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Nissan GT-R (2023): R36, Nismo & GT-R50 Neuer GT-R kommt 2023

von Sven Kötter 18.08.2020

Den nächsten Nissan GT-R, Generation R36, verspätet sich uns soll 2023 mit Hybridantrieb und möglicherweise auch als Nismo auf den Markt kommen. Mit ihm wollen die Japaner nicht weniger als "den schnellsten Supersportwagen der Welt" bauen. Die Studie "GT-R50 by Italdesign" derweil geht Ende 2020 in Kleinserien-Produktion!

Die Entwicklung des Nissan GT-R (2023), intern R36 genannt, ist in vollem Gange. Wie Nissans Chief Operation Officer Ashwani Gupta gegenüber Automotive News bestätigte, soll der Sportwagen 2023 mit Hybridantrieb erscheinen. Tatsächlich ist die Ablösung der seit 2007 angebotenen Generation wegen vieler jüngerer Konkurrenten mittlerweile überfällig. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der nächste GT-R auf einer komplett neuen Plattform aufbauen. Zuvor plauderte bereits Nissans Chef-Designer Alfonso Albaisa bei den Kollegen von Autocar aus dem Nähkästchen. Dabei sollen die Worte gefallen sein, dass man den "schnellsten Supersportwagen der Welt" bauen will. Das sollte bei Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Schon der aktuelle Japan-Renner ist als Nismo mit bis zu 600 PS alles andere als langsam. Sollte der GT-R wirklich schnellster Sportler werden wollen, muss er sich gehörig strecken und an Leistung zulegen. 900 PS wären wohl nötig, um die ebenfalls nicht schlafende Konkurrenz in Schach halten zu können. Über das mögliche Design ist noch wenig bekannt, die Studie Concept 2020 Vision Gran Turismo kann man als Fingerzeig deuten. Deutlich konkreter ist der im Sommer 2018 präsentierte Nissan GT-R50 by Italdesign, der noch auf dem aktuellen Modell basiert und die Vergangenheit des Nissan GT-R feiert, bevor 2023 die Neuauflage startet. Mehr zum Thema: Das ist der Nissan Ariya

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Der Nissan GT-R50 by Italdesign im Video:

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R36 als Nismo? Alles zum Nissan GT-R (2023) & GT-R50

Auf dem Weg zum nächsten Nissan GT-R (2023) markiert der GT-R50 folglich nur einen Zwischenschritt. Die Zusammenarbeit kam aufgrund eines gemeinsamen Jubiläums zustande: Sowohl der GT-R als auch Italdesign feierten 2018 ihren 50. Geburtstag. Das Sondermodell führt die Linie aktuellen Serienmodells fort, impft ihm aber eine Menge Zukunft ins Blech. Besonders markant sind Elemente in Gold, wie sie großflächig am Heck zu sehen sind. Vorne leuchten schmale LED-Scheinwerfer, die runden Heckleuchten erhalten eine filigranere Struktur. Über allem trohnt ein verstellbarer Heckflügel. Unter der Haube steckt der 3,8-Liter-Sechszylinder in der schärfsten Nismo-Ausbaustufe. Dies bedeutet: 720 PS werden an alle vier Räder geschickt. Das handgefertigte Aggregat verfügt über einen GT3-Turbolader, größere Ladeluftkühler und eine Hochleistungskurbelwelle. Details am Motor wurden ebenfalls optimiert, der Durchfluss der Einspritzdüsen erhöht, sowie das Getriebe, die Differenziale und die Antriebswellen verstärkt. Eine überarbeitete Aufhängung und stufenlos einstellbare Dämpfer von Bilstein runden das Fahrdynamikpaket ab. Auch wenn Nissan verneint, dass man hier schon die nächste Generation des Nissan GT-R (2023) sieht, geht der GT-R50 by Italdesign in eine Kleinserie von 50 Exemplaren zum Preis von je 990.000 Euro. Die Auslieferungen beginnen Ende 2020.

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