Alle Infos zum Ford Puma

Ford Puma (2019): Hybrid, Preis, ST-Line & Automatik Puma jetzt auch mit Dieselmotor und Automatik

von Klaus Uckrow 28.05.2020
Inhalt
  1. Ford Puma (2019) mit Mild-Hybrid-Motoren und Automatik
  2. Preis des Ford Puma (2019) mit ST Line
  3. Das Crashtest-Ergebnis des Ford Puma (2019)

Mit dem Ford Puma (2019) erweitert der Autobauer konsequent seine SUV-Palette. Auf Fiesta-Basis aufbauend, ist der City-Floh auch mit Mild-Hybrid-Motoren zu haben. Alle Informationen zum Preis, der ST Line-Ausstattung und zur neuen Automatik-Option!

Der Ford Puma (2019) führt vor Augen, wie einfach manch geniale Ideen sein können. So einfach, dass man sich sofort fragt, warum sie nicht schon früher Marktreife erlangt haben. Beispielsweise die abnehmbaren Sitzbezüge, die es in einigen Ausstattungen serienmäßig gibt. So lassen sich die Bezüge von Rückenlehnen und Sitzflächen ganz einfach per Reißverschluss abtrennen, um in der Waschmaschine zu landen oder gegen eine andere Farbe ausgetauscht zu werden. Ford plant, in den Autohäusern eine ganze Kollektion unterschiedlicher Farben und Muster anzubieten. Ein zweites Beispiel ist die praktische "MegaBox" des Puma. Unter dem variablen Laderaumboden, wo in vergangenen Autozeiten ein Ersatzrad untergebracht war, befindet sich im Ford Puma (2019) ein Unterflurfach mit einem Volumen von bis zu 80 Litern. Wird es zur vollen Ausschöpfung der Ladehöhe genutzt, kann der neue Puma beispielsweise eine große Grünpflanze stehend transportieren. Ist der Kübel schmutzig, lässt sich die Box einfach auswaschen oder sogar ausspülen – eine Ablassschraube macht's möglich. Mehr zum Thema: Der Ford Fiesta im Fahrbericht

Fahrbericht Ford Puma (2019)
Neuer Ford Puma (2019): Erste Testfahrt Gut gebrüllt, Puma!

Ford Puma (2019) im Video:

 
 

Ford Puma (2019) mit Mild-Hybrid-Motoren und Automatik

Soweit erst mal die praktischen Seiten des Ford Puma (2019), der mit seinem Laderaumvolumen von 456 Litern bei fünfsitziger Konfiguration zu den Besten im City-SUV-Segment gehört. Der 4,19 Meter lange Puma teilt sich die Basis mit dem Fiesta und wird wie viele Konkurrenten lediglich mit Frontantrieb zu haben sein. Dafür ist er der erste Ford mit dem neu entwickelten EcoBoost-Hybridantrieb mit 48-Volt-Technologie, der später auch in anderen Modellen zum Einsatz kommen wird. Hier arbeiten ein Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Liter Hubraum und ein Riemengetriebener Starter-Generator mit 16 PS Leistung zusammen. Die Systemleistung beträgt 155 PS. Dabei kommt der E-Motor nicht alleine, sondern immer nur unterstützend zum Einsatz und steuert im laufenden Betrieb 50 Newtonmeter Drehmoment bei. Insbesondere im Drehzahlkeller sollen sich das Ansprechverhalten und der Durchzug deutlich verbessern. Außerdem wird der Verbrauch positiv beeinflusst. Auch die Funktion des Start-Stopp-Systems, das den Motor schon beim Ausrollen unter 15 km/h ausschaltet, wird durch den kraftstoffsparenden Starter-Generator unterstützt. Genaue Angaben zu den erwarteten Verbrauchswerten liegen aber noch nicht vor. Ebenfalls zum Marktstart verfügbar ist der aus anderen Modellen bekannte Dreizylinder-EcoBoost mit 125 PS und Zylinderabschaltung. Der Turbobenziner mit einem Liter Hubraum verfügt wie das Triebwerk im Hybrid über eine Zylinderabschaltung, die bei geringer Leistungsanfoderung einen von drei Zylindern stilllegt. Ab Ende Mai 2020 ergänzt ein EcoBlue-Turbodiesel mit 1,5 Litern Hubraum und 120 PS die Motorenpalette. Darüber hinaus ist ab diesem Zeitpunkt auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe  (Automatik) in Verbindung mit der 125 PS starken Ausbaustufe des 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotors verfügbar. Serienmäßig sind alle verfügbaren Motoren an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.

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Preis des Ford Puma (2019) mit ST Line

Das Cockpit des Ford Puma (2019), der trotz der sportlichen Form eine um sechs Zentimeter höhere Sitzposition bietet als der Fiesta, erinnert stark an den neuen Focus. Die Bedienung des Multimediasystems SYNC 3 per Sprache oder über den Touchscreen bereitet keine Probleme. Neu ist die digitale Instrumententafel. Das 12,3-Zoll-Display ist serienmäßig bei den Ausstattungen ST-Line und ST-Line X, optional aber auch für andere Versionen erhältlich. Bei einer ersten Sitzprobe konnten wir auch die Sportsitze der Ausstattung ST-Line testen, die sich trotz des engen Schnitts als komfortabel erwiesen. Im Fond kommen auch Großgewachsene mit dem Platzangebot und der Kopffreiheit gut zurecht. Übrigens: Zwar besitzt der Puma wie der Fiesta als ST-Line ein strafferes Sportfahrwerk, ist aber anders als der Kleinwagen nicht um 15 Millimeter tiefer gelegt. Wie der Focus verfügt der Puma abhängig von der Ausstattung über ein ganzes Arsenal an serienmäßigen oder optionalen Sicherheitsassistenten. Die Palette reicht vom Stauhelfer mit Stop-&-Go-Funktion bis zum Falschfahrer-Warner, der potenzielle Geisterfahrer auf ihren Irrtum aufmerksam macht. Über das serienmäßige FordPass Connect-Modem kann das SUV den Fahrer sogar vor Gefahren warnen, die noch gar nicht sichtbar sind: Die Infos kommen per Cloud über den Internet-Datendienst HERE und stammen von anderen Verkehrsteilnehmern, Behörden oder Rettungsdiensten. Zum Marktstart gibt es den Ford Puma (2019) in den Varianten Titanium, Titanium X und ST-Line X. Ab Ende Mai 2020 ergänzt die besonders sportliche und elegante Ausstattungsversion ST-Line Vignale das Angebot. Die Preise beginnen in der Basisausstattung mit 125 PS starkem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner bei 23.500 Euro. MIt ST Line sind mindestens 24.700 Euro fällig.

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Das Crashtest-Ergebnis des Ford Puma (2019)

Die bestmögliche Bewertung von fünf Sternen hat der Ford Puma (2019) im Crashtest der Sicherheitsorganisation Euro NCAP erhalten. Der Crossover erhielt von den Prüfern 94 Prozent für den Insassenschutz von Erwachsenen und 84 Prozent für den Schutz von Kindern. Für den Schütz gefährdeter Verkehrsteilnehmer vergaben die Prüfer eine 77-Prozent-Wertung, für die Sicherheitsfunktionen 74 Prozent. Dabei wurden vor allem die Assistenzsysteme empfohlen, volle Punktzahl gab es für den Ford Puma (2019) zudem bei Seitenaufpralltests und der Installation des Kinderrückhaltesystems.

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