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Ford Puma: IAA 2019 Das kostet der neue Puma

von Klaus Uckrow 06.09.2019

Mit dem Ford Puma erweitert der Autobauer auf der IAA 2019 konsequent seine SUV-Palette. Auf Fiesta-Basis aufbauend, ist der City-Floh auch mit mild-hybridisierten Motoren zu haben. Die Ausstattung umfasst pfiffige Ideen!

Der Ford Puma führt Besuchern der IAA 2019 (12. bis 22. September) vor Augen, wie einfach manch geniale Ideen sein können. So einfach, dass man sich sofort fragt, warum sie nicht schon früher Marktreife erlangt haben. Beispielsweise die abnehmbaren Sitzbezüge, die es in einigen Ausstattungen serienmäßig gibt. So lassen sich die Bezüge von Rückenlehnen und Sitzflächen ganz einfach per Reißverschluss abtrennen, um in der Waschmaschine zu landen oder gegen eine andere Farbe ausgetauscht zu werden. Ford plant, in den Autohäusern eine ganze Kollektion unterschiedlicher Farben und Muster anzubieten. Ein zweites Beispiel ist die praktische "MegaBox" des Puma. Unter dem variablen Laderaumboden, wo in vergangenen Autozeiten ein Ersatzrad untergebracht war, befindet sich im Ford Puma (2019) ein Unterflurfach mit einem Volumen von bis zu 80 Litern. Wird es zur vollen Ausschöpfung der Ladehöhe genutzt, kann der neue Puma beispielsweise eine große Grünpflanze stehend transportieren. Ist der Kübel schmutzig, lässt sich die Box einfach auswaschen oder sogar ausspülen – eine Ablassschraube macht's möglich. Mehr zum Thema: So verändert sich die IAA 2019

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Ford Puma (2019) im Video:

 
 

Ford Puma auf der IAA 2019

Soweit erst mal die praktischen Seiten des Ford Puma (2019), der mit seinem Laderaumvolumen von 456 Litern bei fünfsitziger Konfiguration zu den Besten im City-SUV-Segment gehört. Der 4,19 Meter lange Puma teilt sich die Basis mit dem Fiesta und wird wie viele Konkurrenten lediglich mit Frontantrieb zu haben sein. Dafür ist er der erste Ford mit dem neu entwickelten EcoBoost-Hybridantrieb mit 48-Volt-Technologie, der später auch in anderen Modellen zum Einsatz kommen wird. Hier arbeiten ein Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Liter Hubraum und ein Riemengetriebener Starter-Generator mit 16 PS Leistung zusammen. Die Systemleistung beträgt 155 PS. Dabei kommt der E-Motor nicht alleine, sondern immer nur unterstützend zum Einsatz und steuert im laufenden Betrieb 50 Newtonmeter Drehmoment bei. Insbesondere im Drehzahlkeller sollen sich das Ansprechverhalten und der Durchzug deutlich verbessern. Außerdem wird der Verbrauch positiv beeinflusst. Auch die Funktion des Start-Stopp-Systems, das den Motor schon beim Ausrollen unter 15 km/h ausschaltet, wird durch den kraftstoffsparenden Starter-Generator unterstützt. Genaue Angaben zu den erwarteten Verbrauchswerten liegen aber noch nicht vor. Ebenfalls zum Marktstart verfügbar ist der aus anderen Modellen bekannte Dreizylinder-EcoBoost mit 125 PS und Zylinderabschaltung. Der Turbobenziner mit einem Liter Hubraumverfügt wie das Triebwerk im Hybrid über eine Zylinderabschaltung, die bei geringer Leistungsanfoderung einen von drei Zylindern stilllegt. Erst im Laufe des Jahres 2020 kommt dann noch ein EcoBlue-Turbodiesel mit 1,5 Litern Hubraum und 125 PS. Serienmäßig sind verfügbaren alle Motoren an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Nur für Ford Puma (2019) mit 125-PS-Benziner soll später auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe lieferbar sein. Mehr zum Thema: Alle Highlights der IAA 2019

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Puma (2019) glänzt mit Mild-Hybrid-Motoren und pfiffiger Ausstattung

Das Cockpit des Ford Puma (2019), der trotz der sportlichen Form eine um sechs Zentimeter höhere Sitzposition bietet als der Fiesta, erinnert stark an den neuen Focus. Die Bedienung des Multimediasystems SYNC 3 per Sprache oder über den Touchscreen bereitet keine Probleme. Neu ist die digitale Instrumententafel. Das 12,3-Zoll-Display ist serienmäßig bei den Ausstattungen ST-Line und ST-Line X, optional aber auch für andere Versionen erhältlich. Bei einer ersten Sitzprobe konnten wir auch die Sportsitze der Ausstattung ST-Line testen, die sich trotz des engen Schnitts als komfortabel erwiesen. Im Fond kommen auch Großgewachsene mit dem Platzangebot und der Kopffreiheit gut zurecht. Übrigens: Zwar besitzt der Puma wie der Fiesta als ST-Line ein strafferes Sportfahrwerk, ist aber anders als der Kleinwagen nicht um 15 Millimeter tiefer gelegt. Wie der Focus verfügt der Puma abhängig von der Ausstattung über ein ganzes Arsenal an serienmäßigen oder optionalen Sicherheitsassistenten. Die Palette reicht vom Stauhelfer mit Stop-&-Go-Funktion bis zum Falschfahrer-Warner, der potenzielle Geisterfahrer auf ihren Irrtum aufmerksam macht. Über das serienmäßige FordPass Connect-Modem kann das SUV den Fahrer sogar vor Gefahren warnen, die noch gar nicht sichtbar sind: Die Infos kommen per Cloud über den Internet-Datendienst HERE und stammen von anderen Verkehrsteilnehmern, Behörden oder Rettungsdiensten. Zum Marktstart gibt es den Ford Puma (2019) in den Varianten Titanium, Titanium X und ST-Line X. Erst im Frühjahr 2020 folgen soll der ST-Line. Die Preise beginnen in der Basisausstattung mit 125 PS starkem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner bei 23.150 Euro. Mehr zum Thema: Der Ford Fiesta im Fahrbericht

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