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Alfa Romeo Junior Elettrica: Im Leasing ab 156 Euro im Monat

Als Einstieg in die Alfa-Modellpalette ist der Junior naturgemäß auch das günstigste Fahrzeug der Anonima Lombarda Fabbrica Automobili. Insbesondere im Leasing und in Kombination mit dem E-Antrieb geht das schicke City-SUV mit Seltenheits-Garantie sogar als Schnäppchen durch!

Der Alfa Romeo Junior Elettrica fahrend von schräg vorne links in einem Autobahntunnel.Auf Pinterest merken
Alfas Kleinster ist eng mit Fiat 600, Opel Mokka oder Peugeot 2008 verwandt. Wie diese fährt auch er entweder als Elettrica vollelektrisch oder als Ibrida mit einem Mildhybrid-Benziner. Foto: Alfa Romeo

Alfa Romeo Junior Elettrica im Leasing: Ab 156 Euro pro Monat im Carwow Sommer Sale

Ist der Alfa Romeo Junior noch ein echter Alfa? Optisch gesehen ja, schließlich trägt auch er das Scudetto an der Front und versteckt à la 156 die hinteren Türgriffe gekonnt in der C-Säule. Unterm Blech teilt sich das City-SUV dagegen Stellantis-Konzerntechnik mit Geschwistern wie dem Fiat 600 und dem Opel Mokka – und ist somit auch das erste Großserien-Elektroauto in 116 Jahren Firmengeschichte.

Den Junior Elettrica treibt serienmäßig ein 115 kW (156 PS) starker E-Motor an der Vorderachse an, je nach Bereifung und Ausstattung liegt die WLTP-Reichweite bei bis zu 411 km. Sportlich kann er auch: Als erstes Modell im Stellantis-Konzern wurde im „Veloce“ der Power-E-Antrieb mit 207 kW (280 PS) angeboten, gefolgt vom Abarth 600e Competizione und dem Opel Mokka GSE, womit auch antriebsoffene Alfisti auf ihre Kosten kommen.

Das Carwow-Leasing-Angebot im Sommer Sale (bis zum 25. August 2026) dürfte aber so manche E-Auto-Interessent:innen zum Alfisti bekehren lassen. Ab 156 Euro pro Monat wird das SUV auf der Plattform angeboten – und damit vergleichsweise günstig für ein elektrisches SUV. Aber: Die niedrige Monatsrate ist nur möglich, wenn eine Anzahlung in Höhe von 6000 Euro geleistet wird, die sich durch die E-Auto-Förderung wieder zurückholen lässt. Erfreulich dagegen die Fahrleistung: Sie liegt bereits bei 10.000 km, dürfte daher für viele Leasingnehmer:innen bereits alltagstauglich sein.

Der Alfa Romeo Junior Elettrica im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTOZEITUNG

Alfa Romeo Junior Elettrica (Veloce) bei der ersten Testfahrt: Talentierter Kurvenräuber

Zwar teilt sich das italienische Kompakt-SUV, das auf der E-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns steht, die Basis mit seinen eher braven Verwandten à la Opel Mokka Electric, Peugeot E-2008 oder Fiat 600e. Doch unter der Haube des Testfahrt-Probanden ist einiges anders. Hier erreicht eine permanenterregte Synchronmaschine 207 kW (280 PS) und bis zu 345 Nm Drehmoment.

Die Zugkraft gelangt im stärksten Junior an die Vorderräder. Damit diese nicht vorschnell in Reifenrauch aufgeht, spendierten die Ingenieur:innen ihrem jüngsten Spross ein selbstsperrendes Torsendifferential an der Vorderachse. Selbstredend kam auch ein passendes Fahrwerks-Set-up dazu. Auf den Geraden fährt der neue Alfa Romeo Junior direkt sein längsdynamisches Talent auf, kräftigen Schub gibt es quasi von der ersten Umdrehung an. Dass die 100-km/h-Marke nach nur 5,9 s erreicht sein soll, wirkt glaubhaft. Die 200 km/h Spitze können wir wegen des Streckenprofils allerdings nicht überprüfen, denn der Geraden folgen rasch Kurven mit abnehmenden Radien, Kuppen, Senken und Bodenwellen in verschiedensten Ausprägungen.

Eine Topografie, die auf unserer ersten Testfahrt höchste Anforderungen an das Fahrwerk stellt. Der neue Alfa Romeo Junior Elettrica liegt hier bestens in der Hand und lässt sich von der fein ansprechenden Progressiv-Lenkung exakt dirigieren. Zwar könnten die Haltekräfte etwas niedriger und die Rückmeldung etwas klarer ausfallen, dafür halten sich die Antriebseinflüsse zurück. Beeindruckend ist die Arbeit des Torsendifferentials: Verliert das kurveninnere Rad unter Last an Traktion, wird blitzschnell mehr Kraft an das kurvenäußere Rad geleitet. Bleibt man auf dem Strompedal, spürt man, wie es den Alfa an der Vorderachse in die Kurve hineinzieht und erlebt ein erstaunliches Querbeschleunigungspotenzial.

Von Elmar Siepen

Für wen lohnt sich der Alfa Romeo Junior Elettrica?

  • Sportliche Fahrer:innen: Wer beim Elektro-SUV nicht nur auf Reichweite und Platzangebot schaut, findet vor allem im Junior Elettrica Veloce eine ungewöhnliche Alternative. Mit 280 PS (207 kW), direkter Lenkung, tiefergelegtem Sportfahrwerk und mechanischem Torsen-Sperrdifferenzial setzt Alfa Romeo deutlich stärker auf Fahrdynamik als viele andere kompakte Elektro-SUV.

  • Stilbewusste Stadtfahrer:innen: Mit kompakten Abmessungen verbindet der Junior Elettrica einen eigenständigen Auftritt mit brauchbarem Alltagsnutzen. Dazu kommen 400 l Kofferraumvolumen, die für ein kleines Elektro-SUV ein ordentliches Platzangebot darstellen. Das macht den Alfa auch für mehr als kurze Stadtfahrten interessant.

  • Flexible Pendler:innen: Die reguläre Version mit 156 PS (115 kW) schafft bis zu 410 km nach WLTP und bietet damit genügend Spielraum, wenn neben dem Arbeitsweg regelmäßig längere Strecken anstehen. Mit maximal 100 kW fällt die DC-Ladeleistung zwar nicht außergewöhnlich hoch aus, der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent dauert laut Alfa Romeo aber weniger als 30 Minuten.

Fazit

Für Traditionalist:innen ist der Junior wohl zu weit weg vom Ursprung der Marke, für Gelegenheitskäufer:innen ein Alfa meist zu teuer fürs Gebotene. Der Alfa Romeo Junior Elettrica kann im Leasing aber mit günstiger Rate dank Förderung und hoher Fahrleistung inklusive die Brücke zwischen den Extremen schlagen. Günstiger und sorgenfreier kommt man nur selten hinter das Steuer eines Alfa.