Günstige Wohnmobile: Top-5 der Campervans unter 50.000 Euro
Großes Campingglück für vergleichsweise kleines Geld? Gibt es! Wir haben fünf Campervans für unter 50.000 Euro zusammengestellt. Darunter sind viele Neuheiten. Bei welchen Modellen man jetzt von günstigen Preisen im Wohnmobil-Handel profitieren kann, ist hier zu lesen.
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Campervans unter 50.000 Euro kaufen: Top-5 der günstigen Modelle
Ausgebaute Kastenwagen liegen voll im Trend. Kein Wunder. Mit ausreichend Stehhöhe, Bad und einer brauchbaren Küche bieten sie auf überschaubarer Grundfläche die Vorzüge eines vollwertigen Wohnmobils. Die gängigen Wohnmobil-Bauarten haben wir hier erklärt. Zugleich bringen sie einen bei Städtetrips im Vergleich zu ausgewachsenen Reisemobilen aber nicht gleich in die Bredouille, etwa beim Rangieren oder bei Höhenbeschränkungen in engen Altstadtgasse. Ein weiterer Vorteil ist ihr Preis. Denn der ist oft ganz schön heiß.
Campervans sind als „Türöffner“ für Einsteiger:innen in den Camping-Bereich oft die mit Abstand günstigste Option. Das gilt selbst im Vergleich zu kompakten Campingbussen im Format und vom Schlage eines Ford Nugget oder VW California, bei denen die Preisliste oft erst jenseits der 60.000 oder gar 70.000 Euro beginnt.
So ist es nicht verwunderlich, dass auch bekannte Wohnmobilmarken die Preissensibilität der Kundschaft im Blick haben. Sie etablieren neue Marken, die genau auf diese Bedürfnisse abzielen. So haben zum Beispiel Pössl mit Clever Vans oder Adria mit Sunliving spezielle Einstiegsmarken im Portfolio, die den Fokus besonders auf den Preis legen.
Nach dem Camping-Boom der Corona-Jahre, ist aktuell zudem eine gewissen Übersättigung des Marktes zu beobachten, was beim Wohnmobil-Kaufen natürlich von Vorteil ist. Wir haben ausgewählte Modelle für unter 50.000 Euro zusammengestellt. Die günstigen Campervans aus diesem Preissegment sind oben in der Bildergalerie zu zusammengestellt.
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Unsere Tipps: So lässt sich beim Campervan-Kauf sparen
Wer auf der Suche nach einem günstigen Campervan ist, kann mit einigen einfachen Tricks zusätzlich Geld sparen:
Auf Sondermodelle zu achten: Zwar sind Campervans für um die 50.000 Euro mit dem Mindesten ausgestattet und bewohnbar, doch eben nicht komplett. Sonderoptionen wie Fliegengitter, Verdunkelungen, Multimedia-Anlagen und leicht nachrüstbaren Markisen kosten meist extra. Deshalb können Editionsmodelle oder Ausstattungspakete hier für vergleichsweise kleines Geld viel Mehrwert liefern.
Messeangebote: Sie sind so etwas wie die Lizenz zum Sparen. Gerade während der großen Campingmessen wie dem Caravan Salon in Düsseldorf oder der CMT in Stuttgart bieten viele Hersteller ausgewählte Modelle mit hohen Rabatte zu speziellen Messepreisen an.
Basisfahrzeug-Wahl: Auch wenn die beliebten Stellantis-Vans Citroën Jumper, Fiat Ducato und Peugeot Boxer gleich aussehen, entscheidet das Emblem auf dem Lenkradpralltopf über den Preis. Die Technik unter der Haube seit dem Facelift Anfang 2024 identisch – zuvor werkelte bei den Franzosen hier noch PSA-Technik –, daher ist dieser Spareffekt nicht mehr so stark spürbar wie noch zuvor. Apropos Basisfahrzeug: Beim Kauf auf die nächsten Vertragswerkstätten achten! Wer Citroën-, Fiat- und Peugeot-Autohäuser in der Nähe hat, sollte die Marke wählen, die eine Hebebühne für 3,5-Tonner zur Verfügung stehen hat. Das spart Umwege für Markenservice.
Bestandsfahrzeuge älterer Modelljahre: Restbestände von Wohnmobil-Modellen vor einem Facelift oder aus einem vorangegangenen Modelljahr stehen oft weiterhin auf einigen Höfen der Händler:innen. Hier locken Rabatte, insbesondere wenn das neue Modelljahr beginnt – in der Caravaning-Branche ist der „Jahreswechsel“ meist im Sommer. Es lohnt sich also, gezielt danach zu fragen.
Praxis-Tipp: Wohnmobil zuerst günstig mieten, dann kaufen
So verlockend ein günstiger Einstiegspreis bei einem Campervan auch sein mag, sollte vor dem Kauf nichts überstürzt werden. Denn auch 50.000 Euro sind keine kleine Investition. Außerdem muss man im Alltag für den Unterhalt des Wohnmobils in Form von Versicherung, Steuer, Gasprüfung & Co. aufkommen.
Deutlich günstiger ist da vorerst das Mieten eines Campervans. So lässt sich beim Probe-Campen im Wohnmobil schnell herausfinden, ob einem das neue Hobby überhaupt taugt. Außerdem wird auf diese Weise schnell klar, auf welche Ausstattungsmerkmale beim Kauf geachtet werden muss und welche Größe das Wunschfahrzeug haben soll. Ein anderer Tipp lautet: Sofern Zeit und handwerkliches Geschick vorhanden sind, kann man einen Camper auch selber ausbauen. Auch so lässt sich meist eine Menge Geld sparen.





















