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Fiat Punto (2023): Abarth, Innenraum & Preis Punto Nummer 4 soll 2023 starten

von Tim Neumann 10.08.2021

Mit der Fusion zum Stellantis-Konzern kehrt 2023 ein alter Bekannter zurück: Der Fiat Punto dürfte auf der CMP-Plattform stehen und damit zum Bruder von Opel Corsa, Peugeot 208 und Co. werden. Das sind die ersten Informationen zum Innenraum, Preis und zu einer möglichen Abarth-Variante!

Wer hätte gedacht, dass der Fiat Punto (2023) nur wenige Jahre nach seiner Einstellung im Jahr 2018 zurückkehren würde? Die Fusion von Fiat-Konzern FCA und Peugeot-Imperium PSA zu Stellantis macht's möglich: Nun steht den Italiener:innen die CMP (Common Modular Platform) zur Verfügung, auf der auch schon Modelle wie Opel Corsa und Mokka, Peugeot 208 sowie DS 3 Crossback fußen. Damit lässt sich der Punto wie schon in der vergangenen Generation zwischen Fiat 500 und Tipo platzieren und sogar mit rein elektrischem Antrieb ausrüsten. Der besitzt markenübergreifend 136 PS und kommt auf eine Reichweite von rund 330 Kilometern nach WLTP-Norm. Bis zur geplanten Einführung im Jahr 2023 dürften sich die technischen Daten noch weiter verbessern. Das gilt auch für die ebenfalls erhältlichen Otto- und Dieselmotoren mit 75 bis 131 PS, die im Konzernbaukasten von Stellantis werkeln. Ähnliche Leistungswerte liefern auch die Ende 2020 eingeführten Tipo-Triebwerke. Wie sehr sich das Design von Exterieur und Innenraum von den neuen Konzernbrüdern abhebt, lässt sich noch nicht erahnen. Eine Illustration von Kleber Silva spielt mit einer Mischung aus Tipo-Front und Mokka-Seitenlinie. Fans der drei vorangegangenen Baureihen werden sicherlich auf den variablen Innenraum, die traditionell vertikalen Rückleuchten sowie eine verschärfte Abarth-Variante mit bis zu 200 PS hoffen. Diese Informationen lassen sich allerdings noch ebenso wenig festmachen wie der Preis des Fiat Punto (2023). Mit Hinblick auf Corsa und Co. dürften etwa 15.000 Euro als realistisch gelten. Mehr zum Thema: Das ist das Fiat Tipo Facelift

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Der Fiat Tipo (2019) im Video:

 
 

Preis, Innenraum und Abarth-Version des Fiat Punto (2023)

Ursprünglich sollte die vierte Generation des Fiat Punto (2023) bereits 2018 anlaufen, wurde aber vom damaligen Fiat-Chef Sergio Marchionne gestoppt. Der Grund: Marchionne wollte in westeuropäischen FCA-Werken höherpreisige Fahrzeuge bauen lassen und entsprechend günstige Autos nur noch in Niedriglohn-Ländern anbieten. Dass sich die Italiener:innen mit Aussagen zum Fiat Punto auffallend stark zurückhielten, ergab da ein stimmiges Bild. Angeblich soll schon 2014 das Projekt Fiat Punto mit dem internen Code "X6H" angelaufen sein. Entsprechende Testwagen waren sorgsam verkleidet, doch hätte sich das Design wohl an dem vom großen Bruder Fiat Tipo anlehnen sollen. Deutlich straffer und aggressiver, was den Kleinwagen vom Design der 500er-Familie klar absetzt hätte. Keine Vermutung, sondern anhand der Bilder des Punto-Erlkönigs klar zu erkennen: Die charakteristischen, weil senkrecht stehenden und weit oben eingepassten Rückleuchten wären dem Fiat Punto (2023) erhalten geblieben.

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