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Alarmanlage (Wohnmobil): Nachrüsten Die besten WoMo-Alarmanlagen zum Nachrüsten im Vergleich

Dominik Mothes 29.09.2022
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Alarmanlage Wohnmobil
Der Stellplatz zählt: Eine Alarmanlage für Wohnmobile nachrüsten bringt nur etwas, wenn sie auch gehört werden kann. Daher isolierte Spots meiden. Foto: iStock/welcomia
Inhalt
  1. Alarmanlagen für Wohnmobile im Vergleich
  2. Gibt es auch Alarmanlagen mit Peilsender?
  3. Macht es Sinn, eine Alarmanlage nachzurüsten?
  4. Kann die Alarmanlage selbst nachgerüstet werden?
  5. Was kostet eine Alarmanlage fürs Wohnmobil?
  6. Wie kann man Einbrüchen in den Camper vorbeugen?

Camper und Caravans sind derzeit so beliebt wie nie – leider nicht nur bei Urlauber:innen. Einbrüche in Reisemobile kommen mittlerweile häufiger vor, egal ob auf dem Campingplatz, auf dem Autobahnrastplatz oder zu Hause. Alarmanlagen für Wohnmobile können für Einbrecher:innen abschreckend wirken. Wir vergleichen beliebte Systeme zum Nachrüsten!

Im Camping-Urlaub suchen viele Unbeschwertheit und Entspannung. Jedoch darf bei Reisen mit dem Camper oder Caravan auch nicht vergessen werden, dass die rollenden Mini-Ferienhäuser eine willkommene Einbruch-Gelegenheit bieten. Oft sind die Schlösser von Türen und Fenstern einfacher zu knacken als etwa bei einem PKW. Dazu warten im Innenraum Urlaubsgepäck und die hochpreisige Campingausstattung darauf, gestohlen zu werden. Für passive Sicherheit auf Urlaubsreisen können Alarmanlagen zum Nachrüsten für Wohnmobile sorgen. Aber auch Reisemobile, die zum Überwintern auf offener Straße oder unbewachten Parkplätzen stehen, können mit dem Alarm Langfinger abschrecken. Vorweg kann jedoch bereits gesagt sein, dass eine nachgerüstete Alarmanlage, die nur per akustischem Alarm oder Smartphone-Benachrichtigung auf den Einbruch hinweist, kein ausreichender Schutz vor dem WoMo-Diebstahl darstellt. Wollen Sie sicher gehen, dass das Reisemobil nicht geklaut wird, empfiehlt es sich, weiteren, mechanischen Diebstahlschutz am Wohnmobil anzubringen. Dieses mobile Gerät ist eine der besten Wohnmobil-Alarmanlagen zum schnellen Nachrüsten:

 

Alarmanlagen für Wohnmobile im Vergleich

Auf dem Nachrüstmarkt für Alarmanlagen tummeln sich mittlerweile viele Anbieter und Produkte. Diese unterscheiden sich neben dem Preis auch im Einbau und in der Art, wie der Alarm ausgelöst wird. Simple, mobile Alarme, die einfach in den Camper oder Caravan gelegt werden und auf Bewegungen oder Stöße reagieren, kosten naturgemäß viel weniger als Systeme, die auf die Fahrzeugelektronik zugreifen können und so bei einem Alarm auch Blinker, Zentralverriegelung und Wegfahrsperre steuern. Alle Systeme können jedoch durch den Lärm Täter:innen abschrecken.

Steht das Wohnmobil aber isoliert auf einem verlassenen Parkplatz, sind nur fest verbaute, fahrzeugspezifische Alarm-Kits wirklich nützlich, um zumindest den Diebstahl des Fahrzeugs zu verhindern, wenn die Wegfahrsperre vom Gerät aktiviert werden kann. Im Camper-Fachhandel sind etwa teure, aber speziell für den Einsatz im Wohnmobil entwickelte Sets von CaraWarn, Thitronik, Caratec oder DEFA. Dennoch empfiehlt es sich, den Camper zusätzlich durch mechanischen Diebstahlschutz vor Eindringlingen zu schützen. Diese Alarmanlagen von Amazon sind empfehlenswert:

Jom Car Parts Alarmanlage

Die Jom Car Parts Alarmanlage gehört vom Preis-Leistungs-Verhältnis zu den besten Angeboten bei Amazon. Das Komplett-Set kommt samt Fernbedienung, Anschlüssen und Lautsprecher. Die Diebstahlwarnung kann optional mit der Zentralverriegelung des Autos verbunden werden. Ansonsten werden auch die Blinker und die Wegfahrsperre vom System angesteuert. Der Alarm wird bei Erschütterungen ausgelöst.

Vodafone Automotive Cobra CAN-Bus-Alarmanlage (für Fiat Ducato)

Die Cobra CAN-Bus-Alarmanlage von Vodafone Automotive ist speziell für Fiat Ducato (ab 2012) und die baugleichen Vans Citroën Jumper und Peugeot Boxer entwickelt worden. Praktisch: Über die Verbindung zur Fahrzeugelektronik kann das System auf die Zentralverriegelung zugreifen. Per mitgeliefertem Funkschlüssel lässt sich der Van verriegeln und gleichzeitig der Alarm aktivieren. Bei Kastenwagen sind so alle Türen, inklusive Schiebetüre und Heckflügeltüren, alarmgesichert. Das Alarmsystem verfügt über einen kleinen Akku, falls die Fahrzeugbatterie abgeklemmt oder leer ist.

Thitronik WiPro III Funk-Alarmanlage (für VW T5)

Bei der Funk-Alarmanlage WiPro III von Thitronik handelt es sich um ein Kit für den VW T5. Das kompakte Alarm- und Soundmodul misst gerade einmal acht Zentimeter in Breite und Länge. Neben allen notwendigen Anschlüssen für den Einbau liegt auch eine Fernbedienung zum Aktivieren und Ausschalten des Alarms bei. Es gibt auch WiPro III-Sets für andere Modelle, wie etwa den Fiat Ducato.

tiwee X1 XL Alarm-System-Kit

Diese günstige Tür- und Fenster-Alarmanlage von tiwee wird per Funk-Handsender aktiviert. Das kompakte Alarmsystem wird von drei AA-Batterien mit Strom versorgt und an eine geeignete Stelle im Innenraum des Campers geklebt, die Sensoren werden an Fenstern und/oder Türen angeklebt. Melden die Sensoren an den Türen und Fenster, dass sie geöffnet werden, wird ein Alarmton ausgelöst. Im Kit sind vier Sensoren dabei, bis zu zehn Stück lassen sich allerdings mit dem System koppeln.

Bosch Spexor mobiles Alarmsystem

Bosch bietet mit der Spexor-Reihe mobile Alarmanlagen für den Camper, die eigene Wohnung oder die Garage an. Kurzum: Jeder Innenraum kann mit dem kabellosen Akku-Gerät überwacht werden. Erkennt der Bewegungsmelder einen Einbruch, wird per integrierter SIM-Karte eine Push-Nachricht über die App ans Smartphone gesendet. Diese Funktion ist für das erste Jahr kostenfrei, danach wird eine jährliche Gebühr fällig. Das Gerät misst zudem die Luftqualität und kann selbst mit Lautsprecher und LED-Blinklicht Alarm schlagen – auch ohne eSIM-Karten-Abo.

 

Gibt es auch Alarmanlagen mit Peilsender?

Der Nachrüstmarkt bietet auch Alarmsysteme mit integriertem GPS-Modul, oftmals auch mit integrierter SIM-Karte. Dabei handelt es sich allerdings oft um sehr komplexe und hochpreisige Systeme. Doch es gibt günstige Alternativlösungen zum Kombisystem aus Alarm und Peilsender. Sie können im Wohnmobil auch ein Ortungssystem anbringen. Das sind die GPS-Tracker:

Blaupunkt BPT1500+ Basic

Das Blaupunkt-Ortungssystem kann europaweit auf bis zu fünf Meter genau die Position des Fahrzeugs bestimmen. Eine SIM-Karte sendet die Positionsdaten an eine kostenfreie Webseite – die Positionsabfragen und Alarmmeldungen (optional, per E-Mail oder SMS) sind dagegen kostenpflichtig. Beim Einbau muss neben der Verkabelung auch eine GPS-Antenne verlegt werden. Sollte der Strom von der Fahrzeugbatterie gekappt werden, ist ein Akku verbaut.

PAJ 4G GPS-Tracker

Auch der Tracker von PAJ kommt mit einer integrierten SIM-Karte. Und auch hier fallen Kosten für Tracking und Alarm per App oder E-Mail an. Dafür muss das kompakte Ortungssystem nicht an die Fahrzeugelektronik angeschlossen werden, sondern lässt sich per Magnet im Auto verstecken. Der verbaute Akku hält im Stand-by-Modus bis zu 90 Tage, bevor er zum Laden an die Steckdose muss.

Carlock Auto Tracker

Der Auto Tracker von Carlock wird an den OBD-Stecker des Autos gesteckt und kann neben Tracking auch per Push-Benachrichtigung bei Vibrationen Alarm schlagen. Zusätzlich kann der Tracker auf Wunsch auch den Batteriestand des Autos auslesen oder die Fahrthistorie als Excel-Datei ausspielen.

Apple AirTag

Wem es nur um die Position des Fahrzeugs geht, kann auch auf den AirTag von Apple zurückgreifen. Diese Option ist natürlich nur iPhone-Nutzer:innen vorbehalten. Der Sender im Euro-Münzen-Format kann diskret im Wohnmobil versteckt werden. Normalerweise läuft die Kommunikation zwischen AirTag und Smartphone per Bluetooth. Bei weiten Entfernungen wird die Position des AirTag über andere iPhones im Umkreis anonym an die "Wo ist?"-App von Apple übertragen und kann so abgerufen werden. Der AirTag ist jedoch nicht entwickelt, um Fahrzeuge zuverlässig zu tracken und taugt deshalb eher als zusätzliche Absicherung.


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Macht es Sinn, eine Alarmanlage nachzurüsten?

Auch wenn günstige Alarmanlagen zum Nachrüsten in den meisten Fällen nur einen ohrenbetäubenden Lärm von sich gibt, lohnt sich der Einbau. Denn der Lärm allein kann schon dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit von Passant:innen oder Anwohner:innen auf das Fahrzeug gelenkt wird. Natürlich gibt es auch Systeme, die in die Fahrzeugelektronik eingreifen können und so etwa auch die Kontrolle über Zentralverriegelung und Motorsteuerung haben. Diese fahrzeugspezifischen Kits sollten jedoch von einer Fachwerkstatt eingebaut werden. Ideal sind auch Systeme, die per Smartphone-Benachrichtigung auf den Einbruch aufmerksam machen, den die Sensoren im Wohnmobil erkannt haben möchten. Um einen Fehlalarm zu vermeiden, müssen die Systeme jedoch vor dem Öffnen der Reisemobil-Tür per Fernbedienung deaktiviert werden. Gleiches gilt beim Übernachten in Camper oder Wohnwagen. Hierzu eignen sich nahezu alle Geräte, die auf Bewegungen und Erschütterungen reagieren, nicht.

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Kann die Alarmanlage selbst nachgerüstet werden?

Der Markt ist voll von günstigen Lösungen, die jede:r Camper:in selbst einbauen kann. Diese Systeme sind aber meist einfach aufgebaut. Es gibt etwa Alarmanlagen für den Zigarettenanzünder, die allerdings nur einen lauten Warnton von sich geben, wenn der aktivierte Bewegungs- oder Vibrationssensor eine Störung wahrnimmt. Effektiver sind dagegen Systeme, die fest mit der Fahrzeugelektronik verkabelt sind und so auf Zentralverriegelung, Blinker, Hupe oder Wegfahrsperre des Autos zugreifen können. Hier ist der Einbau allerdings nur etwas für erfahrene Schrauber:innen oder die Fachwerkstatt.

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Was kostet eine Alarmanlage fürs Wohnmobil?

Die Kosten einer nachgerüsteten Alarmanlage für Wohnmobile reichen von weniger als 50 Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen. Das liegt auch an der Bandbreite an verfügbaren Optionen: von recht simplen Bewegungsmeldern für den Zigarettenanzünder, über hochwertigere Funk-Alarmanlagen mit App-Steuerung bis hin zu Geräten, die über eine CAN-Bus-Verbindung in die Fahrzeugelektronik eingreifen, ist alles vorhanden. Doch während kleine, mobile Lösungen mit geringerem Abschreckungspotenzial von Wohnmobil-Halter:innen selbst installiert werden können, benötigt es für den Einbau der komplexeren Systeme oft die Hilfe einer Fachwerkstatt. Hier kommen natürlich nochmal Kosten auf Camper:innen zu. Die fahrzeugspezifischen Sätze sind dafür speziell auf die technischen und elektronischen Eigenheiten des Basisfahrzeugs angepasst und bieten so den bestmöglichen Diebstahlschutz.


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Wie kann man Einbrüchen in den Camper vorbeugen?

Geklaut wird nur, wenn sich Täter:innen unbeobachtet fühlen. Der richtige Standplatz für das Wohnmobil oder den Wohnwagen ist also maßgeblich dafür entscheidend, ob Ihr Reisemobil ins Beuteschema potenzieller Einbrecher:innen fällt. Unsere Tipps für einen sicheren Stellplatz:

  • Sichtbar sein: Das Reisemobil sollte so abgestellt werden, dass insbesondere die Eingangstüre für andere Camper:innen einsehbar ist.

  • Verwinkelte und zugewachsene Stellplätze meiden: Das Plus an Privatsphäre dient leider auch Kriminellen als idealer Sichtschutz.

  • Schlecht beleuchtete Ecken meiden: Die Dunkelheit macht es Dieb:innen leichter, unbemerkt zu bleiben.

  • Möglichst sichere Campingplätze wählen: Auch wenn sie teurer sind, bieten überwachte und umzäunte Campingplätze einen guten Schutz vor unbefugtem Zugang zu Ihrem Fahrzeug.

  • Nicht auf Autobahnparkplätzen übernachten: Auf langen Urlaubsfahrten sind Pausen ein Muss. Zum Übernachten sind Autobahnraststätten nur bedingt geeignet. Wenn nötig, helle und gut einsehbare Parkplätze wählen.

Wer das Fahrzeug zusätzlich absichern möchte, kann auf mechanische Diebstahlsicherungen zurückgreifen. Hierzu zählen etwa Sperren für das Lenkrad, Gangschaltung oder die Pedale und Parkkrallen, die sich nur mit einem Schlüssel oder mit schwerem Werkzeug und roher Gewalt entfernen lassen – ein Punkt, der Einbrecher:innen ebenfalls abschrecken kann. Bei Wohnwagen empfehlen sich Zusatzschlösser an der Tür und den Fenstern. In der Regel gilt: Je mehr Zeit und Aufwand beim Einbruch nötig sind, desto eher wird der Versuch abgebrochen oder gar nicht erst gestartet. Die polizeiliche Prävention der Länder und des Bundes empfiehlt einen sichtbaren Diebstahlschutz. So können Täter:innen abgeschreckt werden, bevor Fensterscheiben eingeschlagen werden. Dennoch sollte für den Ernstfall die richtige Versicherung abgeschlossen werden. Eine Teil- und Vollkasko-Versicherung übernehmen auch bei Wohnmobilen die Kosten für Einbruchschäden und zahlen bei Entwendung des Fahrzeugs oder fest verbauter Teile, wie etwa Infotainmentsysteme. Zusätzlich bieten Versicherungsgesellschaften als Zusatzpolice zur Camper-Versicherung auch sogenannte "Inhaltsversicherungen" an, die beweglichen Inhalt wie Gepäck (inklusive Kleidung), Wertsachen, Elektronikgeräte oder sogar Vorzeltmöbel mit absichern.

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