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Neues Mercedes GLE Coupé (2019): Erste Testfahrt GLE Coupé mit eigenem Charakter

von Thomas Geiger 13.12.2019

Bei der ersten Testfahrt offenbart das neue Mercedes GLE Coupé (2019) eine Menge dynamisches Potential!

Was der neue Mercedes GLE Coupé (2019) mit der verhassten Kurvendiskussion gemein hat? Nun, nichts mathematisches. Soweit können wir vor der ersten Testfahrt mit dem SUV-Coupé schon einmal beruhigen. Aber schöne in den Asphalt gegossene oder ins Blech gepresste Kurven dürfte wohl jeder Autofan schätzen. Das GLE Coupé ist nämlich keine optisch ungelenke Reaktion mehr auf den erfolgreichen BMW X6, sondern hat sichtlich eigene Form und eigenes Format erhalten. Nicht umsonst haben die Mercedes-Entwickler die GLE-Plattform im Radstand um sechs Zentimeter gekürzt. So bleibt im Fond zwar trotzdem noch mehr Platz als im Vorgänger und für zwei bis drei Passagiere, doch misst der neue Mercedes GLE Coupé (2019) nur noch 4,94 Meter und sieht unter dem stärker gespannten Dach entsprechend kräftiger und besser proportioniert aus.

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Das Mercedes GLE Coupé (2019) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem neuen Mercedes GLE Coupé (2019)

Und die Kurven im Asphalt sind nicht minder spannend, da das neue Mercedes GLE Coupé (2019) nicht nur besser aussieht, sondern eben auch besser fährt: Der kürzere Radstand macht den Wagen handlicher und die direktere Lenkung bringt ihn schneller ums Eck – so wird das SUV-Coupé zum agilsten Vertreter der Stuttgarter SUV-Palette. Bei der ersten Testfahrt in den vorwinterlichen Alpen surfen wir förmlich durch die Serpentinen. Erst recht, wenn das vorausschauende 48 Volt-Fahrwerk auf Carven programmiert. Dann nimmt das Schwergewicht (ca. 2 t) die Kurven in Schräglage wie die Skifahrer auf dem Hang nebenan. Das neue Mercedes GLE Coupé (2019) ist so wendig geworden, dass man selbst in engen Spitzkehren nicht mehr umgreifen muss. Mehr zum Thema: So kommt das Mercedes-AMG GLE 63 Coupé

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Die Motoren des neue Mercedes GLE Coupé (2019)

Dabei hilft natürlich auch das Antriebsportfolio: Bei den Dieseln gibt es einen drei Liter großen V6 als GLE 400d mit 330 PS und 700 Newtonmetern oder als GLE 350d mit 272 PS und 600 Newtonmetern. Wer es mit dem Fahrspaß ernst meint, der bekommt als vorerst einzigen Benziner den GLE 53 mit Panamericana-Grill am Bug und AMG-Logo am Heck. 2020 wird der V8 im GLE 63 nachgereicht: Bis dahin markiert der 53er lustvoll die Spitze für das neue Mercedes GLE Coupé (2019) und geht dafür mit 435 PS und 520 Newtonmetern zu Werke. Begleitet von einem tiefen Bass, der lautstark von den felsigen Wänden des engen Tals zurück hallt, wuchtet er die Fuhre binnen 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und wird nur aus Gründen der Marketing-Hierarchie bei 250 Sachen wieder eingebremst. Als Gegenpol zum Power-Triebwerk gibt es den neuen Mercedes GLE Coupé (2019) auch als Plug-In-Hybriden: Dieser kombiniert einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit einer E-Maschine und einem 31,2 kWh großen Akku. Bei einer Systemleistung von 320 PS und 700 Newtonmetern reicht das für eine emissionsfreie Fahrstrecke von theoretisch 106 Kilometern. Mehr zum Thema: Das kostet der Mercedes GL

von Thomas Geiger von Thomas Geiger
Unser Fazit

Das neue Mercedes GLE Coupé (2019) kostet 7000 Euro mehr als der normale GLE. Trotzdem braucht es nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass der Neuzugang in einer weiteren Disziplin zum Kurvenkünstler taugt: Denn es müsste schon mit dem Teufel und gegen den Trend gehen, wenn nicht auch die Absatzkurve steil nach oben zeigen wird.

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