Langheck mal anders: Krasser Porsche 911 GT3-Achser

Er hat es schon wieder getan: 6x6-Professor Danton Arts Kustoms hat sich für seine furiosen Umbauten diesmal einen 2020er Porsche 911 GT3 vorgenommen. Das heck- und bewusstseinserweiternde Projekt ist aber noch nicht abgeschlossen.

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Der Porsche 911 GT3-Achser stehend seitlich.
Porsche 911 GT3-Achser Foto: Danton Arts Kustoms

Nach einem Humvee und einem Ferrari Testarossa hat Danton Arts Kustoms nun auch einem Porsche 911 GT3 eine dritte Achse angeschraubt.

Der Porsche 911 GT3-Achser stehend von schräg vorne.
Porsche 911 GT3-Achser Foto: Danton Arts Kustoms

Das GT6-Projekt befindet sich allerdings noch im Bau.

Der Porsche 911 GT3-Achser stehend von hinten.
Porsche 911 GT3-Achser Foto: Danton Arts Kustoms

So scheint noch nicht eindeutig klar zu sein, ob ein verstärkter Sechszylinder-Boxer oder doch ein Ami-V8 im gewachsenen Heck Platz nimmt.

Der Porsche 911 GT3-Achser stehend von vorne.
Porsche 911 GT3-Achser Foto: Danton Arts Kustoms

Mit den unverkleideten Scheinwerfern sieht der GT3-Achser aus, als hätte er nach dem Umbau ein paar Traumata zu verarbeiten.

Langheck-Modelle genießen in der automobilen Connaisseur-Szene einen exzellenten Ruf – immerhin entstanden sie vornehmlich, um auf Hochgeschwindigkeitspassagen wie der alten Hunaudières-Geraden in Le Mans die entscheidenden Zehntelsekunden gutzumachen. Man denke nur an den mächtigen Porsche 917 LH, den pfeilschnellen McLaren F1 GTR Long Tail oder – als jüngster Vertreter dieser Gattung – an den Gordon Murray Le Mans GTR. Dabei muss man aber längst nicht Hans Mezger oder Gordon Murray heißen, um einen Supersportler auf Extralänge zu strecken: Der französisch-amerikanische Tuner Danton Arts Kustoms hat diesen Kniff ebenfalls drauf. Allerdings weniger auf der Suche nach Vmax-Potenzial als vielmehr, um eine dritte Achse im Elfer unterzukriegen.

Die Firma von Alexandre Danton kann dabei bereits auf eine gewisse Historie in Sachen Dreiachsigkeit zurückblicken. So schuf der Customizer unter anderem einen Humvee sowie einen Ferrari Testarossa mit zwei zusätzlichen Rädern. Beide bis tief ins Mark modifiziert und mit genug PS ausgerüstet, um notfalls auch noch eine vierte, fünfte oder sechste Achse in den wortwörtlichen Burnout zu treiben. Und wohin geht die Reise mit dem jüngst gezeigten 911 GT3(-Achser)? Noch ist der Porsche nicht fertiggestellt, aber die bisherigen Erfahrungen legen nahe, dass es nicht bei den 510 PS (375 kW) des Sechszylinder-Boxers bleiben wird – wenn nicht sogar ein aufgepumpter US-V8 in den gewachsenen Heckbereich passt.
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Der Porsche 911 GT3 (2025) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Porsche 911 GT6 oder GT3-Achser? Egal, Hauptsache völlige Customizing-Eskalation

Nicht weniger spannend ist die Frage, wie Danton die ikonische Fensterlinie des 911 neu interpretiert. Während ein erstes Rendering die analog zum längeren Dachverlauf gestreckte Form zeigte, scheint der Tuner mittlerweile zum Serien-Design zurückgekehrt zu sein. Diese Lösung lässt das 6x6-Geschöpf noch länger und zerklüfteter wirken als ohnehin schon. Spätestens mit dem Blick auf die einsame Vorderachse fällt auch auf, wie viel weiter diverse Distanzscheiben und eine Extraschicht Gummi den Porsche in die Breite treiben.

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Noch prägen nacktes Carbon und Schweißnähte die Karosserie, aber das wird sich mit einer Lackierung bald erledigen. Dass die Kreation farblich in Richtung der Manthey-Porsche "Grello" gehen könnte, davon zeugen gelb-grüne Details und nicht zuletzt die Frontscheinwerfer. Letztere verleihen dem 911 einen Blick, als hätte er nach dem Umbau ein paar Traumata zu verarbeiten. Ein nettes Gimmick ist der "GT6"-Schriftzug, der vorne auf den Türen prangt. Hmm, eine neues Motorsport-Reglement für sechsrädige Rennwagen? Warum nicht! Dann gerne auch in Le Mans, auf der alten Hunaudières natürlich.