Premiere

Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+: Elektro-AMG mit 680 PS vorgestellt

Gleich drei E-Motoren machen den kleinsten Mercedes zum hyperstarken AMG – der neue CLA 45 4Matic+ ist damit eine Performance-Instanz.

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Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ und Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ Shooting Brake statisch von schräg vorne in einem Studio.
Gleich drei E-Motoren machen den kleinsten Mercedes zum hyperstarken AMG. Foto: Mercedes
Der Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ statisch von schräg vorne links in einem Studio.
Statt den trocken-deutschen Ausdruck „Scheibenläufer“ zu nutzen, hat sich AMG in den Axialfluss verliebt. Dahinter steckt ein bekanntes Elektromotoren-Prinzip, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn man viel Drehmoment auf kleinem Raum braucht. Foto: Mercedes
Der Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ statisch von schräg hinten links in einem Studio.
Das eigentlich Spektakuläre ist die Integration in den aktuellen CLA, der mit gleich drei Axialfluss-Maschinen zum 500 kW (680 PS) starken CLA 45 4Matic+ wird. Foto: Mercedes
Der ausfahrbare Heckspoiler des Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ im Detail.
Aktive Aero-Elemente schinden Eindruck und halten das Eisen am Boden. Foto: Mercedes
Blick auf das gesamte Armaturenbrett des Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ von der Rückbank.
Schnell auch im Stand: AMG-Lenkrad und exklusive Zierelemente sorgen im CLA 45 für hochdynamische Gefühle. Foto: Mercedes
Das Cockpit des Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ mit Lenkrad mittig im Bild.
Volldigitaler Fahrerplatz: Auch als AMG setzt der CLA auf große Bildschirme. Foto: Mercedes
Die Lenkradtasten im Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ im Detail.
Die Fahrmodi-Auswahl gelingt über eine Lenkradtaste. Die Adaptivdämpfung kann bis in den „AMGFORCE S+“-Modus eskalieren – hier gibt es dann auch ein „haptisch-immersives Verbrennererlebnis inklusive Zugkraftunterbrechung bei simulierten Schaltvorgängen“. Foto: Mercedes
Blick auf die Vordersitze des Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ von schräg unten rechts.
Performance-Sitze gibt es in Reihe eins … Foto: Mercedes
Blick auf die Rückbank des Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ durch die geöffnete Türe hinten links.
… während sich die Rückbank hauptsächlich durch Kontrastnähte vom Serienpendant unterscheidet. Foto: Mercedes
Der Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ Shooting Brake statisch von schräg hinten links in einem Studio.
Neben der Limousine geht der CLA 45 4Matic+ auch als Shooting Brake an den Start. Foto: Mercedes
Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ und Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ Shooting Brake statisch in einem Studio.
Der CLA 45 kann aber auch ausgesprochen vernünftig: 640 km WLTP-Reichweite und eine Ladeleistung von bis zu 330 kW machen ihn zum erfreulich alltags- und reisetauglichen Elektrojäger. Foto: Mercedes

Axialfluss-Maschine! Klingt schwer nach Raumschiff und Zukunft. AMG möchte beleidigten Verbrenner-Fans damit die Idee vermitteln, dass es nach dem Zeitalter der Wärmekraftmaschine – äh, des Hochdrehzahl-V8 oder Biturbo-Four – ziemlich aufregend weitergehen könnte. Statt den trocken-deutschen Ausdruck „Scheibenläufer“ zu nutzen, hat sich AMG also in den Axialfluss verliebt. Im Mercedes-AMG CLA 45 4Matic+ feiert diese E-Maschine ihren Einstand in Affalterbach. Dahinter steckt ein bekanntes Elektromotoren-Prinzip, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn man viel Drehmoment auf kleinem Raum braucht. Servo-Stellmotoren, Videorekorder, Flugdrohnen – und auch das E-Bike hat vermutlich so einen Motor.

Während man in den meisten E-Autos Permanentmagnet-Synchron- (PSM) oder Asynchronmaschinen (ASM) nutzt, bei denen sich ein zylindrischer Rotor längs zum umgebenden Stator dreht, läuft in der Axialfluss-Maschine ein scheibenförmiger Rotor an angrenzenden Statorwicklungen entlang. Also: axial statt radial fließender Strom. Die Sache ist komplex zu fertigen und daher teuer, verspricht aber Kompaktheit, geringes Gewicht, hohen Wirkungsgrad und wenig Massenträgheit. Kein Wunder, dass AMG hier angebissen und die Axialfluss-Technik der britischen Mercedes-Tochter Yasa an Bord geholt hat.

Der Mercedes CLA Shooting Brake im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Axialfluss-Maschine: Drei kompakte E-Motoren mobilisieren 680 PS

Das eigentlich Spektakuläre ist die Integration in den aktuellen Mercedes CLA, der mit gleich drei Axialfluss-Maschinen (ein nur neun Zentimeter breiter Motor an der Vorderachse, zwei acht Zentimeter breite Maschinen hinten) zum 500 kW (680 PS) starken CLA 45 4Matic+ wird. Jede Maschine bietet das rasiermesserscharfe, impulsive Ansprechen ihrer Gattung und mächtiges Drehmoment, jede kann individuell angesteuert werden – das Resultat ist ein vollvariabler Allradantrieb, der den CLA AMG-haft in 2,7 s auf Tempo 100 feuert und maximal auf 270 km/h bringt.

Aktive Aero-Elemente schinden Eindruck und halten das Eisen am Boden, die Adaptivdämpfung kann bis in den „AMGFORCE S+“-Modus eskalieren – hier gibt es dann auch ein „haptisch-immersives Verbrennererlebnis inklusive Zugkraftunterbrechung bei simulierten Schaltvorgängen“. Der CLA 45 kann aber auch ausgesprochen vernünftig: 640 km WLTP-Reichweite und eine Ladeleistung von bis zu 330 kW (270 km Reichweite in nur zehn Minuten nachladen) machen ihn zum erfreulich alltags- und reisetauglichen Elektrojäger.