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Neues Mercedes GLE Coupé (2019): Testfahrt begleitet GLE Coupé mit eigenem Charakter

von Thomas Geiger 10.10.2019

GLE-Projektleiter Rüdiger Rutz lässt im neuen Mercedes GLE Coupé (2019) auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei der begleiteten Testfahrt offenbart das SUV-Coupé eine Menge dynamisches Potential!

Bei der begleiteten Testfahrt im neuen Mercedes GLE Coupé (2019) muss man Rüdiger Rutz, verantwortlich für die Gesamtfahrzeug-Erprobung des GLE, nicht mit trockener Mathematik kommen. Dafür ist der Ingenieur ein viel zu leidenschaftlicher Praktiker, der lieber am Steuer als am Schreibtisch sitzt. Doch zumindest mit der Kurvendiskussion kann man den Mercedes-Mann locken – jedenfalls, wenn die Kurven ins Blech gepresst oder in den Asphalt gegossen sind. So wie jetzt beim neuen GLE Coupé, mit dem Rutz zwischen der Weltpremiere auf der IAA 2019 in Frankfurt und der Markteinführung im Frühjahr 2020 gerade die letzten Testfahrten dreht. Dass es ihm dabei auf Kurven ankommt, hat einen doppelten Grund: Die Kurven im Blech schätzt der Ingenieur, weil das neue Mercedes GLE Coupé (2019) keine ungelenke Reaktion auf den Erfolg des BMW X6 mehr ist, sondern weil es eine eigene Form und ein eigenes Format bekommen hat. Nicht umsonst haben seine Kollegen die GLE-Plattform im Radstand um sechs Zentimeter gekürzt. So bleibt im Fond zwar trotzdem noch mehr Platz als im Vorgänger und für zwei bis drei Passagiere, doch misst der Wagen nur noch 4,94 Meter und sieht unter dem stärker gespannten Dach entsprechend kräftiger und besser proportioniert aus. Mehr zum Thema: So kommt das Mercedes-AMG GLE 63 Coupé

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Begleitete Testfahrt im neuen Mercedes GLE Coupé (2019)

Und die Kurven im Asphalt diskutiert Rutz am Steuer des neuen Mercedes GLE Coupé (2019) ebenfalls gerne, weil das SUV-Coupé eben nicht nur anders aussieht, sondern auch anders fährt: „Der kürzere Radstand macht den Wagen handlicher und die direktere Lenkung sowie das die etwas dynamischere Abstimmung tut ihr übriges“, sagt Rutz, während er den deutlich über zwei Tonnen wiegenden Wagen mit überraschend lockerem Griff über die Nebenstraßen der schwäbischen Alb treibt und selbst in Spitzkehren am Lenkrad nicht mehr umgreifen muss. Dabei wechselt er immer wieder den Modus des vorausschauenden 48-Volt-Fahrwerks, surft mal sanft durch die Kurven wie ein Wellenreiter oder schneidet sie so hart, als wäre diese Nebenstraße ein Slalomparcours. Treibende Kraft ist dabei ein drei Liter großer Diesel, der im GLE 400d auf 330 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment kommt und dank eines Soundsystems im Abgasstrang alles andere als ein Leisetreter ist. Ohnehin scheint an Nachdruck keinen Mangel zu herrschen: 22 elektrische Boost-PS aus dem 48 Volt-Starter sei Dank. Neben dem 400d wird es noch einen GLE 350d mit 272 PS geben, hinzu kommt ein Plug-in-Hybrid mit einem Vierzylinder-Diesel, verrät der Ingenieur. Außerdem hat AMG natürlich den 53er und den 63er in Petto. Es spricht alles dafür, dass sich Rutz nach Marktstart des neuen Mercedes GLE Coupé (2019) auf eine dritte Sorte Kurven konzentrieren kann: Die Absatzkurve der GLE-Familie, für die es seit Jahren nur eine Richtung gibt. Nach oben! Mehr zum Thema: Das kostet der Mercedes GLE

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