Ausblick

Vierzylinder-Aus bestätigt: AMG C 53 kommt als Sechszylinder

Die Mercedes C-Klasse soll 2026 ein Facelift bekommen, etwas später folgen üblicherweise auch die Performance-Varianten aus Affalterbach. Nun hat AMG-CEO Michael Schiebe die große Frage endlich beantwortet: Ein Sechszylinder namens C 53 wird die bisherigen C 43- und C 63-Derivate mit dem ungeliebten Vierzylinder verdrängen.

Ein KI-generiertes Detailbild zeigt den Schriftzug C 53 auf der Heckklappe eines Mercedes-AMG.
Symbolbild: Ein C 53 ersetzt bald die bisherigen C 43 und C 63! Foto: AUTO ZEITUNG (KI-generiert)
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Mercedes-AMG C 53 ersetzt C 43 und C 63

Der noch aktuelle C 63 ist ein wahres Kraftpaket: 680 PS (500 kW) und 1020 Nm stehen im Datenblatt. Trotzdem – und das ist ein offenes Geheimnis – nimmt die AMG-Kundschaft den Mittelklässler mit hybridisiertem Vierzylinder nicht an. In Affalterbach stellte sich daher die alles entscheidende Frage: Was tun?

AMG-CEO Michael Schiebe bestätigt im Februar 2026 gegenüber auto motor und sport, was als Gerücht bereits seit Längerem kursiert: Die Rückkehr des Sechszylinders soll den Erfolg zurückbringen. So weichen die beiden bisherigen Varianten C 43 und C 63, die beide auf einen aufgeladenen 2,0-l-Vierzylinder setzen, dem nie dagewesenen C 53 mit Sechszylinder-Motor.

Der C 53 setzt laut Schiebe auf den 3,0-l-Sechser aus CLE und E-Klasse. Dieser bringt es im CLE-Mildhybrid auf 472 PS (347 kW) beziehungsweise auf 585 PS (430 kW) im E-Klasse-Plug-in-Hybrid. Für die neuen Modelle habe man den Motor jedoch „noch drehfreudiger“ ausgelegt und zudem die Spreizung in den einzelnen Fahrmodi vergrößert für „mehr Komfort einerseits, mehr Emotionalität andererseits“, so heißt es im ams-Interview.

Der Mercedes-AMG C 63 S E-Performance im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Exterieur: Keine grundlegenden Änderungen erwartet

Auch wenn die Antriebspalette umgeworfen wird, erwarten wir beim Mercedes-AMG C 53 ab 2026 oder 2027 äußerlich keine grundlegenden Neuerungen. Näher liegt eine Facelift-typische Überarbeitung. Beim gesichteten Erlkönig des regulären C-Klasse Facelift zeigt sich die Frontpartie getarnt, was den Schluss erlaubt, dass sie sich der aktuellen E-Klasse nähert. Interessant wird außerdem zu sehen, wie sich der bisher trapezförmige Kühlergrill entwickelt.

Vier eckige Endrohre dürften beim AMG C 53 derweil gesetzt sein. Die Maße werden sich nur unwesentlich von denen des noch aktuellen C 63 unterscheiden: 4,84 m in der Länge, 1,90 m in der Breite und 1,46 m in der Höhe. Das nahezu identisch bemessene T-Modell dürfte das Modellportfolio weiterhin abrunden.

Fazit

Wirtschaftlich gesehen entpuppte sich der C 63 mit Vierzylinder-PHEV als Bauchlandung – daran konnten auch die paradiesischen Leistungsdaten nichts ändern. Folglich wirkt es nur logisch, dass AMG wieder zum Sechszylinder wechselt. Die neue Bezeichnung C 53 hat zudem den positiven Effekt, dass sie ihn klar von den Vierzylindern abgrenzt.

Quellen

  • auto motor sport

  • Mercedes

  • SH Proshots

  • Eigene Recherche

  • KI zur Bildgenerierung