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Im Vergleichstest: VW Tayron fordert BMW X3 & Mercedes GLC

Marcel Kühler Testredakteur

Oft reifen Autos im Lauf ihrer Karriere wie ein guter Wein – der Mercedes GLC ist so ein Typ. Doch auch die junge Konkurrenz in Form des BMW X3 und des VW Tayron haben ihre Qualitäten. Wer hier gewinnt, klärt der Vergleichstest.

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Inhalt
  1. Im Vergleichstest: Der neue VW Tayron trifft auf BMW X3 und Mercedes GLC
  2. Karosserie: Unschlagbares Platzangebot im VW Tayron
  3. Fahrkomfort: Der Mercedes GLC spielt seine Kernkompetenz voll aus
  4. Motor/Getriebe: Der BMW X3 20d xDrive mit dem goldenen Mittelweg
  5. Fahrdynamik: Auf der Strecke brilliert der Bayer
  6. Umwelt/Kosten: VW deutlichst am günstigsten, Mercedes am teuersten
  7. Technische Daten & Messwerte des BMW X3 20d xDrive, Mercedes GLC 220 d 4Matic und VW Tayron 2.0 TDI 4Motion
  8. Ergebnis in Punkten
  9. Fazit

 

Im Vergleichstest: Der neue VW Tayron trifft auf BMW X3 und Mercedes GLC

Mit dem Tayron mischt VW nun auch bei den SUV munter in der Mittelklasse mit. Zwar basiert der Neuling technisch im Wesentlichen auf dem überaus erfolgreichen Kompakt-Kraxler VW Tiguan, doch seine Größe, das Gesamtpaket, zu dem optional auch eine dritte Sitzreihe gehört, und nicht zuletzt die Preisgestaltung hieven den VW Tayron dann doch eine Klasse höher. Das Wettbewerbsumfeld aber gehört zum Anspruchsvollsten, was man sich nur vorstellen kann.

Schließlich lauert hier unter anderem der Mercedes GLC, der in den vergangenen Jahren eine absolute Führungsrolle im Sortiment der Schwaben übernommen hat. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit seinen komfortbetonten Fahreigenschaften und dem großen Gepäckraum eignet sich der Stuttgarter ganz vortrefflich für große Touren und scheut gleichzeitig mit seinen nicht allzu ausladenden Abmessungen keineswegs den Einsatz im urbanen Umfeld. Das tröstet seine vielen Fans scheinbar über die hohen Preise hinweg, die Mercedes für das SUV aufruft.

Seit 22 Jahren gehört ferner der BMW X3 zu den Platzhirschen im Segment. Der Münchner Allradler spielt ganz markentypisch seit jeher die Fahrdynamikkarte aus. Die 2024 gestartete vierte Generation hat dies auf die Spitze getrieben, vernachlässigt dennoch nicht den Alltagsnutzen. Somit haben wir es im vorliegenden Fall mit drei grundverschiedenen Charakteren mit ganz eigenen Stärken zu tun. Dennoch kann es beim Vergleichstest nur einen Sieger geben.
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Der VW Tayron (2025) im Fahrbericht (Video):

 
 

Karosserie: Unschlagbares Platzangebot im VW Tayron

Im Karosseriekapitel heißt dieser ganz klar VW Tayron. Weder vorn noch im Fond lässt er es an Platz vermissen und bietet überdies den Vorteil einer optionalen dritten Sitzreihe. Allerdings können hier nur Kinder artgerecht untergebracht werden. Für Erwachsene reicht der Knieraum schlicht nicht aus. Schier unendliche Weiten eröffnen sich dafür mit Hochschwingen der Heckklappe. Dahinter verbirgt sich ein Gepäckraum, der schon im Normalfall gewaltige 885 l schluckt. Mit dem Umklappen der verschiebbaren Rückbank entsteht ein nahezu ebener Laderaum, der bei Bedarf sagenhafte 2090 l Transportgut durch die Gegend fährt. Wer sehr lange Gegenstände transportieren muss, freut sich zudem über die umlegbare Beifahrersitzlehne.

Umstieg in den BMW X3. Vorn gibt es tatsächlich noch etwas mehr Raum zur freien Entfaltung als im Tayron, was vor allem durch die mehr als üppige Innenbreite und die Kopffreiheit begünstigt wird. Der Kofferraum ist hier mit einem Fassungsvermögen von 570 l bei voller Sitzbelegung jedoch der kleinste. Und auch die Wandelbarkeit des X3-Innenraums hat Grenzen. Zwar klappt die Rücksitzlehne standardmäßig dreigeteilt vor und gibt dann einen nahezu ebenen Laderaum frei. Verschiebbar ist die Fondbank aber nicht. Immerhin findet sich unter dem doppelten Ladeboden ein praktisches Staufach inklusive Halterung für das Gepäckraumrollo vor. Allerdings punkten auch die Wettbewerber mit diesem praktischen Gimmick.

Von der AUTO ZEITUNG getestet und empfohlen:

Ein Pluspunkt für den BMW ist neben der umfangreichsten Sicherheitsausstattung die recht eingängige Bedienung. Zwar könnten die Menüsymbole etwas größer sein, doch die Untermenüs sind einfach gehalten und machen die Bedienungsanleitung weitgehend überflüssig. Außerdem hilft die herausragende Sprachsteuerung schnell weiter, wenn eine spezielle Funktion gesucht wird. Bei der Qualität der aktuellen X3-Generation hingegen gibt es Licht und Schatten. Die Verarbeitungsqualität der Karosserie und des Innenraums sowie die Güte der Teppiche sind noch über jeden Zweifel erhaben, doch das großflächig verwendete Hartplastik – etwa in den Türverkleidungen –entspricht nicht einmal ansatzweise den hohen Preisen, die BMW für den Mittelklässler aufruft.

Der ausgereifte Mercedes GLC wirkt innen mit seinem sportlich-eleganten Design und den hochwertigen Materialien daher am edelsten – auch wenn beispielsweise das freistehende Display bei festerem Druck minimale Knarzgeräusche von sich gibt. Vom Raumangebot her ist der Daimler hingegen etwas intimer geschnitten als die Wettbewerber, was vorrangig an der fehlenden Innenbreite, aber auch am Raumgefühl liegt, das durch die sehr hohen Türbrüstungen geprägt wird. Außerdem schränkt der sehr wuchtige Mitteltunnel die Beinfreiheit vorn etwas ein. Hinten fehlen dem GLC ein paar Zentimeter Knieraum, um auf Augenhöhe mit dem X3 und dem Tayron zu konkurrieren. Dafür mangelt es im Kofferraum nicht an genügend Platz. Die zur Verfügung stehenden 620 l sollten jedenfalls auch für ausgedehnte Urlaubsfahrten ausreichen.

 

Fahrkomfort: Der Mercedes GLC spielt seine Kernkompetenz voll aus

Damit wären wir bei der Kernkompetenz des Mercedes GLC schlechthin: gediegenem Reisen. Auf der Autobahn wogt er sanft über kurze und lange Wellen hinweg. Verschlissene Straßen meistert er sogar besonders mit maximaler Zuladung an Bord mit großer Gelassenheit. Außer der teils enervierenden Tendenz, bei anspruchsvollen einseitigen Anregungen ruppig um die Längsachse zu wanken, kann man der Fahrwerksabstimmung des Mercedes nichts vorwerfen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass für die Galavorstellung des Daimler das optionale Luftfahrwerk verantwortlich ist, das den ohnehin happigen Grundpreis um weitere 3320 Euro erhöht.

Der BMW X3 bestreitet den Vergleichstest ebenfalls mit einem Optionsfahrwerk, das adaptive Dämpfer beinhaltet. Doch auch in der vermeintlich sanftesten Einstellung bleibt der Bajuware damit ein eher straffer Geselle. Zwar federt er markentypisch sensibel auf Kanten an, allerdings gerät sein Aufbau auf glatten Untergründen deutlich mehr in Bewegung, als dies beim Mercedes der Fall ist. Tiefere Schlaglöcher steckt der BMW hingegen sehr gut weg. Mit maximalem Gewicht wird der Münchner etwas geschmeidiger, lässt seine Insass:innen aber dennoch weniger im Unklaren über den Fahrbahnzustand als der Schwabe.

BMW X3, Mercedes GLC und VW Tayron.
Foto: Daniela Loof

Dennoch hat der BMW seinerseits zwei große Komfort-Vorzüge im Vergleichstest vorzuweisen: zum einen die mit Abstand beste Geräuschisolierung. Vor allem das bis in höchste Geschwindigkeitsbereiche weitgehende Ausbleiben von störenden Windgeräuschen sowie der sehr wirkungsvoll gekapselte Motor beeindrucken. Zum anderen sind die Vordersitze auf langen Strecken ein Quell der Freude. Sie bieten bis in den Schulterbereich jede Menge Halt und beugen mit ihrer tollen Polsterung etwaigen Ermüdungserscheinungen vor.

Hinten sitzt man jedoch im VW Tayron noch einen Tick entspannter, was vorrangig an der ergonomisch angenehm ausgeformten Fondsitzanlage liegt, die überdies herausragend gemütlich gepolstert ist – weder zu weich, noch zu straff. Ansonsten gibt der Tayron den patenten Allrounder, der mit seinen elektronisch geregelten Dämpfern, die übrigens Serie sind, zwar nicht so nonchalant federt wie der Mercedes, sich aber gleichzeitig nicht von kleineren Unebenheiten aus der Ruhe bringen lässt wie der BMW. Das Geräuschniveau im Volkswagen liegt insgesamt aber deutlich über dem der Premium-Wettbewerber. Die erheblich lauteren Abrollgeräusche der Reifen sowie der unter Last recht präsente Antrieb zeugen dann doch von der Kompaktklasse-Abstammung des MQB-Autos.

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Motor/Getriebe: Der BMW X3 20d xDrive mit dem goldenen Mittelweg

Das zwei Liter große Diesel-Herz des VW Tayron 2.0 TDI 4Motion ist hier das einzige Triebwerk, das ohne die Unterstützung eines Mildhybrid-Systems auskommen muss. Das schlägt sich negativ im Verbrauch nieder. Durchschnittlich benötigt der VW auf unserer Testrunde 7,4 l Kraftstoff pro 100 km, womit der Wolfsburger in diesem Vergleichstest das durstigste SUV ist. Ebenso störend ist die eklatante Trägheit seines Antriebs beim Anfahren, die an Kreuzungen zuweilen für unnötig brenzlige Situationen sorgen kann. Wenn der VW erst einmal in Fahrt ist, bietet der TDI indes souveräne Kraftreserven, gerade im mittleren Drehzahlbereich.

Das feinste und spontanste Ansprechverhalten bietet derweil der BMW X3 20d xDrive, dessen in Summe 208 PS (153 kW) starker Motor mit der herausragenden ZF-Automatik einen kongenialen Partner an seiner Seite hat. Das Duo liefert in diesem Test die flottesten Beschleunigungswerte. Gleichzeitig verbraucht der Münchner mit 6,3 l deutlich weniger Diesel als der VW.

Der Mercedes GLC 220 d 4Matic ist sogar noch etwas sparsamer. Sein Mildhybrid-Antrieb kommt mit 6,1 l über die Runden – ein Topwert für ein ausgewachsenes Mittelklasse-SUV. Im Verbund mit dem 62 l großen Kraftstofftank bedeutet dies eine Reichweite von überragenden 1016 km. Trotz der insgesamt höchsten Leistung von 220 PS (162 kW) marschiert der Antrieb jedoch gerade bei höheren Geschwindigkeiten weniger spritzig. Und auch die hauseigene Neunstufen-Automatik wirkt mit ihren teils recht hektischen Übersetzungswechseln manchmal etwas unentschlossen.

BMW X3, Mercedes GLC und VW Tayron.
Foto: Daniela Loof
 

Fahrdynamik: Auf der Strecke brilliert der Bayer

Erklärtes Entwicklungsziel beim BMW X3 war scheinbar, die versammelten Wettbewerber fahrdynamisch alt aussehen zu lassen. Nun, dieses Ziel darf als vollumfänglich gelungen angesehen werden. Gegen den BMW ist hinsichtlich seiner berauschenden Agilität derzeit kein Kraut gewachsen. Damit fliegen ihm die Herzen sportlich ambitionierter Interessent:innen zu. Gemütlichere Naturen dürfte der Bayer hingegen mit seiner fast schon hektischen Art verschrecken.

Sei es drum, auf unserer Handlingstrecke macht der X3 mit seinen Rivalen im Vergleichstest kurzen Prozess. Er lenkt beinahe ansatzlos ein und baut dank seines enormen Gripniveaus deutlich höhere Querkräfte auf als der Mercedes GLC und der VW Tayron. Seine Lenkung liefert dabei ein klares Feedback in die Hände der fahrenden Person und arbeitet mit sehr kleinen Lenkwinkeln. Die stressresistente Sportbremse für 700 Euro, die es aber nur im Verbund mit dem 3900 Euro teuren M Sportpaket gibt, brilliert ihrerseits mit transparentem Pedalgefühl und den kürzesten Bremswegen.

Die Dosierbarkeit ist so ein bisschen die Achillesferse der optionalen Bremsanlage des Mercedes GLC, die vorn mit größeren Scheiben als in der Basis daherkommt. Mit steigender Belastung wird das Pedal leicht matschig. An der Wirkung der Bremse ändert dies aber nichts. Auch mit heißen Komponenten verzögert der Daimler fast so vehement wie der BMW. Querdynamisch fällt der Abstand aber erheblich größer aus. Der knapp zwei Tonnen wiegende GLC wirkt schwerfälliger und lenkt weit weniger gierig ein als der X3. Er rollt spürbar über die Vorderachse und wuchtet sich dann erst mit leichter Verzögerung in die Kurve. Dafür glänzt der Mercedes mit seiner ausgeprägten Fahrsicherheit. Lastwechselreaktionen oder grobe Regeleingriffe sind ihm gänzlich fremd.

Auch das ESP im VW Tayron regelt in den meisten Fällen sanft. Nur bei sehr hartem Einlenken kann es vorkommen, dass der elektronische Rettungsanker sehr rüde dazwischengrätscht. Ansonsten absolviert der Wolfsburger querdynamische Prüfungen seriös und unaufgeregt. Im Grenzbereich neigt er zu sanftem Untersteuern und baut weniger hohe Kurvenkräfte auf als die Kontrahenten. Daher ist er auf der Handlingstrecke in diesem Vergleichstest der Langsamste.

Vergleichstest So testet die AUTO ZEITUNG
So testet die AUTO ZEITUNG 5000 Punkte in fünf Kapiteln

 

Umwelt/Kosten: VW deutlichst am günstigsten, Mercedes am teuersten

Dafür bleibt der VW Tayron mit einem bewerteten Preis von 61.810 Euro erschwinglicher als die Konkurrenten. Der BMW X3 ist mit den testrelevanten Extras 6840 Euro teurer, der Mercedes GLC sogar satte 11.875 Euro. Kein Wunder also, dass der Tayron das Kostenkapitel trotz der knauserigen Serien-Multimediaausstattung knapp für sich entscheidet – selbst wenn die Kraftstoffkosten höher ausfallen als bei X3 und GLC. In der Versicherung ist der Wolfsburger ebenfalls günstiger. Besonders der BMW belastet mit seinen ungünstigen Typklasseneinstufungen das Budget für die laufenden Kosten über Gebühr. Und auch der Wertverlust fällt beim Bajuwaren im Vergleichstest am höchsten aus. Am souveränen Testsieg des X3 ändert dieser Umstand allerdings nichts mehr.

 

Technische Daten & Messwerte des BMW X3 20d xDrive, Mercedes GLC 220 d 4Matic und VW Tayron 2.0 TDI 4Motion

AUTO ZEITUNG 15/2025BMW X3 20d xDriveMercedes GLC 220 d 4MaticVW Tayron 2.0 TDI 4Motion
Technik
Motor4-Ventiler; 4-Zylinder, Turbodiesel, Mildhybrid4-Ventiler; 4-Zylinder, Turbodiesel, Mildhybrid4-Ventiler; 4-Zylinder, Turbodiesel
Hubraum1995 cm³1993 cm³1968 cm³
Bohrung/Hub84,0 / 90,0 mm82,0 / 94,3 mm81,0 / 95,5 mm
Leistung bei145 kW (197 PS) bei 4000 U/min145 kW (197 PS) bei 4000 U/min142 kW (193 PS) bei 3400 U/min
Max. Drehmoment bei400 Nm bei 1500–2750 U/min440 Nm bei 1800–2800 U/min400 Nm bei 1750 U/min
Systemleistung153 kW (208 PS)162 kW (220 PS)
Gewichte
Leergewicht (Werk/Test)1890 / 1930 kg1925 / 1992 kg1752 / 1896 kg
Zulässiges Gesamtgewicht2535 kg2550 kg2550 kg
Maße (L/B/H)4755 / 1920 (2118*) / – mm4716 / 1890 (2064*) / – mm4792 / 1853 (2156*) / – mm
Kofferraumvolumen570 – 1700 l620 – 1680 l885 – 2090 l
Effektive Zuladung605 kg558 kg654 kg
Dachlast / Stützlast100 / 100 kg75 / 100 kg100 / 100 kg
Fahrleistungen
0 - 30 km/h1,2 s1,4 s1,6 s
0 - 50 km/h2,4 s2,8 s2,9 s
0 - 60 km/h3,2 s3,5 s3,7 s
0 - 70 km/h4,0 s4,6 s4,6 s
0 - 80 km/h5,0 s5,6 s5,7 s
0 - 90 km/h6,0 s6,8 s6,8 s
0 - 100 km/h7,3 s8,2 s8,3 s
0 - 120 km/h10,5 s11,4 s11,5 s
0 - 140 km/h14,7 s15,8 s15,6 s
Höchstgeschwindigkeit215 km/h219 km/h224 km/h
Handling (Rundenzeit)1:47,4 min1:51,0 min1:53,3 min
Slalom (18 m Pylonenabstand)64,9 km/h61,5 km/h64,0 km/h
Bremswege
100 km/h kalt / warm34,4 / 33,3 m34,7 / 34,1 m34,5 / 34,6 m
50 km/h / 150 km/h kalt8,9 / 75,0 m9,1 / 78,9 m8,9 / 78,4 m
Innengeräusche
bei 50 km/h58 dB(A)58 dB(A)59 dB(A)
bei 100 / 130 km/h62 / 66 dB(A)62 / 67 dB(A)64 / 70 dB(A)
Verbrauch & Emissionen
Testverbrauch6,3 l / 100 km6,1 l / 100 km7,4 l / 100 km
WLTP-Verbrauch5,8 l / 100 km5,1 l / 100 km6,2 l / 100 km
CO₂-Ausstoß (Test / WLTP)168 / 153 g/km162 / 134 g/km197 / 162 g/km
Reichweite gesamt952 km1016 km784 km
Preise
Grundpreis61.900 €63.070 €53.840 €
Bewerteter Preis (inkl. Optionen)68.650 €73.685 €61.810 €
Wartung, Rabatt & Wertverlust
Werkstattkosten (jährlich)646 €967 €670 €
Rabatt18,8 % / 11.637 €k. A.24,3 % / 13.083 €
Wertverlust nach 4 Jahren (20.000 km/Jahr)54,9 % / 33.983 €51,6 % / 32.544 €53,1 % / 28.589 €
Versicherung & Steuern
Typklassen (HP / VK / TK)19 / 28 / 2620 / 26 / 2213 / 25 / 23
Versicherungskosten (HP / VK / TK)828 / 1484 / 322 €860 / 1198 / 160 €595 / 1144 / 201 €
Abgasnorm / Steuer pro JahrEuro 6e / 319 €Euro 6e / 271 €Euro 6e / 344 €
 

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)BMW X3 20d xDriveMercedes GLC 220 d 4MaticVW Tayron 2.0 TDI 4Motion
Karosserie (1000)729695767
Fahrkomfort (1000)717737724
Motor/Getriebe (1000)720711659
Fahrdynamik (1000)731686687
Eigenschaftswertung (4000)289728292837
Kosten/Umwelt (1000)288280290
Gesamtwertung (5000)318531093127
Platzierung132

 
Marcel Kühler Marcel Kühler
Unser Fazit

Trotz der insgesamt stark auf Fahrdynamik fokussierten Gesamtkonzeption gewinnt der BMW X3 den Vergleichstest recht souverän. Im Gegensatz zu früheren Generationen erlaubt sich der Münchner keine echte Schwäche und präsentiert sich vielmehr als Charakterkopf mit vielen Stärken. Platz zwei geht an den neuen VW Tayron, der sich als sehr praxistauglicher Allrounder für Familien mit erhöhtem Platzbedarf empfiehlt. Der Mercedes GLC hingegen spricht Vielfahrer:innen an, für die komfortables Reisen an oberster Stelle steht. Einziges Manko des edlen Schwaben ist der unverschämte Preis.

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