Forster Livin Up Pro V 599 HBL von schräg vorne aufgenommen.
Auch nach der kürzlich erfolgten Modellpflege bleibt der Forster Livin' Up Pro V 599 HBL aus der Einstiegsbaureihe der Eura-Tochter mit einem Grundpreis von 43.690 Euro (Alle Preise: Stand März 2026) ein echter Preisbrecher im Segment der Campervans. Foto: Forster
Die Innenaufnahme zeigt den Wohnraum des Forster Livin Up Pro FV 599 HBL.
Vor allem im Innenraum des Sechs-Meter-Vans, der standardmäßig auf Citroën-Jumper-Basis steht, kommt die Modellpflege zum Tragen. So wurde der Wohnbereich des Campervans komplett neu eingekleidet. Der Kühlschrank ist in diesem Zuge ebenfalls größer geworden. Das Kompressor-Gerät fasst nun serienmäßig 84 l. Aber das eigentlich „Coole“ ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Vans. Foto: Forster
 Der Bürstner Papillon am Stand der Marke auf der CMT 2026 in Stuttgart statisch von schräg vorne links.
Das gilt ohne Frage auch für den Bürstner Papillon. Im Zuge des kompletten Neustarts der Marke schafft es das auf der CMT 2026 in Stuttgart erstmals „live“ präsentierte Einstiegsmodell der Marke aus Kehl am Rhein sogar, die magische Marke von 40.000 Euro zu knacken. Foto: AUTO ZEITUNG
Die Innenaufnahme zeigt die Sitzgruppe des Bürstner Papillon.
Fürs Geld gibt es einen Campervan für zwei Personen mit Querbett im Heck, der bei seiner Messepremiere in Stuttgart für unsere Begriffe einen durchaus soliden Eindruck hinterließ. Allerdings ist die Aufpreisliste lang. Das Mobiliar der Sitzgruppe ist schlicht gehalten. Getreu dem neuen Bürstner-Motto: Was nicht unbedingt gebraucht wird, muss nicht unbedingt rein. Das drückt natürlich den Preis. Foto: Bürstner
Die Studioaufnahme zeigt den LMC Innovan Pure 600 von schräg hinten.
Da lässt sich auch die Hymer-Tochter LMC nicht lumpen. Auf der CMT 2026 präsentierte sie mit der Baureihe LMC Innovan Pure ihre neuen Einstiegs-Campervans. Der hier gezeigte LMC Innovan Pure 600 richtet sich an preisbewusste Campingfans und verbindet eine solide Grundausstattung mit viel Flexibilität. Foto: LMC
Die Innenaufnahme zeigt das Bett des LMC Innovan Pure 600.
Die Bandbreite der Modelle der günstigen Baureihe reicht von rund 5,40 bis 6,40 m Außenlänge. Als Basis aller Grundrissvarianten dient jeweils der Citroën Jumper mit serienmäßig 140 PS (103 kW). Der hier gezeigte LMC Innovan Pure 600 setzt für die Nacht auf ein angesichts der überschaubaren Außenlänge großzügiges Doppelbett im Heck. Foto: LMC
Das Bild zeigt den Carado CV540 (2026) stehend von schräg vorne rechts fotografiert.
Fast so etwas wie ein Evergreen im Segment der günstigen Campervans ist der nur 5,40 m kurz Carado CV540 auf Basis des Peugeot Boxer mit 140 PS (103 kW), dessen Hersteller „unvergessliche Reisen auf kleinstem Raum“ verspricht. Foto: Carado
Das Bild zeigt die Sitzgruppe des Carado CV540 (2026).
Der kompakte Kastenwagen kostet in der Grundausstattung unter 50.000 Euro und kommt mit einem Standard-Van-Grundriss samt Vierer-Dinette im Bug daher. Auch die Ausstattung ist mit Truma Combi 4-Gasheizung und 84-l-Kühlschrank auf Klassenstandard. Foto: Carado
Die Außenaufnahme zeitg den Clever Vans Drive 600 Kids von schräg hinten auf einer Wiese.
Auf zum Familienausflug! Das scheint die Devise beim ebenfalls günstig zu habenden Clever Vans Drive 600 Kids zu sein, der statt Einzel- oder Querbetten auf Stockbetten im Heck setzt. Das verdoppelt den vorhandenen Schlafraum auf familienfreundliche vier Plätze. Foto: Clever Vans
Die Außenaufnahme zeigt den Heckbereich des Clever Vans Drive 600 Kids bei geöffneten Hecktüren mit Doppelstockbetten.
Anstatt eines Doppelbetts wie im ansonsten weitgehend baugleichen Schwestermodell Clever Vans Drive 600 befinden sich im „Kids“ zwei übereinander eingebaute Betten im Heck. Das macht den Sechs-Meter-Campervan auch ohne Aufstelldach voll familientauglich. Und da Klassenfahrten und die Hobbies der kleinen Campingfans schon teuer genug sind, gibt es beide Wohnmobil-Varianten zu Einstiegspreisen unter 50.000 Euro. Foto: Clever Vans

Campervans unter 50.000 Euro kaufen: Top-5 der günstigen Modelle

Ausgebaute Kastenwagen liegen voll im Trend. Kein Wunder. Mit ausreichend Stehhöhe, Bad und einer brauchbaren Küche bieten sie auf überschaubarer Grundfläche die Vorzüge eines vollwertigen Wohnmobils. Die gängigen Wohnmobil-Bauarten haben wir hier erklärt. Zugleich bringen sie einen bei Städtetrips im Vergleich zu ausgewachsenen Reisemobilen aber nicht gleich in die Bredouille, etwa beim Rangieren oder bei Höhenbeschränkungen in engen Altstadtgasse. Ein weiterer Vorteil ist ihr Preis. Denn der ist oft ganz schön heiß.

Campervans sind als „Türöffner“ für Einsteiger:innen in den Camping-Bereich oft die mit Abstand günstigste Option. Das gilt selbst im Vergleich zu kompakten Campingbussen im Format und vom Schlage eines Ford Nugget oder VW California, bei denen die Preisliste oft erst jenseits der 60.000 oder gar 70.000 Euro beginnt.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch bekannte Wohnmobilmarken die Preissensibilität der Kundschaft im Blick haben. Sie etablieren neue Marken, die genau auf diese Bedürfnisse abzielen. So haben zum Beispiel Pössl mit Clever Vans oder Adria mit Sunliving spezielle Einstiegsmarken im Portfolio, die den Fokus besonders auf den Preis legen.

Nach dem Camping-Boom der Corona-Jahre, ist aktuell zudem eine gewissen Übersättigung des Marktes zu beobachten, was beim Wohnmobil-Kaufen natürlich von Vorteil ist. Wir haben ausgewählte Modelle für unter 50.000 Euro zusammengestellt. Die günstigen Campervans aus diesem Preissegment sind oben in der Bildergalerie zu zusammengestellt.

Wohnmobil-Kauftipps im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Unsere Tipps: So lässt sich beim Campervan-Kauf sparen

Wer auf der Suche nach einem günstigen Campervan ist, kann mit einigen einfachen Tricks zusätzlich Geld sparen:

  • Auf Sondermodelle zu achten: Zwar sind Campervans für um die 50.000 Euro mit dem Mindesten ausgestattet und bewohnbar, doch eben nicht komplett. Sonderoptionen wie Fliegengitter, Verdunkelungen, Multimedia-Anlagen und leicht nachrüstbaren Markisen kosten meist extra. Deshalb können Editionsmodelle oder Ausstattungspakete hier für vergleichsweise kleines Geld viel Mehrwert liefern.

  • Messeangebote: Sie sind so etwas wie die Lizenz zum Sparen. Gerade während der großen Campingmessen wie dem Caravan Salon in Düsseldorf oder der CMT in Stuttgart bieten viele Hersteller ausgewählte Modelle mit hohen Rabatte zu speziellen Messepreisen an.

  • Basisfahrzeug-Wahl: Auch wenn die beliebten Stellantis-Vans Citroën JumperFiat Ducato und Peugeot Boxer gleich aussehen, entscheidet das Emblem auf dem Lenkradpralltopf über den Preis. Die Technik unter der Haube seit dem Facelift Anfang 2024 identisch – zuvor werkelte bei den Franzosen hier noch PSA-Technik –, daher ist dieser Spareffekt nicht mehr so stark spürbar wie noch zuvor. Apropos Basisfahrzeug: Beim Kauf auf die nächsten Vertragswerkstätten achten! Wer Citroën-, Fiat- und Peugeot-Autohäuser in der Nähe hat, sollte die Marke wählen, die eine Hebebühne für 3,5-Tonner zur Verfügung stehen hat. Das spart Umwege für Markenservice.

  • Bestandsfahrzeuge älterer Modelljahre: Restbestände von Wohnmobil-Modellen vor einem Facelift oder aus einem vorangegangenen Modelljahr stehen oft weiterhin auf einigen Höfen der Händler:innen. Hier locken Rabatte, insbesondere wenn das neue Modelljahr beginnt – in der Caravaning-Branche ist der „Jahreswechsel“ meist im Sommer. Es lohnt sich also, gezielt danach zu fragen.

Praxis-Tipp: Wohnmobil zuerst günstig mieten, dann kaufen

So verlockend ein günstiger Einstiegspreis bei einem Campervan auch sein mag, sollte vor dem Kauf nichts überstürzt werden. Denn auch 50.000 Euro sind keine kleine Investition. Außerdem muss man im Alltag für den Unterhalt des Wohnmobils in Form von Versicherung, Steuer, Gasprüfung & Co. aufkommen.

Deutlich günstiger ist da vorerst das Mieten eines Campervans. So lässt sich beim Probe-Campen im Wohnmobil schnell herausfinden, ob einem das neue Hobby überhaupt taugt. Außerdem wird auf diese Weise schnell klar, auf welche Ausstattungsmerkmale beim Kauf geachtet werden muss und welche Größe das Wunschfahrzeug haben soll. Ein anderer Tipp lautet: Sofern Zeit und handwerkliches Geschick vorhanden sind, kann man einen Camper auch selber ausbauen. Auch so lässt sich meist eine Menge Geld sparen.